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Warum die Welt schlecht ist, obwohl Gott sie geschaffen hat

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
13.581
Mit Religion bin ich durch - von deiner ist deine Mühe zwecklos - trotzdem danke

Wie schade. Bekehrungsversuchen betrachten zu können war unterhaltsam.


Ich halte den hier gezeigten Drang der Religiösen andere Leute zu Glaube und Religion zu führen für eines der großen Übel der Welt.
Wie oft wird das wohl auch in Zukunft zu Mord und Totschlag führen?
 

dodo

Großmeister-Architekt
22. Oktober 2021
1.231
Du musst mir schon sagen, ab wann oder an welcher Stelle konkret dein Unverständnis beginnt, denn ich kenne dich ja nicht und weiß nicht, welches Wissen und welche Erfahrungen du bisher in deinem Leben gemacht hast. Da brauche ich Hilfe vom anderen, damit gemeinsam der entscheidende Punkt gefunden werden kann.


Mich dünkt, Sie brauchen wirklich Hilfe.

Das klingt eher nach dem Trauma, das man durch den autoritären "Religionsunterricht" erfährt, wo es heißt: Jesus oder Hölle! Solches bremst einen nur aus, gibt man sich dem hin. - Wie das Lehren eine hohe Kunst ist, so ist es auch eine, die richtige Frage zu finden.
Verwechseln Sie nicht Religion "Kirche"?
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
423
Verwechseln Sie nicht Religion "Kirche"?

So ganz verstehe ich den Satz nicht, jedenfalls bin ich nicht an der Kirche orientiert und lese die Bibel davon völlig unabhängig. Die Kirche, wie sie heute ist, lässt die Gläubigen wie kleine Schlümpfe sein und stellt sich autoritär wie ein Vater Abraham hin, dem zu gehorchen sei.





... Ansonsten klingt es einfach künstlich verklausuliert, um eine Tiefe vorzutäuschen, die es nicht hat.

Das kann auch an dem heute erwachsenen Leser liegen, dem solche Sätze als Kind an den Kopf geworfen wurden. Entweder schüttelt es ungläubig nur den Kopf oder nickt gehorsam. Eine andere Möglichkeit ist, sich von solcher Vergangenheit völlig frei zu machen und zunächst einmal zu verstehen, dass es sich ja um ein Genre handelt, das ihm gemäß gelesen werden will, was aber der Kirche heute nicht gelingt. Das Genre verwendet Ausdrucksweisen einer vergangenen Menschheit, die nicht dem entsprechen, wie uns heute der Schnabel gewachsen ist.





"Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich." (Joh. 8, 58) - Was will dieser Satz nur sagen?

Hat das was mit Vader Abraham und den Schlümpfen zu tun?

Da werden Erinnerungen wach! 🙂 ZDF-Hitparade von 1977 und kurz ist der damals beliebte Moderator Dieter-Thomas Heck zu sehen und mit seiner markanten Stimme vor allem zu hören:

Zur Zeit des Alten Testaments war der Mensch sich noch lange nicht seiner selbst so bewusst, wie's heute ist. Er war quasi noch ein kleiner Schlumpf, das heißt, er war bewusstseinsmäßig noch wie ein Kind heute und lebte abhängig von der Familie bzw. der Blutsverwandtschaft, wie's die Schlümpfe im Video ähnlich zeigen. Es herrschte ein Gruppendenken vor und niemand war in der Lage, unabhängig von der Blutsverwandtschaft bzw. eigenständig denken und für sich eigenständige Schritte und Planungen vornehmen zu können. Man hatte noch kein eigenständiges Ich-Bewusstsein, wie wir es heute mit Selbstverständlichkeit kennen, sondern lebte in diesem Gruppen-Ich. - Mit Vater Abraham ist nicht nur eine bedeutende Person als Ur-Vater, sondern damit verbunden auch dieses Gruppen-Ich gemeint.

In der Religion und im Verständnis der Bibel geht es um die Bewusstseinserweiterung bzw. um die des Ich-Bewusstseins. Wenn es heißt, vor Vater Abraham und dem Gruppen-Ich wäre "bin ich" gewesen, so müssen wir jetzt unser Bewusstsein hinausdehnen ins kosmische, denn es spricht das kosmische Ur-Ich, das "Ich-Bin" an, das vor Abraham immer schon da gewesen ist, das aber der Entwicklung im Menschen bedarf. Abraham und seine Zeit stellt eine Etappe zu dieser Entwicklung dar.

