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Katastrophenalarm in New Orleans

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Talpa schrieb:
Dank Deutschland auch und all den anderen Kapitalisten-Staaten. "Spenden" jetzt sozusagen ihre harten Öl-Reserven den achso geplagten Amis! Ist ja wohl das letzte der Heuchelei. Die Orleaner haben nix zu trinken und Schröder spendet zynisch Öl.
1. Spendet Schröder nicht "zynisch", sondern wurde von der US-Regierung darum gebeten und
2. Rat mal woher die Trinkwasserpumpen und -aufbereitungsanlagen ihre Energie hernehmen ? Womit die Tanklaster fahren, die geeignet sind um Trinkwasser zu den Leuten bringen ? Womit man Notstreomaggregate in Krankenhäusern und Notlazaretts betreibt ? :roll:
 

bstaron

Vorsteher und Richter
5. August 2003
760
Angel of Seven schrieb:
Diplom-Metereologe, na und? Ist er deswegen jetzt inkompetent, nur weil er deine Außenseitermeinung nicht stützt?

Ja? Er kann nicht mal das Wetter von morgen richtig vorhersagen, bzw gerade mal mit 50%. Der LEBT von der Klimahysterie.

Angel of Seven schrieb:
Der Altkommunist der Putin nach der Zunge redet ist also um längen kompetenter?

Habe ich nicht behauptet. Aber schließlich ist der auch Mitglied dieser IPCC UN Gruppe.

Angel of Seven schrieb:
Nein,... bitte nicht wieder diese überbunte Schulseite mit dem krähenden Hahn!

Design ist irrelevant. Inhalte zählen. Und der sammelt Daten aus aller Welt.

Angel of Seven schrieb:
Hinter Sepp.org steckt doch dieser Fred Singer, seineszeichens Saddam Hussein Finanzierer und Öl-Pipeline in Szene-setzer unter Nixon und Reagan! :D

Das mit Saddam Hussein hört sich an wie schlechte Propaganda. Ich konnte auf die schnelle nichts über Google finden. Auch nicht auf kritischen Seiten über Singer. Verbindungen zur Ölindustrie: Na UND? Die dürfen also niemand finanzieren damit deren Interessen vertreten werden? Machen alle. Viel lustiger finde ich das Carl Sagan mal behauptet hat die Erde würde einfrieren wenn Saddam die Ölfelder anzündet. Singer hat richtig widersprochen: Das ist Unsinn.
http://en.wikipedia.org/wiki/Carl_Sagan
Zu Singer gibts ja auch einen Eintrag.
http://en.wikipedia.org/wiki/Fred_Singer


Angel of Seven schrieb:
Über die überragenden Fähigkeiten von G.W Bush bei der Krisenbewältigung im eigenen Lande hört man bei dir ja leider nichts.

Ich würde eher Trittin zum Aufräumen hinschicken :twisted:
Jeder weis ich bin kein Bush Freund. Aber deshalb mache ich ihn nicht für globale Erwärmung verantwortlich.
Bischen Hintergrundwissen wer wirklich Verschmutzungszertifikate will:
http://www.gregpalast.com/printerfriendly.cfm?artid=44
 

MasterX

Großmeister
25. Januar 2004
78
Leute die jetzt noch den menschgemachten Klimawandel in Frage stellen, sind genau die gleichen die ganze Städte absaufen lassen, denn Ihnen muss erst selbst das Wasser bis zum Halse stehen. Das sind Menschen die so kleinkariert sind und dermaßen egoistisch, dass sie partout nicht wahrhaben wollen, dass sie sich ändern müssen, weil sie sich eingestehen würden, dass ihr ganzer Lebensstil falsch ist, weil umweltschädigend.

