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"Rebellenpack"-"Anarchisten"-"Gesindel"-wie der Staat seit Jahrhunderten die freie Menschen bekämpft

Dieses Thema im Forum "Philosophisches und Grundsätzliches" wurde erstellt von Libertarian, 8. Dezember 2017.

  1. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    Es scheint sich im folgenden im wesentlichen um ein Zitat aus diesem Buch zu handeln:https://www.amazon.de/Anarchie-Gesc...1512825016&sr=8-1&keywords=stowasser+anarchie

    Zitate sind kenntlich zu machen. Überlange Zitate sind nicht gern gesehen. Als Themenstart bleibt das Zitat ausnahmsweise, zumindest vorläufig, stehen.

    Jäger, Mod






    AM ANFANG WAR DER ZORN.

    Der unsagbare, unzügelbare und unvorhersehbare Zorn, der den Sklaven bisweilen überkommt und ihn dazu bringt, seinem Herrn entweder den Schädel einzuschlagen oder sich davonzustehlen. Zorn darüber, daß ein Mensch dem anderen befehlen darf. Wut über Knechtschaft und Unterdrückung. Haß auf die Arroganz der Macht, die Menschen über Menschen ausüben. Zorn, Rebellion, Flucht – eine uralte Triebkraft menschlicher Geschichte, ein Teufelskreis, dessen Grenzen schon ein rebellierender Sklave vor fünftausend Jahren kennengelernt haben mag. In dieser Sackgasse ohne Ziel hat sich ein Spartakus genauso bewegt wie Michael Kohlhaas oder ›Che‹ Guevara, denn alle mußten sich früher oder später die Frage nach eben diesem Ziel ihrer Rebellion stellen. Die Freiheit, natürlich! Aber was genau ist das? Wo gab es sie? Konnte man irgendwohin gehen und sie finden? Bedeutete die Flucht vor der Herrschaft, die simple Abwesenheit des Unterdrückers automatisch die Anwesenheit der Freiheit? Und zeigt nicht alle Erfahrung, daß ›Freiheit‹ eine trügerische Hoffnung ist? Wird nicht doch immer nur eine Form der Herrschaft durch eine andere ersetzt? Vor allem aber: Ist der Mensch zur Freiheit überhaupt fähig?

    Empörung, Wut, Rebellion sind negative Werte. Sie sagen nur, wie es nicht sein soll, aber nichts darüber, wie es anders, wie es besser sein könnte. Haß ist nicht konstruktiv, er ist destruktiv – wie könnte es auch anders sein.
    Natürlich wäre es vermessen, von dem Sklaven, der in seiner höchsten Drangsal gegen seinen Herrn rebelliert, auch sogleich einen fertigen Plan für eine freie Gesellschaft zu erwarten. Befreiung war und ist immer in erster Linie eine Reaktion auf Unfreiheit. Wenn sie aber dort stehenbleibt, wird sie niemals konstruktiv. Das jedoch bedeutet, daß ›Befreiung‹ letztendlich nicht zur Freiheit führt. In diesem Spannungsfeld zwischen Zorn und Freiheit hat die Menschheit eine Idee geboren, die ebenso alt ist wie die Geschichte der Herrschaft: den Traum von der Anarchie oder, auf gut Deutsch gesagt, der Herrschaftsfreiheit.

    Im Mittelpunkt dieser Idee steht die Frage, wie Zorn sich selbst überwinden und Freiheit hervorbringen kann. Zweifellos sind Haß und Wut schlechte Ratgeber. Und ebenso klar ist, daß Freiheit nicht mit Mitteln der Unfreiheit geschaffen werden kann. Wahr ist aber auch, daß meistens der Zorn die erste Triebfeder dafür war, über eine ›Gesellschaft der Freiheit‹ überhaupt nachzudenken und, vor allem, sie in die Tat umzusetzen. Theoretiker des modernen Anarchismus haben dies die »schöpferische Kraft der Empörung« genannt, zugleich aber unermüdlich darauf hingewiesen, daß man um den Preis des Scheiterns der Freiheit niemals an diesem Punkt verharren darf. So ist der Anarchismus – als befreiender Kampf und Lehre von einer herrschaftsfreien Gesellschaft – von Anfang an in diesen Widerspruch hineingeboren und bis heute in ihn verstrickt: Wie läßt sich destruktiver Zorn in konstruktive Befreiung umwandeln? Denn: was nützte jedes Aufbegehren gegen Unfreiheit, wenn an ihrem Ende keine Freiheit stünde? Sie brächte nur neue Unterdrückung hervor, wenn – ja, wenn die Gedanken nicht über diese spontane Empörung, über Gefühle wie Rache und Wut hinausgingen.

