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Frauen - Verlierer der Emanzipation?

Dieses Thema im Forum "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von prometheus 141, 17. Oktober 2011.

  1. prometheus 141

    prometheus 141 Geheimer Meister

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    Ich möchte mal die Frage stellen, was haben die Frauen durch ihre Emanzipation verloren? Die Zigarette, um sich damit umzubringen haben sie gewonnen, doch wer hat die Frauen angestachelt sich so zu emanzipieren, gegen die Naturgesetze?
    Monsanto | und

    Neuen Weltordnung - Aaron Russo ber Nick Rockefeller - Kinderklau durch Jugendmter & mehr

    Abgetrennt hier:

    http://www.weltverschwoerung.de/glaube-religion/23668-warum-beharrt-jeder-auf-seinem-glauben.html

    Jäger, Mod
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Oktober 2011
  2. Aventor

    Aventor Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hallo Prometheus!

    Also für mich gibt es nur das physikalische Naturgesetz. Eine Interpretation des Naturgesetz durch Philosophen und Religion halte ich für bedenklich. Es gilt für mich der Rechtspositivismus als Grundlage.
    Der Mensch macht seine eigenen Gesetze. Gott ist nicht moralisch. Der Mensch schon.
    Ich bin mal gespannt was die erste Frau dazu schreibt, bzgl. der Emanzipation? :-D

    Liebe Grüße
    Aventor
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2011
  3. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hallo Prom,

    Das ist doch ganz einfach. Früher lebten drei Generationen unter einem Dach. Dort war immer jemand für die KInder da. Das Haus war niemals leer.
    Heute wohnen alle getrennt und es gibt keine oder wenige die noch mit mehreren Generationen unter einem DAch leben.

    Das hat zur Folge, dass wir Frauen Kinder gebären, einige Zeit zuhaus bleiben können, dann aber wieder zu unserer Tätigkeit in der Gesellschaft über gehen. Sei es im Dienstleistungsbereich oder sonstwo, ganz egal. Nun kommt die Frage, wer passt auf die Kleinen auf. MIttlerweile gibt es die Horte, wo schon die ganz kleinen Kinder beaufsichtigt werden. So werden die Kinder verstaatlicht. Es ist keine Erziehung mehr, die von daheim ausgeht, nein, sie werden von klein ab an in die Horte gegeben.
    In der damaligen DDR war das selbstverständlich. Frauen gingen arbeiten und holten nach der Arbeit ihre Kinder vom Hort ab.

    Die FAmilie scheint auszusterben, so finde ich. Denn Erziehung ist auch, sich mit dem Alter auseinander zu setzen. Jung, Alt wo gibt es das noch?
    Was haben wir dazu bekommen? Wir dürfen unsere Kinder nicht mehr aufwachsen sehen, so wie ich es noch erleben durfte. Meine Kinder sind bei mir aufgewachsen und keiner hat mir in die Erziehung rein gefunkt. Es hätte auch eine große Explosion gegeben, wenn sich einer getraut hätte, meine Kinder zu beschimpfen oder zu schlagen.
    Sie sind gewaltfrei groß geworden, brauchten nicht zum KIndergarten, den sie über alles hassten. Sie konnten vor der Schule lesen und rechnen, weil ich die Zeit hatte und somit die Möglichkeit ihnen das beizubringen, was von Vorteil ist und großem Nutzen.

    Sie sind, gegen alle Aussagen der Kindergartenerzieherinnen, gerne in die Schule gegangen und sogar sehr lange. Sie sind sehr starke Persönlichkeiten und sind sehr sozial. Wenn ich die KInder ansehe, die im KiGa groß wurden, dann ist es oft interessant zu erkennen, das ich so unrecht mit meiner Art und Weise nicht hatte.

    Meine Kinder sind nicht klein im Geist, trauen sich alles zu, gehen wohin sie wollen, haben keine Angst vor Autofahrten die über STunden gehen.
    Da sehe ich dann im GEgensatz dazu die jungen Leute, die genau dies nicht wollen. Es ist kein Scherz wenn ich sage, dass meine Kinder im Stadtverkehr sehr gut zurecht kommen, da sind dann diese jungen Menschen die sich dies nicht zutrauen. Sie haben eine Arbeit in der Gemeinde, fahren selten mehr als drei oder vier Km bis zum Arbeitsplatz, sind am Wochenende betrunken mit Freunden in der Diskothek.

