Stefan Habersack Notwehr & die Massenmedien

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Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.720
sparkassen haben einen öffentlich rechtlichen auftrag ?

ach, deshalb dürfen die so teuer sein ?


wieso fragt mich bei sowas eigentlich niemand.... ?
 

Notwehr

Großmeister
1. Februar 2026
56
Wenn man regelmäßig Massenmedien konsumiert verlernt man das Denken.
Ich bin immer froh wenn ich Leute kennen lerne die auch so denken ich.
Schaut euch mal so einen Massenmenschen an.
Die Massenmedien sind Verbrecher. Sie manipulieren uns.
 

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Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.766
Soweit die Theorie. Schade, daß sie sehr wenig mit der Wahrheit zu tun hat.

Wirklichkeit bitte - nicht Wahrheit.

Natürlich ist es Theorie - aber auch eine Wahrheit. Denn die Geschäfte kommen in der Regel freiwillig zustande und eben nur dann, wenn ein entsprechendes Einverständnis zwischen den Geschäftspartnern vorliegt. Und natürlich liegt es im Interesse des Verkäufers, seinem Kunden dieses Einverständnis so leicht wie möglich zu machen und dafür zu sorgen, dass der Kunde sein Einverständnis nicht sogleich bereut und gerne wieder kommt.

Als Anfang des Jahrtausends die chinesischen Hersteller auf unseren Markt gedrängt haben, haben sie anfangs ziemlich schlechte Ware, die aber extremst billig geliefert. Und da hatten wir genau den Punkt, den ich beschrieben habe. Die meisten Kunden sind uns treu geblieben, weil der Kaufpreis eben doch nicht alles ist.

Das hatte natürlich ziemlich handfeste Gründe. Auch ein Kunde kann normalerweise nicht einfach jeden beliebigen Mist, Hauptsache billig, einbauen, von dem er noch nicht mal den Hersteller kennt und bei dem er im Problemfall bis zum Hals in der Sch… sitzt. Ändert aber nichts daran, dass es im Wesentlichen um Vertrauen geht, das man sich erstmal hart erarbeiten muss.

So, das war etwa das Umfeld, in dem ich 38 Jahre lang Geschäfte gemacht habe. Mag sein, dass ich da 38 Jahre lang an der Wirklichkeit vorbei gearbeitet habe. In der freien Wirtschaft allerdings. Ich habe nur für wenige Jahre mit einem Staatskonzern zusammengearbeitet und da dachte man in der Tat, im falschen Film zu sein.

Aber stimme ich Dir gerne zu, dass, je mehr sich die Kapitalismusgegner von Staat und Politik sich in Wissenschaft, Technik, Geschäfte und Wirtschaft hineinmischen und sich anmaßen, das Ruder zu übernehmen, desto mehr wird Vernunft und Verstand und in Folge auch Wahrheit und Wirklichkeit herausgedrängt. Aber das hat mit Kapitalismus nun gerade nichts zu tun.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.713
Aber stimme ich Dir gerne zu, dass, je mehr sich die Kapitalismusgegner von Staat und Politik sich in Wissenschaft, Technik, Geschäfte und Wirtschaft hineinmischen und sich anmaßen, das Ruder zu übernehmen,
Du stimmst einer Aussage zu, die ich gar nicht getätigt habe? Toll.

Für sehr viele Menschen ist der wertvollste Ggstand, den sie besitzen, ihr PKW. Und da ist es leider ein frommer Wunsch, daß sich die Hersteller mit guten Produkten und guten Preisen dem Wettbewerb stellen, da ist die Hälfte oder sind drei Viertel des Geschäfts Lobbyarbeit - Kleinwagen begünstigen, Kleinwagen durch vorgeschriebenes Zubehör unrentabel macht, E-Autos begünstigen, Subventionen, Verbote, Gebote... Alles auf dem Miste der Hersteller gewachsen.

Bei den Konsumgütern beobachten wir einen stetigen Wettlauf der Preise und der Qualität nach unten, das ganze Mittelsegment geht vor die Hunde. Interessiert einen nicht, wenn man eh nur Topqualität kauft, aber wo bekommt man bitte noch gute Schuhe? Man kann zum Maßschuster gehen, und das war's im Grunde.

B2B geht sicher anders, aber da ist das Geschäftsgebaren, sobald es ein ausreichend großes Machtgefälle gibt, auch alles andere als seriös.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.766
Du stimmst einer Aussage zu, die ich gar nicht getätigt habe? Toll.

Pruuust. Schau mal, eine Stilblüte! Es wird Frühling!