    Empörung braucht also eine Idee, die in eine positive Utopie mündet; mit einem Wort: ein Ziel.

    Dieses Ziel macht das Wesen jener Bewegung aus, die unter dem Namen »Anarchismus« seit jeher Begeisterung und Schrecken gleichermaßen auslöste. Bunt, bizarr und widersprüchlich wie Freiheit eben sein kann, verführerisch für die einen, Inbegriff des Bösen für die anderen, zieht sie sich seit Jahrhunderten wie ein bunter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Zwischen konsequentester Friedfertigkeit und verzweifelter Gewalt entfaltet sich diese Idee der Hoffnung, die die Menschen bis heute zu beflügeln vermag und ihre wahre Zukunft noch vor sich haben dürfte.

    Ich versuche, das Knäuel der Ideen, die diese radikale Philosophie von der Freiheit bildet, zu entwirren und einige seiner Fäden zurück zu verfolgen. Ich berichte von gescheiterten und erfolgreichen Versuchen, jenen Traum zu verwirklichen. Vor allem aber versuche ich, einen Blick voraus zu tun – ein Szenario zu entwerfen und die These einiger zeitgenössischer Denker zu untersuchen, die behaupten, die Gesellschaftsform des kommenden Jahrtausends werde eine an-archische sein – oder die Menschheit gehe unter.

    Die Wurzeln des modernen Anarchismus sind sehr alt. Ihre Ursprünge verlieren sich im Dunkel der Menschheitsgeschichte – schon deshalb, weil vor zwei-, dreitausend Jahren kaum ein Chronist die ›Geschichte der Empörungen‹ für überliefernswert hielt. Erst etwa zweihundertfünfzig Jahre jung ist hingegen das, was man den ›modernen Anarchismus‹ nennen kann. Paradoxerweise ist er zwar ausgezeichnet dokumentiert, aber fast völlig unbekannt. Seine Suche nach einer künftigen Gesellschaft gebiert eine schier endlose Reihe von Revolten, Ideen und konkreten Experimenten. Sie alle sind voller Spannung und Aktualität, und bei fast allen ging die Auflehnung der Philosophie voraus. Auch was die persönliche Entwicklung betrifft, dürfte bei den meisten Anarchisten irgendwann der Zorn vor der Utopie gestanden haben. Die wenigsten Menschen sind aufgrund analytischer Überlegung oder durch philosophische Denkübungen zu dem Wunsch nach einer herrschaftsfreien Gesellschaft gelangt. Selbst Unterdrückung, Herrschaft und Ungerechtigkeit erlebt zu haben, war und ist noch immer die häufigste und kräftigste Triebfeder, sich einer solchen Idee zu verschreiben. So gesehen ist das Potential möglicher Empörer unerschöpflich. Wohl jeder selbstbewußte Mensch kennt diesen Zorn. Vielleicht haben auch Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wieso da eigentlich Menschen über Ihnen sind, die Ihnen Anweisungen geben und über Ihr Leben und Ihre Zukunft entscheiden dürfen: ein ganzes System der Hierarchie, von dem wir ja schließlich wissen, daß es alles andere als gut funktioniert. Das bedeutet indes nicht, daß alle Menschen, die unter Herrschaft leiden, automatisch ›Anarchisten‹ wären. Zum Anarchismus gehört immer auch die Suche nach Alternativen und Zukunftsmodellen.

