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Wozu brauchen wir Religionen?

dodo

Großmeister-Architekt
22. Oktober 2021
1.231
Wozu brauchen wir Religionen?
Um seinen Gott anzurufen, der nicht antwortet?
Um massenweise Menschen abzuschlachten?
 

Sonsee

Großmeister aller Symbolischen Logen
1. Juni 2016
3.039
Du hast ja sehr kranke Vorstellungen von Religionen. Hat Gott dir nie geantwortet oder verstehst du nur nicht wie Gott antwortet? Keine Religion billigt das töten von Menschen, wie die Gläubigen das umsetzen ist eine andere Sache. Viele Menschen finden trost in ihren Religionen, der westliche Mensch findet höchstens noch trost in seinem Konsumrausch, dass Geld ist der Gott der westlichen Welt.
Die wahrscheinlich älteste Religion ist der Hinduismus, hier wurde nie missionarischen Eifer benötigt. Vielmehr geht es um Selbstverantwortung, um ein gutes Karma aufzubauen.
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
423
Gute, berechtigte und anspruchsvolle Grundsatzfragen, dodo, die aber umfassend nicht in wenigen Worten erklärt werden können!



Wozu brauchen wir Religionen?

Menschen spüren intuitiv, dass es etwas Höheres gibt, mit dem ihr Leben verbunden ist. Die heutigen verschiedenen Religionen gibt es, weil sie dem Bewusstseinsstand ihrer Kulturen entsprechen. Religionen aus Zeiten des Alten Testaments, wie die der Ägypter, Römer und Griechen, sind ausgestorben. Sie waren eine Art Vorläufer für das Kommende, was dann mit Jesus gekommen ist, weshalb sie verschwunden sind.
Beim heutigen Atheisten ist dieses Empfinden nach einem Höheren verdeckt, weil die (heutige) Kirche Unsinn redet und mit ihrer Macht diese seelischen Impulse unterdrückt bzw. erschlägt. Die andere Seite des Erschlagens ist der aufgekommene Materialismus mit seinen mächtig einwirkenden Naturwissenschaften, der auch bei den Kirchen nicht Halt gemacht hat, weshalb sie ja Unsinn reden.




Um seinen Gott anzurufen, der nicht antwortet?

Höheres steht in höherer Beziehung zum Menschen. Des Menschen Kleingeist meint aus seiner Sicht, Gott, der Alleskönner, muss doch dafür sorgen, dass endlich Frieden ist. Nein, das orientiert sich immer noch am kirchlichen Kleingeist, wie er heute durch den Materialismus entstanden ist, wo Jesus gekommen ist und nun alle brav sein müssten, denn sonst heißt es, man käme in die Hölle.
Aus höherer Sicht ist Jesus gekommen, um den Menschen von einer geistigen Tyrannei zu befreien, das gelang auch, was zum Osterfest der stillen Karwoche geführt hat und insbesondere dem Karfreitag eine allerhöchste Bedeutung zukommt, denn er stellt das zentrale Ereignis der ganzen künftigen Erd- und Menschheitsentwicklung dar.




Um massenweise Menschen abzuschlachten?

Liest man das Alte Testament profan, meint man, Kain habe an Abel einen Brudermord begangen. Nein, die alten Überlieferungen verwenden eine Mysteriensprache, die ihren Leser nur in Sackgassen führt, wenn sie von ihm gelesen wird, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Es war niemals eine Person da, die ihren Bruder ermordet hätte. Zudem spricht das Alte Testament davon, Kain habe Abel erschlagen, nicht aber ermordet. In der Mysteriensprache bedeutet das Erschlagen eher eine machtvolle Unterdrückung andersartiger Impulse, die Abel repräsentiert.
Im Sinne des Erschlagens ließe sich auch von Jesus so sprechen, denn sein Einfluss hat die oben genannten alten Religionen nicht brüderlich verehrt und sie gleichberechtigt neben sich gestellt, sondern "getötet". Allerdings nicht durch Neid, wie's bei Kain ist, stattdessen wurden durch Golgatha neue Impulse gesetzt, durch die die Vorgängerreligionen natürlich ein Ende hatten.