Achso der Herr hat eine Seminararbeit darüber geschrieben, dass befähigt ihn ja auch tausende Wissenschaftler, die sich damit schon seit Jahrzehnten beschäftigen, zu korrigieren. Genau diese Art von Pseudowissenschaftlern hasse ich, Leute die besonders fleißig sind, aber nicht besonders klug. Vor zehn Jahren habe ich schon gesagt, dass es mehr regnen wird. Damals waren die meisten Wissenschaftler noch der Ansicht, dass es noch nicht bewiesen ist, dass sich das Klima verändert. Genau die gleichen, die heute kleinlaut vor der Kamera stehen und sagen: Wir müssen unsere Prognosen leider korrigieren. Wir haben uns geirrt. Dieser Latif gehörte ja eigentlich nie so richtig zu den Kritikern, aber auch er hat sich einlullen lassen. Seine Sätze waren damals viel zu zahm. Wir reden hier von einem Wandel in einem extrem komplexen System, in dem Unmengen an Energien zirkulieren. Die Katastrophen die noch auf uns zu kommen, werden mit nichts vergleichbar sein, was wir kennen.
Natürlich ist der Einfluss des Klimawandels auf Katrina nicht erwiesen. Schwere Hurrikans gab es schon immer, aber es kann sein, dass er durch den Klimawandel besonders stark war oder besonders viel Regen mit sich führte. Aber bewiesen ist, dass der Nordpol dramatisch wegschmilzt, ebenso Alaska und sämtliche Gletscher, dass die Temperatur angestiegen ist, dass der CO2-Anstieg in der Luft sich dramatisch verschlimmert, dass Naturkatastrophen weltweit dramatisch zunehmen. Wenn ich schon höre "Jahrhunderthochwasser". Glaubt wirklich irgendeiner in diesem Land, dass sich 2002 nicht innerhalb von 10 Jahren wiederholt??( und noch viel schlimmer wird???) Nehmt mich beim Wort! Ups mir fällt gerade ein, dass ich 2002 gesagt habe, dass sich solch ein Jahrhunderthochwasser in spätestens 3 Jahren wiederholt. Naja die Flut in Bayern war nicht ganz so stark, aber für dortige Verhältnisse immer noch rekordverdächtig. Ich halte mich nicht für besonders schlau, aber ich bin ein guter Beobachter und weiss, dass ich nie Angst vor Stürmen gehabt habe, aber was in den letzten 5 Jahren teilweise an Stürmen hier passiert ist, das ist definitiv nicht normal.

300px-CO2Anstieg.png
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Leute die jetzt noch den menschgemachten Klimawandel in Frage stellen, sind genau die gleichen die ganze Städte absaufen lassen, denn Ihnen muss erst selbst das Wasser bis zum Halse stehen. Das sind Menschen die so kleinkariert sind und dermaßen egoistisch, dass sie partout nicht wahrhaben wollen, dass sie sich ändern müssen, weil sie sich eingestehen würden, dass ihr ganzer Lebensstil falsch ist, weil umweltschädigend.
Jetzt reichts aber!
Leute, die fremder Leute Meinung nachplappern, weil sie ihnen grad in den kram passt, offensichtlich keine Ahnung von wissenschaftlichen Gepflogenheiten haben und Leute mit anderer Meinung wüst beschimpfen sind in meinen Augen noch wesentlich schlimmer. :roll:
Das sind eben zwei durchaus legitime Interpretationen der Daten. Nur weil die nicht jedem in den Kram passen, da jetzt die bösen Konzerne womöglich doch nicht am Untergang der Menscheit schuld sind und man sich nicht mehr selbstgeißeln kann, heißt nicht, dass die nicht möglich ist.
Oder bestreitest du, dass es in der Erdgeschichte schon klimaschwankungen gab? Wieso waren die natürlich und die jetzige ist vom Menschen ausgelöst?
Übrigens ist die erhöhte C02-Menge für die Pflanzenwelt ein Segen, die schnappen wahrscheinlich alle fast über, so vel wie die jetzt photosynthesen können.
Manmanman, eine sowas von niveaulose Diksussionskultur hab ich auf diesem Board schon lang nimmer gesehen. :?
 
G

Guest

Gast
Das es zufor Klimaschwankungen gab ist durch Kerneis Borungen belegt.
Dennoch ist diese Zeit in der Wir uns befinden, eine Enormlange Wärme Periode, dies ist Ungewöhnlich da zufor das Klima Stark geschwankt hatt.
Der Eingriff des Menschen und das Freisetzten von Stoffen die nicht dem Natürlichen Maße entsprechen, dürfte wohl auswirkungen haben.

Aktio gleich Reaktio!

Welche Auswirkungen und in welchem Maße, kann wohl niemand genau sagen.
Aber das es auswirkungen hatt, ist wohl klar!

Und ich frage mich noch was die Pflanzen Verstoffwechseln wollen, wenn dieses CO² sich in den Hörenen Luft schichten bewegt!?

