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Und noch ein Geheimbund: Die Cambridge Apostles

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
Lesen Sie Englisch?

In this ceremony, the Lord Mayor recognises The Queen's authority, but the relationship is complex: as the corporation itself says: "The right of the City to run its own affairs was gradually won as concessions were gained from the Crown.

The Sovereign is the only person who outranks the Lord Mayor in the City, and even so the Lord Mayor's permission is sought before the Sovereign enters the City. By custom the Lord Mayor greets the Sovereign at the City limits, often at the site of the old Temple Bar, and presents the Pearl Sword of the City of London (hilt uppermost) to him or her in recognition of the Sovereign's authority.

Both the Guildhall Historical Association[39] and Jagger explain that it is incorrect to say that this is a symbol of the submission of the Crown to the City, with Jagger writing:


The Sovereign does not ask to be admitted. The carriage bearing the King or Queen does not halt without the bar, but drives straight across the boundary and halts just within the City. [...] Can the Press be deflected from their story of the Sovereign asking permission to enter the City! It has been repeated for well over a century. [...] The ceremony is an acknowledgement by the Mayer of the Queen's sovereignty in the City and may take place at the point of entry where it may be. It so happens the entry is most usually at Temple Bar. Wherever the Lord Mayor meets the Sovereign, if the sword is present, it should be surrendered.

 

die Kriegerin

Prinz des Tabernakels
19. September 2017
3.851
Noch nebenbei
Viele werden ihren Sitz verlegen, liest man raus aus dem Vereinigten Königreich (UK) nach Frankfurt und Paris. Hauptsache, sie bleiben in der EU. Kann schon sein. Aber bestenfalls mit Tochterfirmen. Denn die Zentralen bleiben auf der Insel. Zumindest registriert in der City, die nie Mitglied der EU war. Jenes alten Stadtteils mitten in London, der sich nicht nur als mächtigstes Finanzzentrum der Welt ausweist, sondern auch als unantastbare größte Steueroase.

:offtopic:?
© des Titels »Das Amerika Syndikat« von Dr. Wolfgang Freisleben (978-3-95972-006-9)
2016 by FinanzBuch Verlag, Münchner Verlagsgruppe GmbH, München
Nähere Informationen unter: http://www.finanzbuchverlag.deDr. Wolfgang Freisleben
Die drei großen westlichen Zentralbanken werden von ehemaligen Mitarbeitern der US-Investmentbank Goldman Sachs geleitet und fungieren als Instrumente des Syndikats. Diese Finanzmächte lenken das westliche Geld- und Finanzsystem und unterwandern als Aktionäre die europäische Finanz- und Realwirtschaft. Die Freihandelsabkommen CETA und TTIP sollen nun die Absatzmärkte des Alten Kontinents endgültig für die nordamerikanischen Konzerne aufbrechen.
Als der NSA-Abhörskandal im Sommer 2013 für abgeschlossen erklärt worden war, wurden die Dinge heruntergespielt und auf irre-
führende Schienen gesetzt, wie sich im Frühjahr 2015 herausstellen sollte. Der Unaufrichtigkeit der deutschen Bundesregierung
folgte nämlich die Aufdeckung einer verfilzten Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) und
den amerikanischen Nachrichtendiensten zur intensiven Ausspähung der europäischen und deutschen Industrie. Und das warf
Fragen nach der deutschen Souveränität auf und danach, ob nicht die sogenannte »Kanzlerakte« weiter existiert – so wie schon seit
Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
Was ist da jetzt vom Zeremoniell für Unterschied?
ERKLÄRUNG bitte
Der englische Text ist wesentlich umfangreicher und geht ausdrücklich auf die Legendenbildung ein und widerspricht ihr. Er bescheibt das mittelalterliche Zeremoniell ausführlich. Der Lord Bürgermeister begrüßt den Monarchen und überreicht ihm sein Amtsschwert. Damit legt er symbolisch sein Amt in die Hände des Monarchen zurück und unterwirft sich der Prüfung seiner Eignung und Würdigkeit. Der Monarch händigt ihm das Schwert wieder aus und bestätigt ihn dadurch in seinem Amt. Dieser mittelalterliche Brauch war europaweit verbreitet. Beispielsweise wurde der Kaiser, wenn er zum ersten Male nach seiner Wahl eine freie Reichsstadt betrat, von einer großen Delegation weit vor dem Tore empfangen und in die Stadt geleitet. Der oder die Bürgermeister übergaben ihm die Schlüssel zur Stadt und er gab sie zurück mit der Bemerkung, er könne sich keinen besseren vorstellen, um seine Stadt für ihn zu verwalten.* Sprich, das Zeremoniell drückt gerade die Unterwerfung des Lord Bürgermeisters unter den König bzw. die Königin aus, nicht umgekehrt.