Was Menschen aus ihrer Religion machen, gleicht meist eher einer politischen Partei, für deren Ideale man sich einsetzt. Je profaner Menschen denken und empfinden, desto fanatischer wird ihre Religion, die dann aber keine mehr sein kann, sondern feindliche Politik mit Territorialansprüchen ist, die bis in die tiefste Menschenachtung reichen kann.

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Ich möchte mir an dieser Stelle erlauben, einmal eine Denkaufgabe zu stellen: Wie ließe es sich deuten, wenn es im Koran heißt, die Ungläubigen töten zu sollen?
 

dodo

Großmeister-Architekt
22. Oktober 2021
1.231
Du hast ja sehr kranke Vorstellungen von Religionen. Hat Gott dir nie geantwortet oder verstehst du nur nicht wie Gott antwortet? Keine Religion billigt das töten von Menschen, wie die Gläubigen das umsetzen ist eine andere Sache. Viele Menschen finden trost in ihren Religionen, der westliche Mensch findet höchstens noch trost in seinem Konsumrausch, dass Geld ist der Gott der westlichen Welt.
Die wahrscheinlich älteste Religion ist der Hinduismus, hier wurde nie missionarischen Eifer benötigt. Vielmehr geht es um Selbstverantwortung, um ein gutes Karma aufzubauen.
Braucht man für dieses Schauspiel so viele Götter?
 

Dr.Feelgood

Gesperrter Benutzer
5. April 2021
787
Wozu brauchen wir Religionen?
Um seinen Gott anzurufen, der nicht antwortet?
Um massenweise Menschen abzuschlachten?
Ich finde doch berechtigte Fragen.

Sowieso ist das alles ein großes Missverständnis. Gott ist ja selbst gegen jede Religion, ein Grund warum er auch nicht antwortet. Kenne keine andere Literatur die sich so krass kritisch zu den Religionen auslässt wie die Bibel. Sehr oft erlebe ich wie die Kirche mit der Bibel gleichgesetzt wird, dass obwohl beides völlig gegensätzlich ist.

Die heutigen Religionen sind alle sehr modern und konnten sich erst Anfang des 19 Jahrhunderts mit Gewalt durchsetzen. Woran die Menschen vor 300 Jahren geglaubt haben, kaum einer weiß es. Sicher ist das es mit den heute praktizierten Religionen nichts mehr gemeinsam hat, wohl das genaue Gegenteil von dem ist, woran früher geglaubt wurde.

Buch der Weisheit - Kapitel 2-8

Die Gottlosen werden entsprechend ihrer Denkweise Strafe erleiden müssen, Ihr, die Ihr mich verachtet und von Gott abgefallen seid, schließlich sind diejenigen elend, die Weisheit und Zucht missachten, eure Hoffnung ist vergeblich, euer Bemühen ist erfolglos und eure ganzen Taten nutzlos. Die Hoffnung der Gottlosen ist wie Rauch den der Wind auseinandertreibt. Denn die Ungläubigen setzten ihre Hoffnung auf leblose Gegenstände, sie sind beklagenswert, jene, die Werke von Menschenhand zu Göttern ernannt haben, Gold und Silber als Kunsterzeugnisse und Abbilder von Tieren, oder einem unnützen Stein, der in der Vergangenheit geformt wurde. Oder ein Holzschnitzer schlägt Holz und gestaltet es zu einem Kreuz, doch es ist ja nur ein Holzkreuz und bedarf deshalb fremder Hilfe. Er betet aber dann zu ihm für sein Hab und Gut, für seine Frau und Kinder und schämt sich nicht, dieses leblose Holz anzusprechen. Er ruft das Kraftlose wegen seiner Leibesstärke an, er bittet das Tote um sein Leben. Er fleht um Hilfe etwas an, was keinen Rat geben kann, verlangt Schutz für die Reise, von etwas was seine eigenen Füße gar nicht gebrauchen kann. Die unnütze Arbeit der Menschen, sie machen eine mit bunten Farben beschmierte Gestalt, deren Anblick die Toren in Leidenschaft versetzt, so dass sie nach der leblosen Gestalt eines toten Bildes sehnsüchtig verlangen. Des Bösen und solcher Hoffnungen schuldig sind diejenigen die sie anfertigen als auch jene, die nach ihnen verlangen und sie anbeten.

