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Erfindung der Beichte während der Kreuzzüge?

die Kriegerin

Ritter Rosenkreuzer
19. September 2017
2.797
Die Kirche hätte in den letzten 70Jahren helfen können, zahlreiche Katastrophenfolgen zu lindern, wie die Bevölkerungsexplosion, die auch durch das Kondomverbot begünstigt wurde.
Was hat aktuell die RKK spürbares gegen Corona unternommen - außer "Urbi et Orbi" ?
Ich kann mich noch erinnern - BRAVO - durften die Katholiken nicht lesen.

Ich persönlich respektiere jeden Menschen, der versucht nach seinem Glauben zu leben und ich würde niemanden darin zu hindern versuchen - aber Religionsfunktionäre - sie nenen sich Theologen, als die, die wissen was Gott will - egal von welcher Fakultät, haben nur ihre eigenen Interesse im Focus - und so sollten sie auch behandelt werden
und ihnen k e i n e r l e i Vorteile eingeräumt werden - es sei denn sie arbeiten wirklich für die Menschen und nicht für die eigenen Pfründe.

1980 nahm ich einmal als einziger konfessionsloser Vortragender an einem religionsphilosophischen Kongreß in Paris über die Mutation des Menschen teil. Da waren orthodoxe und katholische Christen, Hindus, islamische Sunniten, Tibetaner und Juden. Jeder verkündete, daß die Mutation, als die neue und erlöste Bewußtseinslage, durch seine spezielle Konfession zu erreichen sei. Ich hatte das Gefühl, daß alle ein Buch anstelle eines Hutes auf ihrem Kopf trugen, durch welches sie sämtliche religiösen Inspirationen filtrierten, solange, bis der Zugang überhaupt versperrt und durch theologische Reflexion und Spiegelung im eigenen Wissen ersetzt wird. Ich erkannte, daß die religiöse Entfremdung von allen die gefährlichste ist, weil sie die tiefste Sehnsucht des Menschen nach Kommunion selbst mit der Liebe und dem All anjocht und zunichte macht.


Mit den esoterischen Disziplinen schien es nicht besser zu stehen. Die meisten betrachten das Leben als transzendentale Militärkarriere, in der erst der Generaloberst die Erleuchtung und Befreiung erlangt, wobei in den unteren Rängen die Hackordnung noch strenger funktioniert als im profanen Militär.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Eigtl. hatte ich schon alles gesagt. Imho ist seine Herangehensweise von Zorn und Eifer getragen, einseitig, voreingenommen und als Einführung in die Thematik nicht geeignet. Speziell was solche Themen wie die hinter der Institution der Beichte stehende Motivation angeht, halte ich ihn für ganz unzuverlässig, da er immer nur das schlimmste unterstellt. Nachdem ich einen Eindruck seiner "Kriminalgeschichte" gewonnen habe, werde ich allerdings auf die Lektüre seiner weiteren Werke verzichten, und die Welt muß damit leben, daß ich mir daran ein Urteil gebildet habe. Ich vermag nebenbei ganz gut zwischen Person und Werk zu unterscheiden.
 

die Kriegerin

Ritter Rosenkreuzer
19. September 2017
2.797
Eigentlich bist ganz schön drübergefahren.

Warum wohl waren die Freimaurer so geheim.
Ehemann der Maria Theresia - Franz Stephan von Lothringen - dem waren die Schwarzröcke ein Greuel und die Beichte war stets ein Verrat.
Doch jeder darf beichten gehen, wenn ihn das erleichtert.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Im Mutterland der Logen wurde übrigens die katholische Kirche verfolgt, auf dem Höhepunkt der Verfolgungswelle wurden Priester hingerichtet. Wenn die also so geheim waren, was ich denn doch bezweifeln möchte, dann zumindest dort nicht aus Bammel vor dem Papst.
 

Vercingetorix

Vorsteher und Richter
22. Juli 2018
757
Dort nicht nein, allerdings ist es schon so, dass man in katholischen Gegenden noch heute, zwar nicht verfolgt, aber dennoch benachteiligt werden kann.
 

die Kriegerin

Ritter Rosenkreuzer
19. September 2017
2.797
Wie zum Teufel bringst du jetzt hier wieder die FM ins Spiel?
Oder sollte man Fragen warum...

Vielleicht, da sie für Österreich so wichtig war - oder mein GV hat mich angelogen, was ich nicht glaube - er war zwar Monarchist, doch der kath. Kirche über nicht gerade freundlich gestimmt. Beichten bei den Pfaffen ist nicht unbedingt förderlich - doch für den Vatikan.

