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Der Dyadlow Pass

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.609
Nein, der war nicht zuständig dafür, der war ja damals noch nicht einmal im Kindergarten.

Und wo sind jetzt die Spuren des Mordes? Schußwunde, Stichwunde, Strangulationsfurche, irgendwas? Nichts?
 

Lagavulin

Geheimer Sekretär
24. Februar 2024
664
Nein, der war nicht zuständig dafür, der war ja damals noch nicht einmal im Kindergarten.
Ne, hat ja auch niemand behauptet, man weiß doch wer damals die Autopsie durchgeführt hat. Der Kollege ist heute zuständig für den Fall und beurteilt die alten Akten, wozu auch der Autopsiebericht gehört.



Dieser Gerichtsmediziner, der ist heute "zuständig" für den Fall. Hier in dem Video auch direkt vor Ort, am Dyatlow Pass.
Und wo sind jetzt die Spuren des Mordes? Schußwunde, Stichwunde, Strangulationsfurche, irgendwas? Nichts?
Ne, nichts, außer die gebrochenen Rippen, aber sonst nichts, ah und die zertrümmerten Schädel, aber sonst, Verzeihung, noch die Verbrennungen, ah und die Schnittwunden, sonst aber nichts, ja doch, die unzähligen Prellungen, Blutergüsse und Platzwunden im Gesicht.

Wo die Spuren sind, das erklärt der Gerichtsmediziner, welcher im Gegensatz zu dir noch über gesunden Menschenverstand verfügt!

Ich dachte eigentlich das der zeitreisende Michel den Vogel schon abgeschossen hat, aber dieser wilde Schlumpf übertrifft alles.





Viel neues konnte ich nicht zu dem Fall entdecken, bis auf all das, was der Gerichtsmediziner herausfinden konnte. Mir ist aufgefallen, dass in sehr vielen Abhandlungen zu dem Dyatlow Pass, entscheidende Fakten ausgelassen werden. Der Gerichtsmediziner geht den gesamten Autopsiebericht durch und weißt dabei auf sehr viele Ungereimtheiten hin.

Es wurden Organproben entnommen für eine chemische Analyse, der Bericht dafür fehlt jedoch. Der Autopsiebericht selbst weißt eindeutig darauf hin, das diese Organproben eingeschickt wurden, jedoch liegen die Ergebnisse der veröffentlichten Akte nicht bei.

Heute spricht man von zwei der Opfer, bei denen die Rippen durchgebrochen waren und schwere innere Blutungen in der Herzkammer zur Folge hatten, was auch laut Autopsie die Todesursache war. Interessant ist jedoch der Autopsiebericht, denn es wurden auch bei einem dritten Opfer, die Rippen entnommen und zur Untersuchung eingeschickt. Laut dem Gerichtsmediziner, wird das gemacht wenn auch diese Rippen gebrochen sind, wobei man herausfinden möchte, ob der Rippenbruch vor oder nach dem Tod eingetreten ist. Auch dieser dritte Bericht über möglicherwiese gebrochene Rippen bei einer weiteren Person fehlt in den Akten. Es wurde lediglich vermerkt das Rippen entnommen und zur genaueren Untersuchung eingeschickt wurden, auch hierbei liegen die Ergebnisse der Akte nicht bei.

Die Meinung des Gerichtsmediziners zu dem Autopsiebericht ist die, dass er unvollständig ist und möglicherweise viele Traumata nicht enthält.

Weiter habe ich wohl noch zwei sehr wichtige Fakten entdecken können.

Zum einen hat diese Gruppe, wohl etwa 6-8 Stunden vor dem Tod noch etwas gegessen. Ebenso weißt auch der Gerichtsmediziner deutlich darauf hin, dass es keinen Beweis dafür gibt ob das Unglück in der besagten Nacht stattfand.

Leichenflecken.

Der für mich persönlich wichtigste Beweis in diesem Fall, sind jedoch die Leichenflecken, welche nach etwa 8-12 Stunden beginnen aufzutreten und nach etwa 16-24 Stunden endet der Prozess. Bei der Kälte ging es sicher auch etwas schneller, entscheidend ist jedoch der Faktor, das einige der Leichen, etwa 12 Stunden nach dem sie gestorben sind, nochmals bewegt und umgedreht wurden. Die Leichenflecken der Opfer, passten nicht zu der Position in der die Leichen vorgefunden wurden.

Noch einen weiteren wichtigen Beweis konnte der Gerichtsmediziner den Akten entnehmen.

Fast alle Teilnehmer der Gruppe bis auf drei, haben viele verschiedene Schürfwunden, Blutergüsse und andere Blessuren, vorwiegend im Gesicht und an den Händen, welche mit getrockneten Blut überzogen waren und ein Beweis dafür waren das diese Verletzungen einige Stunden vor dem Tod eingetreten sind. Andere Verletzungen, ebenso im Gesicht und an den Händen, scheinen jedoch kurz vor dem Tod verursacht worden zu sein.

Einer von den Yuris die an der Zeder gefunden wurden, der hatte ja sich selbst ein Stück vom Handrücken herausgebissen, wobei dieses Stück in seinem Mund gefunden wurde. Der Gerichtmediziner weißt darauf hin, dass dies wohl unmittelbar vor seinem Tod passiert ist, ansonsten hätte er das Stück geschluckt oder herausgespuckt, die Tatsache jedoch das es in seinem Mund gefunden wurde, deutet stark darauf das er sich dieses Stück unmittelbar vor dem Tod, aus der eigenen Hand herausgebissen hat.
 
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