Um die Entwicklung des Menschen zu einem Individuum fortschreiten lassen zu können, bedurfte es eines Einschlags, der mit der Verwandlung von Wasser in Wein in Gang gesetzt worden ist, mit dem ein weiteres Geheimnis verbunden ist.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
13.581
Klingt nach Rudolf Steiner.

... und das die Menschen noch kein "Ich Bewußtsein" hatten lernen wir woher?
Oder ist das freie Spekulation um sich den eigenen Glauben schön zu denken?
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
423
Hab deinen ganzen Kommentar nicht verstanden ;-)

Der ist zusammenhängend aufgebaut worden, wo der vorherige Satz mit dem nächsten in Verbindung steht.




Das will zunächst wie die Aussage eines Menschen klingen, der sich brüstet, der ein Imperator oder Diktator sein will.

Verstehst du denn wenigstens diesen ersten Satz als Antwort darauf, sagt jemand, es gebe nur einen Gott und das bin ich!




Es gibt eh nur einen Gott und der bin ich ;-)))

In solch sich brüstenden Worten steckt eine Wahrheit verborgen, die sich zeigen kann, wenn ihr der Egoismus genommen wird. Der Mensch muss aber zuerst Egoist sein und den Egoismus leben, damit er sich als ein ichbegabtes Wesen erkennen kann.
Nimmt man den Egoismus aus der Aussage heraus, so steht das "bin ich" für jeden Menschen. - Siehe dazu meinen Beitrag 104.
 
Zuletzt bearbeitet:

dodo

Großmeister-Architekt
22. Oktober 2021
1.231
Wenn man sieht,was Gott auf der Welt zuläßt,
hat man das Gefühl, dass er noch immer
experimentiert und ich weiß nicht, wohin Gott
mich führt; aber wenn er die Richtung beibehält,
schlage ich vor, dass er alleine weitergeht.
 

William Morris

Prinz von Libanon
4. Mai 2015
3.424
Zur Zeit des Alten Testaments war der Mensch sich noch lange nicht seiner selbst so bewusst, wie's heute ist. Er war quasi noch ein kleiner Schlumpf, das heißt, er war bewusstseinsmäßig noch wie ein Kind heute und lebte abhängig von der Familie bzw. der Blutsverwandtschaft, wie's die Schlümpfe im Video ähnlich zeigen. Es herrschte ein Gruppendenken vor und niemand war in der Lage, unabhängig von der Blutsverwandtschaft bzw. eigenständig denken und für sich eigenständige Schritte und Planungen vornehmen zu können. Man hatte noch kein eigenständiges Ich-Bewusstsein, wie wir es heute mit Selbstverständlichkeit kennen, sondern lebte in diesem Gruppen-Ich. - Mit Vater Abraham ist nicht nur eine bedeutende Person als Ur-Vater, sondern damit verbunden auch dieses Gruppen-Ich gemeint.

In der Religion und im Verständnis der Bibel geht es um die Bewusstseinserweiterung bzw. um die des Ich-Bewusstseins. Wenn es heißt, vor Vater Abraham und dem Gruppen-Ich wäre "bin ich" gewesen, so müssen wir jetzt unser Bewusstsein hinausdehnen ins kosmische, denn es spricht das kosmische Ur-Ich, das "Ich-Bin" an, das vor Abraham immer schon da gewesen ist, das aber der Entwicklung im Menschen bedarf. Abraham und seine Zeit stellt eine Etappe zu dieser Entwicklung dar.

Um die Entwicklung des Menschen zu einem Individuum fortschreiten lassen zu können, bedurfte es eines Einschlags, der mit der Verwandlung von Wasser in Wein in Gang gesetzt worden ist, mit dem ein weiteres Geheimnis verbunden ist.
Und das weißt du jetzt woher? Du hast dich ja wahrscheinlich nicht mit Menschen aus dieser Zeit unterhalten. Das man in gefährlichen Zeiten in Familien- und Stammesdenken verfällt, mag ja normal sein, aber den Menschen ein Ich-Bewusstsein abzusprechen halte ich jetzt doch für verwegen und um dann ins esoterische zu verfallen, da hört es bei mir auf.
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
423
Und das weißt du jetzt woher? Du hast dich ja wahrscheinlich nicht mit Menschen aus dieser Zeit unterhalten. ... aber den Menschen ein Ich-Bewusstsein abzusprechen halte ich jetzt doch für verwegen

Ich gehe davon aus, dass du dich keinesfalls mit Menschen aus dieser Zeit unterhalten hast, dass du meine Aussage als berechtigt verwegen halten kannst.
 