*Eine Ebene tiefer gab es auch den Brauch, die Stadttore vor einem neuen Fürsten zuzuschlagen und ihn erst einzulassen, nachdem er die Privilegien, die die Stadt von seinen Vorgängern erhalten hatte, bestätigt hatte. Das ist wohlgemerkt ein Schauspiel, dessen Beteiligte die rechtliche Situation für das Volk vorspielen. Alles ist vorher abgesprochen und nichts erfolgt spontan, und wenn eine Seite meint, sie könne vom alten Herkommen abweichen, wird die Stadt vom Fürsten hart bestraft bzw. der Fürst bekommt es evtl. mit einem Aufstand zu tun.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
"Zumindest registriert in der City, die nie Mitglied der EU war."

Das ist doch Käse. Natürlich war die City nie Mitglied der EU, sie ist ja kein souveräner Staat. UK war Mitgliedstaat der EU.

"Die drei großen westlichen Zentralbanken werden von ehemaligen Mitarbeitern der US-Investmentbank Goldman Sachs geleitet und fungieren als Instrumente des Syndikats."

Ich habe keine Ahnung. Kann schon sein. Diese Clique von Spitzenmanagern wird durch die Banken und Institutionen durchgereicht. Das kann man kritisieren, das hat aber nichts mkit der Herrschaft des Vatikans und der Jesuiten oder des Weltjudentums zu tun.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.205
Vor dem Internet wurde dieser Stuß in Büchern und Zeitschriften verbreitet und man mußte sich Ggargumente mühsam suchen, statt sie um die Ohren gehauen zu bekommen. Sehr, sehr viel, was wir hier im Forum diskutiert haben, stand schon in den 60er Jahren bei Däniken, Berlitz und anderen.

In den Vor-Internetzeiten war das alles nur Partygeschwätz, Inhalt von Brieffreundschaften einzelner Enthusiasten oder bestenfalls gab jemand eine Monatszeitschrift heraus. Heutzutage können sich alle Spinner im Internet zusammenfinden, sich dabei immer weiter reinsteigern und andere Trottel finden, die diese erschröklichen Geschichten glauben wollen.

Wie kann man dieses unfaßbare Zeug nur glauben? Und wo fängt man an, das zu widerlegen?

Am Besten gar nicht. Wer diesen Mist glauben will, den kann man sowieso nicht überzeugen und er/sie wird immer neue, abenteuerliche Argumente finden.

Und das mit dem Hosenbandorden ist so ein Geschwurbel, darüber könnte man wieder eine halbe Seite schreiben.

Honi soit qui mal y pense.
Den Hosenbandorden gibt als den ranghöchsten Ritterorden des Vereinigten Königreichs wenigstens, was an dem nun aber "vatikanisch" sein soll, das erschließt sich mir nicht.

Irgendwelche anderen Orden, wie diverse Templerorden oder auch nur Berufsverbände wie z.B. die Chaine des Rotisseurs (Köchevereinigung), die sich auf ihre mittelalterlichen Gründungsdaten berufen, davon gibt es einige. Befragt man sie aber mal konkreter, wie sie denn ihre historische Kontinuität vom Mittelalter bis heute begründen können, dann werden sie schmallippig, ausweichend oder kommen einem mit romantischen Geschichten.
Manche mögen echte humanitäre oder soziale Ziele vertreten, bei anderen sollte man sich vielleicht eher fragen, ob es sich um Steuersparmodelle handelt oder um Foren für illegale Marktabsprachen.
Reiche und einflussreiche Zeitgenossen gibt es auch in Karnevalsvereinen, aber wohl kaum jemand mit Verstand käme auf die Idee, Karnevalsvereine bestimmten auch nur die Lokalpolitik.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.205
Dieser mittelalterliche Brauch war europaweit verbreitet. Beispielsweise wurde der Kaiser ...

Sehr richtig: war - aber nicht: ist.
Die Briten kleben mehr als alle anderen Europäer an ihren aus der Zeit gefallenen Traditionen. Traditionen, die man in Deutschland seit über 100 Jahren bereits abgeschafft hat, allerdings nicht, ohne den Adel selbst abzuschaffen.
Solange es nur um das Zeremoniell geht, kann man sicher sagen: Lass es ihnen doch, das olle Brimborium. Wenn' schee macht ...

