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Vorbilder

MatScientist

Prinz des Tabernakels
21. März 2014
3.896
Interessant ist auch die Frage, wie die deutsche Linke von "keine Macht für niemand" zu "alle Macht dem Staat" abgedriftet ist
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.266
Ich denke, das ist genau die Selbstwidersprüchlichkeit, die allen linken Weltverbesserungsphantastereien anhaftet.

Diese Leute haben ja nach ihrer Überzeugung das ultimative, einzig richtige Konzept für eine Welt voller Frieden und Glück gefunden. Richtig eingeführt, braucht es den Staat dann gar nicht mehr. Problem ist eben, dass die Menschen eben nicht so ticken, wie ihr Konzept es fordert (am wenigstens übrigens die Linken selbst).

Aber da ihr Konzept ja richtig und heilig ist, muss eben der Mensch gegängelt und umerzogen oder von gleich Kindesbeinen auf entsprechend indoktriniert werden. Dazu braucht es allerdings wiederum einen starken und übergriffigen Staat, der durchsetzt, dass sich die Bürger staatstreu verhalten und nicht etwa das tun, was in ihrem unmittelbaren Interesse liegt. Es geht eben um höheres.

Un damit sind diese Typen eben genau auf das angewiesen, was sie ja vorgeblich abschaffen wollen. Erstaunlich, dass sie auf so wenig Widerstand stoßen. Aber da hat sich wohl die jahrzehntelange Indoktrination von Kindesbeinen an bezahlt gemacht.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.266
Nichts. Muss es das? Es war eine Antwort auf MatScientists Beitrag.

Aber zu Deinen anarchistischen Gemeinschaften: Die funktionieren nur, wenn sie einigermaßen klein sind und aus Gleichgesinnten bestehen, die aus freien Stücken dabei sind und sich auch jederzeit wieder davonmachen können.

Die Übertragung derartiger Modelle in die Gesellschaft ist allerdings leider nur ein schöner Traum. Eben, weil die Freiwilligkeit fehlt. Der Einzelne ist immer Mitglied der Gesellschaft, ob diese ihm nun passt oder nicht, und die Gesellschaft besteht immer aus allen, und sie kann auch niemanden wirklich ausschließen.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.456
Richtig, Lupo, anarchistische Gemeinschaften funzen nur, wenn sie nicht zu groß werden!
Das Ziel ist, möglichst autonom zu agieren, heißt, sich selbst versorgen zu können.
Klar, dass es da auch Tauschhandel geben muss!
Klar, dass das eine Utopie ist!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
Autonomie ist genau das, was ich mit einer Gruppe von Leuten verbinde, die irgendwo in der Großstadt im besetzten Haus eines anderen leben, Strom und Wasser nicht bezahlen, containern gehen, schwarz fahren, in der Uni eingeschrieben sind ohne zu studieren, je zur Hälfte von Mamas und Papas Überweisungen und Sozialhilfe leben und die ganze Welt mit ihren politischen Theorien anpesten.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
Autonomie hat dagg. unter gar keinen Umständen etwas mit jemandem zu tun, der Geld verdient, Steuern zahlt und sich an Regeln hält.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.456
Deine Posts, wilder Jäger, zeigen mir immer wieder, dass du autonome bzw. anarchitische Gruppen nie kennengelernt hast und du deine Meinung lediglich aus Vorurteilen speist, die du wohl aus mainstreamigen Berichten übernommen hast!
Bleib mal ruhig in deiner heilen Welt, fühl' dich wohl, ess' deinen Kuchen bitte mit Sahne, leb' in deinem ehrenwerten Haus und schau weiterhin auf die hinab, denen es nicht so gut geht wie dir!
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.456
Und damit du weißt, wilder Jäger, dass du mit deiner vorurteilenden Meinung nicht alleine bist, schenk' ich dir dieses Lied:
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
Oh, jetzt sich noch beschweren, daß es einem "nicht so gut geht"? Ja, aber wird das denn nicht aufgewogen von der vielen Freiheit und Autonomie? Ja, verachtet man denn da nicht die materialistischen Spießer?
 

