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Ich hasse Männer

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.493
Für mich ist das Buch provozierend – aber nicht grenzwertig. Eine gesunde Verachtung von Mitmenschen kommt mir persönlich entgegen. Damit meint die Autorin auch die (mir verhassten) männlichen Feministen. Weil es lediglich ein cleverer Versuch ist, dass das Objekt der Begierde die Beine breit macht. In diesem Jargon ist mitunter das Buch geschrieben.

Ich finde es ermüdend, wenn sich Menschen - Frauen wie Männer - in Themen ergehen, die signalisieren, dass sie ihre Pubertät oder genauer: ihre Adoleszenz nicht verdaut haben. Bei Frauen ist das dann die Sexualität und bei Männer der Liebeskummer. Merkwürdig, nicht? Dabei halten wir doch Frauen immer für so viel mehr emotional und Männer für so viel mehr sexuell.

Vor allem ist dieses Geschlechterkampf-Thema veraltet, das wurde vor rund 30 Jahren bereits viel krasser bedient. Was soll daran noch neu sein? Okay, sie hasst Männer. Und? Was für eine Konsequenz will sie daraus ziehen? Lesbos? Kloster? Askese?
Pauschale gesellschaftliche Schuldzuweisungen können den Finger auf die Wunde legen, aber heilen können sie sie nicht.

Die wahre menschliche Größe besteht darin, an Problemen zu arbeiten und nicht darin, sie zu thematisieren. Und ersteres ist viel, viel schwieriger.
 

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.990
Dazu eine alte Weisheit: Um zu merken, dass ein Ei faul ist, muss ich es nicht ganz auf-essen.
Aber da muss ich auch zuerst riechen - vielleicht mal nachlesen, um was es geht, bevor ich ein derart deppertes Kommentar abgebe. Gerade du als Paradechrist >>wie sagte Jesus: Urteile nicht, sonst wirst du verurteilt.

Dieses Buch wäre gar nicht so interessant, hätte nicht einen>>>>>>>Erheblichen Anteil daran dürfte Ralph Zurmély gehabt haben, Mitarbeiter des französischen Ministeriums für Gleichstellung. Er forderte, das Buch müsse umgehend vom Markt genommen werden,
 

Vercingetorix

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
22. Juli 2018
1.011
Die wahre menschliche Größe besteht darin, an Problemen zu arbeiten und nicht darin, sie zu thematisieren. Und ersteres ist viel, viel schwieriger.
Dem ist nichts hinzu zu fügen. Leider ist das der schwierigere Weg und die meisten Menschen scheuen schwierige Dinge wie der Teufel das Weihwasser...
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.935
Und? Was für eine Konsequenz will sie daraus ziehen? Lesbos? Kloster? Askese?
Daraus zieht man heute politische Konsequenzen. Diese Haltung ist gesellschaftlich akzeptiert und die interessierten Kreise versuchen sie umzusetzen. Meine Güte, was bist Du nur für ein Chauvi, daß Dir nur Möglichkeiten einfallen, die arme Frau noch mehr zu unterdrücken, wenn sie sich nicht diskriminieren lassen will. Das Weibchen kennt seinen Platz nicht, ab in die Bewährungskompanie?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.247
Daraus zieht man heute politische Konsequenzen. Diese Haltung ist gesellschaftlich akzeptiert und die interessierten Kreise versuchen sie umzusetzen. Meine Güte, was bist Du nur für ein Chauvi, daß Dir nur Möglichkeiten einfallen, die arme Frau noch mehr zu unterdrücken, wenn sie sich nicht diskriminieren lassen will. Das Weibchen kennt seinen Platz nicht, ab in die Bewährungskompanie?

Zusätzlich möchte ich noch auf das vielbeachtete Buch "Elementarteilchen" hinweisen in dem das Geschlecht als Urquell aller Probleme identifiziert wird.
Reagenzglaskinder und Geschlechtslosigkeit sind also das Ziel.
 

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.493
Daraus zieht man heute politische Konsequenzen. Diese Haltung ist gesellschaftlich akzeptiert und die interessierten Kreise versuchen sie umzusetzen. Meine Güte, was bist Du nur für ein Chauvi, daß Dir nur Möglichkeiten einfallen, die arme Frau noch mehr zu unterdrücken, wenn sie sich nicht diskriminieren lassen will. Das Weibchen kennt seinen Platz nicht, ab in die Bewährungskompanie?

