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Leihmutterschaft, wie man das Gesetz aushebelt!

Sonsee

Prinz von Libanon
1. Juni 2016
3.523
Spahn ist zurückgetreten nachdem ihm seine eigene Doppelmoral um die Ohren geflogen ist. In CDU Manie, stimmte er gegen die Legalisierung des Menschenhandels, zur gleichen Zeit gönnte er sich und seinem Ehemann genau diese illegale Beschaffung eines Babys in den USA. Solange die Einreise mit diesen Kindern hier nicht verboten wird, werden reiche dekadente Fuzzis das ausnutzen. Es müssen Verbote von Messen und die Einreise mit diesen Babys unter Strafe gestellt werden.Wer in dieser Beziehung auf Gesetze scheißt, ist auch in anderen Bereichen nicht seriös. Da sollte auch das Jugendamt genauer hinschauen.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.869
Mit schiefem Grinsen: Das kommt davon, wenn man es zulässt, dass sich die Politik um ethische und zutiefst menschliche Probleme einmischt.

Ich glaube, dass es für die spezielle ethische Problematik bei der Leihmütterschaft keine befriedigende Lösung geben wird. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Aspekte, die sich unter den verschiedenen Blickwinkeln darstellen. So ist der Vorwurf, die Leihmütterschaft würde Frauen zu reinen Brutreaktoren und Gebärmschinen herabwürdigen, nicht ganz zu entkräften. Andererseits ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass man sich um das Wohl eines Kindes, das so sehr herbeigesehnt und bewusst gewünscht und mit so viel Freude aufgenommen wird, sicherlich keine Sorgen machen muss.

Den Vorwurf „Du willst also Frauen entwürdigen!“ ließe sich also prima mit „Du willst also nicht, dass bei uns glückliche Menschen aufwachsen!“ kontern. Lösungsmöglichkeit: Keine. Weil man noch nicht mal einen gemeinsamen Nenner, worüber man streiten will, findet und wunderbar aneinander vorbeistreitet. Eine richtige Lösung für ein solches Problem findet sich vielleicht im Einzelfall, im Stillen. Aber sicherlich nicht in der lautstark brüllenden politisierten Öffentlichkeit, dienichts lösen, sondern nur recht haben will.

Ich bin davon überzeugt, dass es vollkommen falsch ist, in derartigen Fragen, für die es einfach keine allgemein und in allen Aspekten befriedigende Antwort gibt, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. Und noch falscher ist es, eine derartige Problematik, für die es keine gute Lösung gibt, dann auch noch zum gesellschaftlichen Zankapfel zu machen.

Und vollends widerlich wird es, wenn dies von Politikern betrieben wird, die dem Volk Wasser verordnen, aber für den Fall, dass es sie selber mal trifft, bereits den Wein im Keller haben.

Das liegt auf dem gleichen Niveau wie Ramelow, der zu Corona-Zeiten der Beerdgung eines ihm nahe stehenden Menschen beiwohnt, und damit gegen die die bestehenden Regelungen verstößt, „weil sie gar zu unmenschlich sind“. Ohne zu erwähnen, dass er die Regeln höchstselbigst erlassen und unterzeichnet hat. Man möge einmal analysieren, wo genau in dieser Handlungsweise die Gemeinnützigkeit politischen Handelns besteht. Es gibt sie nicht. Wer Regeln erlässt, die so widerlich sind, dass er sich selbst nicht dran halten kann, ist bestenfalls überflüssig, weil er sich selbst ad absurdum führt.

Ich verurteile Spahn nicht dafür, dass er eine Leihmutter sein Kind austragen lässt und ach Ramelow nicht für den Besuch dieser Beerdigung. Aber für die Anmaßung, dass diese Herrschaften selbst Entscheidungsspielräume in Anspruch nehmen, die sie anderen Menschen nicht zugestehen und dafür, dass sie die Gesellschaft zu endlosen Moraldebatten aufstacheln, die jedes Miteinander vergiften und daraus ihre kümmerliche Karriere bestreiten. Und derartigen Karrieristen steht überhaupt nicht zu, schwere ethische Entscheidungen und menschliche Probleme als Politmaterial und Karriererohstoff zu verwursten.

