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Benzinpreise??

JCDenton

Geheimer Meister
27. Januar 2003
180
@ OTO

ich behaupte einfach mal das wirklich ein großteil der jobs in deutschland einfach kein auto benötigen.

habe auch vorher in einer kleineren stadt gewohnt und ich musste täglich eine stunde mit dem zug fahren. jetzt wohne ich in einer großstadt und brauche höchstens noch 5-10 min (außerdem kann man noch länger schlafen *g*)...

also alternativen gibt es immer. entweder man zieht in die stadt in der man arbeitet ( @woelffchen: wenn man besitz hat kann man den verkaufen und woannders wieder investieren...) oder man sucht sich in seiner stadt arbeit.

das einzige was man dazu braucht ist der antrieb die eigene bequemlichkeit auf zu geben um was neues zu probieren....
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.184
Tut mir einfach leid, das ich mir mit meinem Lehrlingsgehalt einfach keine eigene Wohnung leisten kann. :oops: ^

Und nicht für jeden Familienvater ist eine Plattenbausiedlung neben der Firma so attraktiv.
 

Technoir

Meister vom Königlichen Gewölbe
29. April 2002
1.452
genau, immer die schuld auf andere schieben. das ist die lösung ! prima *g*
also erst wenn es für dich rentabel ist die umwelt zu schonen machts du es?!?...bähh, der virus des kapitalismus hat sich bei dir ja richtig ins hirn gebrannt....ne lobotomie hilft

nein du Witzbold
ich verprasse jetzt schon fast mein gesamtes Geld für die Fahrt zur Arbeit (nein ich fahre keine Spassfahrten, alles andere mache ich per pedes oder Rad), also wie soll ich mir die völlig überteuerten Fahrten mit Bus oder Bahn erst leisten können?

Und zur Sache mit dem Umziehen: Schonmal daran gedacht, dass es außer Singles auch noch Familien mit Kindern gibt?
Also zieht Papa von Köln nach Düsseldorf und Frau arbeitet weiterhin in Köln oder wie? wer bekommt die Kinder?
 

JCDenton

Geheimer Meister
27. Januar 2003
180
eine wohnung ist ja deutlich billiger ( ich mein natürlich nur die miete für eine wohnung...) als ein auto mit den ganzen nebenkosten wie steuern und eben den benzinpreisen.

@ OTO :ich weiß leider net was man als lehrling so verdient ( war ja auch kein persoönlicher angriff an dich). aber was kann man sich denn eher leisten ? ein auto oder ne gemietete wohnung ?

@technoir:
ich glaube die öffentlichen verkehrsverbindungen zwischen köln und düsseldorf sind nicht gerade die welt. und so teuer wie du bus und bahn beschreibst sind die nun wirklich nicht...eine tankfüllung entspricht doch in etwa einer monatskarte für den verkehrsverbund...

mfg
der witzbold :-)
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.184
Jedenfall kann ich mir nichts von beiden leisten, das Auto habe ich vom Opa sonst stände ich da.

400 euro Steuer und Versicherung im Jahr ist top, aber wenn ich 500 euro raus bekomme und dann noch 120 Euro Benzin abziehen muss ist nicht mehr viel übrig.
Wobei ich jetzt in der Industie bin und noch gut verdiene, eine Freundin von mir ist Artzhelferin und bekommt 300 Euro netto raus muss dazu aber noch ca. 100 Euro Spritkosten bezahlen.

Dazu kommt einfach noch die Situation mit dem Wohnungsmarkt, wenn ich mir ne Wohnung nehmem würde wo ich arbeite, sagen wir einmal 1 Zimmer und ich hätte ca. 300 Euro im Monat zu zahlen, dann für 40 Euro eine Monatskarte und genau den selben weg zur Arbeit wie mit dem Auto, nämlich eine halbe stunde.

Also habe ich lieber 400 Euro fürs Auto nebenkosten und 120 Euro Benzinkosten im Monat. Und trozdem die halbe Stunde fahrt. Bin aber daheim. Also sammt freunden die hier wohnen und Fußball und und und.

Also nicht rentabel für micht.


Und für viele ist es eben nicht rentabel wenn man sich mal vor 10 Jahren ein Haus gebaut hat und eine Familie gegründet hat dann noch mal umzuziehen nur um nicht Pendler zu sein.

