Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Abgetrennt von: Freimaurergespräche: Die Kunst des Goldmachens

die Kriegerin

Prinz des Tabernakels
19. September 2017
3.835
Kommt drauf an was man unter Gold versteht. Könnt ja sein dass Blei eigentlich Gold ist.. Denn keiner redet davon dass er Blei in eine Erdbeere verwandeln will
OT: Las nur diesen Satz und die Alchemisten waren ja auch Mystiker.

Die Alchemisten hatten es richtig? Narrengoldpyrit kann echtes Gold verbergen​

Das Mineral Pyrit, auch Narrengold genannt, ist das am häufigsten vorkommende Sulfidmineralisch. Der metallische Glanz und der blasse messinggelbe Farbton des Minerals verleihen ihm eine oberflächliche Ähnlichkeit mit Gold, aber es kann mehr als nur eine Ähnlichkeit mit dem aufweisenEdelmetall.
Fougerouse fügte hinzu, dass das Gold in Pyrit bisher nicht erkannt wurde und nur mit einem wissenschaftlichen Instrument namens Atomsonde beobachtet werden kann. Jetzt erforschen Fougerouse und seine Teams Goldgewinnungsmethoden mit weniger negativen Auswirkungen auf die Umwelt mit Pyrit als Quelle as.
1635577699497.png
 

Popocatepetl

Ritter der Sonne
27. August 2013
4.781
naja, theoretisch braucht man ja bloß so einem blei atom drei nukleonenpaare abzwacken.

zwar mega energergiebedürftig, doch an sich müsste blei in gold verwandeln doch funktionieren ? :)
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
zwar mega energergiebedürftig, doch an sich müsste blei in gold verwandeln doch funktionieren ? :)

Wohl eher nicht. Blei ist mit einer Atommasse von 207 das schwerste stabile Element, Gold ist mit 196 leichter.
Radiologische Methoden der Golderzeugung basieren darauf, dass man leichtere Elementen mit Protonen und Neutronen beschiesst, um dann schließlich beim schwereren Gold zu landen.
Dem Blei müsste man hingegen Protonen und Neutronen entfernen, was ungleich schwieriger ist.
Die bislang radiologisch erzeugten Goldisotope erforderten nicht nur einen viel zu hohen Energieaufwand, sie waren außerdem auch nicht stabil. Dass bedeutet, dass das so erzeugte Gold wieder in andere Elemente zerfällt, gemäß seiner Halbertszeit. So ein Gold also besser schnell verkaufen ...

Im Übrigen kann auch Blei einen ganz erheblichen Wert haben, wenn es sich um sog. historisches Blei handelt. Und zwar einen um so höheren Wert, je älter es ist.
 

.999.

Großmeister
24. Oktober 2021
79
Ich glaube dazu braucht man keine Energie, nur etwas Zeit. Denn wenn man Blei bis zum Ursprung versteht wird es glaube ich zu Gold.
Wir sind hier alle zusammen eingesperrt auf der Erde. Wenn ich dir wehtue tue ich mir weh.. Wir sind gezwungen uns mit uns und der Welt auseinandersetzen.Stattdessen laufen wir weck...Man versucht jetzt alle durch so eine künstliche Weltordnung zu vereinen ohne den Weg zur wahren Einheit zu gehen..
Als ich letztens auf irgendeinem Rasthofklo war, stand dort in verschiedenen Sprachen dass man die Toilette wieder sauber verlassen sollte... unten stand das Wort Danke..
Auf russisch heißt es Spasibo was soviel heißt wie Rettung oder Rette Gott und auf ungarisch stand hvala was wiederum auf russisch schmeicheln bedeutet. Deswegen lohnt es sich den anderen kennenzulernen weil man viele wichtige Aspekte auf das Eine bekommt. Steht ja auch in der Bibel das wir getrennt werden dass wir uns nicht mehr verstehen. Das ist meiner Meinung nach der einzige Weg. Da können wir uns noch soviel entwickeln wie wir wollen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
199
Mir ist immer noch nicht so ganz klar, warum denn unbedingt Blei in Gold umgewandelt werden muss/soll.
Aber womöglich bin ich auch nur verwirrt.
Gibt es denn nicht von beiden Metallen durchaus genug?
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
Mir ist immer noch nicht so ganz klar, warum denn unbedingt Blei in Gold umgewandelt werden muss/soll.
Aber womöglich bin ich auch nur verwirrt.
Gibt es denn nicht von beiden Metallen durchaus genug?

Blei und Gold haben die Gemeinsamkeit, dass beide sehr schwere (Blei das schwerste stabile) Elemente sind, das ist aber auch schon ihre einzige Gemeinsamkeit. Blei ist häufig und billig, Gold ist selten und teuer. Die Alchemisten glaubten, Blei (oder andere Metalle) mittels chemischer Methoden in Gold umwandeln zu können. Wir wissen heute, dass dies nicht möglich ist, denn chemische Methoden spielen sich ausschließlich in den Elektronenschalen ab und ihre Energien sind um viele Größenordnungen zu gering, um Elementumwandlungen zu ermöglichen.