... allerdings hat es GB auch nie wirklich geschafft, ihr Land politisch in die Moderne zu führen. Das Kleben an Traditionen, ewigen "Rechten" oder besser gesagt: Privilegien erleichtert eben nicht gerade den Weg zu Reformen. Erst recht keine Bodenreformen, und es wäre doch einmal nett zu erfahren, wem denn in GB nach wie vor der größte Teil des Grundbesitzes so gehört. Oder Fragen wie die, ob es im 21. Jh. noch zeitgemäß ist, ein Oberhaus zu haben, welches aus Mitgliedern besteht, welche auf Lebenszeit dazu ernannt werden oder einen Titel geerbt haben (aber nicht gewählt wurden). Zwar hat man 1999 die Zahl der erblichen Lords auf 92 von 794 begrenzt, aber dabei ist es geblieben. Ein demokratisch gewähltes Parlament ist das aber nicht.

Dazu im Vergleich ist das Thema des Threads, irgendein mäßig bekannter echter oder auch nur fantasierter englischer Geheimbund doch irgendwie eine Petitesse.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
Es ging um den rechtlichen Status der City. Es geht darum, daß die ganze von Ihnen verlinkte VT auf solcher Kaffeesatzleserei fußt und deswegen nicht ernst genommen werden kann. Das Zeremoniell ist dafür nur ein Beispiel, man könnte jede einzelne Behuaptung auf dieselbe Weise zerpflücken. Beispielsweise der "vatikanische" Hosenbandorden. Seit Heinrich VIII. sind die britischen Monarchen (mit wenigen Ausnahmen) jeweils das Oberhaupt einer von ihm gegründeten, vom Vatikan abgespaltenen Kirche. "Papisterei" galt lange als gleichbedeutend mit Hochverrat, Katholiken wurden verfolgt und waren von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen. Noch Premierminister Blair konvertierte heimlich zum Katholizismus, weil er als offener Katholik eben nicht Premier hätte werden dürfen. Die Ritter des Hosenbandordens gehören zur engsten Entourage des Monrachen bzw. zur höchsten Sphäre der Politik und waren selbstverständlich Anglikaner und Katholikenfresser wie alle ihre Zeitgenossen seit Heinrich. (Heute werden sicher auch Nichtanglikaner aufgenommen.)
 

die Kriegerin

Prinz des Tabernakels
19. September 2017
3.851
Es ging um den rechtlichen Status der City.
Seit Heinrich VIII. sind die britischen Monarchen (mit wenigen Ausnahmen) jeweils das Oberhaupt einer von ihm gegründeten, vom Vatikan abgespaltenen Kirche. "
Die Ritter des Hosenbandordens gehören zur engsten Entourage des Monrachen bzw. zur höchsten Sphäre der Politik und waren selbstverständlich Anglikaner und Katholikenfresser wie alle ihre Zeitgenossen seit Heinrich. (Heute werden sicher auch Nichtanglikaner aufgenommen.)
@jäger, bleib selig! Aber Zeremonienmeister bist nicht oder doch?

Andere Frage? Was hat der Hosenbandorden mit Heinrich zu tun? Da hast dich arg vertan.


Die Lord Mayor’s Show, die jedes Jahr stattfindet - außer 2020 - ein bunter Umzug zu Ehren des neuen Bürgermeisters der Londoner City - den Lord Mayor, allerdings soll man den nicht mit dem zu mit dem Mayor of London, dem Londoner Oberbürgermeister verwechseln und die sich wegen ihrer Handelstätigkeit und ihrer Finanzgeschäfte eine Autonomie bewahren konnten.

Ging allein ob die Königin einen Antrag beim Lord Mayor’s stellen muß? Tut sie, allerdings könnte der Lord Mayor ihr die Einreise nicht verwehren.



