Eskalation USA - Iran

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Pilz

Geheimer Meister
9. Januar 2026
198
Wie lange wird dieser Krieg gehen? Länger als ein Monat?



Am Donnerstag, den 26. Februar 2026 liefen in Genf noch die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA, die von beiden Seiten noch als erste Erfolge galten. Dennoch griff Israel, mit der Unterstützung der USA, am Samstagmorgen, den 28. Februar 2026 den Palast und offiziellen Amts- und Regierungssitz in Teheran des Obersten Führers der Islamischen Republik, Ayatollah Ali Chameneis an.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.768
Grübel, grübel … zum zweiten Video in Beitrag #64:

Interessant, wie manche Leute nur dann lautstark und empört mit Begriffen wie „Völkerrecht“ und „Ermorden“ um sich werfen, wenn es den Oberschurken in Schurkenstaaten verdient an den Kragen geht. Wenn man doch von solcher Moral und Respekt vor solch hohen Prinzipien beseelt ist, wie schafft man es eigentlich, z.B. über die mit iranischem Geld finanzierten Raketen, die seit Jahr und Tag vom Südlibanon aus nach Israel geschossen werden, hinweg zu sehen? Hier wären völkerrechtliche Erwägungen doch wirklich viel spannender - und man kann auch viel freier von Mord reden, wenn so ein Ding mal wieder irgend einen israelischen Teenager trifft und eben genau keinen blutrünstigen Diktator, der gerade erst 30 000 Landsleute abgeschlachtet hat.

Nach meiner bescheidenen Meinung haben Moral und Werte haben nur dann eine Substanz, wenn sie vor allen Dingen das eigene Handeln leiten. Denn erst dann hat man selber Anspruch drauf. Als Mittel zur Be- und Verurteilung fremden Handelns taugen sie nur dann, wenn sie neutral und allgemein und nicht nur willkürlich und selektiv dort angewendet oder zugebilligt werden, wo es einem passt.

Aber ich gebe zu, dass die derzeitigen Eliten und Meinungsführer in Deutschland hierzu ein ganz jämmerliches Vorbild abliefern.
 

Bunter Hund

Vorsteher und Richter
2. Juni 2025
774
Interessant, wie manche Leute nur dann lautstark und empört mit Begriffen wie „Völkerrecht“ und „Ermorden“ um sich werfen, wenn es den Oberschurken in Schurkenstaaten verdient an den Kragen geht.
Was ist ein Schurkenstaat? Meinst Du die USA damit, die seit 1945 über 100 Staaten angegriffen hat?

Interessant, wie manche Leute nur dann lautstark und empört mit Begriffen wie „Völkerrecht“ und
Das Völkerrecht braucht die BR-Deutschland, damit Frankreich und Polen die BRD nicht schlucken. Diese Staaten sind stärker als Deutschland und stehen schon an der Grenze und sind die größte potenziale Gefahr für BR-Deutschland. Jedenfalls sehe ich das so. Die meisten denken, dass das Russland, was 1780 Km weit entfernt ist, die größte Gefahr ist. Aber ich denke, wenn die Deutschen nicht den Fehler machen in die Ukraine oder Russland einzumarschieren, werden sie nicht von Russen angegriffen, weil sie zu weit weg sind und ihr Land zu groß und überdehnt ist.

geht. Wenn man doch von solcher Moral und Respekt vor solch hohen Prinzipien beseelt ist, wie schafft man es eigentlich, z.B. über die mit iranischem Geld finanzierten Raketen, die seit Jahr und Tag vom Südlibanon aus nach Israel geschossen werden, hinweg zu sehen? Hier wären völkerrechtliche Erwägungen doch wirklich viel spannender - und man kann auch viel freier von Mord reden, wenn so ein Ding mal wieder irgend einen israelischen Teenager trifft und eben genau keinen blutrünstigen Diktator, der gerade erst 30 000 Landsleute abgeschlachtet hat.

Nach meiner bescheidenen Meinung haben Moral und Werte haben nur dann eine Substanz, wenn sie vor allen Dingen das eigene Handeln leiten. Denn erst dann hat man selber Anspruch drauf. Als Mittel zur Be- und Verurteilung fremden Handelns taugen sie nur dann, wenn sie neutral und allgemein und nicht nur willkürlich und selektiv dort angewendet oder zugebilligt werden, wo es einem passt.
Gut, in den letzten drei Monaten hat der Westen immer wieder im Nahen Osten die Waffenpause oder die Waffenruhe als Erster gebrochen.
 

Bunter Hund

Vorsteher und Richter
2. Juni 2025
774
Wenn man doch von solcher Moral und Respekt vor solch hohen Prinzipien beseelt ist, wie schafft man es eigentlich, z.B. über die mit iranischem Geld finanzierten Raketen, die seit Jahr und Tag vom Südlibanon aus nach Israel geschossen werden, hinweg zu sehen? Hier wären völkerrechtliche Erwägungen doch wirklich viel spannender - und man kann auch viel freier von Mord reden, wenn so ein Ding mal wieder irgend einen israelischen Teenager trifft und eben genau keinen blutrünstigen Diktator, der gerade erst 30 000 Landsleute abgeschlachtet hat.

Nach meiner bescheidenen Meinung haben Moral und Werte haben nur dann eine Substanz, wenn sie vor allen Dingen das eigene Handeln leiten. Denn erst dann hat man selber Anspruch drauf. Als Mittel zur Be- und Verurteilung fremden Handelns taugen sie nur dann, wenn sie neutral und allgemein und nicht nur willkürlich und selektiv dort angewendet oder zugebilligt werden, wo es einem passt.

