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Gewebeschock Hochgeschwindigkeits-Munition

Dieses Thema im Forum "Schulmedizin und Homöopathie" wurde erstellt von jabberwocky, 28. Dezember 2002.

  1. jabberwocky

    jabberwocky Geselle

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    20. Dezember 2002
    Bei der Bundeswehr wird seit langem folgende Geschichte verbreitet:
    Laut Genfer Konvention ist Munition, mit einer Mündungsgeschwindigkeit über 800 m/s im Kampfeinsatz verboten. Angeblich führt schon ein Streifschuß mit einer so schnellen Kugel zu einem sogenannten "Gewebeschock". Irgendwie ziehen sich Blutgefäße dabei zusammen und man stirbt. Ich habe sogar schon gehört, dass man nicht einmal getroffen werden muß, damit das passiert.
    Meine Fragen:
    -Was steht in den Genfer Konventionen?
    -Gibt es einen solchen Gewebeschock?
    -Wie kann man sich das vorstellen?
     
  2. Trasher

    Trasher Ritter der ehernen Schlange

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    10. April 2002
    Ab einer gewissen Geschoßgeschwindigkeit breitet sich der Druck beim Aufprall nicht mehr nur in Richtung des Geschosses aus, sondern auch im rechten Winkel zum Einschußkanal. Bei einem glatten Durchschuß kann sich so kurzzeitig ein riesiger Einschußkanal entwickeln (vielleicht 10 cm Durchmesser und mehr) Die enorme Druckwelle führt zu einem Platzen der Blutgefäße in weiter entfernten Organen. Deswegen kann schon ein Streifschuß tödlich ausgehen.
     
  3. Zerch

    Zerch Ritter vom Schwert

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    10. April 2002
    hallo

    Die Genfer Konvention ist das "Regelwerk" für das grausame "Spiel" , das als Krieg bezeichnet wird.
    Da Krieg niemals "human" sein kann , würde ich die Konventionen als "pseudohuman" betieteln.Zudem sind sie fast sinnlos....im Ernstfall denkt keiner mehr an die Gesetze des Krieges.Es wurde schon und es wird im Falle eines Krieges auf Fallschirme geschossen , auf Gefangene geschossen , mit Flammenwerfer geschossen , mit AP-Mienen gepflastert , auf Zivilisten geschossen und es wird da gefoltert wo informationen fliessen könnten.
    Und...es wird hier und da natürlich auch mit Munition geschossen deren V0 weit über 800m/s reicht.
    Schau dir mal die heutigen Sturmgewehre und deren Munition an!Da sind Mündungsgeschwindigkeiten von 800m/s unterer Standart.Eine AK-74 im Kaliber 5.45x45 erreicht gut 900m/s , ein israelisches Galil bis zu 980m/s.

    www.sgipt.org/politpsy/politik/genfer.htm

    pervers aber wahr:

    Link wurde aufgrund seines Inhaltes von mir entfernt. Seiten auf denen unter anderem vermittelt wird, wie man einen Menschen tötet, sind nicht Inhalt dieses Boards.

    Tenshin <Moderator>

    PS : Anfragen diesbezüglich per PN an sillyLilly-san oder mich
     
  4. blabla

    blabla Geheimer Meister

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    das mit der hochgeschwindigkeits-munition wurde mir bei der bundeswehr auch erzählt

    wenn man damit einen streifschuss bekommt ,bemerkt man es gar nicht (ausser man sieht die wunde) und verblutet ,da der körper keine abwehrmechanismen einsetzt
    (quasi wie beim bluter !?!?)

    ob das so stimmt weis ich nicht ,zumindestens wurde es mir von nem vorgesetzten so erzählt
     
  5. Tortenhuber

    Tortenhuber Meister vom Königlichen Gewölbe

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    Hat einer ne Seite, wo man nachlesen kann, was bei welcher Schußverletzung zu tun ist? Wenn ich das lese mit Schuss in den Brustkorb und man erstickt dann, da gibt es doch sicher irgendwelche Tricks und Kniffe? 8O
     
  6. dkR

    dkR Großmeister aller Symbolischen Logen

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    Das Blut wird auch beim Streifschuß anfangen zu verklumpen, man verblutet auch nicht an einem unbemerckten blauen Fleck oder Kratzer.
    Streifschüsse geben Gewebeschock einfach nicht genug Energie ins Gewebe ab, denk ich mal
     
  7. Maffe

    Maffe Großmeister

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    Genauso sterben auch z. B. Enten bei einem Schrottgeschoß. Die Tiere sterben nicht aufgrund des Fremdkörpers, sondern an der Überreizung der Nerven. Somit reichen bereits 2 Schrottkugeln aus um z. B. eine Ente oder ein Rebhuhn zu erlegen.