Für viele sind die Benzinpreis noch das kleiner Übel als die Wohnungskosten, weil soleicht zieht man nicht um wenn man sich grade was gekauft hat oder sonst wo lebet, jedenfalls nicht mit Familie.
 

Axelay

Großmeister
18. November 2002
83
Geht mal davon aus, dass sich das deutsche Volk in so einer Art Konkurrenz mit anderen Volkswirtschaften befindet (Die USA betreiben fleißig Wirschaftsspionage, China profitiert von billiger Arbeitskraft usw.).
Ein wichtiger Faktor ist dabei das Öl. Nicht umsonst setzen isch die USA ja gerade in der Region um das Kaspische Meer fest, um das dortige Öl unter Kontrolle zu bringen. Frankreich China und Russland wurden von ihren schon abgesteckten Claims im Irak verjagt.
Deutsche Politiker haben in diesem Zusammenhang eine Verantwortung und die heißt nicht, durch billiges Öl den Verbrauch in Deutschland in die Höhe zu jagen, und Deutschland damit vom Wohlwollen der USA oder wem auch immer abhängig zu machen. Das kann auch nicht im Interesse des deutschen Arbeiters sein, wenn er demnächst für US-Konzerne arbeiten muss. Dass die USA so Menschenfreundlich nicht sind, erhellt sich an deren Verwendung von DepleatedUranium-Munition in Jugoslawien und dem Irak. Wenn die Russen oder Chinesen ein solches Kriegsverbrechen begangen hätten, wäre der Aufschei in der westlichen Wertegemeinschaft (seeligen Angedenkens) groß gewesen.

Tatsache ist, dass die Autoindustrie durch das relativ teure Öl in der BRd, mit ihren dadurch sparsam entwickelten Modellen relativ gute Erfolge beim Export hat.
GM, Ford und Chrysler haben mit ihren benzinverschwendenden altmodischen Konstruktionen weniger Erfolg.
Wer also die Augen aufmacht, der weiß, dass der Weg vorgezeichnet ist: Wer erfolgreich wirtschaften will, muss auf sparsame und effiziente Nutzung des immer knapper und immer mehr nachgefragten Öles setzen. Billiges Öl wird dabei langfristig nur schaden, weil es die Industrie in die falsche Richtung lenkt.
In der Ökoindustrie gibt es mittlerweile mit etwa 100T Arbeitsplätzen mehr Beschäftigung, als in der veralteten Kohleindustrie.
Diejenigen, die sich hier aufregen, dass sie nicht mehr billig mit 250Km/h über die Autobahn rasen können, möchte ich lieber nicht als politische Führung haben, denn die würden voll auf die Strategie der USA (billiges Öl durch Krieg) setzen, und Deutschland damit einen großen Schaden zufügen. Wir wären dann prktisch nur noch die Handlanger der USA und total abhängig, ohne eigene wichtige Interessen definieren zu dürfen. Was die USA von ihrem dinosaurierhaften Ölverschwendungskurs (Die Dieselverteilerpumpen amerikanischer Lastwagen sind im Vergleich mit CommnRailEinspritzungen die reine Energieverschwendung) haben werden, wird sich übrigens noch zeigen.
Die Abschaffung der Ökosteuer würde die Marktteilnehmer vielleicht kurzfristig etnlasten, langfristig aber einen hohen Schaden durch das Nichtentwickeln von energiesparender Technik hervorrufen. Die Produkte würden veralten und weniger konkurrenzfähig werden. Japan weist hier mit seinen Hybridfahzeugen den richtigen Weg. Ein Hybrid-Chivic (Benzin-Elektro) wahrlich kein Hasenkasten) verbraucht 3 Liter/100km, woraus eben sich erhellet, dass die deutsche Autoindustrie nicht die Speerspitze der Energiespartechnik ist. Vielleicht weil Öl noch zu billig ist?

