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Über das essen von Tierleichenteilen

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ZiR

Geselle
6. Mai 2004
7
Sorry Quetzalcoatle, aber im Punkt Lincoln irrst DU dich gewaltig.
Angefangen damit, das er selber Sklaven gehalten hat, hatte die Initiative der Sklavenbefreiung nur eines im Sinn: Die Sklaven sollten aus den Gebieten der Konföderation in den Norden wandern wo sie als Industriearbeiter gebraucht wurden. Dort wurden sie für lächerliche Löhne "gezwungen" (wenn man eine Familie zu ernähren hat, dann hat man keine Wahl) praktisch ohne Ausbildung gefährliche Berufe auszuüben.
Also blieben sie Sklaven. Dem Anschein nach frei.

Danke Abe Lincoln! (Was für ein Kerl)
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Quetzalcoatle schrieb:
[Die Sklaverei hätte auch ohne Bürgerkrieg wahrscheinlich keine Zukunft gehabt.]


Pure Spekulation.

Natürlich, wie ich selbst geschrieben habe. Ich gründe sie darauf, daß in allen anderen Staaten die Sklaverei ohne Krieg abgeschafft wurde, sogar in Brasilien. Selbst Rußland hat die Leibeigenschaft aufgehoben.

Du verteidigst die Sklavenhalter [...].

Willst Du mir unterstellen, die Sklaverei zu verteidigen? Das wäre eine ganz schöne Unverschämtheit. Daß sie den Krieg nicht angefangen haben, diese Behauptung halte ich aufrecht.

Zudem habe ich nie behauptet, dass ich Abraham Lincoln für „den wahrscheinlich humansten und fähigsten Präsidenten in der Geschichte der USA“ halte. Ich habe lediglich gesagt das immer noch einer der humansten war.

Hast Du nicht geschrieben, er ließe sich höchstens noch mit Kennedy vergleichen, oder so ähnlich? Oder habe ich mich da verlesen?

Zudem darf man nicht vergessen, dass er es schließlich war der die Sklaverei abgeschafft hat. Ob da noch andere Gründe eine Rolle gespielt haben ist völlig irrelevant.

Man sieht halt nicht immer alle Folgen seines Handelns voraus. Relevant ist, ob er ein großer Humanist war, und sein Eintreten für Tierrechte keine Heuchelei. Man denke nur an all die Pferde in Kavallerie, Artillerie und Troß...

Und was hat van Buren mit der Sklaverei zu tun?

Mit der Sklaverei? Nichts. Manche Leute halten ihn für einen ziemlich guten Präsidenten, unter anderem, weil er keinen blutigen Krieg angefangen hat.

Lincoln ... ist es zudem zu verdanken das die USA nicht zerbrachen.

Ja und? Das ist doch nun wirklich völlig unerheblich. Was hat das mit seiner Humanität zu tun?

Wäre Lincoln nicht gewesen hätte sich die Sklaverei auch in andern Staaten weiter ausgebreitet.

Worauf gründest Du diese Ansicht? Die Nordstaaten waren ausgewiesene Sklavereigegner und hatten in beiden Häusern die Mehrheit.

Und wozu die Mischung von Industrie und Sklaverei geführt hätte müsstest Dir eigentlich aus der Geschichte des Frühkapitalismus in Europa klar sein.

Sklaverei im europäischen Frühkapitalismus? Ich muß in der Schule geschlafen haben.

Lincoln wird nicht umsonst nach wie vor als einer der fähigsten amerikanischen Präsidenten bezeichnet. Er war der einzigste der diesen verdammten Sklaventreibern die Stirn bieten konnte.

Ein fähiger Politiker, sicher. Ganz erstaunlich, mit was für Menschenrechtsverletzungen er durchgekommen ist. Man denke nur an die blutige Niederschlagung der "draft-riots", der Aufstände unwilliger "Wehrpflichtiger". Nur Humanist war er nicht. Und gegen die Sklaverei hätte er nichts unternommen, wenn er nicht das Ausland auf seine Seite hätte ziehen müssen, weil der Krieg verlorenzugehen drohte, ein Krieg, der nicht für die Befreiung der Sklaven geführt wurde, sondern für die Morril-tarriffs, Zölle von durchschnittlich über vierzig Prozent.

Widerleg gefälligst irgendwas davon, und weich nicht aus!

Ein_Liberaler schrieb:
die gern vertuschte Herodesprämie

Gibt es die noch?

Es ist nicht entscheidend ob es sie noch gibt oder nicht mehr gibt. Dass es sie gab ist schlimm genug.

In der Tat, sie war absolut pervers. Aber ob es sie noch gibt, ist sehr wohl von Bedeutung. Du hast sie nämlich als ein Beispiel angführt, um Deine Behauptung zu stützen, Fleischerzeugung wäre auch heute noch ohne Subventionen nicht möglich.

Ein_Liberaler schrieb:
Wie soll das gehen, dass man für 500 g Soja-Schnitzel mehr bezahlt, als für 500 g Fleisch obwohl für Fleisch das 10 Fache an Sojabohnen und das 1667 Fache an Wasser verbraucht wird (von dem höheren Dieselverbrauch ganz zu schweigen)?

