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(Extrem-) Links und Leben im Müll

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Hallo,
mich wundert ein seltsamer Zusammenhang seit vielen Jahren.
Warum neigen (extreme) Linke dazu im Müll leben zu wollen?

Ich habe am WE einen "Erste Hilfe" Kurs in einem, von ehemaligen Hausbesetzern (sehr linken), Veranstaltungszentrum.
Das Gelände ist teuerster "Prämiumboden" in einer sehr teuren Stadt. Es fließen staatliche Mittel in signifikanter Höhe in das Zentrum.
Das Angebot ist vielseitig und interessant.

Alles ist runtergerockt, ungepflegt, beschmiert und stinkt.
Man sieht einen mit Mühe und Geld gemauerten Grill, das Rost klebt mit gammelnden Resten, Grillzangen liegen auf dem Boden verstreut, der gemauerte Grill wurde
offensichtlich mutwillig auseinandergerissen (ist aber noch im Gebrauch) ... meine Güte.

Was ist mit diesen Leuten los? Es wird nicht mal das Minimum an Eigenleistung zum Erhalt und Sauberhalten erbracht, woran liegt es?

Wäre das jetzt das erste mal ich hätte ja nichts dabei gedacht, es war ja irgendwie auch schön und wild romantisch (stellenweise), aber schon mit 16 im
staatlich finanzierten autonomen Jugendhaus war für mich der Müll und Dreck unverständlich bis abstossend.
Besetzte Häuser, rote Flora, Schanze, runtergerockt bis schlicht gefährlich, Pipi in jeder Ecke warum??


Also hier zur Diskussion:
Woran liegt das denn nur?
Liegt es am kommunistischen Prinzip das niemandem etwas gehört (bzw. jedem alles)?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.850
Ja, daran liegt das. Das ist wie mit WG-Kühlschränken, sagt meine Frau immer.

Ich nehme an, daß solche Wohnprojekte immer entweder in die eine oder in die andere Richtung kippen. Entweder die Säue vertreiben die Normalen, oder die Spießer tun das.
 

William Morris

Groß-Pontifex
4. Mai 2015
2.885
Interessanterweise kommen die ja oft aus "gutem" Hause. Soll vielleicht so eine Art Protest gegen die Eltern sein. Wobei es
ja dann doch dumm ist, im Dreck zu leben, um die Eltern zu ärgern. Verstehen tue ich das aber auch nicht wirklich.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Ich konnte das über viele Jahre mit einer linken politischen Meinung zusammenbringen.
Ich bin nach wie vor nicht ganz sicher woran es liegt.
Aber das betrifft ganze Wohngegenden. Bei uns auch in aller bester Wohnlage ist ein linksgrün geprägte Wohngegend.
Gemeinschaftsgarten Projekte, Guerillia Gardening (direkt neben oder besser im historischen Park), Bauwagen, ...
Ich habe dort viele Freunde und bin öfters dort. Einerseits ist es dort schön, es gibt engagierte Menschen die mit Kindern Fußballprojekte starten,
Circusprojekte und so weiter, toll was dort organisiert wird.
Ich stelle aber auch fest das Müllberge am Wegesrand, abgestellter Müll unter Brücken usw., nach Urin stinkende Ecken und der Drogenkonsum
deutlich zunimmt obwohl es wirklich nicht am mangelnden Wohlstand liegen kann.

Hinter sich selbst sauber machen kann doch nicht abhängig von politischer Einstellung sein?

Mir sind keine Viertel die in dieser Weise von "Rechten" übernommen wurden bekannt. Was ist da denn anders? Gibt es derart "alternative" Viertel von Rechten nicht?
 

Hans Olo

Geselle
25. Juli 2022
7
Also ich war selbst schon Hausbesetzer und kenne das Vermüllungsproblem, allerdings nur aus Häusern in denen ich selbst nicht gewohnt hatte. Zudem kommt bei vielen gerade Jugendlichen noch ein erhebliches Zerstörungspotential, weil das ja PUNK ist.

Bei unseren Wohnprojekten haben immer einige darauf geachtet, dass es zumindest in den Gemeinschaftsräumen und im Außenbereich sauber und wohnlich bleibt. Der Außenbereich deshalb, weil ja Hausbesetzungen illegal sind und man so weniger auffallen wollte.