Oder die Ganzen Schwermetalle oder die Vielen anderen "lustigen" Stoffe die zum Waltsterben führen, den Müll den man Rund um die Erde an jeder Küste findet. Das Öl das viele Gebiete verseucht und die Versalzung und die Verseuchung durch Radioaktive Stoffe!?

Nicht das CO² allein genommen, aber die gesameten anderen Veränderungen mit in den Topf genommen gibt eine Suppe, deren Auswirkungen bei Verzehr wohl sehr "interesant" wird.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
sandman schrieb:
Welche Auswirkungen und in welchem Maße, kann wohl niemand genau sagen.
Aber das es auswirkungen hatt, ist wohl klar!

Und ich frage mich noch was die Pflanzen Verstoffwechseln wollen, wenn dieses CO² sich in den Hörenen Luft schichten bewegt!?
Und das CO2 wird in den höheren Luftschichten produziert und kommt ins Gefängniss wenn es sich mal in Bodennähe blicken läßt? :) Rein nach Molekulargewicht dürfte Kohlenstoffdioxid eines der schwereren Gase in der Atmosphäre sein.
Sonst stimme ich dir da zu.
 
G

Guest

Gast
Ehm also wenn das ganze CO² schwerer als Luft währe, tja da läst es sich gut atmen.

:D

Rein nach Masse gerechnet, stimmt das schon, aber!

Nein die sache ist die Stickstoff als Solches ist Schwerer als z.B. O² , wie auch die Edelganse z.B. Helium, Argon .....

Das würde bedeuten das wir getrennte Schichten haben und sich alles nach der Mol-masse verteilt.
Da aber die Natur ein Ausgleichs bestreben hatt und zusätzlich die Schichten Bedingt durch die Erdrotation und den Abkühlenden und Aufheitzenden Schichten an gansen (in Bodennähe), eine Art Punpe entsteht.

Desweiteren ist das Natürliches ausgeleichs bestreben soweit wirksam, das die Kohlstoffdioxid Ärmeren Schichten, eben dieses leichter halten.
Desweitern steigt das Gas sehr weit in Große Höhen, durch Abnehmenden druck und dem geringen Mengen in denen das Gas Konsetriert ist, könnnen die Höhren schichten leichter das Gas aufnehmen.

Die Ganze Welt ist eine Pumpe :lol:


also soweit mein bescheidenes Laien wissen.


PS: "so aha 2000t CO², was macht ihr den hier, ja ja Urlaub, zu Kalt da oben, ihr seid verhaftet :wink: , ab mit euch in den Tank"
 

FreeBird

Geheimer Meister
28. Januar 2004
437
[url=http://michaelmoore.com/words/message/index.php?id=183 schrieb:
Michael Moore[/url]]Vacation is Over... an open letter from Michael Moore to George W. Bush

Friday, September 2nd, 2005

Dear Mr. Bush:

Any idea where all our helicopters are? It's Day 5 of Hurricane Katrina and thousands remain stranded in New Orleans and need to be airlifted. Where on earth could you have misplaced all our military choppers? Do you need help finding them? I once lost my car in a Sears parking lot. Man, was that a drag.

Also, any idea where all our national guard soldiers are? We could really use them right now for the type of thing they signed up to do like helping with national disasters. How come they weren't there to begin with?

Last Thursday I was in south Florida and sat outside while the eye of Hurricane Katrina passed over my head. It was only a Category 1 then but it was pretty nasty. Eleven people died and, as of today, there were still homes without power. That night the weatherman said this storm was on its way to New Orleans. That was Thursday! Did anybody tell you? I know you didn't want to interrupt your vacation and I know how you don't like to get bad news. Plus, you had fundraisers to go to and mothers of dead soldiers to ignore and smear. You sure showed her!

I especially like how, the day after the hurricane, instead of flying to Louisiana, you flew to San Diego to party with your business peeps. Don't let people criticize you for this -- after all, the hurricane was over and what the heck could you do, put your finger in the dike?

And don't listen to those who, in the coming days, will reveal how you specifically reduced the Army Corps of Engineers' budget for New Orleans this summer for the third year in a row. You just tell them that even if you hadn't cut the money to fix those levees, there weren't going to be any Army engineers to fix them anyway because you had a much more important construction job for them -- BUILDING DEMOCRACY IN IRAQ!

On Day 3, when you finally left your vacation home, I have to say I was moved by how you had your Air Force One pilot descend from the clouds as you flew over New Orleans so you could catch a quick look of the disaster. Hey, I know you couldn't stop and grab a bullhorn and stand on some rubble and act like a commander in chief. Been there done that.