Sowieso, mit diesem ganzen zu Gott reden und zu Gott beten, sowas macht und sagt man als wahrlich gläubige Person nie.
Es geht nicht darum zu Gott zu sprechen, sondern nur darum das Gott zu einem spricht!
Um massenweise Menschen abzuschlachten?
Ja, ihr seid abgeirrt vom Weg der Wahrheit, das Licht der Gerechtigkeit hat euch nicht geleuchtet, die Sonne ist euch nicht aufgegangen. Ihr seht eure Befriedigung auf den Wegen der Gesetzeswidrigkeit des Verderbens. Ihr durchwandert unwegsame Wüsten, den Weg des Herrn erkennt ihr nicht! Ihr irrt auf den Wegen des Irrwahnes ungebührlich weit ab. Was hat euch euer Übermut genützt? Zu was hat euch der Reichtum und seine durch ihn mögliche Prahlerei geholfen? Alles wird verschwinden wie ein Schatten, oder wie ein flüchtiges Gerücht! So seid ihr nach der Geburt auch gleich wieder gestorben, denn könnt ihr kein Zeichen von Tugend aufweisen, sondern werdet durch eure bösartige Lebensweise aufgerieben, denn die Torheit eurer Lebensführung wird durch eure eigene Greul bestraft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.178
Ich glaube, das ist nicht Weisheit Salomos 2-8. Das scheint irgendein anderer Text zu sein, den ich online nicht finde. Könnten Sie mir da helfen?

Die heutigen Religionen sind alle sehr modern und konnten sich erst Anfang des 19 Jahrhunderts mit Gewalt durchsetzen.
Davon hätte ich, glaube ich, schon gehört. Anfang des 19. Jahrhunderts sind wir mitten in der Aufklärung und das heutige Christentum ist bereits weltweit verbreitet. Ich denke, von einem weltweiten Religionskrieg zu Zeiten Napoleons wüßte man.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.075
Es war niemals eine Person da, die ihren Bruder ermordet hätte. Zudem spricht das Alte Testament davon, Kain habe Abel erschlagen, nicht aber ermordet. In der Mysteriensprache bedeutet das Erschlagen eher eine machtvolle Unterdrückung andersartiger Impulse, die Abel repräsentiert.

Erschlagen, aber nicht ermordet. Das ist in der Tat eigenwillig, um es höflich auszudrücken. Man beachte Vers 10 aus dem 1. Buch Mose:

8 Und Kain sprach zu seinem Bruder Abel; und es geschah, als sie auf dem Felde waren, da erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und erschlug ihn. (1. Johannes 1.3) (1. Johannes 3.12) 9 Und Jehova sprach zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Und er sprach: Ich weiß nicht; bin ich meines Bruders Hüter? 10 Und er sprach: Was hast du getan! Horch! Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Erdboden her.
aus: https://www.bibel-online.net/buch/elberfelder_1905/1_mose/4/#2

Der Text ist sehr eindeutig. Es gibt auch andere Textversionen, in denen in Vers 8 die Formulierung „… und schlug ihn tot.“ gebraucht wird. Jedenfalls hat Dein Versuch einer Erklärung exakt einen Vers hinweg Bestand. Vers 9 beschreibt Abels Verschwinden und Vers 10 stellt klar, dass Abels Blut geflossen ist und das „erschlagen“ somit auch wirklich erschlagen heißt.

Die Reichweite von einem Satz entspricht nun durchaus der Textkompetenz, die Du auch schon an anderer Stelle demonstriert hast.

Aber unabhängig davon finde ich es immer wieder ganz toll, wie Religionskundige und solche, die sich dafür halten, grundsätzlich und willkürlich alle kritischen Textstellen der Bibel zu irgendwelchen Mysterien und Gleichnissen verklären, die angeblich das genaue Gegenteil dessen verkünden, das da wörtlich steht. Natürlich nur an kritischen Stellen. Die anderen Textstellen stimmen freilich, und da bis in die letzte semantische Feinheit hinein.

Und, natürlich, der ungebildete aber naturkluge Mensch früherer Zeiten hat all dieses „richtig“ verstanden, und nur der verderbte Mensch heute hat keinen Zugang mehr dazu und ist so doof, von einem Mord auszugehen, wenn ein Mord geschildert wird. Zwei sich kreuzende diagonale Linien ergeben ein „U“, man muss nur kundig sein, um dies zu erkennen.