    Da denke ich dann oft an diese Mütter die mein Verhalten als merkwürdig empfanden und mich darauf hingewiesen haben, das es nicht gut wäre, wenn man seine Kinder nur daheim hat. Ein Irrtum, sie sind diejenigen die frei wie Vögel sind. Was nun ist für mich Emanzipation und was bringt sie mir?
    Gar nichts, denn es ist wohl unnormal, wenn man noch daheim bleibt und seinen Kindern den Weg frei macht. Sie als Freigeister zu erziehen.
    Nun, ich hatte die Möglichkeit von daheim zu arbeiten und somit viel Zeit für meine Kinder. Sie sind streng aber gerecht groß geworden.

    Emanzipation hat dem Staat etwas gebracht: Frauen die arbeiten, Kinder die in Horten untergebracht werden, was hier teuer Geld kostet und manche Frau von ihrem hart verdienten Geld die Hälfte einkalkulieren muss für die Bezahlung des Hortes. Der KIndergarten ist auch sehr teuer.
    Ja und der Mann verdient immer weniger Geld, es werden Leiharbeiter eingestellt, die Frau muss das GEld was der Mann nicht mehr heim bringen kann ersetzen.
    Somit haben sie keinen Pfennig oder Cent mehr, als mein Mann und ich vor zwanzig Jahren.

    Was sagt uns das? Falsch angefasst? Die Emanzipation? Männer tragen keine Röcke, jo.


    Venatrix
     
  4. Aventor

    Aventor Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hallo Vena!

    Ich glaube Prometheus spricht die aus seiner Sicht ehr fragwürdige Frau an ( Hinweis von ihm aufs Jugendamt ).

    Also ich würde mal Michaela Schaffrath als emanzipert bezeichen. ;-) Frauen die ihren eigenen Willen haben und tun was sie möchten - sich nicht alten gesellschaftlichen Normen beugen. Die sind mir am liebsten. Die bezeichne ich als emanzipiert. Ihr eigenes Geld haben. Ihre eigene Wohnung haben... Die Frauen die Emanzipation nicht nur ewig im Mann-Frau-Konflikt suchen. Die haben für mich ehr ein Problem und diskutieren nur blöd wer den Müll herunter bringt.

    Liebe Grüße
    Aventor
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2011
  5. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Na so unrecht gebe ich dir nicht.....
    Die Probleme in Punkto Religionsausführung sind ja in verschiedenen Länder recht groß...
    nur für die Medien natürlich auch nicht der Renner, Kriege und Tote sind wesentlich bessere Aufhänger.

    Kritik wird schon laut, doch auch wieder niedergedrückt und stillgeschwiegen - ist doch die Religion in einem jeden Land eine sehr ernste Sache, bestimmt sie doch die Kultureinflüße eines Landes sehr.

    Hinhauen ist halt für viel noch wesentlich einfachen, als sich den'Neuen Gegebenheiten' anzupassen...

    Hier muss ich mich als FRAU auch ein bisserl bei den Ohren ziehen...
    na ich habe meine Söhne eher als Machos (na so arg ist es nicht) erzogen...
    Männer sind halt doch größtenteils die Macher der Politik und wer am Schlagkräftigsten in der Worteauswahl ist, (Politik ja auch - Argumention) gewinnt.

    Auch wir hier in West-Europa sind noch sehr an dieser Bibel festgebunden.
    Versuche nur mal bei uns, negative Sätze aus der Bibel anzuprangern...
    mir vor kurzem passiert - und nicht in der Nähe einer Kirche...sondern Golfplatz - Gesprächsthema ..'Das Sakrileg'...
    ein junger Bursche sagte..ach ich mag diese Bibelgespräche nicht so.
    Ich: 'Die Bibel ist nur ein Geschichtsbuch'
    Na, der Herr am Nebentisch...der beschimpfte mich recht ordentlich (Bibelbeschimpferin..Bibelverunstalterin) - August 2011, aus Theosophin kriegt man schon hin und da von dem Fundamentalisten was zu hören.

    Habe mich jetzt noch gerade erinnert - Na ganz lieben - ich weiß nicht so recht, mögen ihn die Juden nicht...
    Haben wir hier schon mal besprochen...
    Das ist jetzt aber schon Verarsche? Gehe ich recht in der Annahme.
    Ansonste lies Karl Henz Deschner..Die Sexualgeschichte...
    Suche dir das noch raus..oder auch...
    :read:
    :argh:
     