There will be those who will try to politicize this tragedy and try to use it against you. Just have your people keep pointing that out. Respond to nothing. Even those pesky scientists who predicted this would happen because the water in the Gulf of Mexico is getting hotter and hotter making a storm like this inevitable. Ignore them and all their global warming Chicken Littles. There is nothing unusual about a hurricane that was so wide it would be like having one F-4 tornado that stretched from New York to Cleveland.

No, Mr. Bush, you just stay the course. It's not your fault that 30 percent of New Orleans lives in poverty or that tens of thousands had no transportation to get out of town. C'mon, they're black! I mean, it's not like this happened to Kennebunkport. Can you imagine leaving white people on their roofs for five days? Don't make me laugh! Race has nothing -- NOTHING -- to do with this!

You hang in there, Mr. Bush. Just try to find a few of our Army helicopters and send them there. Pretend the people of New Orleans and the Gulf Coast are near Tikrit.

Yours,

Michael Moore


Wo er recht hat...
 
G

Guest

Gast
slartybartfass schrieb:
Aber ist euch schonmal aufgefallen das alle Männer, die von dort im TV gezeigt werden, glatt rasiert sind ?? Ich meine nach 5 Tagen ohne Strom etc. ist das doch komisch oder ?? :roll:

Ich hab bis auf gestern nicht TV gesehen,hab mich dann aber doch vor die Kiste gesetzt und längere Zeit CNN geschaut.Beindruckt haben mich doch die vieln kritischen Stimmen von Ray Nagin,der schwarzen Congress Mitglieder und die Kritik viele anderer Menschen .

Dann war Bush unterwegs (nicht mehr live wie zuvor)und kamm also in Biloxi Mississippi an und mir ist nur dieser Typ aufgefallen der mit den 2Mädels die wohl dem anschein nach tatsächliche Anwohner des Ortes waren angelaufen kamm.Der Dude sieht mir so nach Special Ops.Agent aus. Wird wohl zur Vorhut gehört haben und wird dann die Girls in die Sichercheitszone geschleust haben für die TV Bilder.Die Mädels waren Fix und Fertig und dann wurde leider unterbrochen da sich wieder cnn europe zuschaltete

guy6ei.jpg
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
gestern hat eine reporterin vor ort erzählt, das anlässlich der bush-visite nicht nur plötzlich aufräumarbeiten stattfanden sondern auch suppenküchen/verteilerstellen aufgebaut wurden. jetzt kommts:

nachdem er wieder verschwunden war, wurden auch diese verteilerstellen wieder abgebaut!

Bush bei den Hurrikanopfern

Bush-Besuch: Umarmen, Küssen, keine Schuld haben

Der medienwirksame Besuch von US-Präsident Bush in den Hurrikan-Katastrophengebieten hat in den USA Bitterkeit ausgelöst. Er habe gute Miene zum schrecklichen Szenario gemacht und wollte sich als Tröster und Retter in Szene setzen, lautet die Kritik.

http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=685726/17qh9a4/

Sozialstruktur machts möglich
Gewaltexzesse in New Orleans

Der Schweizer Soziologe Heinrich Yberg führt die Gewaltexzesse im Katastrophengebiet auf die Sozialstruktur von New Orleans zurück.

...In vielen Städten der USA gebe es Slums, in denen Menschen "zum Teil auf einem materiellen und technologischen Niveau wie in der Dritten Welt" lebten. "Das lässt die amerikanische Gesellschaft zu und deswegen ist es durchaus plausibel, dass es unter bestimmten krisenhaften Zuständen zu solchen Exzessen kommen kann."

http://www.n-tv.de/575091.html

Der größte Teil der Toten von New Orleans war arm - und schwarz. Denn unter den Opfern sind vor allem Bewohner der Armenviertel an den Stadträndern. Laut Statistik lebten in New Orleans 27 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Im Viertel Lower Ninth Ward, das am stärksten überflutet wurde, beträgt der Anteil der schwarzen Bevölkerung 98 Prozent. Unter schwarzen Kirchenführern in ganz Amerika wächst die Wut darüber, daß die Politik keine Vorkehrungen für den Schutz der Armenviertel getroffen habe. "Es war lange bekannt, daß diese Wohngebiete bei einer Naturkatastrophe verloren sein würden", sagt Reverend Calvin O. Butts III. von der Baptistenkirche in Harlem. "Ich glaube, das hat viel mit Rasse und Klassen zu tun."

http://www.welt.de/data/2005/09/03/769605.html

Wenige Stunden nach bekannt werden erster Informationen, dass der Hurrikan Katrina vermutlich Tausende Opfer gefordert hat, gab George W. Bush einen oberflächlichen Kommentar ab. Außer einer herablassenden Sympathieerklärung für die Opfer der größten Naturkatastrophe in der amerikanischen Geschichte hatte der Präsident wenig zu bieten.