Natürlich hätte das auch der naturkluge, ungebildete Mensch früherer Zeiten verstanden, dass elektrischer Strom immer billiger und besser verfügbar wird, je weniger Strom aus missliebigen Kraftwerken die Netze verstopft. Der wahre Kundige erkennt so etwas - so sicher, wie er in zwei sich kreuzenden Diagonalen das „U“ erkennt und natürlich auch weiß, dass ein Erschlagener, dessen Blut zum Herrn schreit, nicht erschlagen wurde und schon gar nicht tot ist. Willkommen zurück im Vormittelalter.

Facepalm.
 

dodo

Großmeister-Architekt
22. Oktober 2021
1.231
@Sonsee schreibt:

"Keine Religion billigt das töten von Menschen, wie die Gläubigen das umsetzen ist eine andere Sache. Viele Menschen finden trost in ihren Religionen,....."

Warum dulden Religionen denn das Töten?
Und wenn viele Menschen Trost in den Religionen finden,
finden Sie dann auch Trost im Töten?
 

dodo

Großmeister-Architekt
22. Oktober 2021
1.231
Maria ist, so hat die kath. Kirche gelehrt, vom Hauch Gottes
befruchtet worden.
Soll das heißen, Gott hat Maria zum Blasebalg missbraucht
und Jesus ist nur ein Windbeutel?
 

dodo

Großmeister-Architekt
22. Oktober 2021
1.231
@Sonsee,
Was hat Jesus eigentlich gemacht bevor er
mit ca. 30 Jahren ins Licht der Öffentlichkeit
getreten ist?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.178
@Sonsee schreibt:

"Keine Religion billigt das töten von Menschen, wie die Gläubigen das umsetzen ist eine andere Sache. Viele Menschen finden trost in ihren Religionen,....."

Warum dulden Religionen denn das Töten?
Und wenn viele Menschen Trost in den Religionen finden,
finden Sie dann auch Trost im Töten?
Alle Gesellschaften ächten das Töten und die meisten Gesellschaften legitimieren das Töten unter bestimmten Bedingungen. Meine Frau könnte Ihnen dazu imho eine Literaturliste zusammenstellen, die sie so bald nicht abgearbeitet kriegen.
 

Bella Varia

Geheimer Meister
30. Juli 2023
423
Was hat Jesus eigentlich gemacht bevor er
mit ca. 30 Jahren ins Licht der Öffentlichkeit
getreten ist?

Die Antwort auf die Frage besteht aus vielen Stationen, sie ist daher komplex, weshalb ich hier kürze und hoffe, damit einen Schritt weiter verhelfen zu können.

Natürlich musste er als in einer Krippe geborenes Christkind erst einmal erwachsen werden und sich entwickeln.

Jesu Aufgabe muss es gewesen sein, ein geistig Vorheriges fortzusetzen und weiter auszubauen.

Für seine Aufgabe bedurfte es einer Person mit besonderen Eigenschaften, was natürlich durch die geistige Welt über die Generationen hinweg gelenkt worden ist. Deshalb kommt ihm der Titel des Menschensohnes zu, welcher darauf hinweist, dass Jesu Person, Seele und Geist eine Art Auszug aus dem geistig Besten der damaligen Menschheit bedeutet, wozu das Judentum die Grundlage gab.

Jesu Wesen wird als ein ungemein mildes und sanftmütiges mit einer unendlichen Liebefähigkeit beschrieben. Er soll aber kein Interesse für alles das gehabt haben, was Menschen sich an Wissen aufgespeichert haben.

Innerhalb seiner Entwicklung kam es in seinem zwölften Lebensjahr zu einem Umschwung, der natürlich durch die Geisteswelt gelenkt worden ist und was im Lukas-Evangelium mit der Erzählung als "Reise nach Jerusalem" beschrieben wird (Lk. 9, 51). So waren im Tempel die Schriftgelehrten erstaunt über seine Antworten, zu denen er zuvor nicht in der Lage gewesen war. Natürlich stellt sich solch ein Kind Fragen über seine plötzliche Entzweiung bzw. Zweiheit.