Es sind menschliche Fragen, die sich zuweilen im Lebenslauf stellen und für die man seine eigene Antwort finden muss. Und an der entscheidet sich vielleicht, ob man als guter oder schlechter Mensch durchgeht. Ich habe keine Neigung, mir auch noch das von der Politik stehlen zu lassen. Schon gar nicht von Leuten wie Spahn oder Ramelow.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.995
Andererseits ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass man sich um das Wohl eines Kindes, das so sehr herbeigesehnt und bewusst gewünscht und mit so viel Freude aufgenommen wird, sicherlich keine Sorgen machen muss.
Das ist, entschuldige bitte, Unsinn. Sollte man das nicht mit etwas Nachdenken einsehen, denn was unterscheidet ein gekauftes Kind in dieser Hinsicht von einem selbstgemachten, dann gibt es Ggbeispiele genug.

Ich verurteile Spahn nicht dafür, dass er eine Leihmutter sein Kind austragen lässt
Es ist nicht sein Kind. Es ist das Kind seines Lebensgefährten.
 

Sonsee

Prinz von Libanon
1. Juni 2016
3.523
Mit schiefem Grinsen: Das kommt davon, wenn man es zulässt, dass sich die Politik um ethische und zutiefst menschliche Probleme einmischt.

Ich glaube, dass es für die spezielle ethische Problematik bei der Leihmütterschaft keine befriedigende Lösung geben wird. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Aspekte, die sich unter den verschiedenen Blickwinkeln darstellen. So ist der Vorwurf, die Leihmütterschaft würde Frauen zu reinen Brutreaktoren und Gebärmschinen herabwürdigen, nicht ganz zu entkräften. Andererseits ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass man sich um das Wohl eines Kindes, das so sehr herbeigesehnt und bewusst gewünscht und mit so viel Freude aufgenommen wird, sicherlich keine Sorgen machen muss.

[...]
Die Politiker bilden für alles einen runden Tisch und lassen sich dann von denen die daran teilnahmen beraten. Die unterschiedlichen Aspekte, warum jemand etwas haben will, dass er nur durch einen aggressiven Eingriff in die Natur erhalten kann, interessieren mich nicht.
Wir sehen das auch bei der Geschlechtsumwandlung, die eigentlich nur eine Verstümlung der Genitialen ist und dann auch noch von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird, wobei viele wichtige Operationen wie Hüft-OPs für ältere Menschen nicht bezahlt werden.
Es gab inzwischen sehr krasse Fälle, wo die Kinder von Leihmüttern extrem geschädigt wurden, weil der Wunsch halt in der Realität vielleicht ganz andere Hintergründe hatte.
Denn im Gegensatz zur Adoption, gibt es keine Kontrolle für gekaufte Kinder.

Berlin. Ein 38-jähriger Berliner, der seinen von einer Leihmutter ausgetragen Sohn missbraucht hat, ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach ihn am Montag unter anderem des Kindesmissbrauchs sowie der Herstellung und des Besitzens von Kinderpornografie schuldig. Es gebe allerdings keinen Beweis, zu welchem Zweck er das Kind zeugte, hieß es weiter im Urteil. Die Annahme der Anklage, er habe das Kind eigens von einer Leihmutter außerhalb Deutschlands austragen lassen, um später an dem Jungen seine pädophilen Neigungen auszuleben, sei eine Variante.[...]
Der geständige Angeklagte, der allein lebte, habe sich bereits seit 1997 mit dem Wunsch getragen, "in Zweisamkeit mit einem Kind zu leben", so das Gericht. Es könne sein, dass es ihm darum und nicht um einen späteren Missbrauch ging, als er im Jahr 2014 seinen Sohn von einer russischen Leihmutter austragen ließ. Insgesamt habe der Angeklagte 60 000 Euro bezahlt.