Nichts an Bushs Worten, seinem Gesichtsausdruck oder seiner Gestik wies darauf hin, dass er die Bedeutung dieser ungeheuren Katastrophe erfasst hat oder deswegen besorgt ist, obwohl in einer der bedeutendsten und geschichtsträchtigsten Städte des Landes Hunderttausende betroffen sind.

Grinsend räumte er ein, dass "diese Tage für die Betroffenen fürchterlich düster aussehen" - ein Satz, der unter diesen schrecklichen Umständen nur von jemandem ausgesprochen werden konnte, der sich nicht zu diesen Unglücklichen zählt. Und das vom Präsidenten der Vereinigten Staaten!

Es war aber nicht nur eine schlechte Wortwahl. Für die Bush-Regierung ist die Tragödie in New Orleans nicht besonders bedeutsam. Sie erfordert keine besonderen Maßnahmen von Seiten des Staates.

In seiner kurzen, neunminütigen Erklärung an die Presse machte Bush keinerlei Zusagen über breit angelegte Hilfsmaßnahmen der Regierung, um den Bürgern von New Orleans oder der anderen vom Hurrikan zerstörten Gebiete zu helfen.

Im Verlauf seiner kurzen Ansprache wiederholte er mehrfach, dass die Regierung in Washington mit den "lokalen Behörden" zusammenarbeiten werde. Die Regierung werde den "lokalen Behörden in New Orleans Hilfestellung leisten", um die verbliebenen Bewohner zu evakuieren, die Küstenwache werde bei Such- und Rettungsmaßnahmen "mit den lokalen Behörden und Institutionen zusammenarbeiten", die Nationalgarde werde bei Katastrophenmaßnahmen "den Gouverneuren und lokalen Behörden zur Seite stehen", und die Regierung werde "mit der lokalen Bevölkerung und den lokalen Behörden zusammenarbeiten, um eine vernünftige Strategie zu entwickeln, die betroffenen Ortschaften wiederaufzubauen".

Der Wiederaufbauprozess wird Bush zufolge "Jahre" dauern. Ein solcher Zeitplan deutet nicht gerade auf große Dringlichkeit hin.

Die Worte wurden von Bushs Beratern bewusst gewählt, um eine definitive Aussage zu treffen: die Regierung wird für die Katastrophe keinerlei finanzielle Verpflichtungen eingehen.

Abgesehen von den dringendsten und grundlegendsten Rettungsmaßnahmen wird die Lösung der immensen humanitären Probleme weitgehend in den Händen der lokalen Behörden verbleiben, die keinen Zugang zu den Dutzenden Milliarden Dollar haben, die für die Opfer vor allem in New Orleans nötig wären.

Bush vermied jegliche konkrete finanzielle Festlegung. Im Laufe seiner Rede sprach er nur einmal, am Ende über Geld: "Beim gegenwärtigen Stand der Rettungsmaßnahmen ist es wichtig, dass diejenigen, die spenden wollen, Geld spenden." Er sprach "dem Amerikanischen Roten Kreuz, der Heilsarmee, den katholischen karitativen Organisationen und allen anderen Helfern der Armeen des Mitgefühls" seinen Dank aus.

Die Bedeutung dieser Worte ist klar: Hilfsmaßnahmen werden durch private mildtätige und religiöse Institutionen organisiert - genauso wie die Regierung versucht hat, "glaubensgestützte" Initiativen als Ersatz für staatlich garantierte Sozialprogramme zu fördern. Das Amerikanische Rote Kreuz hofft, 135 Millionen Dollar Spenden für die Hurrikan-Hilfe einzusammeln - eine Summe, die von dem geschätzten Schaden, der zumeist nicht versichert ist und in die Dutzende Milliarden geht, weit in den Schatten gestellt wird...