Deine Kritikpunkte sind ja nun etwas anders beschaffen als die normale Kapitalismuskritik in Richtung böse Ausbeutung mit klaffender Schere zwischen arm und reich usw, gegen die nur ein Sozialismus oder Balanceismus oder was auch immer helfen soll.

Wobei es interessant wäre, diesen Kritikpunkten weiter nachzugehen. Ich denke, im Kern dürfte da keine Krise des ungebremst wütenden Kapitalismus zu finden sein, sondern destruktive, dirigistische und linksorientierte Politik.
 

Pilz

Geheimer Meister
9. Januar 2026
188
Wobei es interessant wäre, diesen Kritikpunkten weiter nachzugehen. Ich denke, im Kern dürfte da keine Krise des ungebremst wütenden Kapitalismus zu finden sein, sondern destruktive, dirigistische und linksorientierte Politik.
Da hast du Recht! Die Linken und die Balanceisten sind böse und schlecht! Und ihre Politik ist schlimm/ diese Politik gefährte unsere Freiheit und Demokratie!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.713
Deine Kritikpunkte sind ja nun etwas anders beschaffen
Ja, immer schon. Daß in Köln in den Top-Einkaufsstraßen nur noch billige Ramschläden für den Geschmack der unkultivierten Massen gibt, Wegwerfkleidung, Handyhüllen, Turnschuhe, das ist genau der gut funktionierende Kapitalismus, den ich absolut nicht mag, und kiene Folge einer
destruktive[n9, dirigistische[n] und linksorientierte[n] Politik.

Oder die gefühlt stetig fallende Qualität aller Konsumgüter. Oder daß halbwegs gute und günstige Sachen offenbar bewußt häßlich designt werden, damit sie bloß ja niemand kauft, der nicht dazu gezwungen ist. Oder daß die Discounter alles daran setzen, noch den letzten Bäcker um sein Brot zu bringen (Wortwitz!), indem sie minderwertigste Backwaren aus der Selbstbedienungstheke anbieten. Oder auch, daß die verschiedenen Automobilhersteller versuchen, die Politik den Markt zugunsten des eigenen Portfolios manipulieren zu lassen - Stichwort Amerika ruiniert die Industrie, die D wirklich gut kann, Diesel.

Ich habe nichts gg. Milliardäre (obwohl ich nicht der Meinung bin, daß man viele davon braucht) im allgemeinen, und ich werde immer die Ansicht vertreten, daß der Kapitalismus den Lebensstandard der unteren Volksschichten in nie dagewesener Weise gehoben hat.

Aber ich bitte zu bedenken, daß ich hier eigtl. von sozialer Marktwirtschaft spreche und ich die, wenn ich hier noch so lange und aufwendige Beiträge schriebe wie vor, sagen wir, 15 Jahren, eigtl. gern gg. den Kapitalismus abgrenzen würde, die sind nämlich nicht dasselbe. Gg. die ganzen Börsen- und Immobilienspekulanten habe ich nämlich z.B. durchaus etwas, diese Epsteins und Benkos...
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.766
Genau - zwei Sachen hatte ich im meinem letzten Beitrag wenigstens kurz ansprechen wollen und dann doch wieder vergessen. Als da wäre:

-> Natürlich geht es mir auch um die soziale Marktwirtschaft, die sich ja letztlich hervorragend bewährt hat. Da sind wir uns völlig einig. (Und ich hab jetzt auch extra nochmal nachgelesen, dass Du das auch wirklich geschrieben hast). Dass der Kapitalismus auch einige äußerst unschöne Spielarten annehmen kann, ist ja keine Frage.

-> Was diesen „Race to the bottom“ bei der Produktqualität betrifft, denke ich, dass eben wirklich langsam das Geld knapp wird und die politisch verordneten Nebenkosten wie z.B. diese idiotische Co2-Bepreisung so viel Kaufkraft absteuert, dass für die Ware selbst kaum noch etwas übrig bleibt. Auch hier ist der Bösewicht wohl weniger der Kapitalismus als die linksgrüne Politik, die selbst noch Luft besteuert.
 

Bunter Hund

Vorsteher und Richter
2. Juni 2025
767
-> Natürlich geht es mir auch um die soziale Marktwirtschaft, die sich ja letztlich hervorragend bewährt hat. Da sind wir uns völlig einig. (Und ich hab jetzt auch extra nochmal nachgelesen, dass Du das auch wirklich geschrieben hast).
Sie hat aber für die breite Masse nur drei Jahrzehnte richtig funktioniert. Und das war die Jahrzehnte von Mitte 1950 Jahr bis Mitte 1980 Jahr, danach gings bergab.
 
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