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Baha'i

Dieses Thema im Forum "Glaube und Religion" wurde erstellt von Ehemaliger_User, 9. Januar 2003.

  1. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Ist halt gerade hoch modern und darum wird es dann auch für eine Religion die zur modernen Welt passen will plötzlich ganz relevant.

    Es ist aber eben auch ein kleiner Baustein in dem sich das fundamentalistische, unterdrückerische Gesicht dieser Religion zeigt. Ein Konzept das meiner Meinung nach zum Glück nicht zur Weltreligion geeignet ist.
     
  2. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Tja, da kommst Du etwas zu spät, wir sind längst weltweit verbreitet. Und was Du fundamentalistisch nennst, verhindert, daß die Lehren verfälscht werden, was schon immer vor üblen Verbrechen passiert ist. Nett, daß Du Dir eine Religion wünscht, die man sich je nach momentaner Opportunität zurecht drehen kann.
    Das war mein letzter Kommentar zu deinen eigenartigen Vorstellungen. Alles Gute, tschüß...
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2017
  3. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Dabei bist Du doch der zurechtdreher dessen was andere geschrieben haben.
    Versuch es ruhig immer wieder, was ich wirklich geschrieben habe steht ja zum Glück weiter oben.
    Natürlich kann man absoluten Fundamentalismus und das Verbot zum wissenschaftlichen Denken (theologisch) als die
    heilbringende Lösung ansehen, dadurch wird es jedoch nicht dazu.

    Man muß sich schon sehr heftig selber belügen können und die Augen vor allem was einen selber gerade zufällig nichts angeht (Homosexualität, Menschen die nicht glauben, ...) verschließen um eine solche Religion toll zu finden.

    Das Du was unverdreht stehen lässt glaubst Du doch selber nicht dtrainer.

    Übrigens ist meine neuerliche heftige Ablehnung dem geschuldet das ich leider eine ach so tolle Bahai Gemeinde in meiner Umgebung erleben muß. Dabei kann man auch schön beobachten wie diese Sekte mit Menschen umspringt, aus einem "wir sind alle so nett" wird dann schnell eine häßliche Fratze.
     
  4. Popocatepetl

    Popocatepetl Großer Auserwählter

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    irgenwie lustig mit anzuschauen, wie sich zwei systeme bekämpfen.... :D
     
  5. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Welche Systeme wären das? Antireligiös und Religiös? Oder was jetzt?
     
  6. William Morris

    William Morris Erhabener auserwählter Ritter

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    Bahei und Bohei
     
  7. die Kriegerin

    die Kriegerin Geselle

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    :?
    Ist doch im Grunde wurscht....
    Diese Gruppe outet sich und werden immer begehrter...zu finden überall -
    mutig sinds auch...und ehrlich...nur bei den Patriarchen noch weniger...das kann auch von sich selber ablenken...wie man weiß und schon öfters erfahren hat...

    nicht nur bei den Kathokiken - sicher auch in Persien, Stammland der Bahais...die Knabenliebe...Bacha bazi,

    Eine Menge Spaß haben sie auch und dazu beneidenswerte Kontakte: Homosexuelle sind bei vielen Arbeitgebern hochbegehrt.
    http://www.spiegel.de/karriere/homosexuelle-sind-begehrte-mitarbeiter-a-930002.html
     
  8. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Bahai vs persönliche, übertriebene Abneigungen zu religiösen Systemen würde ich sagen.
    Ich hoffe das hier keiner auf die bescheuerte Idee kommt meine Allüren hätten was mit Freimaurerei zu tun. Da muß ich ja eher Angst haben das ich ab und zu die alten Pflichten verletze bei dem Punkt "stupid Atheist and irreligious libertine" :roll:
     
  9. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Oder gutgehende Unternehmen können sich den Diversity-virtue-signalling-Quatsch leisten. Korrelation, Kausalität, ach, kapiert eh keiner.
     
  10. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Vor allem, was ganz blöde ist, Homosexuelle gehen meist nicht in Elternzeit.
     
  11. gaia

    gaia Großer Auserwählter

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    Du meinst Firmen würden extra Homosexuelle einstellen, weil das schick und modern ist und Kunden für sie vereinnahmt?
    Ich muss zugeben, ich finde den Spiegel Artikel ein wenig diskriminierend.
    Ein Homosexueller ist doch kein Exot, sondern ein Mitarbeiter wie jeder andere. Ich finde nicht, dass man sexuelle Orientierung zum Einstellungskriterium machen sollte.
    In einem Zeit Artikel ist davon die Rede, dass Homosexuelle weniger verdienen. Das ist auch ein wenig reißerisch finde ich. Denn auch beim Verdienst spielt die sexuelle Orientierung keine Rolle. Wie auch, man wird ja kaum bei der Einstellung gefragt, ob man schwul ist.
     
