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Grußformel: Gelobt sei Jesus Christus! - In Ewigkeit! - Amen!

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.946
Ah, ja, Lupo, thx für die Info!
Was heißt das eigentlich in's Hochdeutsche übersetzt?
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
unser grosser Führer Kim Yong Dong lässt die deutsche Bevölkerung in Ungewissheit
 

die Kriegerin

Ritter Rosenkreuzer
19. September 2017
2.781
Wenn 2 MÄNNER (Gebirge) sich treffen -

Heißt es „Woas (was sagt er) soagt er, wohl?“
der Begrüßte...sagt er „Woal, nix soagt er“.



Dann geht’s ihm gut
 

Lupo

Prinz der Gnade
3. Oktober 2009
4.279
...das guhde ist kurz für guten tag, nicht auf die person bezogen.
... behauptet die z.B. die Süddeutsche. Ob die nen Native-Speaker haben?

Ich bin die ersten 25 Jahre meines Lebens so gegrüßt worden und habe so gegrüßt, und es stets als auf die Person bezogen empfunden. Mei Kumbls aach, gelle?!

Aber ob's nun richtig oder falsch ist, hört man da ja nicht raus. :lol: Ich glaub auch nicht, dass das sooo streng und präzise definiert ist.

Ein mögliches Indiz für den Persönlichkeitsbezug: Es wird stets nur eine Einzelperson so gegrüßt.
 

Popocatepetl

Prinz des Tabernakels
27. August 2013
3.830
Ob die nen Native-Speaker haben?
bin zwar dank meines madgeburger großvaters des sprechens nicht mächtig ("redet deutsch, verdammt nochmal !" :) ), doch verstehen klappt eigentlich prima.

kann natürlich sein, daß ich jetzt vollkommen falsch liege, nutze es pers allerdings im sinne von "guten tag", glaube so wie die meisten hier vor ort im hessischen hinterland.


der regionale dialekt hat sogar nen wiki eintrag :)
https://de.wikipedia.org/wiki/Hinterländer_Platt
 

Lupo

Prinz der Gnade
3. Oktober 2009
4.279
:lol: Der ist wirklich gut.

Tja, ich bin in Frankfurt geboren, und hab auch bis zu meiner Einschulung das breitest mögliche Frangfodderisch gebabbelt. In der Schule wurde dann allerdings Wert darauf gelegt, dass wir uns in lupenreinem Schriftdeutsch verständigen, da so ein Hinterwäldlerplatt ja nun mal überhaupt nicht zu einer aufstrebenden Weltstadt wie Frankfurt passt. Mit dem Erfolg, dass mir schon mehrfach auf den Kopf zugesagt wurde, dass ich aus der Gegend von Braunschweig stammen muss.

Ich lebe heute ganz woanders, und der Dialekt, der hier gesprochen wird, ist so grauslich, dass ich mich freue, wenn ich mal irgendwo ein bisschen heimatlichere Sprachfärbung vernehme.

Klar, wenn es so ein Dialekt einem völlig unmöglich macht, sich außerhalb seines Dorfes zu verständigen, ist es blöd, aber den Versuch, wie bei uns den Dialekt ganz auszumerzen, halte ich dann doch ein bisschen arg überzogen. Irgendwo muss es ja eine vernünftige Mitte geben - aber die würde natürlich auch eine gewisse Bereitschaft voraussetzen, nicht immer alles so elend bierernst zu nehmen.
 

Popocatepetl

Prinz des Tabernakels
27. August 2013
3.830
In der Schule wurde dann allerdings Wert darauf gelegt, dass wir uns in lupenreinem Schriftdeutsch verständigen, da so ein Hinterwäldlerplatt ja nun mal überhaupt nicht zu einer aufstrebenden Weltstadt wie Frankfurt passt.
hier hat man 1866 ähnliches versucht, als das hinterland an preussen ging.

https://de.wikipedia.org/wiki/Musspreußen


mein großvater hats dann geschafft :)
 

Vercingetorix

Vorsteher und Richter
22. Juli 2018
752
Das Ausmerzen der Dialekte finde ich schrecklich. In der Schweiz haben wir da eine ganz gute Lösung glaube ich. Dialekt wird gesprochen, schriftliches ist in Hochdeutsch verfasst.

Nur gibt es jetzt bei uns auch eine Tendenz den Dialekt zurück zu drängen, in dem z.B. bereits im Kindergarten Hochdeutsch gesprochen werden soll....
 
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