  6. prometheus 141

    prometheus 141 Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    @Venatrix
    wunderbare Antworten, ja die Männer haben ihre Sicherheit verloren, weil sie die Breite der Frauen mit ihrer Intuitionsfähigkeit nicht mehr erfahren. Viele Frauen haben sich männlichen Ordnungsvorstellungen unterstellt, und so agieren sie heute als PApaMINA* und erfüllen SEINE Gesetze. Die Mutter hier symbolisch als KÖNIGIN DER NACHT* wurde verteufelt und entmachtet, wem hilft das vor allen? Wer erhält letztendlich die Steuern die Männer UND Frauen nun bezahlen müssen? Wer kann die Kinder nach seinen Gutdünken zu gierigen Konsumenten erziehen? Mütter die im "emanzipatorischen feministischen Streit" mit ihren Männern liegen bestimmt nicht. Doch wahrscheinlich musste das alles so kommen, bis wir Männer erkennen was uns fehlt? Die Frau, die in der "Liebesbeziehung" eine Geschäftsbeziehung sieht, oder der Mann, der noch bedingungslos für sie da ist, weiß er weiß, hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine kluge Frau, die weiß einfach, und die fühlt einfach und die ist einfach ganz da. Doch dieses Idealbild kann ich nur erleben, wenn ich das von ihr erfahre, von wem sonst? Der Guru, der Therapeut der Priester, also Fehlanzeige, Hingabe ist viel viel mehr.
    * Aus der Zauberflöte von dem Freimaurer Wolfgang Amadeus Mozart.
     
  7. Aventor

    Aventor Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hallo Prometheus!

    Diese Aussage würde ja Dich und mich mit einschliessen. Also ich klammere mich mal aus. ;-)

    In meinen persönlichen Umfeld konnte ich das nur einen Paar zuordnen (und der Mann war Alkoholiker). Ich persönlich kenne sonst keinen Mann auf den das zutrifft. Die sind doch in rechter weise Mann genug. Nun ist ja Dein soziales Umfeld ein anderes als meins. Ich denke auch nicht das sich das statistisch bestätigt. Falls ich doch ein zu positives Denken vom Mann habe, wäre es nett wenn Du, oder jemand anderes Links hätten die Deine Aussage bestätigen.

    Liebe Grüße
    Aventor
     
  8. sillyLilly

    sillyLilly graues WV- Urgestein

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Ja Aventor, da kann ich mich dir anschließen.

    und auch das danach folgende kann ich für mich und mein Umfeld gar nicht bestätigen.

    prometheus, irgendwie ziehst du hier und dort ein paar Schubladen auf, aber es bleibt pauschal und wird dem wie ich das Leben und die Menschen erlebe nicht gerecht.
     
  9. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Und
    kann es aber auch sein, Frau muss erst lernen...was sie 1000sende Jahre ja zurückstellen musste.
    Na die Ellbogentechnik ist doch unter den Männern auch DIE TECHNIK - oder nicht?
    Lernen durch sehen, sagen die Buddhisten....
    Wenn uns die Männer vielleicht andere Sachen gezeigt hätten -
    was einige Männer, sehr wohl mach(t)en,
    da muss ein Mann schon sehr stark sein, sich gegenüber Fundamentalisten durchzusetzen...

    Ich weiß von was ich rede...als Vater (Land) Yoga hier bekannt machte ...ca. 1950
    - so ein Sch..Blödsinn - Frau war dazumal relativ ruhiggestellt, in der Gemeinde.

    Na die >Bertha v. Suttner....hatte auch jeder belächelt.....in unseren Breitengraden...
    unser Pazifistin....
    mit Frieden kann man auch nicht in die Medien treten...



    Das wissen wir doch eh - wir lesen dich...
    ein Hampelmann bist du sicher nicht ...aber einer ganz ganz kleiner Macho:) schon.
    Aber Aventor - die Hühnerrangordnung, die gibt es auch unter Männern...und die geben halt dann ihren Frust wieder an schwächere Mitglieder ab.
     
  10. Aventor

    Aventor Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hallo Kriegerin!

    Ich betrachte das Wort Macho mal Kompliment. :-)
    ( das ist die erste Fehleinschätzung über die ich mich hier freue )

