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Energiewende

Dieses Thema im Forum "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von ThomasausBerlin, 19. Oktober 2013.

  1. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    Um was genau geht es denn nun?
     
  2. DaMan

    DaMan Prinz des Tabernakels

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    Wie ich schon mehrmals erklärt hab (und gerne wieder tue), sind Elektroautos über 100 Jahre alt und damit deutlich älter als Diesel- oder Ottomotoren. Viel getan hat sich da nicht.
    Soviel zur Frühphase des technologischen Wandels und den early adopters.

    Paßt natürlich zu einem Land, das Windmühlen und mittelalterliche Industrie- und Gesellschaftsmodelle für die Zukunft hält.
     
  3. Nachbar

    Nachbar Noachite

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    Es gab auch vor Christi Geburt schon Batterien. Und die Eisenbahn fährt seit ihrer Erfindung auf Schienen aus ... Eisen.
    Tatsächlich habe ich nicht die geringste Ahnung, was Du mit deiner Aussage erläutern oder gar beweisen möchtest.
     
  4. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    Zu den Zeiten konnte es sie auch nicht geben. Es gab weder eine nennenswerte Massenproduktion noch eine nennenswerte Kaufkraft für solche Produkte, von der mangelnden und dazugehörigen Infrastruktur Mal ganz abgesehen.
    Dieser Begriff ist macht mehr Sinn in der heutigen Zeit.
     
  5. DaMan

    DaMan Prinz des Tabernakels

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    Die existierte für Autos mit Verbrennungsmotor auch nicht.
    Dass sich in der Batterietechnologie seit deren Erfindung nicht viel getan hat und nicht viel tun wird.
     
  6. DaMan

    DaMan Prinz des Tabernakels

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    Aber vielleicht sollten wir zum Thema Energiewende zurück und einer der EEG-Befürworter kann mal kurz darlegen, welche der hier vor 4 Jahren angesprochenen Probleme inzwischen erfolgreich gelöst oder zumindest angegangen wurden?
     
  7. Nachbar

    Nachbar Noachite

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    Man hat auch nie probiert eine effektive Landwirtschaft zu entwickeln, wenn man in einer Natur lebte die Nahrung im Überfluß bot. Mit Benzin kam man einfach erst einmal viel schneller voran, es war die bequemer zu nutzende Energiequelle. Und das war auch völlig in Ordnung.
    Davon, wie viel sich in der Zukunft tun wird, hast Du nicht den geringsten Schimmer. Ich auch nicht.
     
  8. DaMan

    DaMan Prinz des Tabernakels

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    Du meinst also, dass einfach keiner ein Interesse daran hatte, Batterien zu entwickeln?
     
  9. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Nun ja, das klang ein paar Beiträge weiter oben aber noch anders. Da hast Du zumindest einer festen Zuversicht Ausdruck verliehen.
     
  10. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Contenance. Im übrigen verstehe ich auch nicht, worauf genau sich die Frage bezog.

    Jäger, Mod
     
  11. Nachbar

    Nachbar Noachite

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    Das stimmt. Ein Rückblick auf die Technikgeschichte gestattet durchaus eine feste Zuversicht, finde ich. Sobald zu erwarten ist, daß in einem Technologiesegment gewaltig viel Geld zu verdienen sein wird, ertwickelt es sich sprunghaft. Man schaue bspw. auf die digitale Fotografie.
    Die Zukunft vorhersagen können wir aber alle nicht. Und ich möchte keine Fragen provozieren, wo denn die Speichertechnik im Jahr 2027 stehen wird. Eh man sich versieht hat man sich verrannt...
     
  12. LEAM

    LEAM Groß-Pontifex

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    Aus meiner Sicht mehr als für die Elektromobilität. Es war aus meine Sicht das Zeitalter der Mechanik. Dass der E-Motor mit Akku als Antrieb nicht ausstarb, verdankt er vielen Nischenanwendungen wie dem Bergbau.
    Eine neue Entwicklung muss auch in den Zeitgeist passen. Wobei ich nicht vergesse, dass die E-Autos der Frühzeit von den technischen Daten denen der ersten Verbrenner überlegen waren.
    Überraschend ist das für mich nicht, denn auch das iPhone hatte Vorläufer, die sich nicht durchsetzen konnten.
    Lesetipp: https://www.saving-volt.de/2015/01/geschichte-des-elektroautos/



    Wäre damals eine entsprechende Nachfrage entstanden und hätte es in die Zeit gepasst, wäre es vielleicht anders geworden.
    http://www.hoerakustik.net/index.ph...reise&catid=34:batteriesonderseiten&Itemid=64
    Die Lithium Technologie ist erst seit den 70ern bekannt: https://www.powerbanks-akkus.de/lithium-ionen-akkus-ladung-lagerung-geschichte/


    Bei Heise gab es einen interessanten Kommentar dazu-> https://www.heise.de/autos/artikel/...-nicht-durchsetzt-3559383.html?artikelseite=2 Lesenswert ist besonders der Absatz "Kosten für die Infrastruktur"
    Ich stimme der Ansicht nicht zu, dass sie sich nicht durchsetzen wird, aber wer nur nach den Kosten für die Tankfüllung fragt, wird sich doch noch wundern. Denn die entfallenden Steuereinnahmen sind nicht ganz ohne, da wird der Staat tätig werden müssen.
     