Ach so? Was wollen sie denn? Dass ich beim Sex die Zigarre aus dem Mund nehme? Na, meinetwegen ...:hmmm:

Das Buch habe ich nicht gelesen. Wahrscheinlich würde ich es auch nicht lesen, allein schon wegen des Titels nicht. Der ist mir zu negativ, vor allem aber zu fantasielos. Politische Konsequenzen kann und wird man ziehen, aber wie sollen die aussehen? Quotenregelung im Beruf? Das würde ich entweder begrüßen (ich schätze es, wenn Frauen in meiner Küche arbeiten), wahrscheinlich betrifft es mich aber nicht (weil es nur um leitende Positionen gehen wird, und mit Vorstandsmitgliedern habe ich nicht viel Umgang). Außerdem müssen wir endlich die Branchen durch Frauen aufwerten, die überhaupt keinen Frauenanteil haben: Bau, Bergbau und Kanalreinigung!

Bin ich ein Chauvinist? In der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs nicht, wenn auch gleichwohl Patriot. Aber im feministischen Sinne? Ist natürlich eine Frage der Definition, und ich kann mich an Zeiten erinnern, da war die viel enger gestrickt, gefühlt wenigstens. Das kann aber auch an anderen Veränderungen liegen, andere Stadt, anderes Alter. Aber mit dem Vorwurf kann ich leben, denn die Zeiten in denen ich meinte, Frauen hinterherlaufen zu müssen, die sind vorbei. Dann ist das eben so und was stört's die Eiche, wenn die Sau sich an ihr scheuert?

Wenn die besagte Dame aber, wie der Titel vermuten lässt, Männer hasst - dann hat sie ein krasses Problem, denn rund 50% der Bevölkerung sind nun einmal Männer. Für Probleme gibt es nur zwei Herangehensweisen, man kann sie akzeptieren oder, besser, lösen. Wenn sie nun also ihr Problem nicht akzeptieren kann, wie will sie es dann lösen? Ende des letzten Jahrhunderts gab es so eine Welle der Frauencafés, -buchläden usw., aber die sind offenbar fast alle wieder verschwunden, es scheint dafür keine wirkliche Nachfrage zu geben (wie im Übrigen in den letzten Jahren auch die ganzen Schwulenbars nach und nach verschwunden sind. Mann braucht sie nicht mehr). Oder das Konzept geht nicht auf - dann sollte sich frau fragen, warum nicht*.

* Ich vermute vor allem deshalb, weil sich Frauen an einem Glas Wein drei Stunden festhalten und einen Platz belegen, sich währenddessen vier Glas Leitungswasser bringen lassen, alles bekritteln und am Ende kein Trinkgeld geben.
 

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.990
Aber es hat sich auch eine Frau für euch MÄNNER stark gemacht und keiner hat ihre Schriften gelesen.



Mehrere Verlage lehnen Suttners Antikriegsroman "Die Waffen nieder!" ab.
1889
Herbst: Anonyme Veröffentlichung des utopischen Vorlesungszyklus "Maschinenalter". Unmittelbar danach erscheint der Roman "Die Waffen nieder!" in einer kleinen Auflage und ist so erfolgreich, dass er schon ein Jahr später ein zweites Mal aufgelegt sowie in verschiedene Sprachen übersetzt wird. Durch den Roman erlangt sie große Popularität in der pazifistischen Bewegung.
 

Lupo

Ritter-Kommandeur des Tempels
3. Oktober 2009
4.467
Bin ich ein Chauvinist? In der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs nicht, wenn auch gleichwohl Patriot. Aber im feministischen Sinne? Ist natürlich eine Frage der Definition, und ich kann mich an Zeiten erinnern, da war die viel enger gestrickt, gefühlt wenigstens.

Könnte es sein, dass sich der Feminismus einfach in irgendwelche Absurditäten verrannt hat, die nicht mehr nachvollziehbar sind? Diese Bewegung nun mal vom sehr berechtigten Ruf nach Gleichberechtigung zu einer egoistisch-einseitigen Lobbypolitik verkommen, die sich mit vielem erklären lässt, aber nicht mit Gerechtigkeitssinn.
 

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.493
Könnte es sein, dass sich der Feminismus einfach in irgendwelche Absurditäten verrannt hat, die nicht mehr nachvollziehbar sind? Diese Bewegung nun mal vom sehr berechtigten Ruf nach Gleichberechtigung zu einer egoistisch-einseitigen Lobbypolitik verkommen, die sich mit vielem erklären lässt, aber nicht mit Gerechtigkeitssinn.

Ach, den Feminismus fand ich in den 80/90er Jahren viel schlimmer.
Damals musste ich mich sogar noch für so klassische Höflichkeiten wie Vortritt lassen, Tür aufhalten und Feuer geben anblaffen lassen. Heutzutage erlebe ich das nicht mehr, eher im Gegenteil. Alles was neu ist, das wird erst einmal übertrieben, da schossen sie einfach übers Ziel hinaus. Bittesehr, was solche Kleinigkeiten betrifft, da habe ich mich nicht verbiegen lassen.
Frauen sind einfach unverschämter, das ist oft so. Manche Frauen leben zudem noch im Zeitalter vor Kopernikus. Sie sind der Auffassung, das Universum kreise um sie.