Aus einer gewissen Sichtweise heraus lagen die Alchemisten gar nicht einmal so falsch, denn ihre chemischen Experimente, Metalle mit Säuren aufzulösen und wieder auszufällen legten solche Ideen nahe. Man kann ihnen nicht vorwerfen, die Chemie ihrer Zeit nicht verstanden zu haben, dennoch wurden sie zu den Begründern der wissenschaftlichen Chemie.

Während meiner Zeit bei den Templern tauchte bei einer internen Entrümpelung eine so typische, braune Chemieflasche auf. Sie war versiegelt, mit einer klaren, wässrigen Flüssigkeit befüllt und mit einem Etikett beschriftet, auf der nur ein Wort stand: "Gold".
Sie stand ein paar Tage herum, dann nahm ich sie schließlich mit.
Nach meiner Vermutung handelte es sich um eine alchemistische Zubereitung, die man "Aurum Potabile" nennt, überstetzt "das trinkbare Gold". Es stand (und steht) in dem Ruf, besonders potent und lebensverlängernd zu sein.

Die genaue Zubereitung von Aurum Potabile ist, wie so Vieles der Alchemisten, heute nicht mehr genau bekannt. Es handelt es sich um ein Verfahren, bei dem man Gold zunächst mit Säuren wie Königswasser ausflöst, um es mit diversen Methoden wieder auszufällen, die Säure zu neutralisieren und andere Elemente zu entfernen. Was schließlich in diesem Prozess übrig bleibt, das ist Aurum Potabile, das trinkbare Gold.
Aus heutiger chemischer Sicht ist es nichts anderes als destilliertes Wasser, was dieses Elixier darstellt. Denn wenn man aus Wasser alles was darin gelöst war, wieder entfernt, dann bleibt schließlich auch nur Wasser übrig.

Die Wirksamkeit oder Nicht-Wirksamkeit von Aurum Potabile ist somit mehr homöopathischer Natur, genauso wie die Homöopathie letztlich ein Kind der Alchemie ist. Entscheidend an beiden ist nicht der Gehalt von Wirkstoffen, sondern die Herstellungsverfahren, mit denen der Theorien dieser Pseudowissenschaften Wasser mit "Informationen" dotiert wird.
Andererseits könnte ich mir aus einer gewissen Sichtweise der Chemie vorstellen, gewisse Prozesse für zumindest möglich zu halten. Denn die Gehalte an Gold in Aurum Potabile mögen zwar unterhalb chemischer Nachweismethoden liegen und aus chemischer Sicht mag es sich nur um destilliertes Wasser handeln.
Allerdings ist keine chemische Reaktion absolut, letztlich auch anorganische Reaktionen nicht.

Man kann sich vorstellen, dass dieses Elixier winzige Mengen an Gold enthält, chemisch nicht mehr nachweisbar, die aber dafür in einer monomolekularen Form vorliegen. Edelmetalle können - und tun dies auch - als Katalysatoren wirken. Ich kann es mir zumindest vorstellen, monomolekulare Metallatome könnten als eine Art Biokatalysatoren wirken, in der Biochemie des menschlichen Körpers, und dann auch in winzigen Mengen.
Spannend wäre es m.E., Zubereitungen dieser Art mit Metallen herzustellen, die ein viel größeres katalytisches Potential haben, den Alchemisten aber noch unbekannt waren. Platin z.B., es könnte also auch ein "Platinium Potabile" geben.

Besagtes Aurum Potabile nahm ich mit nach Hause, wo es bei mir ungeöffnet einige Wochen herumstand. Eines Tages aber ritt mich der Teufel ... und ich nahm in einer Art Selbstversuch ein paar Tropfen. Nicht mehr, denn es gilt als sehr potent. Und teuer, denn es gibt noch immer Hersteller, die es herstellen und verkaufen. Demnach wäre meine Flache mehrere Tausend Euro wert gewesen - allerdings kann ich nicht behaupten, auch nur irgendeine Wirkung verspürt zu haben. Und der Graf von St. Germain bin ich auch nicht.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.044
Es handelt sich um einen Abschwiff von der Frage, ob die FM Gold machen können. Wenn es noch weiter ausufert, wird es abgetrennt.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.992
Oh, das ist eine Frage die mich ganz extrem interessiert. Also gern abtrennen, aber bitte nicht schliessen!
 

Lupo

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
3. Oktober 2009
4.940
Man kann doch heutzutage aus jedem Sch... reichlich Gold machen. Wenn ich beispielsweise nur an die Vermögen diverser Gründer von sozialen Netzwerken denke. Da waren die Alchemisten doch Waisenknaben dagegen.

Wozu braucht's dann noch ausgerechnet Blei?
 
Oben Unten