  13. TheUnforgiven

    TheUnforgiven Meister vom Königlichen Gewölbe

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    Ich denke einfach, dass zur damaligen Zeit ein E-Motor nicht rentabel war.
    Zu groß war zur damaligen Zeit die Kostbarkeit des Verbrennungsmotors, der eine Unabhängigkeit symbolisierte, wie man es mit dem Elektromotor damals nicht hinbekommen hätte.
    Es war halt auch einen Ticken leichter und einfacher...
     
  14. DaMan

    DaMan Prinz des Tabernakels

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  15. almende

    almende Ritter vom Schwert

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    Es liegt auch daran das der Verbrennungsmotor (Verbrenner) einzig ein bewegter
    Verbrennungs-Raum ist der auf einen Brennstoff angewiesen ist (Benzin, Diesel, Gas).
    Das ist sein Primär-Zweck, nicht die Fortbewegung, sondern durch seinen Betrieb
    Zusatzkosten und Steuern erzeugen.
    Wie eine Kaffeekapsel-Maschine oder eine Playstaion, X-Box, Handy, etc.
    Ähnlich der Öl-Lampe vom Rockefeller - Lampe umsonst - Öl nur Spezialöl und Spezialdocht.

    Ein E-Auto in der heutigen Zeit, in welcher jeder durch Sonnen- und Windenergie seinen
    eigenen Strom erzeugen "könnte" wenn er dürfte - dann würde er ohne Energiekosten
    damit fahren - kfz-steuer, maut mal ausgeklammert.

    Ohne "Konsum-Zwang" - Abhängigkeit funktioniert unser Wirtschaftssystem nicht .. :((

    Die Energie-Wende halte ich aber persönlich für unausweichlich - es würde jeden die
    Möglichkeit für mehr Freiheit geben und zusätzlich unsere Umwelt schonen.
     
  16. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Aha. Als Mieter kann ich also Solarpaneele setzen, oder eine Windmühle bauen, jetzt mußt Du nur noch sagen, wo denn. Das ist keine Frage von "dürfen"...
     
  17. almende

    almende Ritter vom Schwert

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    nein als Mieter darfst du gar nicht machen - nur darauf hoffen das dein Vermieter
    den Mietern die Möglichkeit zur "Stromtankstelle" ermöglicht. Dies könnte auch
    eine Aufwertung der Mietsache sein.
    Aber bestimmt Scheißé für Vermieter die lieber ihre Immobilie verrotten lassen
    und dennoch horrende Mieten kassieren in ihren Schrott-Häusern.
    Diese sich dann später über Vitamin B von Stadt-Entwicklungs-GmbH für
    Millionen (ja Millionen) abkaufen lassen.
     
  18. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Ja, wenn er könnte. Das ist hier eine Ausfallstrasse, Parkverbot, und auch keine Schrottimmobilie. Hier sind es 4 Mietparteien, die alle vor dem Haus kein Auto abstellen können, und das sind noch wenige. Gleich gegenüber sind es um die 20, weiß ich nicht genau, und auch kein Parken vor dem Haus möglich. Essig, keine Möglichkeit.
     
  19. almende

    almende Ritter vom Schwert

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    gut - in deinem Speziellen Fall scheidet somit jede Möglichkeit aus.
    Von einer Individual-Beförderung ist dort dann abzuraten.
    Eher sollte man "Gut zu Fuß" ggf. Fahrrad fahren.
    dies hat eh eine noch Bessere Klimabilanz als alles Andere.
    Denke mal das der ÖPNV auch in unerreichbarer Ferne ist .. :(((
     
  20. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Von wegen spezieller Fall. Nicht jeder wohnt in einem Einfamilienhaus mit Carport (Garage, wenigstens eigene Einfahrt)... hier gibt es ganze Altstadtviertel, wo man nicht parken kann, und wie ist das mit Wohnblöcken oder Hochhäusern? Ist ja schön, wenn man das privat organisieren kann, aber ohne daß öffentliche Stromtankstellen mit vielen Plätzen geschaffen werden, wird das nichts.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2017

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