Da fällt mir ein:
Anfang der 90er arbeitete ich in einem Kreuzberger Szene - Café, da haben Frauen im Winter den gegenüberliegenden Park blockiert (weil da eine Frau vergewaltigt wurde). Die Frauen kamen zu uns ins Café um sich aufzuwärmen und Kaffee zu trinken, da holten mich die Kellnerinnen aus der Küche. Die weiblichen Gäste hatten unsere Mitarbeiterinnen begrapscht und da ich der einzige Mann in der Schicht war, war es dann an mir, denen einen Vortrag zu halten ...
Das fiel mir nicht leicht, denn irgendwie war ich einigermaßen sprachlos: Ihr demonstriert - berechtigterweise - gegen sexuelle Gewalt und belästigt dann hier die Mitarbeiterinnen? Das passt doch wohl nicht zusammen, oder?
 

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.990
Doch bedenkt - das Buch würde statt hassen - Ich kann Männer nicht leiden oder Ich verabscheue Männer

Aufreißer ist das keiner!

Und liebe Männer betreibt ihr nicht gerne Mansplaining, die Kommunikation zwischen Männern und Frauen ist oft herablassend.
 

Lupo

Ritter-Kommandeur des Tempels
3. Oktober 2009
4.467
Klar, es ist recht schnell gekippt. Und die Extremtussen, die es schon als Zumutung empfanden, wenn Männer die gleiche Luft atmen wie sie, gab es auch immer, wobei aber mein subjektiver Eindruck ist, dass die - vielleicht nicht bewusst, sondern eher gedankenlos-beiläufig - rüpelhaften jungen Frauen eher mehr geworden sind. Das mag aber auch täuschen. Klar, wenn man aufgrund des kopernikanischen Irrtums meint, der Mittelpunkt der Welt zu sein, benimmt man sich auch entsprechend.

Mir ging's eher um den institutionalisierten Feminismus, der sich nicht mit gleichen Lebenschancen zufrieden gibt, sondern einen weiblichen statt einvernehmlichen Führungsanspruch formuliert. Klassisches Beispiel wären höhere Frauenquoten (natürlich nur) für Führungspositionen, die den Frauenanteil übersteigen. Derart toll, dass es eine derartige geschlechtsbezogene Überhöhung rechtfertigen würde, ist die weibliche Performance nun auch wieder nicht. Und am wenigsten die der Protagonistinnen des Feminismus. Aber die weidlich ausgenutzte männliche Höflichkeit und Takt gebietet natürlich, dass man die Kaiserin in ihren neuen Kleidern nicht als das anspricht, was sie ist.
 

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.493
Klar, es ist recht schnell gekippt. Und die Extremtussen, die es schon als Zumutung empfanden, wenn Männer die gleiche Luft atmen wie sie, gab es auch immer, wobei aber mein subjektiver Eindruck ist, dass die - vielleicht nicht bewusst, sondern eher gedankenlos-beiläufig - rüpelhaften jungen Frauen eher mehr geworden sind. Das mag aber auch täuschen. Klar, wenn man aufgrund des kopernikanischen Irrtums meint, der Mittelpunkt der Welt zu sein, benimmt man sich auch entsprechend.

Ach, weiß nicht, vielleicht liegt es eher daran, dass der Umgangston insgesamt rüpelhafter geworden ist. Die Kampflesben bleiben sowieso meist unter sich und schnippische Schnepfen gab's schon immer. Mich schert das ehrlich gesagt nicht, ich lasse solche Menschen einfach ins Leere laufen. Sie schaden sich mehr selbst als anderen.

Mir ging's eher um den institutionalisierten Feminismus, der sich nicht mit gleichen Lebenschancen zufrieden gibt, sondern einen weiblichen statt einvernehmlichen Führungsanspruch formuliert. Klassisches Beispiel wären höhere Frauenquoten (natürlich nur) für Führungspositionen, die den Frauenanteil übersteigen. Derart toll, dass es eine derartige geschlechtsbezogene Überhöhung rechtfertigen würde, ist die weibliche Performance nun auch wieder nicht. Und am wenigsten die der Protagonistinnen des Feminismus. Aber die weidlich ausgenutzte männliche Höflichkeit und Takt gebietet natürlich, dass man die Kaiserin in ihren neuen Kleidern nicht als das anspricht, was sie ist.

Klar, das ist eben Lobbyismus, aber das heisst ja nicht, dass selbiger auch immer seine Maximalziele erreicht. Das Problem vieler Frauen, gerade auch im Berufsleben, ist oft, dass sie es jenseits aller Konkurrenz versäumen, Seilschaften zu bilden. Allein kann aber niemand etwas erreichen und wer keine Erfolge erzielt ist auch früher oder später weg vom Fenster.
 

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