Bush schließt größere Bundeshilfe für Hurrikan-Opfer aus
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
dkR schrieb:
Ehm also wenn das ganze CO² schwerer als Luft wäre, tja da läst es sich gut atmen.
Oh, but it is!
Molgewicht CO2: 44 g/mol, Gewicht O2: 32 gramm/mol, Stickstoff: 28 Gramm/Mol.
Die Ganze Welt ist eine Pumpe
Jup.

Ozon: 48g/mol :wink:

Aber wir machen "da unten" so viel Wind, dass das Zeug überall verteilt ist.

Aber: Atomgewicht ist nicht gleich Dichte.

Seht euch dazu nur mal die Anomalie des Wassers an.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Wir reden aber von Gasen, nicht von Flüßigkeiten ;)
Aber wir machen "da unten" so viel Wind, dass das Zeug überall verteilt ist.
Und da gäbe es noch den 2. Hauptsatz der Thermodynamik der da noch was zu melden hat :twisted:
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
Zitat sandman: "Das es zuvor Klimaschwankungen gab, ist durch Kerneisbohrungen belegt."

Und soweit ich mich erinnere, hat man dabei einen Zyklus von 1470 Jahren festgestellt, mit dem das Klima hier auf unserer Kugel schwankt.

Andererseits haben wir ja noch die Meldungen, nach denen Wetterereignisse (also in der Annahme, dass es sich nicht um eine Verschwörung handelt) in diesem Jahrhundert besonders schwerwiegend seien. Nur denke ich dabei auch daran, dass es solche Wetterdaten längst nicht so lange gibt. Bezugspunkt ist demnach immer irgendwas um Achtzehnhundertsowieso, was wir bei all den Meldungen nicht vergessen sollten. Zahlreiche Einflüsse beeinflussen unser Klima. Unsere Ofenheizung, der Gas- oder Ölbrenner, Mofa, Mopped, Auto, ... alle tragen zu einer erhöhten CO2-Emission bei. Und was ist mit dem Sonnenfleckenzyklus, nach dem wir durch starke Sonnenwinde alle elf Jahre Störungen im Funk hier auf unserer Kugel feststellen müssen. Wer sagt, dass sich solche Stürme nicht auch auf das Klima auswirken?
Und dann noch zum Schluss den Mond - "unseren" Mond: Wenn sich der Mond tatsächlich Zentimeter für Zentimeter von der Erde entfernt, verliert unsere Kugel die "bremsende Kraft". Die Erde wird sich demnach schneller drehen. Und dann die Wirkung des Mondes auf unsere Gezeiten, die mit seiner abnehmenden Gravitationseinwirkung weitere Veränderungen unseres Klimas bewirken wird.
Informationsmedien lassen unsere Welt kleiner erscheinen. Fragt mich meine Prinzessin, ob es dieses oder jenes früher geschah, sage ich auch schon mal: "Bestimmt, aber keiner hat darüber berichten können."

Ich habe mich gefragt, ob ich mich auch "wie ein Tier" verhalten würde, wäre ich in einem dieser betroffenen Gebiete auf der Flucht. So schrecklich diese Tragödie auch sein mag - es zeigt auch, wie dominierend das Tier in uns sein kann.

Aber vielleicht läuft es bei den Deutschen anders ab. Waren es nicht die Russen, die sagten, dass die deutschen Soldaten damals bei der Invasion Russlands vor Besteigen des Zuges eine Fahrkarte lösen würden?

Fragen wir uns selbst, ob wir dieses Ausmaß überhaupt erfassen können - ich kann´s wohl eher nicht.

Sicher ist nur, dass ich dem Aufruf einer Evakuierung sicher folgen werde, habe ich schon zuvor einen Bericht gesehen, der zeigte, dass ein Holzbrett mit der Wucht durch einen Wirbelsturm durchaus eine gemauerte Wand durchschlägt. Alles eine Frage der richtigen Geschwindigkeit.
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
dkR schrieb:
Wir reden aber von Gasen, nicht von Flüßigkeiten ;)
Aber wir machen "da unten" so viel Wind, dass das Zeug überall verteilt ist.
Und da gäbe es noch den 2. Hauptsatz der Thermodynamik der da noch was zu melden hat :twisted:

Ich gestehe! Unglücklich ausgedrückt.
Aber ich will hier nicht gleich mit 22,4 Liter pro mol, Normalbedingungen, usw. aufwarten. Eine Dichte bei Gasen ist nicht die "Dichte", auf die ich hinaus wollte. Wir haben abhängig von Temperatur und Luftdruck unterschiedliche Mengen von CO2 in der Luft, wobei die Konzentration aller Gase am Messpunkt prozentual gleich ist.

