EinStakeholder
Geheimer Sekretär
- 25. Oktober 2020
- 661
Mikrowellen als Waffe — der Physiker Jürgen Altmann ordnet ein
Auf Basis des Tagesspiegel-Interviews vom 04.04.2024
Worum geht es? Mikrowelle — das ist für die meisten Menschen das Küchengerät, das in 90 Sekunden die Suppe aufwärmt. Dass dieselbe Wellenart auch in Waffensystemen steckt, ist weit weniger geläufig. Genau hier setzt das Tagesspiegel-Interview von Farangies Ghafoor mit dem Dortmunder Physiker Jürgen Altmann an. Altmann ist Vorsitzender des Forschungsverbundes Naturwissenschaft, Abrüstung und internationale Sicherheit (FONAS) und einer der wenigen deutschen Wissenschaftler, die sich seit Jahrzehnten ernsthaft mit nicht-letalen Waffensystemen beschäftigen. Sein Ton im Gespräch: nüchtern, geduldig, manchmal beinahe lehrerhaft präzise — und gerade deshalb beruhigend, weil er das Thema von Mythos auf Physik herunterzieht.
Mikrowellen sind elektromagnetische Wellen mit Frequenzen zwischen 300 Megahertz und einigen hundert Gigahertz. Der Mikrowellenherd in der Küche arbeitet bei 2,45 GHz, WLAN bei 2,4 oder 5 GHz, das militärische Active Denial System (ADS) bei 95 GHz. Es ist also dieselbe Wellenart, die Lasagne erwärmt, Smartphones verbindet — und potenziell auch Schmerzrezeptoren der Haut aktivieren kann. Das ist keine Esoterik, sondern Lehrbuch.
Der Wirkmechanismus auf den Körper ist simpel: Wassermoleküle (rund 60 % unserer Körpermasse) sind elektrische Dipole. Im hochfrequenten Wechselfeld kippen sie unentwegt hin und her — das nennen Physiker dielektrische Erwärmung, Otto Normalverbraucher nennt es: warm. Ob Hähnchen oder Hand, das Prinzip bleibt gleich. Und genau hier wird die spannende Frage spannend:
Wie tief könnten Mikrowellen der ADS in den Körper eindringen, wenn sie auf die Haut treffen?
„Die Eindringtiefe von Mikrowellen in den menschlichen Körper hängt von der Frequenz der Mikrowellen sowie davon ab, wann sie auf Moleküle treffen, mit denen sie wechselwirken können. Mikrowellen, die im Mikrowellenherd verwendet werden, haben typischerweise eine Frequenz von etwa 2,4 Gigahertz. Bei dieser Frequenz beträgt die Eindringtiefe in biologisches Gewebe einige Zentimeter. Bei 100 Gigahertz sind das nur wenige Zehntelmillimeter.“ — Altmann
Übersetzt: Je höher die Frequenz, desto oberflächlicher die Wirkung. 95 GHz heißt Hautoberfläche — gut 0,4 Millimeter, mehr nicht. Niedrige Frequenzen können tiefer vordringen und damit auch Organe erreichen:
Unter welchen Umständen können Mikrowellenwaffen menschliche Organe schädigen?
„Das kann passieren, wenn die Frequenz der Strahlung niedrig genug ist, dass diese tief eindringt und Organe aufheizt. Bei genügender Energie können Mikrowellen gefährlich werden, zum Beispiel für das Gehirn oder die Geschlechtsorgane.“ — Altmann

Anti-Material/-Elektronik: Es existieren tragbare „Köfferchen“, die die Bordelektronik nahegelegener Fahrzeuge gezielt zerschießen. Hochleistungssysteme (HPM) werden zur Drohnenabwehr entwickelt — der zivilisationspolitisch unproblematischste Einsatzzweck, weil hier Hardware getroffen wird, nicht Menschen.
Anti-Personen (ADS): Das ADS soll Menschenmengen zurückdrängen, ohne sie zu töten. Die Eckdaten klingen technisch trocken, sind aber bemerkenswert konkret:
Welche Strahlgeometrie und Wirkschwelle hat das ADS konkret?