    Neue Ideen für die Zukunft aber scheinen heute dringlicher denn je. Die weltweiten Problemketten auf unserem Planeten verurteilen uns dazu, neue Lösungen zu finden. Lösungen, die in der Lage wären, die überholten Vorstellungen von Zentralismus, Hierarchie, Konzentration und Wachstumswahn abzulösen. Bei dieser Suche kann uns der reiche Fundus anarchistischer Erfahrung interessante Anregungen geben – gute wie schlechte. Nur zu einem taugt er nicht: zum blinden Nacheifern. Ideologie, Dogmatik und Fanatismus widersprechen sozusagen dem Wesensgehalt der Anarchie. Denn der besteht, salopp ausgedrückt, aus ›Freiheit pur‹.


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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Dezember 2017
  2. almende

    almende Ritter vom Schwert

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    Das Gesetz von Thelema
    Das Gesetz des Starken: Das ist unser Gesetz.
    Und die Freude der Welt.
    Tu was du willst, soll sein das ganze Gesetz.
    Du hast kein Recht als deinen eigenen Willen zu tun. Tue den, und kein anderer soll Nein sagen.
    Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern.

    Es gibt keinen Gott außer dem Menschen. Der Mensch hat das Recht nach seinem eigenen Gesetz zu leben. Zu arbeiten wie er will, zu spielen wie er will, zu ruhen wie er will, zu sterben wann und wie er will.

    Der Mensch hat das Recht zu essen was er will, zu trinken was er will, zu wohnen wo er will, zu reisen auf dem Antlitz der Erde wie er will.

    Der Mensch hat das Recht zu denken was er will, zu sagen was er will, zu schreiben was er will, zu zeichnen, malen schnitzen, ätzen, gestalten und bauen wie er will. Der Mensch hat das Recht zu lieben wie er will; auch erfüllet euch nach dem Willen in Liebe, wie ihr wollt, wann, wo und mit wem ihr wollt.

    Der Mensch hat das Recht all diejenigen zu töten, die ihm diese Rechte zu nehmen suchen.
    Die Sklaven sollen dienen.
    Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen!

    A. Crowley

    http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/okkult/themenheft1/crowley.html

    Also das Gesetz von Thelema oder wahre ungebremste Anarchie .. ?
    oder doch etwas ganz anderes .. vielleicht viel moderner?
     
  3. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    Und alle diese natürlichen Rechte werden ihm vom Staat genommen, bzw.eingeschränkt.

    Ich meine diese von dir zitierten Worte auch einmal bei den Anarchisten Erich Mühsam und / oder Gustav Landauer gelesen zu haben? Im Netz findet sich zwar der Name Aleister Crowley, doch bekanntlich werden immer Anarchisten Worte geklaut und anderen in den Munde gelegt z.B. auch das Zitat Kropotkins (und Emma Goldmann's)

    "If voting changed anything, they'd make it illegal."

    ein Zitat welches ursprünglich von Fürst Peter von Kropotkin stammte und von seiner guten Freundin Emma Goldman später wiederholt wurde,wird auch fälschlicherweise im deutschen Sprachraum gerne Kurt Tucholsky zugeschrieben, obwohl es natürlich definitiv nicht von ihm stammte,ob Tucholsky die Anarchisten Kropotkin oder Emma Goldman gelesen hat und diese Worte später wiederholte weiß ich nicht? Doch ebenso könnte es sich bei dem Zitat Aleister Crowley's um ein Plagiat handeln.

    Ich glaube sogar stark dass dieselben Worte bereits in Erich Mühsam's "Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat" aus dem Jahre 1932 standen oder evtl. bei Gustav Landauer in "Aufruf zum Sozialismus" (erschien irgendwann vor 1919)

    https://de.wikisource.org/wiki/Die_Befreiung_der_Gesellschaft_vom_Staat
     
  4. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    eben nicht das Gesetz des stärkeren 8O8O8O das Gesetz des Stärkeren ist ja gerade das herrschende staatliche Gesetz sozialer Ungleichheiten :motz::motz::motz:, wir fordern jedoch den "Wohlstand für Alle"und natürlich viel moderner, die Freiheit Pur, Gleichheit, eine föderalistische dezentrale Gesellschaftsstruktur der absoluten Selbstverwaltung, anstelle der zentralistischen staatlichen Fremdverwaltung durch wenige Marionetten der Superreichen Schmarotzer welche diese hierarchische pyramidenförmige Gesellschaftsordnung ja erst erschaffen haben über Jahrhunderte hinweg. :don::illu:

    PS. die smileys sind ganz lustig ;)
     
  5. Sonsee

    Sonsee Geheimer Meister

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    Man kann nicht etwas nur fordern und schon gar nicht mit Gewalt. Geh in die Politik als Quereinsteiger und versuche mit demokratischen Mitteln etwas zu ändern. Dafür reicht dein Verstand nicht, tja dann hast du Pech gehabt.
     