Es zog ihn durch viele Fragen und Zweifel zur Person Johannes der Täufer, sie führten Gespräche miteinander und es kam, als Jesus 30 Jahre alt war, zur Jordantaufe.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
13.582
Da es viele Jahre gedauert hat bis man fest davon ausgehen konnte das es eine Person Jesus überhaupt gegeben hat, gehe ich davon aus das
Deine hübsche Geschichte ein sehr wenig fundiertes Produkt sprühender religiöser Fantasie ist?

Gibt es ausser der Bibel irgendeine Quelle die den Menschen Jesus vor seiner Kreuzigung erwähnt?
Soweit ich weiß sind ide Quellen zu Jesus überwiegend Protokolle zu Kreuzigungen oder?
 

William Morris

Prinz von Libanon
4. Mai 2015
3.424
Die Antwort auf die Frage besteht aus vielen Stationen, sie ist daher komplex, weshalb ich hier kürze und hoffe, damit einen Schritt weiter verhelfen zu können.

Natürlich musste er als in einer Krippe geborenes Christkind erst einmal erwachsen werden und sich entwickeln.

Jesu Aufgabe muss es gewesen sein, ein geistig Vorheriges fortzusetzen und weiter auszubauen.

Für seine Aufgabe bedurfte es einer Person mit besonderen Eigenschaften, was natürlich durch die geistige Welt über die Generationen hinweg gelenkt worden ist. Deshalb kommt ihm der Titel des Menschensohnes zu, welcher darauf hinweist, dass Jesu Person, Seele und Geist eine Art Auszug aus dem geistig Besten der damaligen Menschheit bedeutet, wozu das Judentum die Grundlage gab.

Jesu Wesen wird als ein ungemein mildes und sanftmütiges mit einer unendlichen Liebefähigkeit beschrieben. Er soll aber kein Interesse für alles das gehabt haben, was Menschen sich an Wissen aufgespeichert haben.

Innerhalb seiner Entwicklung kam es in seinem zwölften Lebensjahr zu einem Umschwung, der natürlich durch die Geisteswelt gelenkt worden ist und was im Lukas-Evangelium mit der Erzählung als "Reise nach Jerusalem" beschrieben wird (Lk. 9, 51). So waren im Tempel die Schriftgelehrten erstaunt über seine Antworten, zu denen er zuvor nicht in der Lage gewesen war. Natürlich stellt sich solch ein Kind Fragen über seine plötzliche Entzweiung bzw. Zweiheit.

Es zog ihn durch viele Fragen und Zweifel zur Person Johannes der Täufer, sie führten Gespräche miteinander und es kam, als Jesus 30 Jahre alt war, zur Jordantaufe.
Dir ist schon klar, wenn man eine Religion erfindet, muss der Hauptakteur natürlich möglichst eine saubere und vor allem beeindruckende Vita haben. Das fängt bei der angeblichen Jungfrauengeburt an und wird danach nicht besser.

Und wie Malakim schon schreibt, selbst Jesu Existenz ist nicht wirklich gesichert, aber so kann er wenigstens nichts Böses gemacht haben.
 

Feuerseele

Ritter Rosenkreuzer
31. Oktober 2017
2.604
Wozu brauchen wir Religionen?
Zum Maßhalten.
-
Der Glaube an einer höheren Instanz/Macht, die dem Menschen übergeordnet ist, bringt Menschen dazu sich an das Maß der Goldenen Mitte zu halten.
Bisher haben alle Religionen versang, denn leider ist es immer noch keiner einzigen Religion gelungen, zumindest dem Maß der Goldenen Mitte entsprechend richtig zu denken.

Um seinen Gott anzurufen, der nicht antwortet?

Um massenweise Menschen abzuschlachten?
Nein, im Gegenteil: Damit all das Übel, welches geschieht, nicht geschieht.
Doch es musstes geschehen, damit alle verstehen.
Es musste nur 1x geschehen!

Gott sei Preis, Lob, Dank und Ehre, es musste nur 1x geschehen.
Einmal reicht!

Pro Menschheit 1x!
Pro Menschheit, weil wir ja nicht wissen können wieviele existieren/existierten...entweder nebeneinander oder nacheinander.