    Nein, ehrlich ich kann den Gedankengang von Prometheus bei aller Wahrheitsliebe nicht folgen. Ich verstehe abgesehen von dem Beispiel der moslemischen Frauen, in keinster weise was eine Frau wirklich daran hindert sich zu emanzipieren. Auch wenn der Spruch eigentlich blöd ist, es steht sich doch jeder selbst im Weg. Vielleicht habe ich da ein anderes Denken, weil ich geschieden bin. Es gibt den Punkt wo man meint, oder der Beschluß besteht, man steht sich im gegenseitig im Weg. Dann trennt man sich, jeder geht seinen Weg und kann sich entfalten. Ich habe ja auch schon Frauen erlebt, die über ihre Männer klagen. Mein Rat: Dann trenn Dich. Antwort: Nein, das will ich nicht. Selber Schuld wenn die sich bis zum Lebensende leiden sehen will. Das liegt doch im fehlenden Selbstvertrauen. Aber dieses fehlende Selbstvertrauen bekommen die Frauen doch nicht durch die Ehe. Das war doch schon vorher da. Das fängt zu Hause mit der Erziehung an, geht im Kita, in der Schule und Ausbildung weiter. Ich vermittel doch auch meiner Tochter Selbstbewußtsein und lasse ihr eine gewisse Klappe damit die sich behaupten kann. Wenn ich das Kind schon zu Hause mundtot mache, dann wird die evtl. auch in der Beziehung den Mund nicht aufmachen. Ich steh doch auch hinter dem Kind und wenn es später mal in einer Beziehung leidet, dann hol ich die raus. So einfach.

    Da muss man doch nicht über die Bibel, Buddha oder sonst was sinnieren.
    Im konkreten Fall einen Arsch in der Hose haben und handeln. Selbst wenn die Frauen in den letzten 2500 Jahren unterdrückt wurden, ich kenne Frau die so alt ist. Im Hier und Jetzt leben und nicht jammern, das war schon immer so. Jeder bestimmt zu einen gewissen Teil sein Leben selbst. Das steht in keiner Bibel, Koran oder Pali-Kanon. Darauf muss man selber kommen.

    Ich glaube ich eröffne mal ein Beratungscenter für Frauen... dann geht es ab in Deutschland.

    Liebe Grüße
    Aventor
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2011
  11. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Sicher war das ein Kompliment...wirkliche Frauen wollen doch keine NurJaSager....
    (tat heute sogar ein Video - in Mann/Frau rein - und der Mann soll nicht allzu dünn sein hihi)
    Es gibt ja doch ganz nette Machos...welche mit Eleganz - und ich sehe es auch nicht als verkehrt an.
    Ihr wollt doch Frauen, die ruhig mal was sagen und nicht nur Ja und Amen ??

    Hast du einen starken Mann, kann Frau sich doch auch entfalten...
    Zeigt er sich mies und klein und schiach...na eine schöne, intelligente Frau/Gattin wird er dann wohl nicht haben. (Ausnahmen gibts aber auch - selten aber - es gibt......)#

    Und genau das zeigt sich auch in den Glaubenrichtungen....Es gibt auch sehr engagierte MoslemFrauen - VIDEO Club 2.....die geben nicht klein bei...obwohl - werden sie des öfteren beseitigt.
    doch ähnlich geht es da auch Männern, die den Mund aufmachen....traurig aber wahr.

    Hindus und Moslem - daran hatte Gandhi mit seinem Freund zu kämpfen...
    Entstehung Pakistan


    Mohandas Karamchand Gandhi
    Nicht nur ein Glaubenskrieg......wird auch angemerkt...doch...wie gesagt,
    politische Einflüsse >> Wird/sind eigentlich meist durch eine Religionsrichtung ausgehandelt.......


    Zum anderen Thema - Frau/Emanzipation/Kirche/
    Du hast das richtig ausgedrückt...Mann/Frau steht sich selbst im Wege - und wir dürfen uns scheiden lassen - was vor 60-100 Jahren noch nicht war...
    Frau halt nicht
    In einigen ländlichen Gegenden wird man zwar noch blöd angschaut..
    ich hörte auch - noch gar nicht allzulanger Zeit, Frau/Mann durfte aber nicht zur Kommunion - wenn dieser Teil geschieden war....
    kann hier nicht aus Erfahrung sprechen......

    [OTOP]
    Eben und es gehört auch eine Portion dazu - mal alleine durchs Leben zu gehen...
    Eine Freundin und ein Freund - (s'Ehepaar)
    leider - keiner redet gut über den anderen und >>DER andere Partner ist schuld...seit 1nem Jahr geschieden...und du als Freund mittendrin.
    ER jammert meinem Mann aber ärgeres vor......bei mir schweigt er...


    D
    Aber NEIN - das Selbstbewusstsein, das man nicht hatte - bekommt man auch nicht in der Ehe...Fehlverhalten entsteht oft durch eine Partnerschaft, aber nicht NUR.
    Ist frau/mann selbstbewusst - trennt man sich auch meist einvernehmlich und man braucht keine Erpressungshandhaben.......denke ich halt.
    Wie oft werden die Kinder hergenommen....da bleibt keiner dem andern was schuldig - doch es gibt einfach Trennungen, weil die Gemeinsamkeit keine mehr ist...gehörte nicht unbedingt zum Thema - darum gab ich es OT - den indirekt...ja - Selbstsicherheit - gehört auch wieder zum Thema Religion....

