Artemis 2 auf dem Flug zum Mond

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Rülspmin

Geheimer Meister
11. April 2025
210

Schöne High Resolution Fotos
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.813
Dieser Kianusch ist wirklich witzig.

Da spricht er von „zu vielen“ Ungereimtheiten, weswegen er nicht an die Modflüge und Landungen glaubt, nur konkret wird er dabei nicht. Das macht es natürlich schwierig, darauf einzugehen. Ein Blick in Wikipedia zeigt, dass Kianush zwar einen interessanten Lebenslauf, aber keinerlei Ausbildung erwähnt wird, so dass es wahrscheinlich auch keine noch so niedriges Level vorhanden ist, auf dem man ihm irgend etwas verständlich machen könne.

Ich erinnere mich mit Grausen an eine Diskussion hier, bei der ich mir sehr viel Mühe mit ausführlichen Erklärungen gegeben habe, um mir dann hinterher anhören zu dürfen, dass alleine schon die „Vehemenz“ mit der ich da was vortrage, misstrauisch macht. Nun gut, wenn Kianush am Ende betont, dass er nach Bauchgefühl argumentiert, dann kann man getrost davon ausgehen, dass da Hopfen und Malz verloren ist.

Das Video beschäftigt sich lange Zeit mit der Strahlung im Van-Allen-Gürtel und deren Auswirkung auf die Gesundheit der Astronauten und die Frage, wie denn die Filme in den mitgeführten Kameras diese Strahlung überstanden haben sollen.

Die Antwort lautet: Dosimeter. Ein Messgerät, das mitgeführt (um den Hals gehängt) wird, und der gleichen Strahlung wie sein Träger ausgesetzt wird und diese aufkumuliert. Während der kompletten Apollo-17-Mission, also zweimal durch den Van-Allen-Gürtel, Aufenthalt im freien Weltraum und auf dem Mond, nahm ein Astronaut 9 mSv auf. Das ist knapp die Hälfte der in Deutschland innerhalb eines Jahres zulässigen Belastung für Menschen, die berufsbedingt Strahlung ausgesetzt sind.

Das ist nicht wenig, aber auch nicht so heftig, dass irgendwelche üblen Gesundheitsrisiken bestehen. Man sollte nicht mehr als zwei Mondflüge im Jahr machen. Filme werden davon auch nicht unbrauchbar. Das ist geschehen, als jemand während der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl mit dem Hubschrauber durch die Wolke unmittelbar über dem Kraftwerk flog. Und nicht mindestens einige 1000 km von allem entfernt, was strahlen könnte.
 
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