Vom ersten Tag an, an dem 1 Mensch verstanden hat und andere Menschen die Erkenntnis zuteil kommen lässt = andere Menschen aufklärt,
Andere Menschen aufzuklären = anderen Menschen Wissen zukommen zu lassen....das wissen Lassen.​
verbreitet sich das Erkenntniswissen bestenfalls mit Geschindigkeit und im schlimmsten Fall extrem langsam.

Mit jedem weiteren Menschen, der Bescheid weiß, wird es leichter und leichter, schneller und schneller, herauszufinden wer oder was gut oder böse ist.
Denn: Das Beste erkennen alle Menschen.

Mit dem Erkennen des Besseren, erkennt jeder Mensch automatisch auch das Schlechtere, selbst wenn das Schlechte noch gut genug ist.
Und jeder erkennt und weiß dann auch automatisch was noch schlechter ist und was auf alle Fälle das aller Schlimmste ist.
-
Denn Wissen ist Anfangund Ende.
Wissen beendet die - über das Maß gehende - Dummheit des Menschen.
Wissen ist ein Messinstrument.
Die Messung des Menschen - anhand seines Wissens - hat vor sehr langer ZEIT begonnen.

Messung haben/liefern Ergebnisse.
Gut und Böse sind Ergebnisse.

Dummheit hat ihre Ergebnisse.
Intellignez und Klugheit haben andere E.

Wissen ist Macht, denn:
Bosheit, Dummheit und Intelligenz lassen sich durch Wissen beweisen.

Wissen ist die Macht,
die Grenzen der Dummheit SELBST zu erkennen.
Viel Glück?..oder doch lieber SELBST wissen wollen?​
-
Weitere Gedanken.
Alle Menschen, die wissen was das Bessere oder sogar das Beste für alle ist, wissen automatisch was schlechter und noch schlechter ist.
-
Vor der Messung von Gut und Böse, muss ja nur Dummheit ausgeschlossen werden. (Das Ausschlussverfahren)
-
Die Frage der Zeit:
Wie lange dauert die Dummheit?
Wann begreift der Mensch?
Wer braucht länger zum Begreifen?

...so sorry...ich muss jetzt zu meiner falschen Arbeit....
Viele liebe Grüße an alle und viel Glück und hilfreicehn Zufall....
..ach ja der Zufall.... Handlungen durch Wissensanwendung sind zeitlich früher als der Zufall, auf dem man ja bekanntlich warten muss....lang und länger und ggf. bis in alle Ewigkeit.


sind schnelelr als derufall....
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.075
Zum Maßhalten.
-
Der Glaube an einer höheren Instanz/Macht, die dem Menschen übergeordnet ist, bringt Menschen dazu sich an das Maß der Goldenen Mitte zu halten.
Bisher haben alle Religionen versang, denn leider ist es immer noch keiner einzigen Religion gelungen, zumindest dem Maß der Goldenen Mitte entsprechend richtig zu denken.

So weit es mich betrifft, gibst Du die zwar übliche, aber dennoch falsche Antwort:

Zunächst einmal der Glaube an eine als höher akzeptierte Macht nichts anderes als eine Unterwerfung. Das „Maß der Goldenen Mitte“ (was immer das auch sein mag), spielt dabei nur dann eine Rolle, wenn es in den Prinzipien dieser höheren Macht überhaupt verankert ist. Und das ist keinesfalls sicher und auch nicht vom Gläubigen, der die Autorität der höheren Macht über sich akzeptiert, zu beeinflussen.

Die jeweilige Religion mag gute oder verwerfliche Inhalte haben. Mir missfällt, dass der Gläubige hier keinen eigenen Einfluss hat, das würde ja auch mit der Autorität dieser höheren Macht kollidieren. Ob nun zu gutem oder schlechtem Zweck: Ich lasse mich eben nicht gerne zum bloßen Werkzeug ohne eigene Entscheidungsgewalt machen. Sollte mich irgendwer geschaffen haben, bin ich mir sehr sicher, dass er mir dafür meinen eigenen Verstand genau nicht gegeben hat.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.178
Nach christlicher Überzeugung hat Gott den Menschen zur Freiheit erschaffen. Warum sonst wäre es dem Menschen überhaupt möglich, Böses zu tun? Imho wird das u.a. sehr hübsch in A Clockwork Orange diskutiert.
 
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