    Überschätze dich nicht - man soll nicht auf einem Glatteis zu tanzen anfangen...gefährlich - Schwerenöter..heißt es dann bald mal...bei uns auf dem Lande halt...[/OTOP]
     
  12. Aventor

    Aventor Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hallo Kriegerin!

    ( Ich beschäftige mich mal in Ruhe mit Deinen Beitrag )

    Ich drück meine Verteidigung des Mannes mal subtiler aus. ;-)
    In meinen sozialen Umfeld kenne ich keine Familie ( meine Familie eingeschlossen ) wo nicht die "Frau" ganz klar das sagen hat.
    Meine Uroma, meine Oma, meine Mutter (ist die schlimmste von allen). Die einzigen in der Familie die es wagen dem Weibe zu widersprechen sind mein Bruder und ich - wir sind beide geschieden. Wir lachen uns heimlich immer einen vom Ast, wenn wir unseren Vater zuhause so kümmerlich sehen und der nur kommandiert wird. Der hat absolut nichts zu sagen. Wehe der erhebt die Stimme gegen meine Mutter. Dann rappelt es in der Kiste. Also, ich kenne es nur so und nicht anders - die Mutter ruft und man spurt. Darauf bin ich konditioniert. So mancher Mann tut mir echt leid, wenn ich dem seine Frau sehe. Da gehen bei mir die Nackenhaare hoch. Jetzt sag noch mal Macho zu mir. - Also ich komme ganz klar aus einen Umfeld wo die Frau dominiert, alles andere kenne ich nur aus den Medien. Einzelfälle die ich mal erlebt habe. Vielleicht sind hier die Frauen am Rhein anders. Keine Ahnung. Hier tanzt das Weib auf dem Tisch. :-)

    Liebe Grüße
    Aventor
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2011
  13. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hallo Aventor,

    Eine Frau die von zu Haus arbeiten kann, ihre Kinder Zeit schenken kann auch ihrem Mann, beugt sich niemanden. Im Gegenteil, sie hat es viel besser, als man denkt.
    Sie kann über ihre Zeit selbst bestimmen, kann ihre Kinder ausschlafen lassen, braucht sie nicht in den Kindergarten stecken, wenn diese zu weinen beginnen.
    Sie kann den Kindern einiges beibringen, wozu andere keine Zeit oder letztendlich keine Lust mehr dazu haben, weil sie aufgrund des Tagesablaufes, der ja sehr durchdacht sein muss.
    Eine Frau die hinter ihrem Mann steht, weil sie ihm den Rücken frei hält ist nicht dumm. Sie weiß, welche Vorteile sie dadurch hat. Ein Mann der es zu schätzen weiß, der zeigt es ihr gern. Und wenn Mann und Frau sich gut verstehen die gleichen Ziele sich setzen, dann sieht das ganze recht gut aus und ein Ziel ist nie erreicht, es geht immer was. Besonders auf der beruflichen Ebene. Es heißt ja nicht, dass eine Frau daheim nur die Kinder zählt. Da ist zum Beispiel das Büro, welches sie, hat sie es gelernt, als Kauffrau sehr gut die Arbeit übernimmt.
    Aber den wenigsten ergeht es so. Doch hier auf dem Land sind noch einige Frauen, die mit in der z. B. Bauerei arbeiten und auch Zeit für ihre Kinder haben.
    HInter einem erfolgreichen Mann steht stets eine kluge Frau, die sich niemals vor jemanden verbeugt, denn täte sie das, wäre sie ein Waschlappen in der Beziehung. Denn ein erfolgreicher Mann möchte eine Frau die ihm auf Augenhöhe begegnet und sich nicht nur ein paar Zentimeter tiefer mit seinem besten Stück beschäftigt.
    Solche Beziehungen halten gewiss wenige Jahre, denn das Glück lässt sich nicht erfassen, das Glück ist zuerst Ziel orientiert. Und die Liebe steht bestimmt nicht zurück. Die wichtigste Nebensache der Welt, hält ein liebendes Ehepaar ganz für sich und benötigt keine Auskünfte von Freunden. Es funktioniert und hat seine Vorteile, denn Mann und Frau werden gemeinsam alt und bemerken die Falten des Partners nicht, denn sie schauen sich jeden Tag in die Augen und sagen sich jeden Tag, dass sie sich lieben. Es wird nicht langweilig. DAs kann aber nur jemand verstehen, der solch eine Beziehung aufrecht erhält.