  6. a-roy

    a-roy Mensch

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    "Geh in die Politik als Quereinsteiger und versuche mit demokratischen Mitteln etwas zu ändern."(Sonsee)
    Du hast noch Vertrauen, dass sich mit demokratischen Mitteln etwas ändern lässt?
    Geh' weiter wählen!

    Ich bin gut-bürgerlich erzogen worden, was Dank meines Gottes christliche Werte einschließt.
    Als junger Student hörte ich auf meiner 1.Geschichtsfete 'Macht kaputt, was euch kaputt macht', da war's dann um mich geschehen und ich wurde 'links'.
    Dann kam ich auf die Carl-von-Ossietzky Uni Oldenburg, wo ich ziemlich schnell in die studentische Führungsriege der FS Germanistik aufstieg.
    Macht!
    Ich merkte gar nicht, dass ich nicht mehr basisdemokratisch agierte, sondern meinte, ich hätte die Ahnung, weil ich ja 'oben' war.
    Dann wusch mir eine Anfängerin den Kopf.
    Ich dachte nach, gab alle Ämter auf und zog mich aus der Politrickserei zurück.
    Mein 'Links-Sein' ging dann so weit, dass ich mit RAF etc. symphatisierte, bis mir klar wurde, dass ich bei Aktionen, die Politrickser etc. 'weg machen' würden, auch Unschuldige zu Schaden kommen könnten und diese Politrickser etc. sowieso austauschbar sind.
    Also verwaf ich auch die Idee des gewaltsamen Umsturzes.
    Mit dem Anarchismus liebäugelte ich schon immer, stellte aber ziemlich schnell fest, dass, wenn eine Gruppe von Menschen zusammen einer gemeinsamen Idee nachhängen, sich entweder jemand als 'Führer' etablieren möchte oder die Schafe einen 'Führer' wollen.
    So wurde ich immer mehr individualanarchistisch.
    Ja, zornig werd' ich noch manchmal.
    Die schwierigste Aufgabe ist es imho sich selbst zu ändern und wohin, muss jeder für sich selbst entscheiden!
    Zu Thelema:
    Do what though wilt shall be the whole of the law
    Love is the law
    Love under wilt
    Zu Crowley:
    Das war ein 'Halunkenmagier', aber seine Magic funzt.
     
  7. die Kriegerin

    die Kriegerin Geheimer Meister

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    Verstanden habe ich ihn - nach dem Film.."Die Reise des Che"....als er in Bolivien - mit Lebrakranken - die Macht der kath. Kirche...
    als der Spaß umschlug durch das Leid der Menschen, das sie überall beobachten, CHE speziell immer mehr betrübte. Die Erfahrungen, die der gutbürgerliche Che im Tagebuch festhält, er aus gutbürgerlichem Haus - krempeln sein Weltbild völlig um.


    :don:
     
  8. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    Ernesto "Che" Guevara war kein Anarchist :don::don::don::motz::motz::motz::motz:das war ein verdammter Marxist-Leninist und Massenmörder (siehe Castro Transporte), okay auch davon werdet ihr sicher nichts im Netz finden, Kuba hatte vor der Revolution eine starke anarchistische Bewegung, ebenso wie China, fast alle wurden umgebracht, in der VR China gibt es lediglich heute wieder eine starke Cyberpunk-Anarcho-Szene im Internet, doch diese hüten sich öffentlich in Erscheinung zu treten. Der Marxismus-Leninismus-Stalinismus-Maoismus hat nichts mit dem Anarchismus gemein.

