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Träume realer als Realität

Simon Moon

Großmeister
25. Juli 2002
69
In letzter Zeit (vielleicht auch schon immer aber in letzter Zeit bemerke ich es ziemlich extrem) kommen mir meine Träume Nachts realer vor als das normale Leben und ich stelle mir langsam die Frage "was ist das alles???. Es nicht die Realität sondern eine Illusion davon bin ich überzeugt aber wann werden wir die wahre Realität erleben?? Werden wir das überhaupt oder sind wir für immer in dieser Illusion gefangen??? Was ist nach dem Tod??? Werden wir in dieser Illusion wiedergeboren oder erleben wir dann endlich die Realität???"

Sind hier Leute denen es ähnlich geht???
Würde mich gerne darüber unterhalten.

PS: viele Aspekte die in den Matrixfilmen auftreten ganz besonders in Animatrix spiegeln mein Verständnis dieser Welt sehr stark wieder.
Was nicht heißen soll dass ich an eine Matrix oder so was glaube wie sie in den Filmen beschrieben wird aber ich denke irgendwas ist da draußen was uns die Augen öffnen würde wenn wir es erleben könnten!!
 

Shiva2012

Vollkommener Meister
17. Januar 2003
565
vor ein paar Tagen hat Imion schon so einen Thread aufgemacht :

Sinn des Lebens ala Matrix
Imion schrieb:
hattet ihr mal einen traum der so wahr war, dass ihr dachtet es wäre richtig real?

stellt euch mal vor, ihr würdet so dauernd träumen und würdet nur kurz aufwachen und dann weiterschlafen, ist dann die realität für euch zum traum geworden, oder könntet ihr noch sicher sagen, was jetzt die realität ist?

ich bin mir ziemlich sicher (zumindest halte ich es für möglich und das kann keiner abstreiten), das der untershcied zwischen traum und realität der ist, dass man den traum aleine träumt.
doch die realität kann ein truam sein den wir alle erleben, wir bilden uns das alles nur hier ein.

doch was steckt dann hinter dieser matrix ?

Bin gedanklich ähnlich unterwegs. Zu Beginn der 90er Jahre hatte ich bei meinen ersten psychedelischen Erfahrungen den Eindruck, ein Bewusstseins-/Wahrnehmungsgerüst (=Matrix) würde sich jeweils anfangs lockern und teilweise auflösen - und gegen Ende wieder festigen/zusammensetzen. Die Welt als Gemeinschaftsprojektion (wie oben von Imion beschrieben) war die intensivste "Erkenntnis" meines ersten Trips.

Habe heute "Fehler in der Matrix" bekommen. Dazu hatte ich schon den Link und Kommentar gepostet. (Klickst du hier)

Ein Zitat, das ich gerade gelesen habe, passt gut zu deiner Fragestellung :
Wir haben also keine Wahl. Wenn wir die Matrix erkennen
wollen, müssen wir das von innen heraus, also von der
Scheinrealität aus tun. Das macht unsere Aufgabe natürlich
nicht leichter. Aber auch wesentlich interessanter!


Edit : Falls die Geschichte hier weitergeht (könnte ja auch beim anderen Thread angehängt werden), gebe ich mal die Matrix-Definitionen des Buches an :
„Matrix" - im Buch:

Ein Gerüst oder Schema, das die Realität aufbaut und
erhält und ihr die Möglichkeit gibt, multidimensional zu
funktionieren.

Dies ist natürlich ein populärer, anschaulicher Begriff, der
dem wissenschaftlichen Matrixbegriff übereinzustimmen.
Gleichzeitig relativiert diese Definition den Begriff der
Realität, die nichts Absolutes mehr darstellt. Es gibt noch
etwas hinter der Realität.

„Fehler in der Matrix":

Gewisse Störungen in unserer Realität, die uns erlauben,
die Existenz der Matrix zu erkennen. Sie können natürli-
cher Art sein, mit der Qualität des Ortes zusammenhän-
gen, sie sind oft paradox, können aber auch gezielt ge-
macht werden.