    Die Emanzipation hat das auch mit sich gebracht, dass es keine Familien mehr gibt, sondern nur noch Gelegenheitsbeziehungen. Der Mann wohnt in seiner Wohnung, die Frau in ihrer, alle beide sind glücklich? Bisher habe ich nur Männer und Frauen getroffen oder gesprochen, die sich eine gute Beziehung wünschen, aber keine zustande bekommen, weil sie jeder so sehr ihre Macken haben, dass sie Angst haben ihr alleine Leben aufzugeben.
    Komische Art von FAmilie. Du würdest es doch auch begrüßen, wenn deine Frau und du es geschafft hätten euren Kindern gute Vorbilder zu sein, oder?
    Die FAmilie an sich ist doch schon in die Brüche gegangen in dem Moment wo die drei GEnerationen nicht mehr unter einem Dach leben konnten. Sie verstanden sich ncht mehr, warum? Keiner wollte Abstriche machen. So leben Familien heute allein, Kinder in den Hort und beide Arbeiten ausserhalb. KOmmt es zu einem Streit, ist der Ausweg die Scheidung, jeder kann ja von seinem Geld leben. Aber wenn eine Familie noch an die Tradition festhält, hat sie im vorn herein ein Ziel. DAs Ziel miteinander etwas zu schaffen und zu bewegen.

    Das müssen aussergewöhnlich dumme Menschen sein, die den Konflikt suchen im Sinne von : Wer hat heute mal Schuld? DAs ist die dümmste Beziehung und hält selten oder für immer um zu jammern, ein Leben lang.

    Also so stellst du dir eine Ehe vor? Mein Gott wie armselig. Tut mir leid, da kann ich nicht mit umgehen, das ist mir völlig unbekannt. Für solche GEspräche hätten wir gar keine Zeit und Lust. Der Müll, also hör mal, da wird mir ja ganz kodderig....

    Nun ich bemerke, du weißt wirklich nicht viel von einem taktvollen Umgang mit dem Partner. Mir scheint, du hast wirklich zuerst auf den Busen geguckt und nicht auf das, was hinter der Stirn abläuft. Eine Frau muss nicht studiert haben, aber sie sollte intelligent genug sein, dem Mann in nichts nach zu stehen, was man nicht Emanzipation nennt, sondern Gewissen. Wenn beide ein gutes Gewissen haben, dann steht an erster Stelle immer die Vernunft und die Orientierung nach dem zu schauen, wofür man lebt. DAs sind zum Einen die Kinder die immer unser Hobby bleiben werden und zum Anderen das gemeinsame Ziel etwas zu schaffen zu halten zu bewegen und das Ziel gemeinsam jung zu bleiben. Alt wird man nur, wenn sich nichts mehr ergibt, keine Gemeinsamkeiten, es muss nicht alles gemeinsam erledigt werden,d ass wäre langweilig, aber ein Teil einer guten Beziehung ist es doch, den Weg gemeinsam zu gehen, den man sich im Vorfeld als man sich kennenlernte schon ansatzweise sich vorgestellt hat. Meist kommt es anders, aber es ist immer die gleiche Richtung, der gemeinsame Lebensweg.

    [OTOP]Eine gute Ehe gleicht einem guten Tropfen Wein. In kürze ist der Wein bereitet, doch die Zeit gibt ihm die gewünschte Würze[/OTOP]



    Alles Liebe Dir

    Venatrix
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2011
  14. Dirtsa

    Dirtsa Erhabener auserwählter Ritter

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Hi Venatrix,
    ich habe mich eine Weile gefragt, ob sich der Thread nicht sehr vom Thema weg entwickelt hat, bin dann aber zu dem Schluß gekommen, dass dem nicht so ist, im Gegenteil, fast schon eine Parodie.
    so wie du schreibst, hast du offensichtlich ein für dich und deine Familie gutes Rollenverständnis und Familienmodell gefunden und gelebt.
    Soweit keine Einwände.
    Aber ist es Absicht und dem Threadtitel geschuldet, dass du es hier wie religiöse Dogmen als allgemeingültig propagierst und jemanden der dem nicht entsprichst sieht, als armselig bezeichnest. Ist Aventor in der von dir gezeichneten, idyllischen, heilen Welt Religion das arme Heidenkind?
     