Heinz Sichrovsky: Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Nehmen wir das Rote Wien der Zwischenkriegszeit, angeblich ein Produkt der Freimaurer. Die Wahrheit ist, dass eben viele sozial kompetente Menschen Freimaurer waren, unter ihnen auch einige bedeutende Repräsentanten des Roten Wiens. Im 18. Jahrhundert, die Reformen Maria Theresias, die Bildungsreform, die Abschaffung der Folter, das haben alles Freimaurer auf den Weg gebracht.
Sichrovsky: So ist es. Das ist eine lustige Geschichte. Ihr Gatte, Franz Stephan von Lothringen, ist in Den Haag, lange bevor er sie geheiratet hat, aufgenommen worden. Damit war die höchste weltliche Autorität des christlichen Abendlandes theoretisch exkommuniziert. Dann hat er die Maria Theresia geheiratet. Das gibt’s nur in Österreich. Er hat die päpstlichen Sanktionen schlicht ignoriert und gesagt: „Das gibt’s in meinem Reich nicht.“ Er hat nie eine freimaurerische Arbeit in Wien besucht, aber er hat die Hand drüber gehalten, und deshalb wurde es zum Statussymbol, sich dem Bund anzuschließen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.746
Und von welchen Gegenden redest du?

Ich kenne keine solchen.
Na aber selbstverständlich wird in den Gegenden wo vorwiegend Katholiken zu finden sind gegängelt. Das berichten wirklich viele Freimaurer und Freimaurerei geht je Katholischer eine Gegend ist immer weiter in Deckung.
Aufgeregte Religiöse Filmen zum Beispiel in der rauhen Stein Gasse in Wien wer ins Logenhaus geht um den dann hinterher fertig zu machen.

Du kennst sowas sicher nur von der anderen Seite und da fällt es Dir nicht auf. Motto: 9 von 10 Büroangestellte finden Mobbing super.
 

Vercingetorix

Vorsteher und Richter
22. Juli 2018
757
Und von welchen Gegenden redest du?
Nun ich kann hier nur für die Situation in der Schweiz sprechen, hier wären das z.B. die Region Freiburg in der Westschweiz, oder Graubünden in der Ostschweiz und natürlich das Wallis im Süden. Ich selbst der diese Regionen nur als Tourist oder Gast besuche, kann habe da natürlich keine Probleme. Wenn man aber in diesen Gegenden lebt und z.B. den Beruf des Lehrers, oder den eines Anwalts ergriffen hat, sollte man tunlichst unterlassen sich offen zur Freimaurerei zu bekennen. Man müsste mit erheblichen Benachteiligungen rechnen.


Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in den USA im so genannten "biblebelt" ebenfalls Gegenden gibt in welchen man eher nicht öffentlich bekennt Maurer zu sein. Wobei es da dann weniger Katholiken sind, sondern eher Evangelikale.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Das hatte ich nicht erwartet, aber die Wiki verfügt tatsächlich über eine lange Liste evangelikaler amerikanischer Sekten, die den FM ablehnend ggüberstehen.
 

Vercingetorix

Vorsteher und Richter
22. Juli 2018
757
Das hatte ich nicht erwartet, aber die Wiki verfügt tatsächlich über eine lange Liste evangelikaler amerikanischer Sekten, die den FM ablehnend ggüberstehen.
Gibt es dazu einen Link? Ich bin ehrlich gesagt gerade zu faul um selbst zu suchen :mrgreen:

Mich erstaunt das nicht weiter...man muss sich nur mal die "Hardcore Kreationisten" ansehen...schon ein sehr eingeschränktes Weltbild. Welches offenbar auch mehr oder weniger "militant" durchgesetzt wird. Da passt ein Verein wie die Freimaurer nicht so richtig.
Ich hab da neulich bei uns im TV was zu gesehen: Arc Encounter
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637

"Most of these condemnations resulted from the work of church committees appointed only in recent decades. Many of these Protestant condemnations have never been enforced."

Ist mir völlig entgangen. Ich war noch auf dem Dampfer, daß eine Logenmitgliedschaft ab einer gewissen sozialen Schicht und Bildungsstufe so selbstverständlich amerikanisch ist wie die Mitgliedschaft in einer obskuren Kirche.
 

Vercingetorix

Vorsteher und Richter
22. Juli 2018
757
Danke für den Link.
Ich kenne die Amerikanische Freimaurerei nicht ganz so gut, aber ich denke die Zeiten in der quasi "jeder" in einer Loge war sind auch da vorbei.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.746
Danke für den Link.
Ich kenne die Amerikanische Freimaurerei nicht ganz so gut, aber ich denke die Zeiten in der quasi "jeder" in einer Loge war sind auch da vorbei.
Das kann man gut an der Shrinern festmachen. Die haben recht hohe Kosten für die KInderkrankenhäuser die sie unterhalten. Also braucht man viele Mitglieder. Früher mußte man dafür im AASR im 32 Grad sein, das hat zu einem schnellen befördern geführt und ein hohes Aufkommen an Menschen im 32°.
Heute reichts dann wenn man Meister ist.

Also gibt es wohl zu wenig Nachschub.
 
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