In erster Linie frage ich mich, wieso findet man sich nicht einfach mit bestimmten Dingen ab. Ich konnte auch keine Kinder bekommen und lehnte die künstliche Befruchtung ab. Inzwischen befinde ich mich in guter Gesellschaft mit vielen Frauen, die trotz dieser Diagnose noch Kinder bekommen haben.

Was aber noch viel wichtiger ist, ist die Möglichkeit, behinderte Kinder zu töten und dann zwei Jahre "nachlieferungsfrist" zu haben und andere ekelhafte Dinge, die im Leihmuttervertrag so stehen.
Wenn eine Frau sich eine fremde Eizelle einsetzen lässt, dann reagiert der Körper mit Abstossung des Fremdkörpers, dieser Prozess kann nur durch Medikamente aufgehalten werden, was große Gefahren für die austragende Frau und das Baby bedeutet.


Das Team um den Gynäkologen Ulrich Pecks vom Universitätsklinikum der RWTH Aachen fasste in einer Meta-Anaylse die Resultate von 11 Arbeiten über 644 Schwangerschaftsverläufe nach Eizellspende im Vergleich zu einer Kontrollgruppe mit 2320 Patientinnen mit eigenen Eizellen zusammen. Ihr Ergebnis: Das Risiko für einen Schwangerschaftshochdruck nach einer Eizellspende ist um 257 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe "andere Methoden der assistierten Reproduktion" erhöht, im Vergleich zu einer natürlichen Empfängnis um 660 Prozent (vgl. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(3): 23-31. DOI: 10.3238/arztebl.2011.0023).

Der "doppelt fremde Embryo" birgt Risiken für Frau und Kind​

Das 20-Seitige Gutachten "Medizinische Risiken der 'Eizellspende'" wurde vom Gen-ethischen Netzwerk im Auftrag für biorespect (Schweiz) erstellt. Auch hier erläutern die Autorinnen anhand zahlreicher Studien die gesundheitlichen Risiken für die Frau, die ihre Eizellen abgibt, jene, die sie empfängt und jene für das Kind.

Als Ursache von Schwangerschaftsvergiftungen wird vermutet, dass die Erkrankung durch eine maternale Immunreaktion auf den komplett fremden Fötus ausgelöst wird. Bei einer Eizellspende ist das gesamte Genom des Fötus „fremd“, nicht bloß die väterliche Samenzelle. Der doppelt fremde Embryo könnte erklären, warum das Risiko einer Präeklamsie bei Eizellspende erhöht ist. Dies sei mit ein Grund, warum eine Samenspende und Eizellspende differenziert behandelt werden müssen.

Das erhöhte Präeklampsie-Risiko bei Schwangerschaften nach Eizellspende kann auch langfristige Konsequenzen für die Gesundheit der Kinder haben. So zeigt eine im Journal of Pediatrics publizierte Meta-Studie (2019 May;208:104-113.e6. doi: 10.1016/j.jpeds.2018.12.008), die Daten von 53.029 Probandinnen aus 36 Studien auswertete, einen höheren systolischen und diastolischen Blutdruck bei Kindern, die nach einer Präeklampsie-Schwangerschaft geboren wurden.

Im Deutschen IVF-Register werden weitere Risiken aufgelistet, Österreich schweigt​

Bei der Eizellentnahme findet eine Follikelpunktion mittels Hohlnadel durch die Scheidenwand statt. Die gereiften Eier werden aus dem Eierstock abgesaugt und eingefroren oder frisch verwendet. Laut Schweizer Gutachten meldete das Deutsche IVF-Register 2020 bei 0,8% der insgesamt 62.199 vorgenommenen Follikelpunktionen folgende Komplikationen: "Bei 289 Patientinnen traten vaginale Blutungen auf, in 52 Fällen gab es Blutungen im Bauchraum. Bei vier Patientinnen kam es zu Darmverletzungen und bei 21 Personen zu einer Entzündung des Bauchfells (Peritonitis).“ Weitere 77 Komplikationen sind namentlich nicht benannt.