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  15. prometheus 141

    prometheus 141 Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Wenn ich als Mann nicht gelernt habe, die Frau beim Tanzen zu führen, so lasse ich die Finger von ihr. Denn mich interessiert die Natur des Gebens und da sind wir Männer eben von der Uranlage Jäger und das waren wir erfolgreich mindestens 60.000 Jahre. Was heute ist, kann nur eine vorübergehende Zeiterscheinung sein, weil es gegen die Natur gerichtet ist und damit einen tötlichen Ausgang haben muss. Es gibt auch sie, die widerspenstige Zähmung, und gelingt es nicht, dass das Geliebte wirklich glücklich ist, was sollte ich unter den herrschenden Müttern leiden? Dafür gibt es dann Klöster wo sich all diese jungen Männer vor ihren Müttern verstecken und nur noch Gott dienen und den Regeln ihres Abtes folgen.
    herzliche grüße
    prom
     
  16. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Man könnte meinen, das es so rüber kommt, doch nichts von dem stimmt. Aventor ist mir ein sehr gern gelesener User.
    Und wir kennen uns so gut, das er wohl weiß, wie ich es meine. Keinen Grund zur Sorge, Dirtsa.
    Es ist nun meine Art zu schreiben und vielleicht kommt es tatsächlich daher, wenn man solche Worte liest, wie Aventor schreibt, dass einem kodderig wird.
    WEnn das die Zukunft unserer Familien ist, dann ist das sehr traurig. Die Ehen werden geschieden, statt sich zuvor Gedanken zu machen, wie sehr liebe ich den Menschen und glaube ich wirklich an ein Leben mit diesem bis ich sterbe, das ist die Grundaufgabe eines Menschen. Wer dies verpasst, hat nicht nachgedacht. So wie es mir scheint, denken viele Menschen nicht mehr nach, Hauptsache eine schöne Hochzeit alles drum und dran muss stimmen, Kinder werden in die Welt gesetzt und dann kommt die Scheidung, traurige Gesellschaft, die es nicht zuwege bringt Diskussionen auszufechten, bis das es mächtig kracht, aber mit dem guten Grund: Wir schaffen das!


    Alles LIebe Dir

    Venatrix
     
  17. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Fazit:

    Am Ende der Geschichte
    - komme ich drauf - am Patriarchat - sind nur wir FRAUEN schuld....
    a schon blöd....wieviele tolle Männer landen im Kloster....
    und und und....:argh:
     
  18. gaia

    gaia Großer Auserwählter

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Korrekt. Zu Michaela Schaffrath kann ich allerdings nicht sagen, dass ist eher nicht mein Genre. *fg*
    Aber insgesamt gesehen, kann man Frauen die unabhängig ihren Weg gehen, wohl als emanzipiert bezeichnen. Aufzuhören andauernd über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nachzudenken und darüber wer was inwelcher Rolle tun sollte, halte ich auch für emanzipiert. Das ergibt sich in meiner Partnerschaft einfach.
    Allerdings...es wurde hier gefragt was Frauen denn verloren haben...und ich erwähne mal: ihre Abhängigkeit vom Wohlwollen ihres Partners. Sie kann sich heute entscheiden welchen Weg sie gehen möchte.
    Aber ich weiß, dass klingt nun nach einer Emanze*g* Und wenn ich das bin, soll mir das recht sein.
    Ich bin aber tatsächlich wirklich froh, dass ich wählen darf, dass Frauen Medizin studieren dürfen, dass sie sich in einer Ehe nicht vergewaltigen lassen müssen...:egal:
    Emanzipation bedeutet übrigens nicht nur Emanzipation der Frau, auch Männer können sich inzwischen dafür entscheiden sich um die Kinder zu kümmern und die Frau arbeiten zu lassen. Nach meinen Beobachtungen machen sie das wunderbar.
    Was das Ganze jetzt direkt mit Glauben zu tun hat, weiß ich aber nicht :gruebel:
    Außer vielleicht:
    Manch einer beharrt auf Glaubensgrundsätzen um sich an Grundsätzen festzuhalten die im Sicherheit geben. Solange das wirklich frewillig geschieht, sehe ich da kein Problem.
     
  19. sillyLilly

    sillyLilly graues WV- Urgestein

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    @prometheus
    deine Frage, was denn den Frauen die Emanzipation gebracht hat ist ziemlich .... naja ich will mal sagen .... komisch. Und verwunderlich finde ich dass es so scheint, als würdest du annehmen Frauen hätten früher nicht gearbeitet, sondern sich zuhause um Kind und Haushalt gekümmert.
    Wann haben Frauen denn nicht gearbeitet?
    Bei dir und bei Venatrix klingt es so als müssten erst heute Frauen arbeiten und früher wäre das anders gewesen?
    Von wann stammt denn dieses Bild der treusorgenden Frau im Haushalt, die die Kinder hütet und dem Mann ein schönes Heim bereitet?

