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Training zum Positiven...Gedankenstopp..egal wo...

Dieses Thema im Forum "Schulmedizin und Homöopathie" wurde erstellt von die Kriegerin, 23. September 2017.

  1. die Kriegerin

    die Kriegerin Geselle

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    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2017
  2. 0lUCiFeRiSdEaTh1

    0lUCiFeRiSdEaTh1 Gesperrter Benutzer

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    1.211
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    Nenn mal bitte ein konkretes Beispiel.
     
  3. Dirtsa

    Dirtsa Erhabener auserwählter Ritter

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    1.129
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    15. Januar 2011
    Kriegerin redet von einer Technik, die ihren Ursprung in der kognitiven Verhaltenstherapie hat. Sie dient dazu, sich verselbständigende Gedankenspiralen und Grübeleien zu unterbrechen, um überhaupt erstmal in die Lage zu kommen, funktionalere Denkmuster oder aber auch Entspannung oder positivere Selbstinstruktionen erst möglich zu machen, wenn das Kopfkino eskaliert.

    Eine Anwendung wäre z.B im Rahmen einer besseren Stressbewältigung. Wenn du dazu neigst, dich so richtig reinzusteigern, weil irgendwas quer gelaufen ist, du unter Druck bist, negative Konsequenzen fürchtest, umgangssprachlich am Rad drehst, dann ist es eine Möglichkeit zur Selbstkontrolle, deine Gedanken und Gefühle nicht eskalieren zu lassen.

    Dabei kannst du, je nachdem wie es zur Situation passt, laut oder innerlich Stopp sagen, die ein Stoppschild vorstellen und/ oder gleichzeitig einen Skill benutzen, z.B mit einem Gummiband am Handgelenk flitschen. Dadurch entsteht eine Lücke in der Gedankenspirale, eine kurze Unterbrechung des Grübelns, in die hinein du dann die Methoden anwenden kannst, die du vorher gelernt hast, um dich wieder runter zu regulieren.

    Es ist eine Technik, ein Handwerkszeug, nicht mehr und nicht weniger. Kein Wundermittel gegen Depressionen, Ängste oder eine Selbstwertproblematik.
     
  4. 0lUCiFeRiSdEaTh1

    0lUCiFeRiSdEaTh1 Gesperrter Benutzer

    Beiträge:
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    3. März 2016
    Hab ich mir schon gedacht das es darauf hinaus läuft.

    Ich bin mir aber nicht sicher ob das eine so gute Idee ist und denke man sollte es besser laufen lassen, was auch immer gerade geschieht. Denn die willkürliche bewusste Abbrechung eines natürlichen Prozesses, erscheint mir eher kontraproduktiv. Wenn man nicht will das etwas verdrängt wird oder unverarbeitet ins Unterbewusstsein abtaucht und dort dann weiter sein Unwesen treibt, sollte man die psychologischen Prozesse einfach laufen lassen. Es ist auch nicht gesund einen Menschen der träumt zu wecken. Denn die Träume sind Manifestationen des Erlebten oder Unverarbeiteten oder Wünsche und Sorgen und noch vieles mehr, also für eine gesunde Psyche absolut notwendig.

    Der Punkt ist ja, das sich diese Gedankenspielereien oder geistige Automatismen immer mal wieder einstellen und jeder kennt das und manchmal sind sie negativer Natur und man will das eigentlich gar nicht denken, es ist auch unangenehm. Jetzt sollten wir aber uns einig werden, was das denn nun wirklich ist?

    Könnte es nicht einfach ein kurzer Zeitraum oder Phase sein, in dem etwas das ständig unterbewusst abläuft(Verarbeitung von Erlebten z.B.) sich für diese Zeit in das Bewusstsein schleicht und die Kontrolle zu übernehmen scheint und wir meinen jetzt nur, es bewusst unterbrechen oder uns ablenken zu müssen?

    Ich bin eher aus meiner Introspektion heraus zu der Schlussfolgerung gelangt, das wir es laufen lassen sollten, ja, was wir tun können in solchen Momenten ist, es noch bewusster einfach aktiv zu beobachten, was sich da abspielt.
    Ich denke das auch diese unangenehmen Empfindungen, die dann durch die Gedanken manifest werden, aber uns auch emotional negativ berühren, etwas positives haben, das wir es einfach nur so bewerten, es aber weder das eine noch das andere objektiv ist, sondern einfach nur ein heilender Prozess, der zum Menschen ganz natürlich dazu gehört, um alles zu verarbeiten.

    Es ist wie das schlechte Gewissen das sich einstellt und man es loshaben möchte. Es ist gesünder sich damit zu konfrontieren, finde ich jedenfalls.
     

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