Lies dich ein bisserl in die Wirtschaftszeitungen ein, dann wirst du viel mehr über die „City“ erfahren.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
Aber Zeremonienmeister bist nicht oder doch?
Zeremonienmeister war immer der zuletzt Aufgenommene, aber ich war dafür in der falschen Laufbahn und außerdem gerade auf Lehrgang.
Andere Frage? Was hat der Hosenbandorden mit Heinrich zu tun? Da hast dich arg vertan.
Heinrich VIII. war als König von England Souverän des Hosenbandordens. Seit Heinrich war nur noch ausnahmsweise ein Katholik König. Katholiken wurden allgemein unterdrückt und von Ämtern und Würden ausgeschlossen.
Lies dich ein bisserl in die Wirtschaftszeitungen ein, dann wirst du viel mehr über die „City“ erfahren.
Vielen Dank für diesen freundlichen Hinweis. Ich werde sogleich aufhören, mich auf depperten Verschwörungsseiten zu informieren und mehr Wirtschaftszeitungen, wissenschaftliche Werke und Fachartikel lesen, so wie Sie. Sie wissen so viel mehr als ich! Im Grunde meines Herzens bewundere ich Sie.
 

die Kriegerin

Prinz des Tabernakels
19. September 2017
3.851
Heinrich VIII. war als König von England Souverän des Hosenbandordens. Seit Heinrich war nur noch ausnahmsweise ein Katholik König. Katholiken wurden allgemein unterdrückt und von Ämtern und Würden ausgeschlossen.
Die Stiftung des Hosenbandordens wurde 1344 angekündigt und vom englischen König Eduard III. am 19. Januar 1348 vollzogen. Der Orden war König Artus’ legendärer Tafelrunde nachempfunden. Eduard versuchte mit diesem Orden, die wichtigsten Ritter des Königreichs fester an sich, den König, zu binden. Zu den ersten Ordensrittern gehörte sein Sohn Edward of Woodstock, genannt „der schwarze Prinz“.
 

Zerch

Groß-Pontifex
10. April 2002
2.863
Selbstverständlich darf ein Zeremoniemeister unter den Hofschranzen nicht fehlen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
Kriegerin, ich weiß das. Ich interessiere mich für so Zeug, seit zig Jahren schon. Ihnen kommt nicht einmal die Idee, daß ich etwas wissen oder einmal recht haben könnte. Nichts von dem, was Sie verlinkt haben, widerspricht in irgendeiner Weise dem, was ich schrieb. Das fällt Ihnen aber nicht auf, oder das kapieren Sie nicht. Das passiert regelmäßig, und das macht die Gespräche mit Ihnen so fristrierend. Welchem der von mir angeführten Punkte glauben Sie denn zu widersprechen?
 

die Kriegerin

Prinz des Tabernakels
19. September 2017
3.851
Kriegerin, ich weiß das. Ich interessiere mich für so Zeug, seit zig Jahren schon. Ihnen kommt nicht einmal die Idee, daß ich etwas wissen oder einmal recht haben könnte. Nichts von dem, was Sie verlinkt haben, widerspricht in irgendeiner Weise dem, was ich schrieb. Das fällt Ihnen aber nicht auf, oder das kapieren Sie nicht. Das passiert regelmäßig, und das macht die Gespräche mit Ihnen so fristrierend. Welchem der von mir angeführten Punkte glauben Sie denn zu widersprechen?
Mein sehr verehrte Herr @jäger,
dann schlag ich vor, sie ändern den Ton.
Als ich nur diesen einen Satz reinstellte,
Die Königin muß zum Betreten der City of London formell beim Lord Mayor um Erlaubnis bitten,
wurde ich mal wieder als Lügnerin, Dummchen, etc. hingestellt - Können Sie nicht viell. ein bißchen skilaufen oder wandern gehen, statt so aufregende Filme zu kucken?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
Nein, das taten Sie nicht. Sie stellten längliche Zitate ein, in denen eine Weltverschwörung des Großkapitals beschrieben und behauptet wurde, die City sei staatlich unabhängig, die britische Königin aber sei dort nur zu Gast und dem Lord Bürgermeister im Range nachgeordnet. Das Zeremoniell wurde als Beweis dafür herangezogen. Es ist das übrigens der einzige Grund, aus dem es immer und immer wieder erwähnt wird. Aus diesen langen Zitaten habe ich mir die Episode mit der Queen und der City heruasgepickt. Ich hätte mir auch einen Haufen anderer Behauptungen vornehmen können, aber dafür hätte ich mir wahrscheinlich Literatur raussuchen müssen und es hätte mir weniger Spaß gemacht. Sie müssen nicht glauben, daß mein Gedächtnis so schlecht sei.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.066
Was Sie damit tatsächlich sagen wollen: Weil ich ein Spielverderber bin, sind Sie der moralische Sieger. Wie man das auch noch nennt: die beleidigte Leberwurst spielen.
 

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