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Eine etwas utopische/fiktionale Frage

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.961
Nach Wrangham führt dies zur Monogamie, und zwar nicht aus sexuellen, schon gar nicht aus romantischen Gründen, sondern um zu überleben: Der Mann braucht eine Frau, die ihn versorgt, wenn die Jagd erfolglos blieb.
Oder zwo bis drei Frauen. Erfolgreiche Jäger haben auch vier.
Auf der anderen Seite gibt es neuere Funde, die es belegen, dass es auch Frauen gab, die gejagt haben. Wie hoch deren Anteil war, das ist unklar, aber warum auch nicht? Schließlich gibt es ja auch bei uns die eine oder andere Amazone.
Wir haben die jungen Damen vom Sanbereich (Dienstgrad Stabsunteroffizier) immer mitschießen lassen und uns sozusagen rührend um sie bemüht. Amazonen sind beliebt. Sie sind keine wirkliche Konkurrenz, und sie sind jung und fit. Leider gehört das sozusagen zur weiblichen Adoleszenz, irgendwann wird die Amazone 30. Ich weiß nicht, welche Rang die dann in der Horde noch einnimmt.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Oder zwo bis drei Frauen. Erfolgreiche Jäger haben auch vier.

Wir haben die jungen Damen vom Sanbereich (Dienstgrad Stabsunteroffizier) immer mitschießen lassen und uns sozusagen rührend um sie bemüht. Amazonen sind beliebt. Sie sind keine wirkliche Konkurrenz, und sie sind jung und fit. Leider gehört das sozusagen zur weiblichen Adoleszenz, irgendwann wird die Amazone 30. Ich weiß nicht, welche Rang die dann in der Horde noch einnimmt.

Nun, ihr habt mit Gewehren geschossen und nicht mit Pfeil und Bogen geschossen oder Speere geworfen. Insbesondere Bogenschiessen ist durchaus speziell.
Jenseits der 30 ist vllt. - auch wenn das umstritten ist - für die Steinzeit kein Argument. Kaum ein gefundenes Skelett hatte ein Lebensalter von mehr als 30 Jahren.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.961
Gerade hast Du noch mit der Menopause und der Funktion der Großmütter argumentiert, erinnerst Du Dich? Eine recht berühmte Bestattung aus dem Bonner Raum war die eine Mannes über 50 und eienr Frau um die 25, samt Hund, wenn ich nicht irre. Wir haben dann auch einfach sehr, sehr wenige Funde.

Und wir sollten schon Alt- und Jungsteinzeit unterscheiden.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Gerade hast Du noch mit der Menopause und der Funktion der Großmütter argumentiert, erinnerst Du Dich? Eine recht berühmte Bestattung aus dem Bonner Raum war die eine Mannes über 50 und eienr Frau um die 25, samt Hund, wenn ich nicht irre. Wir haben dann auch einfach sehr, sehr wenige Funde.

Und wir sollten schon Alt- und Jungsteinzeit unterscheiden.

Touché, Jäger. :D
In der Tat haben wir sehr wenige Funde - und auch bei diesen ist nicht klar, ob sie "representativ" sind.
Forschungen der wenigen noch existierenden afrikanischen Jäger & Sammlern zeigen, dass die Menschen erstaunlich alt werden, wenn sie das Kinderalter einmal überschritten haben. Wobei es natürlich eine höhere Sterblichkeit in Zusammenhang mit Geburten von Müttern gibt, anderseits in Jäger & Sammlerkulturen die Reproduktionsrate geringer ist, als in agraischen Kulturen (die Stillzeiten sind länger).
Dem steht entgegen, dass die meisten gefundenen Skelette die jüngerer Individuen sind, aber das kann auch andere Gründe haben.