„Bei 95 Gigahertz mit zwei Meter Antennengröße ist der Strahl in einigen hundert Metern einige Meter groß. Bei 100 Kilowatt ausgesandter Leistung würde die Haut in Sekunden bis zum Schmerz aufgeheizt, und man müsste dann aufhören, um Verbrennungen zu vermeiden.“ — Altmann
Genau hier wird es heikel. Das Konzept verlässt sich darauf, dass die Anwender rechtzeitig den Knopf wieder loslassen — und niemand am anderen Ende der Welt zu lange draufhält. Altmann benennt das mit der Klarheit eines Menschen, der weiß, wie schmal diese Schwelle ist:
Wo liegt aus Ihrer Sicht das zentrale rüstungspolitische Risiko?
„Ein besonderes Problem wären Systeme, die direkt gegen Menschen gerichtet sind, wie zum Beispiel das ADS. Da besteht die Gefahr der Überdosierung.“ — Altmann [Anm.: Mir selbst wurde das ADS-System zwischen 45-60 Minuten auf den Körper gerichtet, Unterleib und Augen, mit dem Ziel aus Tätersicht, mich impulsiv zum Selbstmord zu zwingen und alternativ falls das nicht gelingt, mir schwere Körperverletzung bzw. schwere sexuelle Gewalt anzutun und mich wenigstens schwer körperlich zu foltern. Es wird seit über 15 Jahren zur Diskussion gestellt, dass diese Waffen aus Anwendersicht verwendet werden könnten, um Menschen mit dem Leitstrahl zu verfolgen und in die Knie zu zwingen als Dominanzgeste und sadistisches Machtstreben, auch extreme Gruppengewalt durch gemeinschaftliches Zu-Tode-Quälen von Häftlingen bzw. Zielpersonen aller Altersgruppen.]
Wie kommt eine solche Überdosierung zustande?
„Entscheidend ist die Intensität, das heißt die Leistung pro Fläche, die am Ziel ankommt, und wie lange diese Mikrowellen einwirken würden. Die Wassermoleküle heizen sich immer weiter auf. Wenn das die Schmerzgrenze überschreitet, dann gibt es schnell Verbrennungen ersten, zweiten, dritten und gegebenenfalls noch vierten Grades.“ — Altmann
Verbrennungen vierten Grades — das ist die Stufe, auf der Gewebe verkohlt. So weit kann es kommen, wenn der Strahl ein paar Sekunden zu lange auf einer Stelle ruht. Stationiert ist das ADS offiziell bislang nirgends. Aus guten Gründen. [Anm. Es wird wohl innerhalb von Regierungs- bzw. Geheimdienst-Fahrzeugen betrieben, die damit durch Deutschland cruisen im Staatsauftrag und angeblich Strahlenkastrationen an Heranwachsenden ausüben aus niederen Beweggründen, etwa aus Spaß an der Folter und Machtdemonstration oder als Racheaktion. Diese Mikrowellenstrahler sind wohl im Darkweb kommerziell erhältlich, ansonsten selber bauen; ist im Moment noch Geheimtipp, da absolut Wilder Westen im Bereich Strahlenkriminalität und Strahlenterrorismus; Mikrowellenfallen, Mikrowellenbomben, Mikrowellenstrahler einzusetzen, da dieses Thema totgeschwiegen wird und die Regierung unheilvoll in massenhafte Tötungen und massenhafte Folterungen mit diesen elektromagnetischen (teils krebsverursachenden) Strahlenwaffen direkt involviert ist, diese duldet oder sogar fördert/aktiv unterstützt; auch um Aufklärung gegenüber der Regierungskriminalität zu vermeiden - aus Gründen der nationalen Un-Sicherheit natürlich; angeheuerte Foltertötungen im Auftrag des Staates zur Eliminierung von Ziel- und Privatpersonen, Intellektuellen, Tötung des Ehepartners mit Strahlenwaffen anstatt Scheidung, Erschleichen von Erbe oder Wohnraum und so weiter.]