Die USA, die uns vom Öl abhängig halten wollen, sehen es natürlich gerne, wenn hier ein paar Proleten die Ökosteuer abschaffen wollen, denn so würde das Geld dieser Proleten weiter in die Kassen der US-Ölkonzerne fließen. Dann doch lieber in die Kassen der grünen Politiker, die eventuell eine Chance sehen, in Deutschland eine unabhängige "Energiesparindustrie" entstehen zu lassen.
Dass ich hier "Hymnen" auf die grüne Politik singe, heißt übrigens nicht, dass ich links bin. Die rechten Alternativen in Form von Stoiber, der jüngst den mit Mitteln der bayerischen Landesbank aufgebauten Kirch-Medienkonzern billig an die Amis verkauft hat, ist allerdings nur scheinrechts und in Wirklichkeit ganz offensichtlich eine Marionette der USA oder einfach nur dumm.
Gruß
Axelay
 

Axelay

Großmeister
18. November 2002
83
Aber doch besser das Geld für einen von der eigenen Insustrie entwickelten und hergestellten (teuren Wagen) ausgegeben (Das Geld kommt dann der eigenen Wirtschaft wieder zu gute), als irgendwelchen islamischen Ölscheichs (die das Geld mit Sicherheit benutzen, uns zu Schaden) oder den US-Ölfirmen in den unersättlichen Rachen geworfen.

Ich habe einen Bekannten, der den Hybrid-Chivic mit 3 Litern fährt. Wie die im Spiegel den Verbrauch bestimmen, weiß ich nicht. Ich gehe davon aus, dass in deren Tests irgendwelche ("landstraßentypische") Beschleunigungszyklen drinnen sind, die man mehr der sportlichen Fahrweise zuordnen kann.
Also bei sportlicher Fahrweise 5 Liter.
Ich selbst habe einen Passat Kombi TDI BJ 1996 (Auslaufmodell), den ich mit 4,5 Litern fahre.
Das heißt natürlich, dass ich auf Autobahnen nie schneller als 110 km/h und auch auf Landstraßen eher rentnermäßig fahre.
Gruß
Axelay
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.184
Ich persönlich würde mir auch den Honda kaufen, habe mich auch schon umgeschaut, aber mein Opel machts noch ein paar jahre und was anderes ist nicht drinnen.

Nicht jeder kann sich von heut auf morgen ein solches Fahrzeug leisten.

Auserdem wird der Honda ja nicht von der deutschen Industie gefertig.
Höchstens deutsche Zulieferer haben einen Anteil daran.
 

Axelay

Großmeister
18. November 2002
83
Wenn Du annimmst, dass Du mit dem Chivic 5 Liter/100km sparst (3Liter im Vergleich zu 8 Litern), dann hast Du bei einem Benzinpreis von 1Euro/Liter die 6000 Euros nach 120Tkm schon wieder rein (Den Zinsverlust mal nicht berücksichtigt).
Die 6000 Euros fließen dann nicht in dei Taschen der Araber, sondern in die Kasse einer Industrie, bei der Du eine gutbezahlte Arbeit finden könntest, wenn die deutsche Autoindustrie so fortschrittlich, wie die japanische wäre.
In der deutschen Autoindustrie hängen leider viel zu viele lahme, veränderungsfeindliche Säcke rum, die bequeme, aber falsche und rückwärtsgewandte Entscheidungen treffen.
Gruß
Axelay
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.184
Nunja 120 000 Km fähr man ja nicht einfach so.

Ich komme auf ca. 13000 - 14000 Km im Jahr.
Nunja bei sagen wir 15 000 Km im Jahr kann man dann diesen Wagen fast 10 Jahre lang fahren. Also 150 000 Km fahren, wenn nicht sogar mehr.

Es gibt aber Leute, die fahren ein Auto nur 3 - 5 Jahre.

Aber sicher nur für vielfahrer wirklich rentabel solange diese Autos nicht wesentlich billiger werden.
Desweitern kann sich einfach nicht jeder einen neuwagen Leisten.
Wenn ich einen hätte, währe klasse aber ich habe einfach keine 25 000 Euro für solch einen wagen.
Und viele andere auch nicht.
Solange es diese Autos nicht zu preisen gibt auch gebrauchtwagen die sich jeder leisten kann ist es schade.
 