Oder vereinfacht für Laien: 32 Gramm Sauerstoff (O2)nehmen ein Volumen von 22,4 Litern ein, sofern die Temperatur 0 Grad Celsius und der Druck 1013 mbar beträgt. So gesehen können wir auch hier von einer "Dichte" sprechen, meine ich.
:)
 

Ellinaelea

Geheimer Meister
7. März 2005
494
hm, samhain... nach den Zitaten, die du uns hier zusammen trägst (danke übrigens für die Presseschau :-)) könnte man meinen, dass Bush New Orleans nicht für einen Teil von den USA hält. So im Stil "Geht mich nichts an. Ist Ausland."
 

Balder

Geheimer Meister
13. März 2004
134
Ich möchte dem von samhain geschriebenen noch was hinzufügen!

Ich denke nämlich das die brutale Anarchie in New Orleans auch eine folge unserer “westlichen” Erziehung ist! Hier wird man ja schon im Kindesalter dazu erzogen nur an sich selbst zu denken und wenn man erwachsen ist gehts in der Elenbogengesellschaft weiter. Wenn einer hilfsbereit ist wird er als naiver Spinner ausgelacht und ausgenutzt und hinterher bekommt er ein arschtritt!

Und wenn dann mal die öffentliche Ordnung zusammenbricht gehn wir uns an die kehle das würde in einer deutschen Großstadt nicht anders sein wie in New Orleans. Wir haben nämlich nie gelernt uns gegenseitig zu helfen!
 

Java

Geheimer Meister
26. August 2005
120
mhm ... ich hab mir grad den thread "konzentrationslager" in den usa durchgelesen und mir auf map.google.com diese teilweise auch angeschaut.

dieses chaos, diese anarchie, welches nun in dem betroffenem katastrophengebiet (u.a. New Orleans) - das gebiet ist ja bei weitem größer als nur New Orleans, ich hörte was davon das es ne Fläche sei so groß wie Groß-Britannien - herrscht, ist doch im grunde genommen Wasser auf die Mühlen der FEMA.

Die FEMA ist ja die Katastrophenbehörde der USA, im Grunde genommen kann die FEMA nun die Kontrolle über das Katastrophengebiet übernehmen. Die Opfer in solche Internierungslager bringen, diese wären sogar noch dankbar da sie ja dann n Dach überm kopf und was zu essen hätten und sich jemand um sie kümmere.

:roll:
 

Mother_Shabubu

Geheimer Sekretär
3. Juli 2003
622
Angel of Seven schrieb:
und Tsunamiopfern
Bitte sag mir, daß Du das nur im Affekt geschrieben hast.
Milliarden von Tonnen CO2 und noch andere viel schädlichere erzeugte Gase, können nicht einfach so verpuffen und keine Wirkung hinterlassen.
Dann sollte auch berücksichtigt werden, daß Wasserdampf und CO2 als wichtigste Treibhausgase zum größten Teil aus natürlichen Quellen stammen (bei CO2 sollen es ca. 3% sein).
Mit absoluter Sicherheit läßt sich weder das eine noch das andere beweisen, im wissenschaftliche Sinne, mit wiederholbaren, eindeutigen Ergebnissen.
Dann sollte im Sinne der Wissenschaftlichkeit auch davon abgelassen werden, jeden, der andere Ansichten vertritt, als dümmlichen Trottel hinzustellen.
Holo schrieb:
Bezugspunkt ist demnach immer irgendwas um Achtzehnhundertsowieso, was wir bei all den Meldungen nicht vergessen sollten.
Wie aus diesen Berichten hervorgeht, ging damals gerade eine kältere Phase zuende. Wenn man von einem niedrigen Startwert ausgeht, ist es wahrscheinlich, daß es wärmer wird.
http://www.romankoch.ch/alpinismus/klima.htm
Angel of Seven schrieb:
Zudem zeigen die Diagramme das ein Temperaturanstieg kurz nach der Industrialisierung einsetzt. Soll diese "heiße phase" zufällig mit diesem Zeitpunkt übereinstimmen?
Da fehlt aber die Erklärung, warum es zwischen 1940 und 1970 kälter wurde, obwohl der CO2-Anteil der Luft nicht zurückging.
 
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