Auch psyhische Folgen sind vielfältig, jedes Kind hat ein Recht zu wissen wer seine leiblichen Eltern sind, die Bindung einer Mutter zu ihrem Kind beginnt eben nicht erst nach der Geburt sondern viel früher, diesen ethischen Aspekt kann man nicht einfach unter den Tisch kehren. So haben Kinder von Leihmüttern, bereits nach der Geburt ein Trauma und leiden später unter Bindungsstörungen difusen Ängsten und noch viel mehr.

Es scheint sich eher um eine narzisstische Störung zu handeln, bei der es nicht um das Kindeswohl geht, sondern darum, etwas um jeden Preis besitzen zu wollen.

Man denke an das salomonische Urteil.

Der biblische Hintergrund:
Zwei Frauen stritten sich um ein Baby, von dem jede behauptete, die leibliche Mutter zu sein. Da es keine Zeugen gab, wandten sie sich an König Salomo. Dieser veranlasste eine List: Er befahl, das Kind mit dem Schwert zu teilen, damit jede Frau die Hälfte bekäme.
Die wahre Mutter verzichtete lieber auf ihr Kind, um dessen Leben zu retten, während die falsche Frau der Teilung zustimmte. An dieser Reaktion erkannte Salomo die echte Mutter und sprach ihr das Baby zu.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.869
Das ist, entschuldige bitte, Unsinn. Sollte man das nicht mit etwas Nachdenken einsehen, denn was unterscheidet ein gekauftes Kind in dieser Hinsicht von einem selbstgemachten, dann gibt es Ggbeispiele genug.

Ne. Kein Unsinn. Wenn Du mit mir einer Meinung bist, dass die Liebe der Eltern zu ihrem Kind ein ganz wichtiger Faktor für die Entwicklung des Kindes ist, dann wirst Du in dieser Hinsicht bei Leuten, die sich sehr aktiv bemüht haben, dieses Kind überhaupt zu bekommen, wohl die besten Anfangsbedingungen vorfinden. Und zwar bessere als bei so mancher natürlichen Elternschaft.

Dass dann im späteren Leben dennoch alles schief gehen kann, und es für jede nur erdenkliche Konstellation Beispiele und Gegenbeispiele gibt, ist doch klar.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.869
In erster Linie frage ich mich, wieso findet man sich nicht einfach mit bestimmten Dingen ab. Ich konnte auch keine Kinder bekommen und lehnte die künstliche Befruchtung ab. Inzwischen befinde ich mich in guter Gesellschaft mit vielen Frauen, die trotz dieser Diagnose noch Kinder bekommen haben.

Das sehe ich genau wie Du, würde meine Sicht aber niemandem als das allein seelig Machende aufzwingen wollen.


Was aber noch viel wichtiger ist, ist die Möglichkeit, behinderte Kinder zu töten und dann zwei Jahre "nachlieferungsfrist" zu haben und andere ekelhafte Dinge, die im Leihmuttervertrag so stehen.

Nun, den rechtlichen Rahmen dafür liefert das Abtreibungsrecht und mir fällt auch kein Grund ein, warum für die Schwangerschaft der Leihmutter etwas anderes gelten sollte. Damit wäre zumindest jetzt noch in Deutschland eine derartige Vertragsgestaltung ausgeschlossen.

Wenn eine Frau sich eine fremde Eizelle einsetzen lässt, dann reagiert der Körper mit Abstossung des Fremdkörpers, dieser Prozess kann nur durch Medikamente aufgehalten werden, was große Gefahren für die austragende Frau und das Baby bedeutet.

Wenn sich ein erwachsener Mensch trotz entsprechender Information dennoch dafür entscheidet, dann ist da wohl viel Geld im Spiel.

Es scheint sich eher um eine narzisstische Störung zu handeln, bei der es nicht um das Kindeswohl geht, sondern darum, etwas um jeden Preis besitzen zu wollen.