„Matrix" im Film:

Im Film wird der Begriff „Matrix" nicht nur für die Trans-
formation (die Software), sondern auch für die von ihr
erzeugte Scheinwelt verwendet. Dies ist zwar eine populä-
re Vereinfachung, aber mathematisch durchaus zulässig.

„Matrix" in der Wissenschaft:

Ein rechteckiges Schema aus Zahlen, physikalischen Grö-
ßen oder Operatoren, angeordnet in Zeilen und Spalten.
Eine Matrix definiert eine Transformation bzw. Projekti-
on. Für das Rechnen mit Matrizen gelten ganz spezielle
Regeln.

...und beim Spiel den Spass nicht vergessen.
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
Hi!

Shiva2012 schrieb:
Zu Beginn der 90er Jahre hatte ich bei meinen ersten psychedelischen Erfahrungen den Eindruck, ein Bewusstseins-/Wahrnehmungsgerüst (=Matrix) würde sich jeweils anfangs lockern und teilweise auflösen - und gegen Ende wieder festigen/zusammensetzen. Die Welt als Gemeinschaftsprojektion (wie oben von Imion beschrieben) war die intensivste "Erkenntnis" meines ersten Trips.

Sehe ich genau so.

Für mich ergibt sich daraus aber eine Art "friedlicher Kampf", eine Dynamik des Wettbewerbs unterschiedlicher Realitätstunnel. Interessieren tut mich, ob due wie ich einen Determinismus siehst, oder nicht.

Für mich ist das Ziel der Transformation der kollektiven wie persönlichen Realitätstunnel eine Erhöhung der Komplexität des Gesamtsystems, fraglich ist meiner Meinung nach aber welche(r) Realitätstunnel letztendlich den kollektiven Verlauf beeinflussen.

Was hälst du für am Wahrscheinlichsten, Shiva? Terence McKennas Time-Wave? (Ich frag wegen dem Namen) :wink:

Vor allen Dingen ist die Matrix als Gedanke für mich ein Trainingstool, was jeden, der sich dem Gedanken an sich öffnet, zum selbstreflexiven Denken anregt - woraus sich wiederum eine Erhöhung der Komplexität des Gesamtsystems ergibt.

Scheint mir zu sein, wie wenn man versucht über Annäherung die Zahl Pi zu berechnen, indem man ein immer komplexeres Vieleck in einen Kreis zeichnet (Quadratur des Kreises/sorry, mathematische Sachverhalte formuliere ich mit Worten sauschlecht...). Man nähert sich dem Rand des Kreises mit jeder neuen Ecke des Vielecks etwas mehr und kämpft eigentlich nicht mit der theoretischen Möglichkeit dem Ziel immer dichter zu kommen, sondern damit seine eigenen Sinne diesen Fortschritt wahrnehmen zu lassen.

Ein weiterer Spiegel im Spiegellabyrinth!

:D

dimbo.
 

Lindwurm

Geheimer Meister
29. Juni 2003
406
Genau so einen Realitäts/Illusionstraum hatte ich vorgestern. Ich war eingeschlafen das wusste ich doch ich wachte wieder auf (zumindest dachte ich das) und bewegte mich völlig frei in meinem Zimmer herum, konnte sogar mich selbst sehen, Dinge fühlen und schmecken (habe nen Schluck Wasser genommen) ich wanderte so in meinem Zimmer umher schaute einige Zeit in den Sternenhimmel über Hamburg und legte mich wieder hin um weiterzuschlafen. Nun ich konnte nicht schlafen, wälzte mich immer mehr und war genervt und gestresst da ich endlich weiterschlafen wollte um morgens Fit zu sein. Ich lag echt lange so schaute auf die Uhr 6:35 Scheisse bald müsste meine Mutter reinkommen um mich zu wecken (jaja wohnt noch bei Mami :lol: bin eben erst 17), da öffnete sich die Tür und meine Mutter trat ein um etwas zu mir zu sagen. Zack da verschwamm das Bild und ich öffnete meine Augen wieder der "Realität?" und ich war allein im Zimmer die Sonne war grad aufgegangen und schien mir ins Gesicht, ich gucke auf die Uhr 6:37 *hmm*.
Sekunden Später kommt meine Mutter rein "Aufstehen!"

