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Abbey of Thelema vom britischen Okkultisten Aleister Crowley

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.487
Gestern beim Weihnachtessen sprachen wir - was liest du im Moment?

Na da kamen so 3 - 4 verschiedenste Titeln zusammen, nur bei meinem blieben wir hängen

Das Tagebuch des Teufels - meine „daughters in law“ - sagten hey Mama und meine Söhne -Respekt und sofort waren wir auch bei i Crowley und so erfuhr ich auch von der Abtei von Thelema.

Heute googelte ich und bemerkte - wieder AKTUELLER als zuvor.

Wusstet ihr davon, schon was gehört? Die Rückkehr von Magie ist stets zugegen.
Am 6. August 2010 wurde das zu der Zeit leerstehende Gebäude mit den teilweise noch erhaltenen von Crowley angefertigte Fresken in The Times für 1,2 Millionen Pfund zum Verkauf angeboten. Als mögliche Nutzung schlug der Makler die Errichtung eines Museums für Aleister Crowley und die Geschichte der Abtei vor
 

Magister 99°

Geselle
13. Juli 2021
12
Von der Abtei Thelema habe ich gehört , da hat Aleister Crowley mit seinen Thelema Jüngern ja in einer Art Kommune mit eigenen Gesetzen und Regeln gelebt. Dass da aktuell etwas neues gibt wusste ich nicht.
 

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.487
"Ich will Blasphemie, Mord, Vergewaltigung, Revolution, irgendetwas. Egal, ob gut oder schlecht, nur stark." Heute ist er vor allem durch Tarot-Karten, Erwähnungen in der Popkultur bekannt. Er ließ sich sogar zum Gott weihen.“

Allein sein Name, Sizilien, Mafia, Geldwäsche, etc.

Er experimentierte mit magischen Kulten, erfand eine eigene Religion und trieb einige seiner Anhänger mit unheimlichen Ritualen in den Wahnsinn. Crowley wurden Sodomie, Mord und rituelle Vergewaltigungen vorgeworfen. Das Blut von Säuglingen soll er getrunken und einige seiner Frauen auf dem Gewissen haben.


Ja und sehr viele, okkulte Lehrthesen werden jetzt vermehrt geheiligt. Bluttrinken von jungen Menschen...kennt man schon seit dem 18. Jhdt.

Satanismus und Okkultismus nehmen zu.



Crowley ging mit seinem Freund Victor Neuburg nach Algerien, um der repressiven viktorianischen Ära zu entgehen, in der zwar das Praktizieren von Magie akzeptabler war, als eine gleichgeschlechtliche Beziehung.
Sie wollten das Schicksal von Oscar Wilde sicher nicht erleben.
 

Magister 99°

Geselle
13. Juli 2021
12
Crowley ging mit seinem Freund Victor Neuburg nach Algerien, um der repressiven viktorianischen Ära zu entgehen, in der zwar das Praktizieren von Magie akzeptabler war, als eine gleichgeschlechtliche Beziehung.
Sie wollten das Schicksal von Oscar Wilde sicher nicht erleben.

War halt auch eine schwierige Zeit damals, wir dürfen nicht vergessen das Aleister Crowley aus einem sehr stark religiösem Elternhaus stammte und dort wahrscheinlich sehr viele Schuldgefühle eingetrichtert bekam , als Homosexueller oder Bisexueller Mann hatte man es damals nicht einfach und mit zusätzlichen Schuldgefühlen erst Recht nicht.
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.004
Satanismus und Okkultismus nehmen zu.

Schon möglich, nur stellt sich die Frage wo, wie und warum.

Kürzlich sah ich eine Doku über Satanisten in den USA, jedenfalls nennen sie sich so. Nach eigenem Bekenntnis handelt es sich jedoch um einen "politischen Satanismus" - was man nur verstehen kann, wenn man sich ein wenig mit dieser verkorksten amerikanischen Gesellschaftskultur befasst.

Die Satanisten in den USA versuchen ein Gegengewicht zu diesen ganzen evangelikalen Rechten zu schaffen, die in steigendem Maße mit der Religion eine moralinsaure Politik betreiben wollen. Unter Berufung auf die Bibel wollen sie die Bürger dazu zwingen, wie sie denn zu leben hätten und unter dem Dogma, die USA seien ein "christliches Land" (was so nicht stimmt).
Die Gegenreaktion der Satanisten besteht nun darin, eben auch eine "Religion" zu gründen - dabei handelt es sich bei ihnen um Freigeister - weil dies mehr und mehr zu der einzigen Methode wird, diesen ganzen bibelfesten Unsinn auch nur zu begrenzen, den die da anstellen wollen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.641
die USA seien ein "christliches Land" (was so nicht stimmt).
Das stimmt durchaus. Christliche Religion, englische Sprache und Literatur und Kapitalismus sind die drei Säulen der amerikanischen Leitkultur, und erst seit vergleichsweise kurzer Zeit versucht man offiziell eine Art Gottgläubigkeit einzuführen, die Juden und Moslems einbezieht - das ist aber Facade. Ursprünglich und eigtl. gehört nicht einmal der Katholizismus wirklich dazu, die amerikanische Kultur ist vom Wesen her evangelisch-freikirchlich.
 

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