Weil nicht alle Tiere mit Soja gefüttert werden? Weil es auch Bauern gibt, die ihr eigenes Futter anbauen? Mein Nachbar zum Beispiel? Weil Wasser in Deutschland völlig kostenlos vom Himmel fällt?

Vielleicht solltest Du vorher mal ein bischen länger nachdenken bevor Du solchen Stuss von Dir gibts?

Wie kann es denn sein das durch eine Produktionsweise die einen Effizienz von nur 10% aufweist, (Bei der also 90% der Ressourcen zum Fenster herausgeworfen werden) billiger ist als ein Produktionsverfahren bei dem die Effizienz über 95% liegt?

Nun, es könnte zum Beispiel sein, daß auf einer Wiese, die sich für den Sojaanbau nicht kostendeckend nutzen läßt, einfach ein paar Kühe weiden. Eine robuste Rasse, zum Beispiel Hochlandrinder, um die man sich nicht viel kümmern muß und die im Winter draußen bleiben können. Diese Rinder fressen Gras, das nicht gedüngt, gesät, geerntet werden muß, und saufen Wasser, das in Deutschland natürlich vorkommt, wie Du weißt. Das Fleisch dieser Kühe kann ohne weiteres billiger sein als arbeitsaufwendige Sojabohnen. Ich sage wohlgemerkt nicht, daß der Großteil des Fleisches in deutschland auf diese Weise erzeugt wird, ich widerlege lediglich Deine Behauptung, Fleisch könne unmöglich billiger sein als Soja.

Und nehmen die etwa Regenwasser für die Felder in der Dritten Welt aus denen 60% allen Futtermittels weltweit herkommt?

Nun, mein Nachbar hat sein eigenes Heu, seine eigenen Futterrüben, sein eigenes Getreide. Er wirtschaftet übrigens keineswegs ökologisch, sondern konventionell.

Und glaubst Du etwa allen erstes, dass das Futter das einige Bauern selbst anbauen kostenlos ist?

Nein. Erheiternde Vorstellung. Würdest Du übrigens gern Futterrüben essen?

Glaubst Du das da keine Bewässerung notwenig ist?

Bewässerung? Im Bergischen Land? Deutschlands Regenloch? Nicht ein Liter.


Kuhdung. Mein Nachbar hat einen Misthaufen.

Keine Herbizide, Pestizide, Fungizide?

Für Viehfutter? Muß ich mal fragen.

Kein Einsatz von Erntemaschinen? Kein Diesel verbraucht wird?
Und was ist mit der Lagerung und Tarnsport? Produzieren die etwa nur Pökelfleisch? Brauchen die etwa keine Kühlhäuser? Keine gekühlten Transportfahrzeuge?

Na, umsonst ist es natürlich nicht. Übrigens produziert mein Nachbar in erster Linie Milch.

Das Fleisch das Du von „Deinem“ Metzger kaufst scheint übrigens alles andere als „Bio“ zu sein. Welcher Bio-Bauer würde sich sein Fleisch in Irland produzieren lassen um es dann bis nach Deutschland kutschieren zu lassen. Das ist eine irrsinnige Energieverschwendung. Nicht nur wegen dem Transport, vor allem wegen der Kühlung. Was da an Strom und Diesel für drauf gehen muss!

Oho, ich bin wohl in Deiner Gunst gefallen! Na, was soll's.

Eben ging es noch um Tiere und ihr Leiden, jetzt muß auf einmal auch der Transport zum Kunden ökologisch unbedenklich sein: Du paßt Deine Maßstäbe ja sehr flexibel an. Und wenn das Fleisch gepökelt wäre, wäre Dir der Aufwand bei der Salzgewinnung zu hoch, wenn es geräuchert wäre, der CO2-Ausstoß, das kann ich mir schon denken.

Noch was zum Land- und Ressourcenverbrauch:

Ich wiederhole es gerne noch mal:

In Deutschland gibt es mehr Fläche, als wir brauchen. Wir produzieren auch mehr Getreide, als wir brauchen. Regenwasser ist in Deutschland in ausreichender Menge kostenlos zu haben. Jedenfalls für die Tierzucht, wenn auch nicht für jede Sonderkultur. "Mein" Winzer muß zum Beispiel bewässern.

Ein_Liberaler schrieb:
Da schließe ich mich agentp an.

War wohl ne Fehlentscheidung!

Das sehe ich anders. Aber was soll's, ich bin ja der Liberale, nicht Du.

Ein_Liberaler schrieb:
Aber was die Jagt anbelangt, ist es leider so das viele nicht ausreichtend über die tatsächlichen Fakten informiert sind.

Ich bin.

Warum verteidigst Du dann die Jagt? Ist Dir nicht klar, dass Umfragen zu Folge die Hobbyjagd vom Großteil der Bevölkerung verabscheut wird.

Ist Dir denn nicht klar, wie man mit Statistiken lügt und wie man mit der richtigen Fragestellung die richtigen Antworten provoziert? Ich halte mich an mein soziales Umfeld. Das steht der Jagd aufgeschlossen gegenüber. Die Meinung der Gesamtbevölkerung ist nicht die Richtschnur meines Gewissens.

Der Leserbrief der Main-Post war ja leider ohne Unterschrift. Könnte gut aus dem Umfeld der Sekte "Universelles Leben" stammen, die in Würzburg ihr Unwesen treibt.