    "Wir verabscheuen den Kapitalismus und verabscheuen darum ebenso seine materialistische Lehre, den Marxismus"

    Erich Mühsam; 1932

    in

    "Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat"
     
  9. a-roy

    a-roy Mensch

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    Nun, Libertarian, du hast ja den Anarchismus als mögliche 'Gesellschaftsform' (ist imho ein Widerspruch in sich) für dieses Jahrtausend angesprochen.
    Das wäre imho nur möglich, wenn global alle bisherigen Systeme zusammenbrechen würden und die Erde von kleinen Gruppen bevölkert würde, die basisdemokratisch agieren würden.
    Und deswegen haben ja auch Kapitalisten&Sozialisten etc. Angst vor Anarchisten, da diese weder nach oben buckeln noch nach unten treten.
    Und gerade von diesen 'Fahradfahrern' leben ja kapitalistische&sozialistische etc. Systeme.
     
    Sonsee gefällt das.
  10. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    Tut mir leid, aber das ist ein enorm verkürztes Verständnis für Anarchismus, in Rojava leben sage und schreibe ganze 2,4 Mio. Menschen, in Chiapas sind es auch um die 5 Millionen Menschen. Sagt euch der Begriff "Konföderalismus anstatt staatlichem Zentralismus" etwas? Des weiteren habe unter dem Unter-Forum "Alles was ihr schon immer wissen wolltet" jede Menge Beispiele bereits existierender anarchistischer Gesellschaften zusammen getragen und dort gepostet. Das alles hat es bereits schon gegeben und gibt es in bestimmten Regionen heute noch bzw.wieder. Doch kaum ein Mensch weiß davon. Hier alles erneut aufzuzählen würde den Thread nur unnötig in die Länge ziehen. Siehe im anderen Unterforum unter "Beispiele staatenloser Gesellschaften - Teil 1 bis 3
     
  11. die Kriegerin

    die Kriegerin Geheimer Meister

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    Wenn der CHE, ok. sind dann die ganzen 2. WK-Präsidenten...auch Massenmörder...denke da nur an Hiroshima und Nagasaki...okay keine offiziellen Anarchisten, aber Versteckte...kämpften ja auch um Befreiung....
    so ist jeder Freiheitskämpfer, ein Massenmörder...denn er tötet....
    es sei er ist Pazifist und kämpft nur mit Worten >>>sind wir wieder bei Gandhi...der sich selbst als Anarchist bezeichnete...doch solche gibt es leider zu wenig....Gandhi hätte den Friedensnobelpreis erhalten sollen...
    geben wir in dem Obama....Kriegsführer par excellence!!!


    Ganz zu schweigen von Andreas Hofer...man kann das alles irgendwie so gebrauchen - wie man will...
    nachzulesen von Helmut Reinalter - "Geheimbünde in Tirol" Athesia, 1982. "Illuminaten" Orden ... Anarchie, die sich gegen jede bürgerliche Gesellschaft richtet "...

    Doch nun hier in EU keine keine Regierungsform!!!!
     
  12. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    sorry Fräulein, aber das ist mir zu blöd darauf einzugehen, darfst gerne in Zukunft woanders kommentieren, z.B. bei Flacherde, AfD und Reichsbürgern oder Mondlandung LOL - aber sowas nicht, nicht mit mir, sind wir hier denn im Kindergarten? Hältst das wohl für lustig wenn Menschen sterben und von Kugeln zerfetzt werden? Hältst es wohl für lustig wenn die Hälfte der Weltbevölkerung verhungert und Millionen an HIV, dreckigem Trinkwasser usw. verrecken?