Axelay

Großmeister
18. November 2002
83
Schau Euch auch mal bei
http://www.tac2000.de/
links unter Boerse->Aktuell->BörseninfoAusgabe24 an. Das ist eine lesenswerte PDF-Datei, in der das Thema Öl eine zentrale Rolle spielt und die auch als Anregung für Investoren dienen könnte, um endlich mal dem Geldmangel abzuhelfen. :wink:

Nochwas zum Chivic: Listenpreise sind nicht unbedingt die Preise, die man auch zahlt. Wozu gibt es EU-Importe oder Preisfindungsagenturen?
Gruß
Axelay
 

woelffchen

Geheimer Meister
9. Dezember 2003
483
@axelay
in manchen Punkten muß ich dir zustimmen. Für uns in Europa ist es überlebensnotwendig, dass wir uns unabhängig vom Öl machen. Das ist auch zu 100 % meine Meinung.

wgn. Wohnungswechsel:
ich wohne 14 KM von meiner Arbeitsstelle entfernt. meine Frau (hat) auch 13 KM entfernt gearbeitet. Was tun ? soll einer die Arbeit aufgeben ? In der momentanen Lage muß ja froh sein, wenn man überhaupt nen Job hat.
Und wer will schon in einem Industriegebiet wohnen ? Damals (als alles besser war) gabs Werkswohnungen. Willst DU neben Thyssen, in der Einflugschneisse des Düsseldorfer Flughafens, am Zaun zu AKW Ohu oder neben Bayer wohnen ? Die Entwicklung ist einfach in die andere Richtung gegangen.
ich bei jedenfalls froh, dass ich KEINE Miete zahlen muß – und wenn meine Firma pleite geht, wer würde dann mein Haus kaufen ? keine Arbeit -> keine Käufer -> keine Personen die herziehen, da kann der Kindergarten noch so toll sein.

Gestern abend, als ich meine Mum im 20 KM entfernten Krankenhaus besucht habe (mit dem Auto)
habe ich etwas gegrübelt.

Man könnte doch ein Experiment starten. Diejenigen, die behaupten, JEDER kann mit dem ÖPNV alle nötigen (und unnötigen – Definition ???) abdecken, könnten sich mit denen, die behaupten, auf das Auto angewiesen zu sein, treffen. Dann machen sie genau das, was die Autofahrer machen. Natürlich ohne PKW, Taxi, Anhalter, nur Bus, Bahn, Fahrrad und zu Fuß.

Um bei mir zu bleiben, du müsstest also zwischen 7:30 und 8:15 an meinem Arbeitsplatz sein. Mittag fahren wir manchmal in die Stadt für ne Brotzeit (12:00 bis 12:45) und um 16:30 ist Schluß.
Jeden zweiten Samstag holen wir mein Kind aus dem 25 KM entfernten Ort um 10 Uhr ab und um 18 Uhr bringen wir ihn zurück. (pünktlich !!!)
Da ich z. Zt. meine Wohnung renoviere, hole ich aus dem örtlichen Baumarkt oft Material.
Dann geht’s noch zum Einkaufen, brauche u. a. so ca. 2 Kasten Wasser in der Woche.
Manchmal gehen wir abends noch weg (Disko) da kann man mit ca. 40 KM einfach rechnen.
Dann besuchen wir auch ab und zu die Schwiegermum – die ist 200 KM entfernt. Mit dem Zug ist man mind .24 Std. unterwegs.
Ich behaupte jetzt mal, dass diese Aktivitäten ohne Auto nicht zu realisieren sind.

PS: war gestern noch tanken – Super für 84 Cent – abzüglich der 40 Mehrkilometer habe ich mir ca. 13 Euro gespart. Die nächste Praxisgebühr habe ich also wieder drin.....
 