München - Willerstett im Landkreis Mühldorf - ein Dorf mit nur fünf Häusern, [...] das sensible Rassetier, Zarefa riß sich los, rannte davon, verirrte sich vor dem Hof vom Bauern A. [...]holte seine Schrotflinte und schoß quer über den Hof, quer über die Straße. Auf der Straße spielten Kinder, ein 6jähriges Mädchen mußte zusehen, wie der edle Hund zusammenbrach, winselte, bis der zweite Schuß aus der Schrotflinte ihn tötete.

Tja, so einem Typen gehört der Jagdschein entzogen, da ist sich die Jägerschaft einig. Wenn sich der Vorfall denn so abgespielt hat. Dieser Mensch ist nicht typisch, und bei so einer Tat ist es auch nicht mit "Pfunden" auf den nackten Hintern getan, sondern von sojemandem trennt man sich endgültig durch Anzeige an die Staatsanwaltschaft. Wie Ihr Euch sicher auch von Leuten trennt, die für Eure Sache gewalttätig werden.

Aber leider sind Jäger nicht unbedingt die Schlauesten. Man sagt ja nicht um sonst: „Der kriegt n’en Jagdschein“, wenn jemand sich durch besondere geistige Inkompetenz auszeichnet.

Weil die Unzurechnungsfähigkeit zu Taten "berechtigt", die anderen verboten sind. Ansonsten treffliches Argument. "Jäger sind dumm." Bravo. Das ist Diskussionskultur. Das kann ich unmöglich widerlegen, jetzt muß ich wohl Vegetarier werden.

Glaubst Du echt das die immer nur „Blattschüsse“ hinkriegen? Wenn die ein par Jägermeister zu viel gekippt haben kann es schon mal häufiger vorkommen das da ein Schuss danebengeht.


Ich glaube, daß alle Blattschüsse anstreben. Nicht jeder Schuß kann gelingen. "Schießer" und Schlumpschützen bekommen normalerweise schnell keine Einladung mehr.

Außerdem wieso verwenden die dann Expansionsgeschosse wenn die nicht vorhaben große Wunden zu reißen?

Um sicher und schnell zu töten. Vollmantelgeschosse machen ein bleistiftgroßes Loch und verwunden meist nur, das Wild leidet unnötig. Die Dinger braucht man für den Krieg.

Wenn die wirklich vorher sterben würden bevor sie den Schuss hören, müsste man auf das Hirn schießen und nicht auf das Schulterblatt. Wenn das Herz funktionsunfähig ist weil es getroffen wurde bzw. durch die Wucht des Einschusses nicht mehr arbeitet, ist das Gehirn zweifelsfrei noch für einige Zeit funktionsfähig.

Schonmal was von Schock gehört? Wenn man Dir den Arm abschießt, spürst Du zuerst auch nichts. Bei einem Blattschuß ist man tot, bevor der Schmerz einsetzt.

Für mich stinken diese Worte nach Jägerslang! Wo hast Du eigentlich dieses Vokabular her?

In der Tat, das ist Jägersprache, eine der traditions- und umfangreichsten Fachsprachen im Deutschen.

Hier ein nettes Bild das uns die "Ästhetik" der Jagd vor Augen hält:

Tja, nicht jedermanns Geschmack. Und? Wird ja nicht auf dem Marktplatz ausgelegt. Brauchst nicht am Streckelegen teilzunehmen. Mich wundert nur, warum die armen Ästheten von Jagdstörern sich diesen Anblick immer wieder freiwillig antun.

Na fein, dann kannst Du ja mal ein par „prominente Politiker aufzählen“. Z.B. Erich Honiker, Reichsjagdmeister Göring, Stasi-Chef Erich Milke, US-Vizepräsident Dick Cheney, Nikita Krustschow, Breschnijew, Diktator von Zentralafrika und Menschenfresser Bokassa, Josef Stalin, ...

Ich hätte mit Bismarck angefangen. Göring war Jäger, Hitler haßte die Jagd - was soll und das jetzt sagen? Mal nachprüfen, wie das mit Deinem Helden Lincoln war.

Dass Hobbyjäger jagen weil sie – Wiedernatürlicherweise - Spaß am töten haben. Daran zweitel ich auch gar nicht.

Und auch daran dass sie nicht den Anstand haben wenigsten so zu tun als ob sie es nicht aufgeilt zu töten habe ich bisher nicht gezweifelt.

Was hast Du nur immer mit der Geilheit? Letztens schon dieser verschämte sodo-sado-Unsinn. Aber bitte, das dürfte Dir gefallen:

Steile Hänge, grobe Sauen,
Kühler Sekt und heiße Frauen
Sind des Jägers früher Tod.

Dafür gibt es sogar Belege:
Jagd ist eben nicht in erster Linie Hegen, sondern im ganz ursprünglichen Sinn Beutemachen, und Beute wollen wir doch machen. Es ist nicht verwerflich, Freude zu empfinden, wenn es gelungen ist, ein Stück Wild zu erlegen. (WILD UND HUND 13/2001).

Während Du im letzten Posting noch behauptet hast, Jäger würden sich auf die Notwendigkeit der Jagd rausreden. Jetzt weist Du selber nach, daß es nicht so ist.