Das hat möglicherweise also gar nichts mit einer politischen Einstellung zu tun, sondern mit persönlicher Bequemlichkeit oder einem Mangel in der Erziehung.
Freunde aus einer Wagenburg haben den anfallenden Müll gesammelt und einmal die Woche mit dem Trecker und Anhänger zum Entsorgungsbetrieb gebracht. Die haben den sogar abgenommen weil die nicht wollten, dass der Müll in der ganzem Stadt an den Papierkörben verteilt wird. Das hätte denen nämlich zusätzliche Kosten beschert und daher haben die sich arrangiert.

Ich unterscheide Hausbesetzer mittlerweile in drei Kategorien, diejenigen die ein Gebäude weil es einen historischen Hintergrund hat in Stand halten, diejenigen die einfach nur so lange es geht kostenlos wohnen wollen und dann gibt es noch die Hauszersetzer,
die rocken die Bude völlig runter und danach wird sich einfach was neues gesucht.
 

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.983
Beim Köpi in Berlin hatte ich den Eindruck es ist absichtlich ultra-assi um "gefährlich", "abschreckend" und ganz wichtig..."uninteressant für Investoren" zu sein.

Bei der Räumung von Liebig34 oder wie das hieß hat ja halb Deutschland im Livestream zugeschaut um diese Absturz-Assis zu erleben wie sie hausen.
Da haben sie sich selbst ein Ei gelegt.

Vielleicht spielen psychische Erkrankungen und vor allem mangelnder Selbstrespekt hinein, der einen so verasseln lässt, und dann sucht man sich irgend ein "radikales Themengebiet" wie "aggressiver Feminismus gegen das Patriarchat" um sich von seinem Scheißleben abzulenken/wichtig zu fühlen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Also ich war selbst schon Hausbesetzer und kenne das Vermüllungsproblem, allerdings nur aus Häusern in denen ich selbst nicht gewohnt hatte. Zudem kommt bei vielen gerade Jugendlichen noch ein erhebliches Zerstörungspotential, weil das ja PUNK ist.

Punk ist auch so ein Thema das ich nicht so ganz schnalle. Noch "spießiger" als Punks ist schwer zu finden, zumindest habe ich selten Punks erlebt die nicht auf einer Punkuniformierung und Punklebensstil bestanden haben. Punk ist GUT und RICHTIG ergo ist alles andere FALSCH. . Vermutlich schnallen die nicht das der Protospießer genau diese Eigenschaften hat eben nur für ein anderes Lebensmodell.

Bei unseren Wohnprojekten haben immer einige darauf geachtet, dass es zumindest in den Gemeinschaftsräumen und im Außenbereich sauber und wohnlich bleibt. Der Außenbereich deshalb, weil ja Hausbesetzungen illegal sind und man so weniger auffallen wollte.

Ja ich kenne auch einige Hausprojekte die interessant laufen. Ich meine da zu beobachten das die Bewohner zunehmend weniger radikal links stehen bzw. zunehmend konservative Ansichten annehmen.

Das hat möglicherweise also gar nichts mit einer politischen Einstellung zu tun, sondern mit persönlicher Bequemlichkeit oder einem Mangel in der Erziehung.

Das wirft die Frage auf: Gibt es etwas vergleichbares bei Rechten?
Mir ist kein "Wohnprojekt" oder von Rechten übernommener Stadtteil bekannt. Kennt jemand sowas? Ist es da auch vermüllt?
Oder gerne auch andere politische Gesinnungen, muß ja keine Erscheinung der Radikalen sein.

Von Links kenne ich wirklich viele Stadtteile und "Wohnprojekte", das kann aber auch daran liegen das ich da eher hingehen würde als in einen Rechtsaussen Stall.
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.957
Es liegt in der Natur der Menschen dass die Mehrheit durchaus bereit ist etwas für die Gemeinschaft zu tun, aber es gibt eben immer auch einen Prozentsatz von Asozialen die vor allem die Gemeinschaft ausnutzen wollen - entweder bewusst mit praktisch krimineller Energie oder aus Dummheit.
Den Asozialen ist praktisch nur mit autoritären Maßnahmen beizukommen, denn eigene Einsicht haben sie nicht. Ich denke das ist der Grund warum gerade bei politisch eher links stehenden Organisationen (und damit meine ich eben auch sowas wie die Hausgemeinschaft von Hausbesetzer usw.) es häufig zu so arger Vermüllung kommt - weil dort auf autoritäre Maßnahmen grundsätzlich allergisch reagiert wird und sich leider auch die wenigen Vernünftigen von dem Argument überzeugen lassen, dass autoritäre Maßnahmen ja gegen die eigene Politik sind weil sie verkürzt gesagt faschistisch sind.