    Mfg

    Maffe
     
  8. blabla

    blabla Geheimer Meister

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    ja bei kleinen verletzungen (nicht von hochgeschwindigkeits-munition) die man zwar selber nicht bemerkt ,verblutet man nicht ,das is richtig
    aber das problem bei hochgeschwindigkeits-munition soll sein das der körper hier nicht bemerkt das er verletzt ist und somit auch nicht mit der "selbstheilung" beginnt (und soweit ich mich an biologie noch erinnern kann ,ist die verklumpung ein selbstheilungsprozess)
    ich geh mal davon aus das die verletzung jetzt nicht so klein ist das das blut schon so auf der wunde trocknet

    dies ist wahrscheinlich der sogenannte gewebeschock
     
  9. Tortenhuber

    Tortenhuber Meister vom Königlichen Gewölbe

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    Ähm ich hab mir die seite oben mal angesehen, da ist ua. vom holohoax die rede und ich denke ihr wisst was damit gemeint ist. also könnte ein mod den link evt entfernen
     
  10. MadCow

    MadCow Geheimer Meister

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    die blutgerinnung verläuft vollkommen automatisch, die wunde muss der körper nicht bemerken

    wenn die körperchen (name vergessen :( ) mit dem fibrin an die oberfläche gelangen platzen sie und das fibrin verklebt die roten blutkörperchen

    diese gerinnungskörper sin überall im blut, ein streifschuss würde daran kaum was ändern
     
  11. Suchender

    Suchender Geheimer Meister

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    10. April 2002
    Angeblich werde die Hochgeschwindigkeitsgeschosse von der Israelischen Arme gegen die Palistinenser verwendet.

    http://www.freunde-palaestinas.de/fp/page/pn/nachrichten/pn26.htm
     
  12. Tesla.N

    Tesla.N Geheimer Meister

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    8. Oktober 2002
    hallo

    das stg von österreich musst auch gedrosselt werden da es zu schnell war und innere blutung bei streifschuss folge waren!

    nieder mit den waffen

    heal isöm
     
  13. Bernhard Fleisch

    Bernhard Fleisch Lehrling

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    AW: Gewebeschock Hochgeschwindigkeits-Munition

    Das Österreichische Sturmgewehr (Steyr Mannlicher Stg 77) hat schon eine V0 von 990 m/s
     
  14. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    AW: Gewebeschock Hochgeschwindigkeits-Munition

    In diesem Thema wurde seit über 13 Jahren nicht geschrieben.

    Willkommen im Forum...
     
  15. almende

    almende Ritter vom Schwert

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    18. Januar 2012
    AW: Gewebeschock Hochgeschwindigkeits-Munition

    Willkommen im Forum Herr Fleisch,

    eine "urban legend" - viel eher wirkt da ein Carotis-Sinus-Schock
    worauf sich dieser Mythos wohl bezieht.
     
  16. Zerch

    Zerch Ritter vom Schwert

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    Vielleicht ist dabei der von zu hoher Geschossenergie entstehende hydrostatische Schock gemeint. Dabei werden träge Flüssigkeiten wie Wasser , im Körper wäre es das Blut , explosionsartig in Bewegung versetzt. Weil die Flüssigkeit irgendwo hin muss , hat diese eine enorme zerstörerische Wirkung auf ihre Umgebung , z.B. Körpergewebe. Wenn ein Geschoss mit hoher Energie einen geschlossenen Wasserbehälter trifft (Melone , Wasserflasche , etc.) , zerstört der hydrostatische Druck den Behälter. -Vergleichbar mit einer Explosion durch eine entsprechend energiehaltige Menge Sprengstoff.

    Und kleinere Kaliber erlauben eine höhere Geschossgeschwindigkeit , da diese mit ihrer kleinen Geschossmasse eine höhere Geschwindigkeit benötigen um die Energie eines größeren , langsameren Kalibers entfalten zu können.
     

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