Die Menschheitsentwicklung wird im Groben in drei Epochen unterschieden, Altsteinzeit, Jungsteinzeit und Historische Epoche. Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind die Definitionen wie folgt:

Altsteinzeit: Jäger & Sammler
Jungsteinzeit: Ackerbau & Viehzucht
Historische Epoche: Alles ab den Schriftkulturen und ersten Zivilisationen

Bislang haben wir über Jäger & Sammlerkulturen gesprochen und somit über die Altsteinzeit. Berücksichtigt man neuere Funde mit dem Alter der Spezies Homo Sapiens von ca. 300.000 Jahren und die Tatsache, dass die Landwirtschaft vllt. 12.000 Jahre alt ist, dann lebte der Homo Sapiens mehr als 95% seiner Entwicklungsgeschichte in der Altsteinzeit.
 

die Kriegerin

Ritter-Kommandeur des Tempels
19. September 2017
4.428
Gestern wurde mir dieses Buch nahegelegt. Das verlorene Symbol. Passt irgendwie zur Eingangsfrage.
Sind wir, die SCHÖPFERGÖTTER? Waren wir Götter, bevor wir uns degeniert haen, bzw. vor lauter Schöpfung, uns zu TODE erschöpft haben. Haben wir uns alles selbst erschaffen? All die schönen wie schrecklichen Dinge. Gott, den Teufel, den Tod. Gott ist gemäß der Regel „Erkenne dich selbst“ in jedem Menschen und wie Gedanken die Welt materiell verändern können.​

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Das verlorene Symbol spielt in Washington, D.C. und thematisiert Legenden rund um die Bruderschaft der Freimaurer. Der Legende zufolge verfügen diese angeblich über ein uraltes Wissen, das seit Jahrtausenden im Inneren der Menschen verborgen liegt. Über die Noetik wird im Roman versucht zu erklären, welche inneren Mächte ein jeder Mensch besitzt und wie er diese nutzen kann. Die Wissenschaftlerin Katherine Solomon verfügt über experimentelle Daten, die das Bewusstsein der Menschen komplett verändern werden. In einem Abschnitt geht Brown auf den 21. Dezember 2012 ein, den Tag, an dem die Lange Zählung des Maya-Kalenders endet und das Ende der Welt und der Aufstieg der Menschheit in eine neue Bewusstseinsebene vorausgesagt wird.

Als angeblicher Psychiater Dr. Abbadon erzählt Mal’akh Katherine, dass Peter bei ihm in Behandlung sei. Sie seien beide Freimaurer des 33. Grades und Peters großes Geheimnis sei wahr.

Die Menschen sind ebenso wie Gott Schöpfer. Auf der Kuppel des Kapitols beobachten Katherine und Langdon, wie die aufgehende Sonne das „Laus Deo“ an der Spitze des Washington Monument erstrahlen lässt. Langdon spürt Hoffnung


Die Hörbuchfassung besteht aus 6 CDs und wurde, wie auch schon die Vorgänger Sakrileg und Illuminati, von Harrison Fords deutschem Standard-Synchronsprecher Wolfgang Pampel gelesen. Ungewöhnlich ist, dass die CDs schwarz sind, wodurch nicht alle Geräte die Daten lesen können.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Der Legende zufolge verfügen diese angeblich über ein uraltes Wissen, das seit Jahrtausenden im Inneren der Menschen verborgen liegt.

Aha! Was für ein Wissen ist das? Die Quadratur des Kreises? Die geometrische Dreiteilung des Winkels? Miss Brunners letztes Programm? Oma Krauses geheimes Apfelkuchenrezept?
Fragen über Fragen.

In einem Abschnitt geht Brown auf den 21. Dezember 2012 ein, den Tag, an dem die Lange Zählung des Maya-Kalenders endet und das Ende der Welt und der Aufstieg der Menschheit in eine neue Bewusstseinsebene vorausgesagt wird.

Habe ich da was verpasst, oder lebe ich in einer anderen Zeitebene?
Das Ende der Welt vor rund acht Jahren fand nicht statt und der Aufstieg der Menschheit in eine neue Bewusstseinsebene auch nicht. Oder ist etwa Donald Trump der neue Messias? Attila Hildmann, derzeit per Haftbefehl gesucht und untergetaucht? Jan Marsalek?

