Lourdes, Fatima, Guadeloupe

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Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.878
Man bekommt halt nicht einfach so Löcher in den Händen. Viellt. von zu festen Handschuhen, aber nicht vom zu festen Glauben.

Das würde ich jetzt gar nicht einmal unbedingt ausschließen wollen, Suggestion, Autosuggestion und mentales Training können handfeste physische Wirkungen auslösen.
Beispiel:
Es gibt dieses berühmte Hypnose-Experiment: Der Hypnotiseur legt eine Münze in den Eisschrank (-20°C). Er suggeriert einem Probanden unter Hypnose, die Münze sei rotglühend und drückt ihm die kalte Münze in die Hand. Der Proband schreit nicht nur vor Schmerz auf, tatsächlich entwickeln viele sogar eine Brandblase!

Ich halte es nicht für grundsätzlich unmöglich, dass jemand allein durch Autosuggestion Stigmata entwickeln kann. Zumal die Positionierung der Stigmata, i.d.R. in den Handinnenflächen und auf der Mitte des Fußspanns der überlieferten Vorstellung der Kreuzigung entspricht, wohl nicht aber der realen Praxis der römischen Kreuzigung. Denn mittlerweile hat man zwei Kreuzigungsfälle gefunden, einen in Israel und einen in Großbritannien. In die Hände hatte man überhaupt keine Nägel getrieben, an den Füßen aber wurden Nägel aber seitlich durch die Ferse getrieben.

Lourdes und Fatima? Lügende Kinder.

Weiß nicht, soweit würde ich nicht gehen wollen. "Lüge" setzt einen Vorsatz voraus. Es gibt nur eine Wahrheit, aber viele verschiedene Möglichkeiten der Unwahrheit. Das Prinzip von Verhörmethoden ist es, den Delinquenten seine Story immer weiter wiederholen zu lassen, sodass er sich schließlich in Widersprüche verwickelt, die er nicht mehr auflösen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kinder lange mit Lügengeschichten standhalten können.

Etwas anderes aber ist so etwas wie eine Halluzination oder auch Pseudohalluzination. Letztere werden durch halluzinogene Drogen ausgelöst.
Am Ende produzieren sie aber - in verstärkter oder veränderter Form - nur das, was ohnehin bereits im Selbst vorhanden ist. Berücksichtigt man die religiöse Indoktrination der Zeit und deren Ikonografie, dann kann (und wird) man auch Marienerscheinungen erleben, einfach, weil man Marien sehen will.
Der später abgegebene Bericht stellt somit keine Lüge dar, sondern er entspricht der eigenen Wahrnehmung - auch wenn sie der Realität nicht entspricht.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.854
Es gibt dieses berühmte Hypnose-Experiment: Der Hypnotiseur legt eine Münze in den Eisschrank (-20°C). Er suggeriert einem Probanden unter Hypnose, die Münze sei rotglühend und drückt ihm die kalte Münze in die Hand. Der Proband schreit nicht nur vor Schmerz auf, tatsächlich entwickeln viele sogar eine Brandblase!
Das ist meines Wissens äußerst schlecht belegt.
Zumal die Positionierung der Stigmata, i.d.R. in den Handinnenflächen und auf der Mitte des Fußspanns der überlieferten Vorstellung der Kreuzigung entspricht, wohl nicht aber der realen Praxis der römischen Kreuzigung.
Natürlich. Weil man sich an den Stellen die Säure aufträgt, die man für passend hält.
"Lüge" setzt einen Vorsatz voraus. Es gibt nur eine Wahrheit, aber viele verschiedene Möglichkeiten der Unwahrheit. Das Prinzip von Verhörmethoden ist es, den Delinquenten seine Story immer weiter wiederholen zu lassen, sodass er sich schließlich in Widersprüche verwickelt, die er nicht mehr auflösen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kinder lange mit Lügengeschichten standhalten können.
Wenn man versucht, ihnen eine Lüge nachzuweisen, viellt. nicht. Wenn man sie in einer Lüge bestätigt oder ihnen erst eine einredet, ist das ganz etwas anderes. Man erinnere sich an die Skandale der 90er um völlig fiktiven Kindesmißbrauch, den Hilfsorganisationen ("Zartbitter", "Wildwasser") "aufgedeckt" und den Kindern dann en detail eingeredet haben.
 

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