Das ist auch der Grund warum Jäger es stets ablehnen sich psychologischen Gutachten zu unterziehen. Sie sind sich anscheinend der Pathogenität ihres Tötungsbesessenheit bewusst.

Sie sehen es als Schikane an, weil die Jäger in der Kriminalstatistik nicht auffallen, und als Abzocke, weil die MPU reichlich teuer ist.

Was das angebliche überhandnehmen der „Wildbestände“ beim weglassen der Jagd betrifft habe ich hier eine kleine Richtigstellung:

Man muß die Dinge nur immer schön aus dem Zusammenhang reißen. Sicher stagnieren die Bestände bei Überbevölkerung oder gehen zurück. Die Sauen und die Kartoffelbauern sind sich aber bisher noch uneinig, was als Überbevölkerung zu gelten hat. Die Bauern sehen es als Überbevölkerung, wenn die Sauen den Wald verlassen und in die Kartoffeln gehen müssen, die Sauen erst, wenn die Kartoffeln nicht mehr reichen. Ähnlich ist mit den Besitzern von Fichtenplantagen und den Hirschen.

Die Waffenkonzerne werden natürlich nicht das selbe Label auf Jagdwaffen wie auf Landmienen drucken.

Aber den Menschen in der Dritten Welt wird es wohl ziemlich egal sein was für ein Firmenname auf der Miene daraufstand durch die ihre Kinder in Stücke gerissen werden.

Und was hat jetzt die Jagd mit Schützenminen zu tun? Außer daß Du sie in einem Satz unterbringst, um die Jagd zu diffamieren? Werden etwa Graveure und Schäftemacher ab und an in die Minenproduktion gesteckt? Können angelernte Arbeiter aus der Minenproduktion bei Bedarf als Graveure einspringen? Das ist wirklich unterste Schublade, reine Demagogie.


Nun dann hast Du Dir den Inhalt dieser [Antijagd-]Seiten wohl nur oberflächlich durchgelesen:

Du meinst also, sie müßten jedermann überzeugen? Müssen sie nicht.

Die Bilder von der Fallenjagd sind Dir dann wohl auch entgangen:

Diese Katze hätte möglicherweise einen kapitalen Hirsch reißen können?

Diese Katze hätte Vogelnester ausnehmen können. Ich hatte mal eine Katze, die hat auch regelmäßig Kaninchen erbeutet. Abgesehen davon würde ich keine Katze töten.

Und ganz nebenbei zeigt das Bild auch, wie so ein Schwanenhals sicher tötet, und keineswegs nur die Pfoten einklemmt, wie Jagdgegner immer wieder behaupten. Wenn er allerdings so offen aufgestellt war, war das ein Verstoß gegen das Gesetz.

Und jetzt wieder die Jagdunfälle.

88 Menschen wurden demnach schwer verletzt; 14 von ihnen hätten selbst nichts mit der Jagd zu tun gehabt, sondern seien im Wald spazieren gegangen oder hätten sich einfach zu Hause im Garten aufgehalten.

Was in aller Welt soll ich denn dazu sagen? Wenn ich mein Bedauern ausdrücke, hat das nichts zu bedeuten. Wenn ich die Zahlen mit Unfallzahlen aus irgendeinem anderen Bereich vergleiche, bin ich ein Zyniker, und ein Argument, gerade diese Unfallursache auch noch beizubehalten, ist es auch nicht. Also, ja, es gibt Jagdunfälle. Autounfälle. Skiunfälle.

Es sollte eigentlich klar sein dass Personen die auch noch zugeben Spaß am töten zu haben, nicht das nötige Verantwortungsbewusstsein haben um in der Öffentlichkeit mit Waffen herum zu laufen.

Du behauptest also, daß Jäger besonders unzuverlässig im Umgang mit Schußwaffen sind. Das Gegenteil ist richtig, und Deine Unterstellung daher entweder kenntnislos oder frech. Jäger haben vor Ausstellung des Jagdscheins ein polizeiliches Führungszeugnis beizubringen. Jede Vorstrafe, wenn sie nicht lange zurückliegt, bedeutet ein Versagen des Jagdscheins. Nicht nur, aber insbesondere bei Gewaltdelikten, werden Jagdschein und Waffenbesitzkarte eingezogen. Aktive Jäger bilden wahrscheinlich eine der unbescholtensten Bevölkerungsgruppen in Deutschland.

Und wenn Du mal ein Stück Wild mit raushängenden Eingeweiden sehen willst, dann solltest Du besser keine Jagd beobachten, sondern Dich einem wildernden Hund auf die Fährte heften. Die töten nämlich so.
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Also ich finde zwar Jagen auch nicht gut.

Aber die Argumente so mancher Jagdgegner sind so unter aller Kanone das ich mich nicht mit ihnen in eine Ecke stellen mag. Unsachlichkeit und Angriffe die schon ins persönliche gehen ... und das nur weil der andere in einigen Punkten nicht der gleichen Meinung ist.
Es geht doch hier um Fleischessen .... und insofern sollte Jagd dann auch in diesem Zusammenhang betrachtet werden.

Im Vergleich zu Schlachthöfen ist Wildfleisch meines Erachtens besser.
Das Tier hatte ein freies natürliches Leben und in der Regel bemühen sich die Jäger ihnen einen schnellen Tod zu geben.
Das ist doch gar kein Vergleich zr Massentierhaltung und den Schlachthöfen.