Den Aufstieg der Menschheit in eine neue Bewusstseinsebene hat man uns spätestens seit den 1930ern fast genauso oft vorhergesagt wie den Weltuntergang. Beides hat noch nicht stattgefunden, man möchte meinen: Gottseidank nicht. Für ersteres meinte jede Generation ihren eigenen Weg gefunden zu haben: Erst Meditation, dann halluzinogene Drogen und schließlich künstliche Intelligenz.
Persönlich zweifle ich nicht daran, dass die Mentalisten unserer Tage an dieser Aufgabe genauso scheitern werden, wie die Mentalisten vor ihnen. Außerdem bestehen die Probleme unserer Tage oft mehr darin jemanden zu finden, der den kaputten Lokus reparieren kann, als irgendeinen Klugscheisser.
 

Roman23

Geheimer Meister
16. Juli 2020
161
Aha! Was für ein Wissen ist das? Die Quadratur des Kreises? Die geometrische Dreiteilung des Winkels? Miss Brunners letztes Programm? Oma Krauses geheimes Apfelkuchenrezept?
Fragen über Fragen.

Du hast dich vor Kurzem als Christ geoutet. Du stehst auf der Seite des Schöpfers, so wie die Freimaurer,
egal, was dieser mit der Menschheit vor hat. Diener Gottes, wie Hitler einer war. Wir wissen, es wurde
auch hier gezeigt, dass der Planet von irgendwem sein Erscheinungsbild bekommen hat. Wir wissen
ebenfalls, dass Menschen in den vergangenen Jahrtausenden Ausschnitte von diesem Erscheinungsbild
in ihre Kultur haben einfließen lassen. Wenn unterstellt wird, dass dieser Erschaffer der Welt, der Gott der
grossen Weltuntergangsreligionen ist, fehlt nur noch, wie der Planet vernichtet werden soll. Welche Arbeiten
die Diener dazu erledigen sollen. Um den Abschaum der Menschheit an ihrem Vorhaben zu hindern.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Du hast dich vor Kurzem als Christ geoutet. Du stehst auf der Seite des Schöpfers, so wie die Freimaurer,
egal, was dieser mit der Menschheit vor hat.

Als Christ, aber nicht als Gnostiker. Und daher vertrete ich auch nicht die gnostische Position, Jesus habe seinen Jüngern (oder Teilen von ihnen) ein geheimes, verborgenes Wissen hinterlassen, welches in welcher Form auch immer überliefert wurde.

Wenn unterstellt wird, dass dieser Erschaffer der Welt, der Gott der grossen Weltuntergangsreligionen ist, fehlt nur noch, wie der Planet vernichtet werden soll. Welche Arbeiten die Diener dazu erledigen sollen. Um den Abschaum der Menschheit an ihrem Vorhaben zu hindern.

Aha: Die Alchemisten sind also an ihrer ursprünglichen Aufgabe, die unvollkommene Welt (die der Demiurg erschuf) zu verbessern, gescheitert. Nun sollen sie also die Welt vernichten?
 

die Kriegerin

Ritter-Kommandeur des Tempels
19. September 2017
4.428
Als Christ, aber nicht als Gnostiker. Und daher vertrete ich auch nicht die gnostische Position, Jesus habe seinen Jüngern (oder Teilen von ihnen) ein geheimes, verborgenes Wissen hinterlassen, welches in welcher Form auch immer überliefert wurde.



Aha: Die Alchemisten sind also an ihrer ursprünglichen Aufgabe, die unvollkommene Welt (die der Demiurg erschuf) zu verbessern, gescheitert. Nun sollen sie also die Welt vernichten?
Seit wann haben die Christen einen DEMIURGEN? Die Inquistoren und die ihnen verhasste Alchemie:mrgreen:
 
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