- Ersteller
- #41
Bunter Hund
Geheimer Sekretär
- 2. Juni 2025
- 617
Das stimmt nicht! Das ist Quatsch! Die schlimmsten Leute sind die Rechtsradikalen und Rechtsextremisten.
Wo steht da was von einen Sandhaufen im Balanceismus?Eine Sache muss von Hause aus starr und unveränderlich sein, damit man sie überhaupt ausbalancieren kann. Ein Haufen Sand etwa lässt sich nicht ausbalancieren - bzw nur, wenn man ihn vorherein in eine feste Form zwingt und den einzelnen Sandkörnern jede eigenständige Bewegung unmöglich macht.
Balanceismus finde ich nicht gut!!! Und die Balanceisten finde ich unsympathisch und komisch - wie die Anarchisten!!!!!!
Wo steht, dass der Balanceismus starr ist?Eine Gesellschaft wird aus Menschen gebildet und der individualistischen Natur des Menschen nach kann sie weder materiell noch ideell „starr“ sein. Menschen gehen nicht restlos in der Gemeinschaft auf, sondern verfolgen ihre eigenen Interessen. Damit ist auch die Gesellschaft hoch dynamisch und auch aus sich selbst heraus veränderlich, auch ohne konkrete, nachvollziehbare oder gar steuerbare Einflüsse. Und Menschen lassen sich nicht gerne ihren Individualismus nehmen und durch die Gegend schubsen, nur damit irgendwelche abstrakten, sie gar nicht direkt und persönlich betreffenden Ideale von „Balance“ erfüllt sind. Sie gehen sehr schnell in die innere Kündigung, insbesondere, wenn sie aus Gründen der angeblichen „Ausgewogenheit“ zwangsweise verordnete, handfeste Limitierungen und Nachteile erfahren müssen. Meist verweigern sie dann alles, was man nicht erzwingen kann.
Warum keine Weltbeglückung? So wir weiter unter dem Kapitalismus leiden?Und damit liegt bereits auf der Hand, dass Balanceismus nur ein weiteres Weltbeglückungskonzept ist,
Welchen Beweis hast Du darüber?Die Gerechtigkeit, als die Nutzlosigkeit von Neid, weil es Allen gleich schlecht geht, bietet dem Einzelnen, sofern er noch alle Latten am Zaun hat, keinerlei Anreiz zu Engagement, sondern zu Fatalismus und Resignation.
Der Kapitalismus ist die Diktatur des Kapitals! Der kleine Mann (wenn er nicht viel Geld oder ein Familienclan hat) muss alles machen, was die Behörden und die Unternehmen wollen, ansonst lade er auf der Straße und muss unter der Brücke schlafen.Und es ist albernste und dümmste Kleinlichkeit, wenn links glaubt, mit dem Enteignen dieser Villen und Erschießen der 1% Reichen irgend etwas Dauerhaftes erreichen zu können. Wie nachhaltig so etwas ist, lässt sich schön auf Kuba sehen. Alles enteignen, die Gesellschaft zu einer unveränderlichen, homogenen Masse einfrieren und den Mangel gerecht, also gleichmäßig an an alle verteilen. Und dann 60 Jahre Stagnation und langsamen Verfall genießen, an dem aber dann selbstverständlich nicht die selbst verschuldet lausige eigene Wirtschaftsleistung, sondern nur der böse Kapitalismus schuld ist.
Das ist die Frage, ob der technische Fortschritt im Kapitalismus alle Menschen voran.Ganz im Gegensatz zu dem, was passiert, wenn man dem Einzelnen ermöglicht, von seinem Engagement selbst grundsätzlich unlimitiert zu profitieren und Nachteile zu überwinden und ihn nicht ab einer gewissen Vermögensgröße zum Volksfeind erklärt. Denn, wenn er so viel Erfolg hat und während er sein Vermögen sammelt, zahlt er Abgaben, schafft Arbeitsplätze, erzeugt technischen Fortschritt, kurz, er bringt die Gesellschaft voran. Die große Villa, die nach 100 Jahren von so jemandem noch bleibt, repräsentiert dann nur einen winzigen Bruchteil dessen, was er wirklich für Land und Leute geleistet hat.