Sorry quezal ... aber auf so eine Art zu diskutieren, tut der Sache keinen Dienst.

Namaste
Lilly
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Da machst Du es Dir ein bisschen zu einfach.

Was Du meinst ist Ethik im ursprünglichen Sinne des Wortes. Die Ethik im heutigen Sinn ist eine Wissenschaft für sich, mit der sich Philosophen, Sozial-, und Gesellschaftswissenschaftler befassen.
Wozu forschen denn all diese Wissenschaftler noch wenn doch Herr Kaplan schon die allgemeingültige Weltformel für ethische Verhalten gefunden hat ?

Oder glaubst Du etwa dass z.B. der Holocaust nur deswegen falsch war weil die Alliierten den Krieg gewonnen haben, und deswegen die Mehrheit der Bevölkerung sich der Meinung der neuen Machthaber angeschlossen haben?

Oder, dass die Sklaverei nur falsch war weil heute auch Menschen anderer Ethnien Rechte haben, und jetzt die Meinung der Masse beeinflussen?

Oder dass die Folter nur deswegen falsch ist weil heute das nicht mehr üblich ist und daher von der Masse der Bevölkerung als falsch empfunden wird?

Stell Dir vor Du würdest in einer Gesellschaft leben, in der es als „normal“ gilt minderjährige Mädchen und unverheiratete Frauen zu vergewaltigen, Obdachlose zu verprügeln und alte Menschen einfach in die Wüste zu jagen.

Würdest Du dann sagen: „Macht ruhig weiter, dass ist ja hier so üblich.“?

Deine Eisntellung ist genau die Einstellung mit der die Amerikaner momentan so große aussenpolitische Erfolge im Irak und in Afghanistan feiern: "Wir haben das Monopol auf ethisches Handeln und ihr seid die dummen Wilden, denen wir es jetzt beibiegen !"

Das was Du für absolute Ethik hältst ist die Ethik wohlhabender, weisser, gebildeter Mitteleuropäer und ich finde es extrem Arrogant wenn nicht schon rassistisch diese Ethik für allgemeingültig zu erklären.
 

Gammel

Geheimer Meister
20. März 2004
134
@Quetzalcoatle

Du hast leider nur eine "meiner" Fragen beantwortet, nämlich warum Löwen Fleisch essen dürfen ? Diese Frage hatte ich aber bewusst nicht gestellt.


Gleichheitsprinzip: Warum darf ich kein Fleisch essen, aber andere Allesfresser schon ?

Andere Allesfresser, wie z.b. Affen haben die selben Optionen wie ich. Trotzdem essen sie Tiere (Insekten, kleiner Affen,...)! Ist das in Ordnung ?

Wäre es ethisch vertretbar Löwen auf schmerzfreie Art auszurotten, z.b. durch Sterilization ?

Ich verhindere eine Menge Leid, ohne jemanden Schmerzen zuzufügen, ohne jemanden zu töten?
Wo liegt der Fehler ? Oder willst du wirklich Löwen ausrotten ?

Ist es unethisch wenn ein Löwe einen Menschen tötet?

Nein. Es ist ebenfalls nicht unethisch sondern nur tragisch. Der Löwe hat keine andere Wahl. Er handelt seinem Instinkt entsprechend. Zudem muss er töten um zu überleben.
Ein Löwe der einmal einen Menschen getötet hat wird es vermutlich wieder tun. Ist es ethisch vertretbar den Löwen zu erlegen? Wenn er es sogar schon mehrmals wiederholt hat ?

Ist es unethisch wenn ein Mensch einen Löwen tötet, wenn sein eigenes Leben von diesem Löwen bedroht wird und keinen andere Wahl hat außer den Löwen zu töten?

Nein. Denn es handelt sich hierbei um Notwehr. In diesem Fall gibt es keine andere Option.

Es gibt andere Optionen....sich töten lassen. Warum muss der Löwe sterben, obwohl er doch nur seinem Insinkt folgt und keine andere Wahl hat ? Beide haben keine andere Wahl bzw. Option mehr, aber der Löwe muss sterben ?
Ist es auch Notwehr, wenn ich einen Löwen töte, der gerade dabei ist einen Mensch anzufallen ? Ist es auch Notwehr, wenn ich einen Mensch töte, der gerade einen Löwen "anfällt "? In beiden Fällen "gibt es keine andere Option", um den Tod eines "Unschuldigen" zu verhindern ?

Wie lösst du diese Widersprüche auf, wenn du nicht bereit bist grundsätzlich zwischen Mensch und Tier zu unterscheiden ?
 

Vondenburg

Vollkommener Meister
11. Februar 2003
519
@Quetzalcoatle: Lies Dir mal diese zwei Links durch:
http://www.novartisfoundation.com/pdf/klaus_leisinger.pdf
http://zeus.zeit.de/text/2003/17/Aethiopien

Fazit der beiden Artikel ist, dass die Regierung der dritten Weltländer und die Handelsblockaden der westlichen Länder sehr großen Anteil am Welternährungsproblem haben. D.h. um den Hunger in den Dritteweltländer zu beheben müssen die Regierungsformen und muss sich das Handelsgebaren von z.b der EU geändert werden.