Muss sagen da war ich schon leicht verwirrt, wo nun der Traum aufhört (falls überhaupt) und wo ich mich in der Realität befand...


Mfg Lindwurm
 

Shiva2012

Vollkommener Meister
17. Januar 2003
565
@Dimbo
Habe gerade Schwierigkeiten, mich auch nur auf eine Meinung festzulegen, wohin das Gesamtsystem steuert. Schnellere, komplexere Rechner (Human Minds), die aber leichter abstürzen ?

Ich sträube mich gegen den Begriff Komplexität (aus Liebe zur Einfachheit ? )
Komme ja aus der christlich-esoterischen Ecke. Evolution war für mich ein Wachstum an Qualitäten wie Liebe und Weisheit (und Humor nicht vergessen, eine Qualität, die nach Sufi-Lehre eine sehr junge Neuentwicklung ist).
Wenn ich mich jetzt auf meine altgediente Terminologie stütze, würde ich vermuten, wenn es denn ein Wettbewerb ist, das das übergeordnete System auf kreativ spielerische Weise nach trial&error herausfindet, welcher Tunnel zu einer harmonischeren Ausgeglichenheit zwischen den Werten und zu einer Vervollkommnug einzelner Qualitäten führt.
Wir schreiben dabei das Buch aus dem Gott sich bildet :wink: .

Aber auch mit eine völligen Determiniertheit - individuell und kosmisch, könnte ich mich anfreunden (Human Design System : "you have no choice" - basiert nebenbei auch auf I-Ging).

Mit McKennas Timewave Zero habe ich mich nie so richtig auseinandergesetzt, obwohl sie einigermassen gut auf einer meiner bevorzugten Seiten erklärt wird (http://www.diagnosis2012.co.uk/2.htm), und auch mit der Maya Cosmogenensis (eher meine nickinspiration) gut zusammenpasst.(ewas komplexer geht es hier zu)

Das Bild von der Quadratur des Kreises finde ich sehr anschaulich. Leicht abgewandelt (mehr Komplexität :!: :) ) verschafft uns die meru-foundation mit ihrem Torus Knot (hatte bezüglich der sacred geometry schon mal einen Ansatz gestartet, der aber wieder verpufft ist)
Ebenfalls verpufft :oops: , war mein Ansatz, das Toroider Modell des Bewusstseins zu erläutern.
Das hat auch die NSA gemerkt hat, das Information(-sverwaltung) und Toroider gut zusammenpassen.
Performance of a Toroidal Architecture

The NSA-funded Supercomputing Research Center, part of the Institute for Defense Analyses, has developed a performance monitoring system that displays the dynamic performance of system components such as memory references, memory bank stalls, network traffic, and processor stalls (shown at the right). Features include discrete group actions in hyperbolic geometry, scrolling the workstation screen with hyperbolic transformations, and displaying function graphs over network nodes and links. Quelle
mehr hier : http://www.nsa.gov/programs/tech/factshts/toroidal.html

Für mich auch ein Modell, was gut darstellt wie ein Teilsystem sich dem großen Ganzen und damit dessen Grenzen (Vergleich Kreis) annähert.