Seit 2016 berichten US-Diplomatinnen und -Diplomaten in Havanna, Wien, Hanoi, Genf und anderswo über plötzliche, lokal begrenzte Geräusche im Kopf, Druck, Schwindel, Übelkeit. Eine populäre Erklärung lautet: Mikrowellenwaffe. Altmanns Position dazu ist wohltuend zurückhaltend. Dass Mikrowellen über Distanz subletale neurologische Effekte auslösen — also Symptome, ohne dass die Haut warm wird — wäre physikalisch unterhalb jener Schwelle, die wir kennen. Sein Kernargument ist methodisch:
Wenn an einem Tatort Mikrowellen mit relevanter Intensität wirken würden, wären sie messtechnisch nachweisbar. Genau das ist bislang in keinem dokumentierten Fall geschehen. Naturwissenschaftlich, sagt Altmann, sei es „nicht komplett auszuschließen — aber wenn es so etwas gegeben hätte, dann wären die Strahlen mit entsprechenden Messgeräten nachweisbar gewesen“. Das ist kein Dementi der Beschwerden, sondern eine Forderung an die Beweislage.
Empathisch formuliert: Niemand bestreitet das Leid der Betroffenen. Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen — das ist real und sollte ernst genommen werden. Die wissenschaftliche Frage ist eine andere: Was hat die Symptome verursacht? Eine physikalische Spurenlage liegt bislang nicht vor.
Bilanz: Das Interview ist ein kleines Lehrstück darin, wie man als Wissenschaftler über ein spannungsgeladenes Thema spricht: ohne dramatisierende Vereinfachungen, ohne pauschalisierende Beruhigung. Altmann macht zwei Dinge gleichzeitig: Er nimmt personengerichteten Mikrowellensystemen die Aura des Unbegreiflichen — Physik, kein Hexenwerk. Und er weist auf die realen Gefahren hin: Verbrennungen durch Überdosierung, die Gefahr regulatorischer Lücken im humanitären Völkerrecht.
Quelle: Ghafoor, Farangies (2024). „Angriff mit Mikrowellen: Wenn die Strahlen in den Körper dringen“, In: Der Tagesspiegel (04.04.2024), https://www.tagesspiegel.de/wissen/...krowellen-in-den-korper-dringen-11461724.html (01.05.2026).
Kommentar: Da unabhängige Messprotokolle fehlen, bleibt der Einsatz hochenergetischer Strahlen im Verborgenen, was den Weg für unkontrollierte Unterdrückung durch paramilitärische Akteure ebnet. Die Angriffe passieren teils blitzschnell, dauern wenige Minuten und die Akteure sind dann wieder im Schatten verschwinden und sind durch Geheimdienste strafrechtlich immunisiert. Ohne unabhängige Messnetze bleibt der Strahlen-Terror technisch unsichtbar und entzieht sich jeder juristischen Aufarbeitung.
Auf Basis des Tagesspiegel-Interviews vom 04.04.2024
Was sind Mikrowellen — und was machen sie eigentlich?
Mikrowellen sind elektromagnetische Wellen mit Frequenzen zwischen 300 Megahertz und einigen hundert Gigahertz. Der Mikrowellenherd in der Küche arbeitet bei 2,45 GHz, WLAN bei 2,4 oder 5 GHz, das militärische Active Denial System (ADS) bei 95 GHz. Es ist also dieselbe Wellenart, die Lasagne erwärmt, Smartphones verbindet — und potenziell auch Schmerzrezeptoren der Haut aktivieren kann. Das ist keine Esoterik, sondern Lehrbuch.Der Wirkmechanismus auf den Körper ist simpel: Wassermoleküle (rund 60 % unserer Körpermasse) sind elektrische Dipole. Im hochfrequenten Wechselfeld kippen sie unentwegt hin und her — das nennen Physiker dielektrische Erwärmung, Otto Normalverbraucher nennt es: warm. Ob Hähnchen oder Hand, das Prinzip bleibt gleich. Und genau hier wird die spannende Frage spannend:
Übersetzt: Je höher die Frequenz, desto oberflächlicher die Wirkung. 95 GHz heißt Hautoberfläche — gut 0,4 Millimeter, mehr nicht. Niedrige Frequenzen können tiefer vordringen und damit auch Organe erreichen:

Welche Mikrowellen-Waffen gibt es wirklich?