Wenn alle Menschen jetzt plötzlich von den Fleischkonsum einstellen würden, könnte sich eher das Hungerproblem erhöhen, weil die mageren Einkünfte der Problemländer noch geringer ausfallen würden. Viehfutter können sie ja dann nicht mehr exportieren und wie Du ja schon gezeigt hast, wäre dann der Bedarf an Soja, Weizen u.Ä. wesentlich reduziert...
 

Nuance

Geheimer Meister
14. Januar 2004
184
fakten:

eine vegane ernährung ist möglich, ohne dass die gesundheit schaden nimmt.

die vegane küche bietet vorzügliche speisen.

durch verzicht auf tierprodukte lässt sich tier- und menschenleid stark verringern.

menschen haben ein bewusstsein.


also, wo liegt das problem?


wer nach studien verlangt, dem seien folgende texte an herz gelegt:

http://www.uni-giessen.de/~gk1415/veg-leben.htm

ein text, welcher auch bereits in diesem forum argumentativ angeführt wurde, jedoch bereits in sich widersprüche birgt: http://www.ugb.de/e_n_2_142566.html

20 gründe, vegan zu leben: http://www.nmbiking.de/zwanzig.htm

Eiweißspeicherkrankheiten
Der Arzt Prof. Lothar Wendt prägte den Begriff der "Eiweißmast". Mit seinen Untersuchungen stellte er fest, dass der Körper des Menschen Eiweiß in den Zellzwischenwänden speichern kann. Dies führt zu einer Verdickung der Membran der kleinen Blutgefäße und ist damit, laut Wendt, eine Ursache unserer typischen Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, Herz- Kreislauferkrankungen oder Altersdiabetes. Der Arzt geht davon aus, dass vor allem ein Zuviel an tierischem Eiweiß aufgrund der hohen biologischen Wertigkeit zur Verschlackung des Menschen beiträgt. Aus pflanzlichem Protein kann der Körper weniger Eigeneiweiß aufbauen, das abgelagert werden kann. Diese Untersuchungsergebnisse wurden allerdings wissenschaftlich nie anerkannt – aber auch nicht widerlegt. Einig ist sich die Wissenschaft jedoch darüber, dass sich ein Zuviel an Fleisch ungünstig auf die Gesundheit des Menschen auswirkt. Ob dies nun an dem darin enthaltenen großen Anteil an Eiweiß, Fett oder anderen Begleitstoffen, wie Harnsäure liegt, ist für den Verbraucher letztendlich nicht ganz so wichtig. Das Resultat mündet stets in der Empfehlung: Weniger Fleisch und mehr Gemüse, Kartoffeln sowie Getreideprodukte essen!

http://www.go-longlife.de/2003_02/eiweiss.htm


zum thema jagd soll ein buch erschienen sein, welches durchaus auch für jäger empfehlenswert ist:
"Vom Widersinn der Jagd" von Prof. Carlo Consiglio
bestellbar bei http://www.zweitausendeins.de
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
eine vegane ernährung ist möglich, ohne dass die gesundheit schaden nimmt.
Absolut !

die vegane küche bietet vorzügliche speisen.
Genau !


Einig ist sich die Wissenschaft jedoch darüber, dass sich ein Zuviel an Fleisch ungünstig auf die Gesundheit des Menschen auswirkt.
Auch das sehe ich genauso, wobei ich schon großen Wert auf das Wort zuviel lege und man nicht vergessen sollte, daß sich ein Zuviel an jedwedem Nährstoff ungünstig auf die Gesundheit auswirkt. Dieses Phänomen ist allerdings nicht "fleischpezifisch", denn auch hier hat Paracelsus nach wie vor Recht: "Die Menge macht das Gift"
 

Nuance

Geheimer Meister
14. Januar 2004
184
Ein_Liberaler schrieb:
Nuance schrieb:
zum thema jagd soll ein buch erschienen sein, welches durchaus auch für jäger empfehlenswert ist:
"Vom Widersinn der Jagd" von Prof. Carlo Consiglio

Und was schreibt der Mann?

ich selbst habe es nicht gelesen, mir wurde es jedoch empfohlen.

vielleicht findest du auch einige rezensionen im netz, z.b. sowas in der art: http://animal-rights.de/guide/literatur/rezensionen/consiglio.shtml

sicher gibt es auch etwas von "unparteiischerer" seite ;)


agentp schrieb:
eine vegane ernährung ist möglich, ohne dass die gesundheit schaden nimmt.
Absolut !

die vegane küche bietet vorzügliche speisen.
Genau !


Einig ist sich die Wissenschaft jedoch darüber, dass sich ein Zuviel an Fleisch ungünstig auf die Gesundheit des Menschen auswirkt.
Auch das sehe ich genauso, wobei ich schon großen Wert auf das Wort zuviel lege und man nicht vergessen sollte, daß sich ein Zuviel an jedwedem Nährstoff ungünstig auf die Gesundheit auswirkt. Dieses Phänomen ist allerdings nicht "fleischpezifisch", denn auch hier hat Paracelsus nach wie vor Recht: "Die Menge macht das Gift"

und was meinst du zu den anderen fakten?
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
und was meinst du zu den anderen fakten?