Mother_Shabubu

Geheimer Sekretär
3. Juli 2003
622
dkR schrieb:
Als ich heut früh an der Tanke (Shell) vorbei ging, brach ich spontan in ungläubiges Lachen aus: Normalbenzin 119,9, Super 121,9 etc.
Kann mir mal wer sagen, wieso das benzin so teuer ist wie noch nie?
Oder wird alles von den Amis weggekauft?
Genau so ist es. Die USA haben nicht genug Raffinerien um selbst genug Benzin herzustellen, deshalb kaufen sie in Europa welches dazu.
woelffchen schrieb:
bei uns gibt es genug, die jeden Tag einfach 50 KM in die Arbeit müssen.
Warum wohnen die denn so weit weg von ihrer Arbeitsstelle?
woelffchen schrieb:
man sollte die Wasser-prediger-und-selber-Wein-trinker mal bei 30 cm Neuschnee mit dem Fahrrad 15 KM in die Arbeit schicken. oder nach 8 Std. Schichtarbeit im Bergbau um 3 Uhr früh (um der Gesundheit willen) fröhlich 20 KM heimradln.
Schichtarbeit wäre eigentlich ein idealer Fall für den Einsatz von Werksbussen, aber da wäre der Betriebsrat gefordert.
Don schrieb:
Ich zog damals um, als ich hörte das der Sprit auf 2,00 Dm steigen sollte. Da war meine Schmerzgrenze ereicht. Dafür bin ich extra in die Nähe des Arbeitsplatzes gezogen.
Da hast Du das einzig Richtige gemacht.
axelay schrieb:
Wieso glaubt Ihr, dass Ihr Anspruch auf billiges Benzin (=Öl) habt?
Nightmare schrieb:
...den gleichen Anspruch den WIR (sogar du) haben Grundnahrungsmittel
zu konsumieren.
Der Vergleich hinkt ein wenig. Der Anspruch auf Grundnahrungsmittel ist zwar nirgends festgeschrieben, aber im Artikel 1 des GG (Schutz der Menschenwürde) steckt er irgendwie schon mit drin, außerdem im Artikel 25 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte http://www.runiceurope.org/german/menschen/udhr_template.htm Ein Anspruch auf billiges Benzin besteht aber nicht.
Nightmare schrieb:
Manchmal glaub ich das die Urbanisierung in Deutschland gewollt ist
Besser als eine völlige Zersiedlung mit dem entsprechenden Verkehrsaufkommen ist die Urbanisierung allemal.
Nightmare schrieb:
Ist ja fast teurer auf dem land zu leben als ind er Stadt, noch dazu wenn man Arbeit hat!
Wenn ich mir die Mietpreise in München anschaue, komme ich zu einem ganz anderen Schluß.
Nightmare schrieb:
Entweder die da Oben sorgen dafür, das uns (der arbeitenden Schicht) eine günstige Alternative zum Auto offeriert wird
Mein Vorschlag: Den ÖPNV von der Ökosteuer befreien, dafür das Flugbenzin höher besteuern. Außerdem die Kfz-Steuer streichen, damit keiner bestraft wird, der sein Auto beruflich braucht und es sonst stehen läßt. "Beruflich brauchen" heißt für mich, daß sich die betreffende Person z. B. in der Nähe ihrer Arbeitsstelle ein Haus/eine Wohnung gekauft/gebaut/gemietet, diesen Arbeitsplatz ohne eigene Schuld verloren und keine neue Arbeit in der Nähe bekommen hat. Jemand, der von vornherein zig Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt wohnt, obwohl er in die Nähe hätte ziehen können, zählt für mich nicht dazu. Das Häuschen im Grünen ist in meinen Augen nämlich ein Privatvergnügen und deshalb sollten die Fahrtkosten zur Arbeit in so einem Fall auch von jedem selbst getragen werden.
Zur Gegenfinanzierung müßte aber auch die Kilometerpauschale abgeschafft werden. Solange aber die Autofahrer die lauteste Lobby in Deutschland haben, solange wird sich leider auch nichts ändern.
OTO schrieb:
Und nicht für jeden Familienvater ist eine Plattenbausiedlung neben der Firma so attraktiv.
Stimmt, vor allem, wenn er sich an den Lebenshaltungskosten dumm zahlt, der Verkehr so ist, daß er ständig Angst um seine Kinder haben muß und er sich in jeder Mittagspause die Beschwerden der Kollegen anhören darf, daß das Benzin viel zu teuer wäre.
 

Sile

Geheimer Meister
13. Juni 2003
377
Hm
In 5 Jahren soll angeblich ein bis vor kurzem streng geheimes Auto von VW Massenproduktions tauglich sein, dass 1 Liter Auto.
Mit der Fahrt in diesem Auto wurde ein Vorstandsvorsitzender verabschiedet.

Eine Konstruktion aus Carbon und Magnesium ermöglicht die Konstruktion des Ultra leichten Autos. Hier zum Link.
http://www.sachs.de/direkt.php?link=owx_7_31296_1_6_0_00000000000000.html
http://www.autokiste.de/start.htm?site=/psg/0204/1112.htm


Ist auf jeden Fall Interessant für Pendler, wobei ich auf die Preise durch die teuren Materialien warten würde. Gab auch mal einen Wettbewerb, bei dem es Ziel war unglaublich Benzin sparende Auto- KOnstruktionen zu bauen(war mal im Fernsehen 1-2 Jahre her, hab nichts mehr darüber im Web gefunden).