  12. William Morris

    William Morris Erhabener auserwählter Ritter

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    4. Mai 2015
    Fehlt nur noch der Hinweis, das Homosexuelle lieber im Stehen arbeiten und man dadurch teure Bürodrehstühle spart.
     
  13. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Ich meine, daß Unternehmen umso eher ein Programm zur Förderung von Minderheiten aller Art auflegen, je größer (d.h. erfolgreicher) sie sind, teils auf Druck von außen, teils als Reklame. Wenn es irgendwie ginge, würde Monsanto auch Kampagnen gg. grüne Gentechnik fördern. Aus dem Werbeetat.
     
  14. die Kriegerin

    die Kriegerin Geselle

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    Ehrlich darfst halt nit sein...

    Ich erzählte auch einigen Bahai davon und erfuhr nur tolerante bis sehr positive Reaktionen. Einige der religiösen Führungspersonen rieten mir jedoch, nicht innerhalb der Gemeinde zu dienen. Vor allem solle ich keine Kinderklassen oder Jugendgruppen leiten. Das höchste nationale Gremium, der nationale Rat, rief mich in einem Brief auf, nicht an Aktivitäten für Kinder teilzunehmen.

    Ich war geschockt und verletzt. War das die vielbeschworene Einheit in der Vielfalt? Die Abschaffung von Vorurteilen? Der Einklang von Wissenschaft und Religion?
    http://www.zeit.de/community/2014-11/bahai-religion-glaube-homosexualitaet


    Weder noch...
     
  15. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Wären Sie wohl so gut, Zitate kenntlich zu machen? Das geschieht gern mit Anführungszeichen unter gleichzeitigem Hinweis auf den Zitatcharakter der Zeilen.

    Beispiel: Sie schrieben oben, und ich zitiere: "Ehrlich darfst halt nit sein..."

    Kursivschrift hilft vor allem beim Kenntlichmachen langer Zitate.

    Jäger, Mod
     
  16. DaMan

    DaMan Prinz des Tabernakels

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    30. Januar 2009
    Natürlich ist das diskriminierend. Aber es diskriminiert heterosexuelle weiße Männer, deswegen ist das voll okay.
     
  17. William Morris

    William Morris Erhabener auserwählter Ritter

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    Als Arbeitgeber hat es wohl niemand so gut verstanden, nach außen Homosexualität als solche zu verdammen und gleichzeitig dank bunter Kleidung, lustiger Hüte, viel Brimborium und jeder Menge unverheirateter Männer ein Toparbeitgeber für Schwule zu sein wie die katholische Kirche.
     
  18. gaia

    gaia Großer Auserwählter

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    Ich finde das diskriminiert auch Homosexuelle. Neulich las ich zB: ..und dann merken sie[die Mulime, die sich schwer tun sich zu integrieren], das Schwule total nett sein können. Da finde ich auch diskrminierend, wenn auch gut gemeint.
    Es ist nämlich so, dass mir das so dermaßen egal ist ob jemand Männer oder Frauen mag, dass ich die Leistung entscheiden lassen würde. Genauso gehts mir im tgl. Leben. Menschen sind nett, Menschen sind doof. Sie beherrschen ihren Job oder eben nicht so gut. Menschen sind doch nicht schwul und nett oder schwul und gut ausgebildet.
     
    TheUnforgiven und Nachbar gefällt das.
  19. Sonsee

    Sonsee Großmeister

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    Wozu auch, für die meisten Schwulen gibt es nicht wichtigeres, als sich zu outen und sehen kann man es meistens auch.
    Ansonsten ist das mal etwas, was mir an den Bahais wie an Putin sympathisch ist, niemand sollte seine Sexualität krass in den Vordergrund stellen und somit zum öffentlichen Ärgernis werden.
     
  20. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    18. November 2007
    Das Problem beginnt eben da, wo die sexuelle Orientierung, die an sich nichts mit der Arbeit zu tun hat, dennoch zum Thema gemacht wird. Das kann von beiden Seiten und auf vielfältige Weise passieren. Beim US-Militär gab es deshalb bis vor wenigen Jahren die Regel "Don't ask, don't tell." D.h. es durfte einfach über die eigene sexuelle Orientierung nicht gesprochen werden, dann gab es auch keinen Grund zur Aufregung. Überflüssig zu erwähnen, daß das nichtfunktionieren kann, wenn es befohlen werden muß.
     

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