Andere Fakten konnte ich nicht finden.

Da stand noch :
durch verzicht auf tierprodukte lässt sich tier- und menschenleid stark verringern.
und
menschen haben ein bewusstsein.
Wobei wir hier schnell wieder bei der Ethik landen bzw. gar bei der Metaphysik und in dem Zusammenhang von "Fakten" zu sprechen fällt mir schwer.
Wenn aber jemand zu mir sagt: "Wenn gerade wir aus den Industrienationen weniger Fleisch essen würden, dann hätten wir weniger gesundheitliche Probleme und ein paar ökologische Probleme könnten wir auch reduzieren", dann würde ich das unterschreiben.
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
Hi agentp,

agentp hat folgendes geschrieben::
Zitat:
eine vegane ernährung ist möglich, ohne dass die gesundheit schaden nimmt.

Absolut !

Zitat:
die vegane küche bietet vorzügliche speisen.

Genau !


Zitat:
Einig ist sich die Wissenschaft jedoch darüber, dass sich ein Zuviel an Fleisch ungünstig auf die Gesundheit des Menschen auswirkt.

Auch das sehe ich genauso, wobei ich schon großen Wert auf das Wort zuviel lege und man nicht vergessen sollte, daß sich ein Zuviel an jedwedem Nährstoff ungünstig auf die Gesundheit auswirkt. Dieses Phänomen ist allerdings nicht "fleischpezifisch", denn auch hier hat Paracelsus nach wie vor Recht: "Die Menge macht das Gift"

Naja, wer's mag. Aber es leuchtet mir immer noch nicht ein, warum vegan?

Geht das nicht ein wenig über's Ziel hinaus - eben gar keine tierischen Produkte mehr zu verwenden wie Leder, Gelatine, Seife, Medikamente bis hin zu den Saiten von Tennisschlägern?

Sind denn Vegetarier schlechtere Menschen?

Gruß Artaxerxes 8)
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
agent ... .. war schon dein posting
Aber du hast nur die Zeilen dazwischen geschrieben und in deinem posting Nuance zitiert.
Dadurch sieht es jetzt etwas anders aus.

Artaxerxes kommt mit dem zitieren vielleicht noch nicht so gut klar.
Artaxerxes, du kannst auch sehr einfach zitieren, indem du neben einem posting, auf das du antworten willst, oben rechts auf den Zitatbutton klickst.

Aber warum du ausgerechnet agent diese Frage stellst ist mir auch schleierhaft. Er lebt doch gar nicht vegan und hat Nuance nur zugestimmt das man so essen kann, ohne Mangelerscheinungen und dass es auch lecker sein kann.


Namaste
Lilly
 

Nuance

Geheimer Meister
14. Januar 2004
184
agentp schrieb:
und was meinst du zu den anderen fakten?

Andere Fakten konnte ich nicht finden.

Da stand noch :
durch verzicht auf tierprodukte lässt sich tier- und menschenleid stark verringern.
und
menschen haben ein bewusstsein.
Wobei wir hier schnell wieder bei der Ethik landen bzw. gar bei der Metaphysik und in dem Zusammenhang von "Fakten" zu sprechen fällt mir schwer.
Wenn aber jemand zu mir sagt: "Wenn gerade wir aus den Industrienationen weniger Fleisch essen würden, dann hätten wir weniger gesundheitliche Probleme und ein paar ökologische Probleme könnten wir auch reduzieren", dann würde ich das unterschreiben.

jo, genau diese beiden fakten meinte ich.

prinzipiell beziehe ich mich auch auf die industrienationen, da es diese sind, welche den großteil der ressourcen verbrauchen; zumindest leben sie weit über ihre verhältnisse.

im weiterführenden text sprach ich vom bewusstsein des menschen. d.h., er selbst hat es in der hand, an hand dieser fakten, sein verhalten dementsprechend anzupassen bzw. zu verändern, ohne dass es ihn auch nur schmerzen würde.

sicher kann sich ein mensch von fleisch ernähren und leder-/seiden-/wollkleidung kaufen, jedoch das wissen um die folgen kann ihn auch darauf "verzichten" lassen. natürlich ist dies für den jeweiligen produzenten sehr "unwirtschaftlich", so dass er alles daran setzen wird das zu verhindern.

analog könnte man natürlich den herstellern veganer produkte ebensolche taktik unterstellen, nur verfügen diese nicht über derartige lobbys.

natürlich gibt es auch die mischung aus veganer und tierischer produktpalette.
hier liegt es wiederum an der "radikalität" des veganers, inwiefern er nun mit dem kauf eines produktes aus dieser mischpalette den hersteller von tierischen produkten unterstützt.
jedoch sollte man hier sicher auch in erwägung ziehen, dass eben dieser hersteller, mit recht hoher wahrscheinlichkeit, seine produktpalette nicht aus ethischen gründen ändern wird, sondern einzig und allein aus wirtschaftlichen. und genau da greift der veganismus an: werden nur vegane produkte gekauft, so werden tierische ~ boykottiert.
der veganer hat verinnerlicht: für jedes stück fleisch, was erworben wird, wird ein neues in das marktregal gelegt.
jeder gekaufte zuchthund hat einen wirtschaftlichen erfolg zur folge und es wird ein neuer hund nachgezüchtet, etc.pp.

ich selbst bin nicht so radikal, dass ich z.b. alte lederschuhe aus meiner "omnivoren-zeit" entsorge, sondern sie so lange trage bis sie meiner vorstellung einer adäquaten fussbehausung nicht mehr entsprechen. die nächsten schuhe werden aus alternativen materialien bestehen.


