Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Gott und Wissenschaft

Heuli

Geheimer Meister
26. Juli 2002
318
@bombaholik

Und was ist Gott noch? (falls das nicht zuweit geht, ansonsten halt 'nen neuen Thread aufmachen).
Ich mein, einfach von der sprachlichen Seite aus gesehen: Wenn er alles ist, wenn er die Ordnung ist, wenn er das Universum ist oder wenn er das (Natur-?)Gesetz ist, wozu brauch ich einen weiteren Begriff?
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
Weil dies alles strotzt vor Leben und rein gar nichts nicht lebt, nach geistigen Gesichtspunkten.

Mal abgesehen davon, das ist ja auch nur meine Meinung, wenn Gott die Gesetze geschaffen hat zB. Gott die Kraft Gravitation erschaffen hat...oder weichen wir mal ein bisschen ab und gehen zur Schöpfung über, dann hat Gott diese Gesetze aufgestellt und wo sie gebrochen werden, ist immer Gott mit am Werke.
Ich verstehe einfach die Logik nicht, wie manche fragen warum er das nicht verändert oder was weiß ich....

Bin grade nicht fit genug um inhaltlich bessere einträge zu gestalten.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
bombaholik schrieb:
"wieso soll dich Gott daran halten"

Weil er es so will, weil er es so gemacht hat und immernoch macht, man sollte vielleicht mal die überlegungen in die Richtung leiten, dass Gott nichts Aussenstehendes ist, sondern vor dir ausgebreitet ist.

Selbst wissenschaftlich betrachtet bleibt zumindest die Infomation einer Existens behalten - für immer.
Ob man an eine geistige Seele glaubt in die Richtung, wie jeder glaubt, dass er Gedanken hat und sich im Kopf ganze Welten schaffen kann, ohne es zu "beweisen".

Warum willst du Gott unbedingt von allem trennen Antimagnet?
Gott durchdringt alles.
Gott ist das Gesetz, Gott ist die Ordnung.

hi bomba,

eigentlich will ich gott gar nicht von allem trennen... naja, irgendwie aber auch schon. zumindest von wissenschaftlichen erklärungen. dabei hab ich gar nix dagegen, wenn der forscher an gott glaubt. ich denke nicht, dass forscher atheisten sein müssen, um gut forschen zu können, und ich glaube auch nicht, dass die nicht-existenz gottes bewiesen werden kann. es ist und bleibt für mich halt glaubenssache, und an sich ist der glaube von wernher von braun nicht wertvoller als der eines alten ungebildeten russischen mütterchens. eben grade deswegen, weil gott nicht trennbar ist, fällt er m.e. aus wissenschaftlichen erklärungen raus. gott ist alles und deswegen kann auch alles aus ihm abgeleitet werden. es gibt keine theorie darüber, was alles existieren darf, wenn es gott gibt, und was nicht, wenn es gott nicht gibt. zumindest gibt es keine theorie, die anerkennenswert wäre. sie kann es gar nicht sein, weil sich menschen nie erlauben sollten, gott in gänze und komplett zu definieren. aus dem prinizp gott folgt rein gar nix zwingend, aus dem system gravitation folgt zwingend, dass ein apfel runterfällt und nicht nach oben... irgendwie ist es komisch, gerade weil ich es trenne (wissen und glauben) kann ich das beides gut integrieren. eine analytische trennung, die es realiter gar nicht geben muss. in echt gehörts zusammen (oder kann zusammengehören), aber zur analyse muss man es trennen. ich habs schon öfter gesagt, glauben bedeutet für mich absolute sicherheit, ist aber subjektiv. wissen ist immer mit einer restunsicherheit verbunden (niemand kann je beweisen, dass das alles hier ne matrix ist, die nur ich gerade erlebe, wenn überhaupt), kann aber unter umständen als objektiv bezeichnet werden. es gibt methoden, dinge zu objektivieren. beim objektivieren muss aber gott draußen bleiben, weil man über gott objektiv nichts wissen kann. wenn man es könnte, wäre sie ja gar nicht mehr göttlich. insofern ist für mich jeder gottesbeweis eine unzulässige profanisierung, um mal in der logik eines gläubigen zu bleiben. in der logik eines nicht-glaubigen sage ich, da das prinzip gott niemals scheitern kann (z.b. in einem experiment), kann diese theorie schon aus logischen gründen nicht für eine erklärung herangezogen werden. die theorie ist ja immer richtig, egal was passiert. da gitt ja in allem ist. ich wollte gott schreiben, aber das lass ich jetzt so stehen... :lol:

grüße,
antimagnet :wink:


nachtrag:
hab jetzt erst deinen post direkt über mir gelesen, aber irgendwie passt meine antwort auch wunderbar dazu...
:D
 

Adirondack

Geheimer Meister
28. März 2004
138
Definition von Gott, abgeleitet aus den 10 Geboten Maimonides:

Gott ==
was wahrgenommen wird &&
worüber nicht spekuliert werden kann &&
was sich aus allem zusammenschließt &&
was geliebt wird &&
was gefürchtet wird


weitere 4 operanden folgen in Version 2.0

Wer will, kann sich den Sourcecode anschauen: http://www.fordham.edu/halsall/source/rambam-yesodei-hatorah.txt

und die übrigen 4 Operanden selber hinzuprogrammieren.
 

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
Notwendigkeit eigenständigen Forschens

Das heute vorhandene Wissen in den Naturwissenschaften birgt einen unerschöpflichen Reichtum an Studienmaterial, anhand dessen Einsichten in Grundfragen der Philosophie zu gewinnen sind.