Aber ich gebe zu, dass die derzeitigen Eliten und Meinungsführer in Deutschland hierzu ein ganz jämmerliches Vorbild abliefern.
Normal weiße müsste aus moralischen und philosophische der Stärkere oder stärkere Gruppe, also der Westen, besonders die USA den Konflikt beruhigen, weil sie mehr Ressourcen, Mittel, Fähigkeiten dazu haben.
 

Bunter Hund

Vorsteher und Richter
2. Juni 2025
774
Donald Trump möchte den Iran in tausend Stück zerschlagen. Mal sehen, ob er es schafft?

Ich habe auch mal ein Video auf YouTube gesehen, da haben sie erzählt, dass der Westen, besonders die USA, alle Länder (Staaten) die nicht zu den westlichen Kernländern (Westeuropa und Nordamerika) gehören und größer als Frankreich sind, in 100 Stücke zerschlagen wollen, damit sie mit der westlichen Hegemonie sie beherrschen können, um die Ressourcen und Menschen optimal stark unterdrücken, ausbeuten und ausnutzen können.

 

Karacho Heinz

Geheimer Meister
1. September 2024
241
Wer weiß schon ob ein Trump Bodentruppen in den iran schicken wird. Ich schätze schon, da seine Reden denen von Bush in der Sache ja schon ziemlich ähneln, also dürfte er auch diesen Fehler wiederholen, leider. Für ihn selbst dürfte das aber nur Vorteile bringen Bereicherung und ggf die aussetzung der Wahlen. Wissen und Hoffen allerdings, tue ich das nicht.

Nach meiner bescheidenen Meinung haben Moral und Werte haben nur dann eine Substanz, wenn sie vor allen Dingen das eigene Handeln leiten.
Die Meinung teile ich zwar, glaube aber dass man da dann nicht mehr von Politikern sprechen kann da beides (Moral und Politik) nicht kompatibel zu einander ist.
 

Karacho Heinz

Geheimer Meister
1. September 2024
241
Edit:

Sollte Trump allerdings Bodentruppen schicken, wird keiner von seinen Söhnen oder kindern allgemein, obwohl im Wehrfähigen alter, da mitgeschickt werden. Alle 4 kinder von Roosevelt haben im 2. WK gedient und gekämpft während er Präsident war.
 

Bunter Hund

Vorsteher und Richter
2. Juni 2025
774
Edit:

Sollte Trump allerdings Bodentruppen schicken, wird keiner von seinen Söhnen oder kindern allgemein, obwohl im Wehrfähigen alter, da mitgeschickt werden. Alle 4 kinder von Roosevelt haben im 2. WK gedient und gekämpft während er Präsident war.
Die USA müssen, ja, gar nicht mit Bodentruppen das Land besetzen. Es reicht für die USA, wenn sie Chaos schafft und das Land zerrüttet.

 

Pilz

Geheimer Meister
9. Januar 2026
198
Die USA werden siegen, weil sie die Methoden der tausend Nadelstiche durch führt.

 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.717
“The Iranian head of state was not only liquidated by a precision strike — this act was also hailed as a triumphant achievement and a blessing for future conflict resolution. Ali Khamenei was, according to his country’s laws, the legitimate supreme authority of a UN member state that is internationally recognised almost universally and participates as a full-fledged actor in world affairs — including political negotiations with the very states that brought about his death. The fact that one state deliberately assassinates the head of another state and does so according to the same scheme used to eliminate leaders of terrorist cells or drug cartels gives world politics a completely new, dangerous dimension. This is true even in comparison to previous regime changes and their violent endpoints, such as the lynching of Muammar Gaddafi in Libya or the execution of Saddam Hussein in Iraq. Although both events resulted from external military interventions, Gaddafi died at the hands of Libyan adversaries amid internal unrest. Saddam Hussein, on the other hand, came to an end through a ruling by an Iraqi court — despite legitimate doubts about the objectivity of this procedure. The case of Iran marks the transition to a method that Israel has so far practiced primarily against the leadership of Hezbollah and Hamas. The United States now fully supports this approach. This process dismantles the last stabilising elements that had survived from previous eras of international relations. The actors now make the recognition of state legitimacy dependent on current political circumstances or personal inclinations and dislikes. This transforms world politics into a form of ‘Russian roulette’ and deprives it of its fundamental set of rules. It is not the case that in the past all actors always acted according to law and morality — especially since the latter is interpreted differently depending on the culture anyway. But framework conditions did exist. These are now being torn down. As this process progressed consistently and almost fluidly, many political elites do not seem to have yet grasped the seriousness of the situation in all its drama. In these circles, the events are considered merely drastic but explainable excesses of current contradictions. But not everyone shares this view. The conclusions that the US opponents now inevitably draw are obvious: - Diplomacy as a dead end: negotiations with the Americans seem almost pointless. The end result always demands surrender or exposes itself as a diplomatic simulation that merely prepares the violent solution. - Last resort: in a situation without a way of retreat and without the prospect of preserving what already exists, any remaining argument — i.e., any available form of the ‘red button’ — becomes legitimate, whether literally or figuratively. These findings will stand, regardless of what happens in Iran. Even if a form of ‘social engineering’ based on the Venezuelan model were to succeed there — for example through a backroom agreement on a transfer of power acceptable to all sides (which currently seems unlikely) — this would not reassure other US-critical states. The mechanism of violent submission is now established. This is a much tougher option than even the ‘color revolutions’ of the 2000s. Resistance to this will be more determined and desperate in the future — with consequences that, in the worst case, will develop a fatal dynamic of their own. [...] The general conclusion is as sobering as it is unoriginal: world politics is increasingly relying on naked violence and forced submission. Everything else descends into a trivial matter. Even hypocritical moral or ideological pretexts are rarely used anymore. The evaluation of this development is the responsibility of the individual. But ignorance of these facts is no longer possible”.

 

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