Feuerseele

Ritter Rosenkreuzer
31. Oktober 2017
2.604
... Problem ist eben, dass die Menschen eben nicht so ticken, wie ihr Konzept es fordert (am wenigstens übrigens die Linken selbst).
Die Erkenntnis, dass ein Konzept eine entsprechende Denkweise/Tick bedingt, ist der erste Schritt zum Gelingen/Ziel erreichen können.
Ich kenne eine die ist für alles Gute die Beste. Dumme und Böse wollen die nicht.
Aber da ihr Konzept ja richtig und heilig ist, muss eben der Mensch gegängelt und umerzogen oder von gleich Kindesbeinen auf entsprechend indoktriniert werden.
Ein heiliges Konzept hat Gängelungen, Beleidigungen, Drangsalierungen und Indoktrination definitiv nicht nötig. <Darum erkennt JEDER anhand von Gängelungen, Beleidigungen, Drangsalierungen, dass entweder das Konzept NICHT heilig ist oder die Menschen/Anhänger/Mitglieder des Konzepts weder Heilige noch gute Menschen sind.

Es ist unmöglich von Dümmeren als man selbst ist indoktrieiert zu werden.
Der Klügere zwingt den Dümmeren seinen Willen auf, nicht umgedreht.
Dazu braucht es allerdings wiederum einen starken und übergriffigen Staat, der durchsetzt, dass sich die Bürger staatstreu verhalten und nicht etwa das tun, was in ihrem unmittelbaren Interesse liegt. Es geht eben um höheres.
Durchsetzen?
Wer kann was durchsetzen?
Wahrheit setzt sich durch!
Je schneller die WH ans Licht kommt, desto mehr Ehrliche haben ihr geholfen.
In Sache Wahrheit HERRSCHT absolute SELBST-BEDIENUNG!

Wer kann einem Menschen oder Staat treu sein, der offensichtlich nicht die Wahhreit sagt?