Auf welchen Aspekt des Lebens in Deutschland trifft denn dies mittlerweile nicht mehr zu?
 

Sonsee

Prinz von Libanon
1. Juni 2016
3.523
Das sehe ich genau wie Du, würde meine Sicht aber niemandem als das allein seelig Machende aufzwingen wollen.
Man kann niemanden etwas aufzwingen, sondern die Personen die nicht Eltern werden können, verlangen etwas, was nur Gesetze ermöglichen oder unterbinden können.
Nun, den rechtlichen Rahmen dafür liefert das Abtreibungsrecht und mir fällt auch kein Grund ein, warum für die Schwangerschaft der Leihmutter etwas anderes gelten sollte. Damit wäre zumindest jetzt noch in Deutschland eine derartige Vertragsgestaltung ausgeschlossen.
Zum Beispiel gibt es auch die Möglichkeit, wenn das gewünschte Geschlecht nicht stimmt oder Kinder geboren werden, deren Beeinträchtigung vorher nicht erkannt wurde. In Deutschland ist die Leihmutterschaft sowieso verboten, deswegen gehen die Reichen ja ins Ausland, sie denken sie haben Sonderrechte. Betroffene Kinder bei denen etwas nicht passt, werden dann häufig einfach nicht abgeholt und kommen ins Waisenhaus.
Wenn sich ein erwachsener Mensch trotz entsprechender Information dennoch dafür entscheidet, dann ist da wohl viel Geld im Spiel.
Ja es geht hier sowieso um Menschenhandel. Kein normaler Mensch kauft sich ein Kind, bestellt blaue Augen und ein bestimmtes Geschlecht.

Seit Dezember 2022 wurden an der Klinik in Chania insgesamt 182 Fälle dokumentiert, in denen Frauen als Eizellenspenderinnen und Leihmütter ausgebeutet wurden, berichtete der griechische Sender ERT. Die benötigte richterliche Erlaubnis sei in zahlreichen Fällen genauso gefälscht worden wie Adoptionspapiere und medizinische Akten. In über 400 Fällen sollen Kundinnen der Klinik zudem mit vorgetäuschten In-vitro-Fertilisationen (IVF) betrogen worden sein.
Der 73-jährige Direktor und Gründer der Klinik soll laut ERT mit weiteren Angeklagten ein internationales Netzwerk an Zuhältern aufgebaut haben, um „schutzbedürftige Frauen“ aus dem Ausland nach Griechenland zu schaffen und sie dort „als Eizellspenderinnen oder Leihmütter auszubeuten“. Neben dem Klinikchef wurden acht weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik festgenommen.
Auf welchen Aspekt des Lebens in Deutschland trifft denn dies mittlerweile nicht mehr zu?
In diesem Fall geht es aber um die Heuchellei, man wolle ja nur das Beste für ein Kind. Das Beste indem man hohe gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind riskiert? Wollte man wirklich etwas gutes tun, könnte man einfach ein Kind adoptieren, müsste dann allerdings Prüfungen bestehen und könnte seine eigenen Gene nicht weitergeben. Was eigentlich für Homosexuelle selbstverständlich sein sollte, da in der Dunkelkammer nun mal kein Kind wächst.
Ein Recht darauf kann es nicht geben, denn dann ist es Menschenhandel. Es ziehen immer mehr EU- Länder nach, die längst erkannt haben, dass es sich bei der Leihmutterschaft, um das gleiche Problem handelt wie bei der Prostitution, nämlich der Ausbeutung von Frauen in schwierigen Lagen.

"An mir klebt ein Preisschild!"


Am 21. November fand im tschechischen Parlament eine internationale Konferenz zum Thema Leihmutterschaft statt. Auf ihr sprach auch Olivia Maurel. Sie wurde von einer Leihmutter in den USA geboren. Das beschäftigt sie ihr ganzes Leben. Warum Maurel heute eine der vehementesten Stimmen gegen Leihmutterschaft ist.
 

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