Genau hier wird es heikel. Das Konzept verlässt sich darauf, dass die Anwender rechtzeitig den Knopf wieder loslassen — und niemand am anderen Ende der Welt zu lange draufhält. Altmann benennt das mit der Klarheit eines Menschen, der weiß, wie schmal diese Schwelle ist:
Verbrennungen vierten Grades — das ist die Stufe, auf der Gewebe verkohlt. So weit kann es kommen, wenn der Strahl ein paar Sekunden zu lange auf einer Stelle ruht. Stationiert ist das ADS offiziell bislang nirgends. Aus guten Gründen. [Anm. Es wird wohl innerhalb von Regierungs- bzw. Geheimdienst-Fahrzeugen betrieben, die damit durch Deutschland cruisen im Staatsauftrag und angeblich Strahlenkastrationen an Heranwachsenden ausüben aus niederen Beweggründen, etwa aus Spaß an der Folter und Machtdemonstration oder als Racheaktion. Diese Mikrowellenstrahler sind wohl im Darkweb kommerziell erhältlich, ansonsten selber bauen; ist im Moment noch Geheimtipp, da absolut Wilder Westen im Bereich Strahlenkriminalität und Strahlenterrorismus; Mikrowellenfallen, Mikrowellenbomben, Mikrowellenstrahler einzusetzen, da dieses Thema totgeschwiegen wird und die Regierung unheilvoll in massenhafte Tötungen und massenhafte Folterungen mit diesen elektromagnetischen (teils krebsverursachenden) Strahlenwaffen direkt involviert ist, diese duldet oder sogar fördert/aktiv unterstützt; auch um Aufklärung gegenüber der Regierungskriminalität zu vermeiden - aus Gründen der nationalen Un-Sicherheit natürlich; angeheuerte Foltertötungen im Auftrag des Staates zur Eliminierung von Ziel- und Privatpersonen, Intellektuellen, Tötung des Ehepartners mit Strahlenwaffen anstatt Scheidung, Erschleichen von Erbe oder Wohnraum und so weiter.]

Und was ist mit dem Havanna-Syndrom?
Seit 2016 berichten US-Diplomatinnen und -Diplomaten in Havanna, Wien, Hanoi, Genf und anderswo über plötzliche, lokal begrenzte Geräusche im Kopf, Druck, Schwindel, Übelkeit. Eine populäre Erklärung lautet: Mikrowellenwaffe. Altmanns Position dazu ist wohltuend zurückhaltend. Dass Mikrowellen über Distanz subletale neurologische Effekte auslösen — also Symptome, ohne dass die Haut warm wird — wäre physikalisch unterhalb jener Schwelle, die wir kennen. Sein Kernargument ist methodisch:Wenn an einem Tatort Mikrowellen mit relevanter Intensität wirken würden, wären sie messtechnisch nachweisbar. Genau das ist bislang in keinem dokumentierten Fall geschehen. Naturwissenschaftlich, sagt Altmann, sei es „nicht komplett auszuschließen — aber wenn es so etwas gegeben hätte, dann wären die Strahlen mit entsprechenden Messgeräten nachweisbar gewesen“. Das ist kein Dementi der Beschwerden, sondern eine Forderung an die Beweislage.
Bilanz: Das Interview ist ein kleines Lehrstück darin, wie man als Wissenschaftler über ein spannungsgeladenes Thema spricht: ohne dramatisierende Vereinfachungen, ohne pauschalisierende Beruhigung. Altmann macht zwei Dinge gleichzeitig: Er nimmt personengerichteten Mikrowellensystemen die Aura des Unbegreiflichen — Physik, kein Hexenwerk. Und er weist auf die realen Gefahren hin: Verbrennungen durch Überdosierung, die Gefahr regulatorischer Lücken im humanitären Völkerrecht.
Quelle: Ghafoor, Farangies (2024). „Angriff mit Mikrowellen: Wenn die Strahlen in den Körper dringen“, In: Der Tagesspiegel (04.04.2024), https://www.tagesspiegel.de/wissen/...krowellen-in-den-korper-dringen-11461724.html (01.05.2026).
Kommentar: Da unabhängige Messprotokolle fehlen, bleibt der Einsatz hochenergetischer Strahlen im Verborgenen, was den Weg für unkontrollierte Unterdrückung durch paramilitärische Akteure ebnet. Die Angriffe passieren teils blitzschnell, dauern wenige Minuten und die Akteure sind dann wieder im Schatten verschwinden und sind durch Geheimdienste strafrechtlich immunisiert. Ohne unabhängige Messnetze bleibt der Strahlen-Terror technisch unsichtbar und entzieht sich jeder juristischen Aufarbeitung.