Mein Interesse gilt allein der dreifachen Wahrheit, die allen und allem zugrundeliegt und meine Treue gehört nur ihr allein!
Ich kann aus logischen Gründen keinen Menschen oder Staat dienen/helfen, der nicht weiß/erkennet, was ich weiß/erkenne, weil er das bis heute nicht genau genug wissen wollte.
Erstaunlich, dass sie auf so wenig Widerstand stoßen.
Um mit erfolg Widerstand leisten zu können, ist die grundlegende Wahrheit unverzichtbar.
Aber zu Deinen anarchistischen Gemeinschaften: Die funktionieren nur, wenn sie einigermaßen klein sind und aus Gleichgesinnten bestehen, die aus freien Stücken dabei sind und sich auch jederzeit wieder davonmachen können.
Gleichgesinnte haben zwar das selbe Ziel im Sinn, aber solange sie nicht auch die dazugehörige selbe Denkweise anwenden/praktizieren, werden sie aneinandervorbei reden, sich gegenseitig widersprechen und ggf. größter Feind sein.
Der Einzelne ist immer Mitglied der Gesellschaft, ob diese ihm nun passt oder nicht, und die Gesellschaft besteht immer aus allen, und sie kann auch niemanden wirklich ausschließen.
Der Einzelne ist immer Mitglied der Gesellschaft, egal wie falsch die Gesellschaft denkt. Und ja, mich kann niemand ausschließen.
Ich bin Mitglied der deutschen Gesellschaft die ihre menschliche Intellignez SELBST begrenzt und all zu oft freiwillig ausschließt.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.456
Ja, verachtet man denn da nicht die materialistischen Spießer?
Ich verachte höchstens diejenigen, wilder Jäger, die alle Langhaarigen als schmutzige, bombenlegende Haubesetzer sehen und die nix anderes zu tun haben, als die gute, bürgerliche Ordnung zu stören und den Haubeitzern ihr Eigentum wegnehmen wollen!
Für mich:
Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
Das mit den Langhaarigen träumst Du. Es war von anarchistischen autonomen Gruppen die Rede, "die sich selbst versorgen", siehe Beitrag No. 45. Und da weiß ich schon, wie die aussehen - entweder Hausbesetzer oder Bauwagenkolonie.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.456
Zu den Hausbesetzern:
So weit mir bekannt, wurden und werden Häuser besetzt, die als Spekulationsobjekte dienen.
Zu den Bauwagenkolonien.
Klar gibbet die, da hab' ich auch schon einige kennengelernt. Klar, fließend Waser und Strom gibbet nicht, aber die Mitglieder dieser Kolonien sind nach meinem Eindruck solidarisch-helfend miteinander umgegngen!
Geh' mal raus aus deinem Elfenbeinturm, wilder Jäger, und sprich mit Menschen, die nicht deinesgleichen sind, vllt. lernste dann ja was über das wahre Leben!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
Es ging um Autonomie. Nicht darum, ob es okay ist, das Recht in die eigenen Hand zu nehmen und anderen zum eigenen Vorteil ihr Eigentum zu nehmen unter dem Vorwand, sie nutzten es falsch. Es ging auch nicht darum, ob Bauwagenbewohner einander helfen. Ich finde insgesamt Deine Solidarität mit Aussteigern und Deinen Mangel an Empathie für Häuslebauer, Arbeiter und kleine Angestellte am Rande des Mindestlohns in der ggwärtigen Krise bemerkenswert.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.456
Die von dir zuletzt Genannten, wilder Jäger, haben mit Sicherheit mehr meine solidarische Emphatie als die Bonzen, die in ihren fetten Villen residieren!
Mein Dad war selber ein kleiner Häuslebauer und hat, bis auf seine letzten 4 Monaten, immer mit Geldsorgen gekämpft!
Und du kennst ja wohl genügend Aussteiger, hast mit ihnen geredet und kennst deshalb ihre Motivationen, oder?!
Und zu denjenigen, die anderen ihr Eigentum wegnehmen (Haus-und Wohnungsbesetzer):
Paragraph 147 GG:
" (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
Klar dient es der Allgemeinheit, wenn z.B. in F.a.M. im Ostend ein Neubau der EZB entstand und im Vorfeld die Wohnungen Alteingesessener von den Eigentümern renoviert und die Mieten dann so erhöht wurden, dass die Mieter die nicht mehr bezahlen konnten und so den Weg frei machen mussten, damit dort Banker einziehen konnten.
Ja, ja, Eigentum verpflichtet!
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.516
Merkt man nur nichts von, sobald es um die möglichen Folgen der Krise geht. Um die Motivation der Aussteiger ging es mir bisher überhaupt nicht. Die zu ergründen, wären auch Soziologen und Psychologen nötig und nicht ein Gespräch am Campingküchentisch. Ansonsten, ja, das schrieb ich ja, das Recht in die eigene Hand nehmen zum eigenen Vorteil, voll toll und voll solidarisch.

Wie die Besetzer in Lützerath, die jetzt Straßen umbenennen ("Straße der Radikaalisierung"), sämtliche Wände beschmieren, alles verwüsten, den Namen des Weilers verhunzen und allgemein auf der Heimatverbundenheit der ehemaligen Bewohner herumtrampeln und zum Schaden noch den Spott hinzufügen, und wenn sie damit durchkommen, gibt es bald zwo Lützerath, ein neues und ein altes, aus dem man die Bewohner vertriebenn hat, nicht zum Nutzen der Allgemeinheit, sondern damit sich dort ein paar langhaarige Spinner austoben und ihren Dünkel pflegen können.
 

dodo

Meister vom Königlichen Gewölbe
22. Oktober 2021
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