    Hältst es wohl für komisch wenn es noch Menschen gibt welche eine bessere Welt schaffen wollen und sich gegen diese Schmarotzer und ihre zahllosen Lakaien zur Wehr setzen um eine friedliche Welt zu schaffen. Schlaf weiter, ich habe keine Lust auf Menschen wie dich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2017
  13. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    Und nur um die Frage noch zu beantworten, natürlich sind die US-Präsidenten ebenfalls Massenmörder, jedoch alles andere als Anarchisten, es sind schließlich Vertreter des Zentralismus, des Staates, des Kapitals und somit Vertreter von Ausbeutung, Unterdrückung, Terrorismus, Erschaffer von DAESH, des weiteren Vertreter von struktureller Gewalt,physischer Gewalt und ideologischer Macht im eigenen Lande, somit sind es Archonten, eben keine An-Archonten. ;)

    deine Frage ist somit geklärt und des weiteren:

    Wer die Freiheit der Persönlichkeit zur Forderung aller Menschengemeinschaften erhebt, und wer umgekehrt die Freiheit der Gesellschaft gleichsetzt mit der Freiheit aller in ihr zur Gemeinschaft verbundenen Menschen, hat das Recht, sich Anarchist zu nennen. Wer dagegen glaubt, die Menschen um der gesellschaftlichen Ordnung willen oder die Gesellschaft um der vermeintlichen Freiheit der Menschen willen unter von außen wirkenden Zwang stellen zu dürfen, hat keinen Anspruch, als Anarchist anerkannt zu werden. Die verschiedenen Ansichten über die Wege, welche die Menschen einzuschlagen haben, um zur Freiheit zu gelangen, über die Mittel, mit denen die der Freiheit widerstrebenden Kräfte zu bekämpfen und zu besiegen sind, über die endlichen Formen und Einrichtungen der freiheitlichen Gesellschaft bilden Meinungsgegensätze zwischen anarchistischen Richtungen innerhalb der gemeinsamen Weltanschauung.
     
  14. a-roy

    a-roy Mensch

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    "Gandhi...der sich selbst als Anarchist bezeichnete"(Kriegerin)
    Woher hast du das?
     
  15. Libertarian

    Libertarian Gesperrter Benutzer

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    das stimmt schon, Gandhi war ein Anarchist, das ist wohl und gut bekannt, er war auch mit dem Anarchisten Graf Leo Tolstoi befreundet und stand auch mit diesem in regem Briefkontakt, gegen Gandhi ist nichts einzuwenden :) Wenn [die] deutschen Wikipedia-Admins nicht immer alles löschen und zensieren würden, so wäre das auch in Deutschland bekannt. Auch das Tolstoi ein Anarchist war und neben seinen bekannteren Romanen "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" auch mehrere anarchistische Schriften schrieb.

    Nur das sie diesen bolschewistischen Massenmörder Che Guevara als Anarchisten bezeichnete, ausgerechnet ihn der Tausende von Anarchisten für seinen "Realsozialismus" umbrachte bzw. umbringen ließ, da muss ich ihr klar widersprechen.:motz:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Dezember 2017
  16. a-roy

    a-roy Mensch

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    Thx für die mir unbekannten Infos, Libertarian!
     
  17. die Kriegerin

    die Kriegerin Geheimer Meister

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    er sprach mal bei dieser Rede so...Besant hatte ja gewisse politische Absichten in Indien...
    Die Ansprache ist gut übersetzt und der link schon drinnen.

    Besant wurde 1917 zur Präsidentin des Indischen Nationalkongresses gewählt,
    doch 1918 wurde Gandhid Ideen immer stärker...fand nix was kurz und schnell Antwort gibt doch schau unter Besant,Teilung Indiens und ind. Nationalkongress nach...es ist aber auch in gewissen Geschichtsbücher zu finden. Sorry...

    Kurze Anfrage...wie und wann entsteht die ANARCHIE....in guten? od. schlechten? Zeiten...

    Süd-Amerika - da sind noch die Oligarchien aktiv !!!!!!!!!! - Herrschaft von Wenigen- >>>ebenso in Mittelamerika.....
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2017
  18. gaia

    gaia Ritter vom Schwert

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    Über einen Umweg findet man aber Hinweise.
    "Das Himmelreich in euch" Ist ja ein Buch von Tolstoi und unter dem Buchtitel findet man dann auch, das Gandhi davon begeisert war und eine lebenslangen Briefwechsel mit Tolstoi hatte.
    Hier die Quelle :-)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Himmelreich_in_euch
     
  19. a-roy

    a-roy Mensch

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    Thx, bin wieder a bisserl schlauer geworden!
    Ich weiß schon, warum ich gerne bei WV bin!
     

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