Fazit : immer noch unentschlossen ob "der Mensch denkt : Gott lenkt" (aus Mutter Courage) mit Komma oder Doppelpunkt.
Das es dazwischen auch Möglichkeiten gibt, ziehe ich zumindest seit einer Erfahrung in Betracht, während der ich einen Satz wahrnahm, der von einer Gruppe bzw. einem Gruppenbewusstsein kam : "er ist vor der Zeit".
Irgendwie waren die in besorgter Weise aus dem Häuschen. Da war nach einer langen "Höhenflugphase". Dann wurde ich auch ausgebremst, wie durch einen Schnitt in der spirituellen Leitung - 2 Jahre Warteschleife...

... ach ja, vielen Dank für den erneuten Kick.
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
Hi!

Shiva schrieb:
Fazit : immer noch unentschlossen ob "der Mensch denkt : Gott lenkt" (aus Mutter Courage) mit Komma oder Doppelpunkt.
Das es dazwischen auch Möglichkeiten gibt, ziehe ich zumindest seit einer Erfahrung in Betracht, während der ich einen Satz wahrnahm, der von einer Gruppe bzw. einem Gruppenbewusstsein kam : "er ist vor der Zeit".
Irgendwie waren die in besorgter Weise aus dem Häuschen. Da war nach einer langen "Höhenflugphase". Dann wurde ich auch ausgebremst, wie durch einen Schnitt in der spirituellen Leitung - 2 Jahre Warteschleife...

Das war nicht "zufällig" zwischen Januar und März 2001? Ich meine auch den Teil mit der Zeit.
 

Shiva2012

Vollkommener Meister
17. Januar 2003
565
@Dimbo
Es hatte mit meinen Obertonexperimenten zu tun - muss Herbst 98 gewesen sein, und die Sendepause dauerte nicht 2 sondern 3,5 Jahre (nachrechnen lohnt sich manchmal).
Bin natürlich neugierig, warum du fragst - wenns etwas offtopic ist gern per PM.
 

Flo196

Geselle
18. August 2003
15
Hallo,

in der neuen PM gibt es einen Bericht der für dieses Thema vielleicht durchaus interessant ist. ("Das Universum hat ein Bewustsein")..

Als Neuling bin ich jetzt mal einfach so frech und mach auch mal einen entsprechenden Thread auf... ;-)
 

Shiva2012

Vollkommener Meister
17. Januar 2003
565
Bin mal wieder auf einen tendenziös esoterischen Text gestossen.
Wenn man den moralische Zeigefinger mal beiseite lässt, ist es doch in der Kürze ein guter Versuch die Funktion der Illusion zu beschreiben.
Die Illusion des Lebens
Du bräuchtest theoretisch nur "schnipp" zu machen und zu sagen: "Löse dich auf du Traum, du bist nicht real. Real ist aber, dass ich hier am Ufer sitze und sicher bin!" und der Traum würde sich auflösen. Du glaubst es nicht. Schade!
hat mich sofort an eine andere Textstelle erinnert :
Dann, eines Tages, während er mir Belehrungen gab und mit mir praktizierte, machte ich eine erstaunliche Erfahrung. Alles, was ich in den Lehren gehört hatte, schien auf einmal mir selbst zu widerfahren - alle materiellen Phänomene um uns lösten sich auf. Ich wurde sehr aufgeregt und stammelte: «Rinpoche, Rinpoche... jetzt passiert es!» Nie werde ich den Ausdruck des Mitgefühls auf seinem Gesicht vergessen, als er sich zu mir neigte und mich beruhigte: «Es ist schon in Ordnung... Alles ist in Ordnung. Reg dich nicht auf. Am Ende ist es weder gut noch schlecht...» Staunen und Verzückung hatten mich beinahe davongetragen, aber Dudjom Rinpoche wußte, daß gute Erfahrungen zwar nützliche Meilensteine auf dem Pfad sein können, aber zu Fallen werden, wenn man sie festhalten möchte. Man muß über sie hinaus zu einer tieferen und stabileren Grundlage gelangen.
Quelle : Sogyal Rinpoche - Das tibetische Buch vom Leben und Sterben
 

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