Die Idee ist aber nicht wirklich neu Fritz Fend( Vater von Messerschmitts Kabinenroller) war in den 90 er Jahren schon dabei eine neuauflage seines Uralt Modells zu Entwickeln, damals noch mit wesentlich weniger Entwicklungskapital, wodurch ein höherer Verbrauch als beim 1L Zustande kam, aber für die 90er Jahre schon ordentlich niedrig.
Der Name des Autos war F2000, aber es fanden sich keine Investoren, und Fritz Fend starb 2000.
 

Gaara

Meister vom Königlichen Gewölbe
7. Mai 2002
1.398
Ihr könnt doch eine Firma fragen, ob ihr ein Auto mit alternativer Energie (Wasserstoff, wwi) ausprobieren dürft.
 

x333thomas333x

Lehrling
7. Mai 2004
1
Benzinpreise

Nach meiner Meinung ist das Benzin heut zu Tage noch viel zu billig. Es fahren viel zu viel Menschen mit dem Auto herum obwohl sie eigentlich mit dem Fahrrad fahren könnten aber nur zu "FAUL" sind.
 

Mother_Shabubu

Geheimer Sekretär
3. Juli 2003
622
@Gaara: Was ist "wwi"?
@Silencermh16: Das 1-Liter-Auto erinnert mich irgendwie an den Kabinenroller. Allerdings muß der hohe Energieverbrauch, der durch die Verarbeitung von Magnesium ensteht, auch erst wieder eingespart werden.
 

Sile

Geheimer Meister
13. Juni 2003
377
Jaja da ist was dran,kann ja auch gut sein, das die Ingenieure von VW von Fritz Fends Modell "inspiriert" worden, aber zum grossen Teil kommt das wohl daher, dass bei beiden die Vorgaben gleich waren ....

Zum Magnesium, es geht wohl nicht darum, wieviel Energie das Magnesium verbraucht bei der Produktion, sonder der Preis am Ende, den den Pendler interessieren dürfte. Und der ist bei einem solchen Konstrukt aus Magnesium/Carbon bekannter weise schon von den Herstellungs/ressourcen kosten hoch.

Ich denke das Prinzip hat zukunft, wobei ich nicht weiss ob ein Termin wie 2009 zu einem Marktfähigen Preis einzuhalten ist ....
 

Axelay

Großmeister
18. November 2002
83
Ich persönlich favorisiere ein Auto, das wie eine Disellock gebaut ist.
Also ein sehr einfacher Motor, der auf eine feste Nenndrehzahl optimiert (besser als es ein Drehzahlvarianter Motor je sein kann) ist (und beispielsweise kein aufwendig zu konstruierendes hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen, Ventilverstellungen...braucht) und nur auf einen Generator wirkt. Der so erzeugte Strom wird verwendet, um Radnabenelektromotoren anzutreiben.
Panzer, die nach diesem Prinzip konstruiert wurden (jeder E-Motor kann elektronisch angesteuert werden), erreichen Kurvengeschwindigkeiten mit Zentripetalkräften, die die Insassen ohnmächtig werden ließen.
Also auch von der Fahrdynamik wäre da Prestige zu haben.
Das schwere und teure Getriebe fällt dann weg. Dafür kann man eine kleine Pufferbatterie, Brenstoffzelle einbauen, die es ermöglichen würde, leise vorzufahren, was sicher auch dem Prestige des Fahrers nutzen würde.
Bremsenergie könnte dann ohne Mehraufwand zurückgewonnen werden.
Das Motorbremsmoment von der Schubabschaltung würde außerdem entfallen.
Autos sind außerdem viel zu schwer geworden. Ein Golf hat heute eine Masse von 1,2 Tonnen. Das waren in den 80ern mal 0,7 Tonnen.
Es ist mir nicht verständlich, dass diese ideale Konstruktion noch nicht realisiert worden ist. Der Markt würde nach einem solchen Auto schreien.
Gruß
Axelay
 
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