Im großen Rahmen sieht man das ja an solchen Blüten wie der Problematik mit dem Sylvesterfeuerwerk. Dieselben die für ein allgemeines Feuerwerksverbot argumentieren, weil v.a. in Großstädten damit von betrunkenen Chaoten damit zu viel Unsinn getrieben wird, sind dieselben die sich mit Händen und Füßen dagegen wehren würden dass zu Sylvester mehr Polizei auf die Straßen geht und jeden betrunkenen Chaoten der auch nur versucht mit Feuerwerk Unsinn zu treiben für 24h zur Ausnüchterung festsetzt.


PS: Und nein, Asozial zu sein hat rein gar nicht mit dem Vermögen zu tun. Es gibt in jeder sozialen Schicht Asoziale - bei den wohlhabenderen wirkt sich das nur anders aus. Deren Wohnungen werden eher selten Vermüllen, weil sie natürlich ausreichend Geld für Reinigungskräfte haben. Deren asoziale Ader wirkt sich dann eher in sowas aus wie mit Protzkarren auf der Autobahn Unruhe zu stiften oder durch Steuerhinterziehung oder durch Ausbeutung von Ärmeren in ihren Unternehmen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Nun sind die Grünen und Linken an der Macht und man kann es eigentlich kaum Fassen, aber beim Sparen soll auch zunächst bei der Hygiene losgelegt werden:




Es verwundert mich doch sehr das ausgerechnet bei der Körperhygiene gespart werden soll und nicht evtl. bei Plasmafernsehern oder sonstigem Wohlstandsentertainmentzeug.

Man könnte auch nachhaltigere Produkte bewerben, die gigantische Verschwendung der Modeindustrie eindämmen, Produkte bewerben die Nachhaltig sind und nicht schon am Bandende in den Müll gehören oder oder oder

Aber unseren Freunden von Links fällt wohl erstmal nur ein das alle im Dreck leben sollen :roll:
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.332
Aus Deinem Link:

So kommt man bei einem Gang auf die Toilette nicht mit Bakterien, die sich auf der Klobrille oder im Wasser befinden, in Kontakt und schützt sich so vor Krankheiten.

… und hinterlässt seinen Siff an Orten, an denen niemand damit rechnet. Wer beim Duschen nicht in den Fäkalien seines bakterienscheuen Vorgängers stehen möchte, kann ja vielleicht am örtlichen Springbrunnen duschen. Und wer einfach nur den Springbrunnen anschauen will, kann sich ja ein entsprechendes Foto aufs stillgelegte Klo hängen.

Aber ernsthaft: Natürlich kann man noch mehr Wasser sparen, wenn man diesen Super-Tipp mit Kretzschmer‘s Waschlappen kombiniert. Man tut sich dann auch leichter mit den Mindestabständen wegen Corona. Solidarischer geht‘s nicht. (Sorry, aber der musste einfach raus!)
 

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.983
Also meine Theorie ist mittlerweile dass die grüne Elite eine versiffte Mischrasse an mit Verboten überschütteten, ja keine Treibhausgase erzeugenden menschlichen Lebewesen erzeugen will, die immer noch deren Wohlstand sichert durch extrem hohe Steuern, und bei deren Erschaffung sie sich moralisch gut gefühlt haben.


Sonst ist unerklärklich wie man so eine dermaßene Scheiße labern kann (siehe oben) und gleichzeitig auch noch sehenden Auges in die totale Versiffung des ganzen Landes steuert.

Die Elite ist ja abgesichert (siehe Göring Eckhart).

Das ist das topmoderne Vorgehen von Machiavellisten mit schweinischem Charakter: Vorteile erlangen auf der Moralschiene, wobei es ganz wichtig ist die moralische Hohheit zu haben, da mit dieser ja der Elitenstaatus und auch Geld verknüpft ist.

Man hat festgestellt, dass sich Bürger schwertun, in den Gebieten, wo sie schon die Nareative und Wortdefinitionen festgelegt haben, überhaupt aufzubegehren. Weil dann sind sie ja moralisch verwerfliche Nazis.
 

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.983
Die ausgestellten Arbeiten behandeln das Thema „Kreuzberg als Kristallisationspunkt für Einwanderung“


1987 dachte man wohl noch dass Einwanderung halbwegs normal ablaufen wird und was durchweg Positives.

Hab heut früh gelesen allein in Berlin Neukölln gibts zur Zeit pro Tag (!) 200 Polizeieinsätze, meist mit arabischen Clan-Delinquenten
 
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