Feuerseele

Ritter Rosenkreuzer
31. Oktober 2017
2.604
Wenn man sieht,was Gott auf der Welt zuläßt,
hat man das Gefühl, dass er noch immer
experimentiert und ich weiß nicht, wohin Gott
mich führt; aber wenn er die Richtung beibehält,
schlage ich vor, dass er alleine weitergeht.
Gott muss alles zulassen, denn es kommt ja auf die Unterlassung an
Nur weil etwas möglich ist oder von Gott zugelassen ist, heißt das ja nicht das man das tun MUSS

Wenn man sieht, was Gott auf der Welt zulässt, könnte man sich also auch denken, ob der Sinn und Zweck darin liegt, wissen zu können, wer zu den guten Menschen zählt und wer zu den bösen Menschen gezählt werden muss.
Der Unterschied zwischen Richtig und Falsch ist ja deutlich genug.
 

Zerch

Prinz von Libanon
10. April 2002
3.443
Keiner weiß zwar für welchen höheren Zweck alles dienen könnte, aber die Vorstellung daß dieser leere Raum mit Materieansammlungen durch intelligente Organisation belebt wird, hat etwas göttliches.

Und hier auf diesem Planeten geben sämtliche Lebensformen sich gegenseitig Unterstützung, obwohl-, oder gerade weil diese im Einzelnen alle versuchen zu überleben, indem diese ihr vorgesehenes Ding machen. Man kann nicht sagen daß Egoismus, welcher dem Überleben seiner Art dient, schlecht wäre, denn langfristig bleibt seine Art erhalten, und kann weiterhin andere Lebensormen mit seinem biologischem Zweck unterstützen und zum Überleben verhelfen, und das mit sämtlichen Lebensformen dreidimensional miteinander verstrickt.

Wir Menschen haben keinen unabdingbar wichtigen biologischen Nutzen für andere Lebensformen dieses Ökosystems, aber profitieren von allen anderen Lebensformen, damit wir es leichter zum Überleben haben.
Es liegt also in unserem Ermessen, wen wir unterstützen, und wen wir ausbeuten, oder gar ausrotten.

Der Mensch scheint erst noch zu lernen, mit der Verantwortung über die Konsequenzen seiner Taten umzugehen, er hat eine Position eingenommen, wo sein Egoismus nicht mehr dem langfristigen Überleben des Ökosystems dient, er versucht sich abzukoppeln und beutet nur noch aus.

Wir als Menschen können ohne einen Gesamtüberblick nicht beurteilen ob das alles zum Schlechten oder zum Guten in übergeordneter Definition ist, im Universum sterben und entstehen Dinge, keiner weiß wie lange schon und zu welchem Zweck, und wir sind womöglich nur ein winziger Teil des göttlichen Konzepts, welches nicht nur planetar, sondern kosmisch ineinander greift.
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
423
Wenn man sieht,was Gott auf der Welt zuläßt,
hat man das Gefühl, dass er noch immer
experimentiert ...

Das beschreibt den Verlust einer in uns liegenden Stimmung, die als Nachhall des Paradieses in uns ertönt.





... und ich weiß nicht, wohin Gott
mich führt; ...

Erwartest du etwa, wie ein kleines Kind an der Hand geführt zu werden?





... aber wenn er die Richtung beibehält,
schlage ich vor, dass er alleine weitergeht.

Dann löse man eben von solchen Vorstellungen. Der eigene Wille ist gottgegeben frei, darin hat niemand reinzusprechen, die Folgen muss man selber tragen.
 

Luchs

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
26. Januar 2010
1.044
Eigentlich war es so das Gott nicht alleine, schöpferisch zur tat geschritten ist. Seine erstgeschaffenen geistigen Ableger hatten nach mehr oder weniger eigenem ermessen, daran mitgewirkt. Es gab in der ersten Schöpfungsphase keine vorgaben, nach welchen kriterien und umständen Baryonische Lebensformen ins dasein gebracht werden durften oder nicht. Eine junge allmächtige Wesenheit, ein in scheinbar absoluter leere zu sich gekommenes Bewusstsein, trachtete nach reflexionen. Wodurch alles was war, ist und sein wird, begann.
 