Artaxerxes schrieb:
Naja, wer's mag. Aber es leuchtet mir immer noch nicht ein, warum vegan?

Geht das nicht ein wenig über's Ziel hinaus - eben gar keine tierischen Produkte mehr zu verwenden wie Leder, Gelatine, Seife, Medikamente bis hin zu den Saiten von Tennisschlägern?

Sind denn Vegetarier schlechtere Menschen?

Gruß Artaxerxes 8)

es geht nicht über das ziel hinaus, da jegliche tierischen produkte ein und der selben maschinerie entstammen und alternativen existieren, deren zahl auch noch stetig zunimmt.

im normalfall sind auch keine überteuerten industrieprodukte notwendig, da man sich oft nur auf das ursprüngliche besinnen braucht.

was meinst du mit "Sind denn Vegetarier schlechtere Menschen?"?

ein verschreiber?
im kontext vegan-vegetarisch?


polarisierende begriffe wie "gut" und "schlecht" sind in diesem zusammenhang sicher auch etwas unglücklich.
man könnte sagen, dass jemand bewusster auf umstände reagiert.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
agent ... Doch .. war schon dein posting
Klar war das mein Posting, aber er fragt mich persönlich:
Naja, wer's mag. Aber es leuchtet mir immer noch nicht ein, warum vegan?

Geht das nicht ein wenig über's Ziel hinaus - eben gar keine tierischen Produkte mehr zu verwenden wie Leder, Gelatine, Seife, Medikamente bis hin zu den Saiten von Tennisschlägern?

Sind denn Vegetarier schlechtere Menschen?
und das ist unsinnig mich zu fragen, denn ich habe weder behauptet ich sei für vegane Ernährung, kompletten Verzicht auf tierische Ernährung noch daß Vegetarier oder Nicht-Vegetarier schlechtere Menschen sind.
Er meint vermutlich Nuance, hat aber mich namentlich angesprochen.
 

FreeBird

Geheimer Meister
28. Januar 2004
437
So Ihr Streithähne und -hühner (mit wievielen Flügeln auch immer),

ich esse jetzt also seit 12 Tagen keine Tierleichenteile mehr und hey, ich lebe noch! Krass, oder?

Und drum gibts jetzt für Euch nen Songtext von Melanie Safka mit dem Titel I Don't Eat Animals

I was just thinking about the way it's supposed to be,
I'll eat the plants and the fruit from the trees,
And I'll live on vegetables and I'll grow on seeds,
But I don't eat animals and they don't eat me,
Oh no, I don't eat animals 'cause I love them, you see,
I don't eat animals, I want nothing dead in me.

I don't eat white flour, white sugar makes you rot,
Oh, white could be beautiful but mostly it's not.
A little bit of whole meal, some raisins and cheese,
But I don't eat animals and they don't eat me.
Oh no, I don't eat animals 'cause I love them, you see,
I don't eat animals, I want nothing dead in me.

A little bit of whole meal, some raisins and cheese,
I'll eat the plants and the fruit from the trees,
And I'll live on vegetables and I'll grow on seeds,
But I won't eat animals and they won't eat me,
Oh no, I'll live on life, I want nothing dead in me,
You know I'll become life and my life will become me,
You know I'll live on life and my life will live on me.

Viel Spass noch und guten Appetit...

Bird
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
ich ess blumen...


werden denn die vegan-produkte auch von veganern hergestellt? die wiederum auch nur vegan konsumieren? gibt es eine veganer-bank, wo man sein geld drauf einzahlen kann? oder wo hat man als überzeugter veganer seine kohle? arbeiten veganer vegan?

fragen über fragen...

:gruebel:
 

deffel

Geheimer Meister
8. September 2003
326
Sind denn Vegetarier schlechtere Menschen?

Ob jemand ein schlechter Mensch ist oder nicht macht sich glaub ich
an anderen Sachen fest...

Was mich jedoch nervt sind Leute die meinen, mit Feuereifer missionieren
zu wollen. Neulich habe ich in der Fussgängerzone nen paar (4) Vegetarier
erlebt die alle Leute die vorbei kamen mit ihren Sprechgesängen?!?! auf
den Wecker gingen und einem armen Fleischer
(nebenbei einer der ganz wenigen GUTEN die es in der Stadt gibt - In Städten
ist das Angebot von Fleisch/Fisch/Gemüse meist etwas armselig von der
Qualität - aber da ich als Landei aufgewachsen bin kann es auch sein das ich
verwöhnt bin)
das Geschäft zu vermiesen trachteten, da sie genau vor seinem Laden
Stellung bezogen...

Also echt muss sowas sein? Meinen die denn ich wüsste nicht das ein Tier
für mein Fleisch sterben muss? Ich weiss es und es macht mir nichts aus.
Die sollten sich mal lieber darum kümmern das andere Tierarten nicht
aussterben! Das würde meiner Meinung nach dann auch Sinn machen.

Gruß der Deffel
 
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