Die Erkenntnisse in verschiedenen Gebieten der Forschung können bewusst machen, dass diese Welt ein wohlabgestimmtes Ganzes bildet, dem eine Ordnung und ein Gesetz zugrunde liegen.

Sie können auf verschiedene Weise belegen, dass der Mensch auf dieser Erde nicht einfach schalten und walten kann, wie er will, sondern dass auch er in die Gesetze dieser »Stätte des Werdens« eingebunden ist und dass eine Missachtung dieser Gesetze weitreichende Konsequenzen nach sich zieht.

Für jeden besteht die Notwendigkeit offen, eigenständig zu forschen. Wer dazu willens ist und sich um eine umfassende Sicht bemüht, der hat die Möglichkeit, sich den Zugang zu einer geistig-transzendenten Wirklichkeit zu erschließen und somit den Hintergründen und Zusammenhängen dieses irdischen Daseins auf die Spur zu kommen.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
ich hätt hier noch ein smilie für dich:

shy.gif


kann man unschuldiger schauen?

:wink: ,
a.


moment - meinst du, das auf "deiner" seite wären beweise für die existenz gottes oder die göttlichkeit des korans?
 

LordGosar

Geheimer Meister
29. März 2003
463
Warum sollte sich das denn aber ausschliessen?

Um nochmal zum Urknall zu kommen (ist da jedenfalls meine Meinung!) wer kann mir den erklären, was denn davor gewesen war? Selbstwenn es Millionen von anderen Urknällen (ist das die Mehrzahl ? LOL) gab, aber mit was und durch was hat es angefangen?
Materie ist immer da und gleich, schrieb hier jemand. Das mag ja sein, aber auch di muss durch irgendetwas oder jemand platziert worden sein.

Aber auch die Bibel schliesst doch die Wissenschaft nicht aus. Gott soll, nach der Genesis, die Welt in 6 Tagen (plus Ruhetag) erschaffen haben. Wissen wir, was göttliche Tage sind? Kann ein göttlicher Tag nicht 1.000.000 Jahre sein? Dann haut es doch mit den Zahlen wieder hin.
Auch wie die Erde geschaffen wurde, stimmt doch in der Reihenfolge.

Ich, für meinen Teil, sehe da kein Problem!
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
Dazu sage ich mal:

Mose und weitere wurden ja auch 500 Jahre alt laut Bibel wenn ich mich nicht täusche.
 

Telcontarion

Geheimer Meister
14. Dezember 2003
279
LordGosar schrieb:
Warum sollte sich das denn aber ausschliessen?

Um nochmal zum Urknall zu kommen (ist da jedenfalls meine Meinung!) wer kann mir den erklären, was denn davor gewesen war? Selbstwenn es Millionen von anderen Urknällen (ist das die Mehrzahl ? LOL) gab, aber mit was und durch was hat es angefangen?
Materie ist immer da und gleich, schrieb hier jemand. Das mag ja sein, aber auch di muss durch irgendetwas oder jemand platziert worden sein.

Aber auch die Bibel schliesst doch die Wissenschaft nicht aus. Gott soll, nach der Genesis, die Welt in 6 Tagen (plus Ruhetag) erschaffen haben. Wissen wir, was göttliche Tage sind? Kann ein göttlicher Tag nicht 1.000.000 Jahre sein? Dann haut es doch mit den Zahlen wieder hin.
Auch wie die Erde geschaffen wurde, stimmt doch in der Reihenfolge.

Ich, für meinen Teil, sehe da kein Problem!

Bei der Sache mit Gott habe ich mir im Gegensatz zu den meist. ander. Themen nock keine Meinung gebildet.

Zu der Sache mit der Bibel: Die Bibel ist ein mehr oder weniger willkürlich zusammengesammeltes Werk von Gleichnissen. Vieles fehlt (z.B. das Thomasevangelium) Gerade die Bücher Mose sind nicht wörtlich zu nehmen.

PS: Sind wir eigentlich durch Inzest entstanden (laut Bibel)? Adam + Eva = Kinder; Deren Kinder + Deren Kinder = "Geschwisterliebe" :?
 

Gaara

Meister vom Königlichen Gewölbe
7. Mai 2002
1.398
Telcontarion schrieb:
PS: Sind wir eigentlich durch Inzest entstanden (laut Bibel)? Adam + Eva = Kinder; Deren Kinder + Deren Kinder = "Geschwisterliebe" :?

Ich persönlich versuche gar nicht erst das AT zu verstehen. Das funktioniert durchaus problemlos. Brennen dir doch Fragen unter dem Fingernagel, frag doch einen jüdischen Gelehrten.
 

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
Die Lebensalter der bilbischen Personen sind oft die Summen mehrerer irdischen Inkarnationen, daher die teilweise hoch anmutenden Altersangaben...

Die bilderhafte Sprache der Bibel kann nur entschlüsselt werden, wenn man den Schlüssel dazu hat. Salomo hat dies sehr vortrefflich in den Büchern Mose und dem Hohen Lied und weiteren Stellen gemacht. Ohne Schlüssel zum Verständnis der bildhaften Sprache kann ihr Sinn nicht entschlüsselt werden.

Empfehlung: Salomo, die Königsquelle, zur Zeit im EBAY !
oder unter: www.museion2000.ch
 

DerlustigeA

Großmeister
27. Dezember 2003
99
Adamantios schrieb:
Die Lebensalter der bilbischen Personen sind oft die Summen mehrerer irdischen Inkarnationen, daher die teilweise hoch anmutenden Altersangaben...

ne, die sind damals mit den Aliens mitgeflogen mit Überlichtgeschwindigkeit ;), deswegen waren sie so alt als sie zurückkamen :o
 

Ähnliche Beiträge

Oben Unten