William Morris

Prinz von Libanon
4. Mai 2015
3.424
Eigentlich war es so das Gott nicht alleine, schöpferisch zur tat geschritten ist. Seine erstgeschaffenen geistigen Ableger hatten nach mehr oder weniger eigenem ermessen, daran mitgewirkt. Es gab in der ersten Schöpfungsphase keine vorgaben, nach welchen kriterien und umständen Baryonische Lebensformen ins dasein gebracht werden durften oder nicht. Eine junge allmächtige Wesenheit, ein in scheinbar absoluter leere zu sich gekommenes Bewusstsein, trachtete nach reflexionen. Wodurch alles was war, ist und sein wird, begann.
Und das weißt du jetzt woher?
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
423
Ich halte den hier gezeigten Drang der Religiösen andere Leute zu Glaube und Religion zu führen für eines der großen Übel der Welt.
Wie oft wird das wohl auch in Zukunft zu Mord und Totschlag führen?

So kann es zur Meinung eines Angehörigen unserer Kultur werden, denkt er allein an die Vergangenheit seiner eigenen Kultur. Und er braucht auch nicht weit wegzuschauen, was da seit langer Zeit im Nahen Osten brodelt und immer wieder explodiert und durch die Verteilung islamischer Menschen in der westlichen Welt dort an Spannungen hervorbringt.

Was in der europäischen Kultur zu Eroberungen und Schlachten geführt hat, will vor allem auf ihren Hintergrund gut verstanden werden.

Religion bedeutet Wiederanbindung an das Göttliche. Wie kann das möglich gemacht werden? Indem jetzt endlich alle brav sind und tüchtig Jesus anbeten? Der Mensch ist wie in einer Trotzphase des Aufbegehrens, die er durchleben muss, wie es ein Jugendlicher durchlebt und wie dieser seine Vorbilder hat. Wie der Jugendliche auf diese Weise seine Persönlichkeit herausarbeitet und festigt, so der Mensch in der Menschheit.

Dazu steht im Gegensatz der Ferne Osten
 

William Morris

Prinz von Libanon
4. Mai 2015
3.424
So kann es zur Meinung eines Angehörigen unserer Kultur werden, denkt er allein an die Vergangenheit seiner eigenen Kultur. Und er braucht auch nicht weit wegzuschauen, was da seit langer Zeit im Nahen Osten brodelt und immer wieder explodiert und durch die Verteilung islamischer Menschen in der westlichen Welt dort an Spannungen hervorbringt.

Was in der europäischen Kultur zu Eroberungen und Schlachten geführt hat, will vor allem auf ihren Hintergrund gut verstanden werden.

Religion bedeutet Wiederanbindung an das Göttliche. Wie kann das möglich gemacht werden? Indem jetzt endlich alle brav sind und tüchtig Jesus anbeten? Der Mensch ist wie in einer Trotzphase des Aufbegehrens, die er durchleben muss, wie es ein Jugendlicher durchlebt und wie dieser seine Vorbilder hat. Wie der Jugendliche auf diese Weise seine Persönlichkeit herausarbeitet und festigt, so der Mensch in der Menschheit.

Dazu steht im Gegensatz der Ferne Osten
Ich bin ein völlig friedlicher Mensch und so unreligiös wie man nur sein kann.
 

Dr.Feelgood

Gesperrter Benutzer
5. April 2021
787
Warum die Welt schlecht ist ? obwohl Gott sie geschaffen hat ?

Vielleicht ist sie so schlecht, weil Gott sie geschaffen hat!
 

Dr.Feelgood

Gesperrter Benutzer
5. April 2021
787
Ich bin ein völlig friedlicher Mensch und so unreligiös wie man nur sein kann.

Im Koran im zweiten Kapitel steht:

Alle Ungläubigen sagen sie glauben an Allah und das jüngste Gericht, doch in Wahrheit kehren sie Heim zu ihren satanen Gelüsten, sie glauben sie könne Allah betrügen und diejenigen die wahrlich Gläubig sind, doch sie betrügen nur sich selbst. Und wenn man ihnen sagt, stiftet keine Unruhe auf Erden, dann antworten die Gottlosen, wir sind doch die Stifter des Friedens und tun allzeit nur gutes, doch nein, sie sind es die das Böse tun, nur sie allein begreifen es nicht. Allah hat eine Krankheit in ihre Herzen gesetzt und Allah mehrt ihre Krankheit damit sie weiter irregehen und am Ende wird ihnen eine schwere Strafe zu teil werden.
 

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