    Mal von der Zeit des Wirtschaftswachstums in Deutschland abgesehen, mussten Frauen immer schon arbeiten. (Meine Oma und Großtanten haben auch gearbeitet. Das war normal)
    Es gab auch den Begriff der Erziehung und Förderung von Kindern nicht so wie heute. Kinder liefen einfach so mit oder mussten auch arbeiten. Und Haushalt war etwas ganz anderes als heute. Es gab keine Wäscheberge, weil es gar nicht so viel Kleidung gab und Fensterputzen und Staubwischen war auch nicht so angesagt wie heute.
    Jeder aus der Familie hat mitarbeiten müssen, um zum Überleben der Familie beizutragen. Sei es auf dem Feld oder durch Lohnarbeit.... z.b. Dienstmägde oder in der Küche bei reichen Leuten..... usw
    Auch nach der Industrialisierung haben Frauen (und auch Kinder) in Fabriken schwer arbeiten müssen.
    In der zweiten hälfte des 19 Jahrhunderts wurde immer mehr eine Hausfrauenehe als Versorgermodell propagiert, welches im NS-Regime nachher noch mal richtig zugespitzt wurde.
    "Den ersten, besten und ihr gemäßen Platz hat die Frau in der Familie", (Joseph Goebbels 1933) Anfänglich gab es auch Kampagnen gegen Doppelverdiener, aber dann kam die Kriegsproduktion und damit wurden das Bild der Partei doch noch mal anders propagiert. Frauen wurden in den Fabriken gebraucht.

    Frauen hatten zwar nicht die gleichen Rechte wie Männer, sie durften nicht die gleichen jobs machen, bekamen nicht das selbe Geld ..... aber sie mussten trotzdem fast immer in den zurückliegenden Zeiten der Geschichte arbeiten. (Reiche und Adlige mal ausgenommen, aber da mussten die Männer ja auch nicht arbeiten in dem Sinne)


    Das ist gut ausgedrückt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2011
  20. Aventor

    Aventor Geheimer Meister

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    AW: Warum beharrt jeder auf seinem Glauben?

    Danke sillyLilly!

    Besser hätte man es nicht formulieren können.

    Ich denke so mancher hängt hier der europäischen Zeit der Romantik nach. Hier fällt auch die Ähnlichkeit mit dem Begriff Roman auf. Ich habe den Eindruck das manche Menschen in einer Romanwelt leben. Die Frauen in Europa haben ihr lebenlang auf dem Feld geackert. Die Kinder und Männer auch. Die Männer hatten anderes zu tun als ihre Frauen zu unterdrücken. Ich glaube auch, das gerade in dieser engen Zusammenarbeit ums tägliche Geschäft eine liebevolle Beziehung bestand. Nur sah ein liebevoller Umgang damals anders aus. Wenn der Mann sagte: Weib bring mir Essen, war das normaler Umgangston. Die Frau sagte wahrscheinlich darauf: Du Schwein geh Dich erst mal waschen. Normal zu der Zeit. Das der Ton rauher war ist wahrscheinlich. Aber auch die Zeit war rauher. Es gab in der europäischen Vergangenheit auch einige seltsame Dinge, die man aber nicht mit der dominanz des Mannes gleichsetzen darf. Ich habe mal in einen Sitten und Kulturspiegel in etwa folgendes gelesen.

    Im Mittelalter war es üblich das der Mann seine Frau oder Tochter zum Beischlaf mit Reisenden/Wanderer führte. Warum?
    Man beugte so Inzucht vor, weil man sich zur damaligen Zeit nicht weit aus der eigenen Gegend entfernte. Vielleicht liegt auch hier ein Grund darin, das ein Lehrling sich auf Wanderschaft begab?
    Aber das ein Mann seine Frau oder Tochter einen Fremden anbot sagt doch nichts über die Gefühle aus. Ich denke nicht das der Spass hatte dem zu lauschen. Die Moralvorstellung war eine andere zu der Zeit. Vielleicht hatte auch die Frau Spaß an der Sache? Ich weiß es nicht. Dies alles ergab sich aber aus Notwendigkeit heraus. Eine Frauenrechtlerin würde dies natürlich anders darstellen.

    Liebe Grüße
    Aventor
     

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