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Polizeigewalt in den USA

IchMagMeinStauder

Meister vom Königlichen Gewölbe
6. Februar 2017
1.365
Wenn jeder potentiell bewaffnet ist, würde ich auch kein Risiko eingehen wollen und lieber erstmal das Magazin leeren.

Ob diese Cowboy Mentalität einer grundsätzlichen Reform bedarf, steht auf nem anderen Blatt.

Jäger hat es ja seinerzeit gut analysiert, dass deren Ausbildung Stümperhaft ist und deshalb relativ harmlos erscheinende Konflikte, oft völlig desolat gelöst werden.

Aber auch hier wieder:
Polizei kommt wegen häuslicher Gewalt, der Typ hört nicht auf die Beamten und will irgendetwas unter seinem Sitz hervorbringen (Waffe?!) und dann wird halt geballert.

Afaik stand gestern hat er überlebt.

Aber so langsam sollte man es doch raffen, dass deren Hände locker sitzen am Trigger.
 

William Morris

Ritter vom Osten und Westen
4. Mai 2015
2.582
Wenn jeder potentiell bewaffnet ist, würde ich auch kein Risiko eingehen wollen und lieber erstmal das Magazin leeren.

Ob diese Cowboy Mentalität einer grundsätzlichen Reform bedarf, steht auf nem anderen Blatt.

Jäger hat es ja seinerzeit gut analysiert, dass deren Ausbildung Stümperhaft ist und deshalb relativ harmlos erscheinende Konflikte, oft völlig desolat gelöst werden.

Aber auch hier wieder:
Polizei kommt wegen häuslicher Gewalt, der Typ hört nicht auf die Beamten und will irgendetwas unter seinem Sitz hervorbringen (Waffe?!) und dann wird halt geballert.

Afaik stand gestern hat er überlebt.

Aber so langsam sollte man es doch raffen, dass deren Hände locker sitzen am Trigger.

Was einen dann doch etwas wundert, man weiß ja, die Cops schiessen lieber, bevor sie sich in Gefahr begeben. Also warum rennt man weg oder macht seltsame Dinge, wenn man in den Lauf einer Pistole guckt.

In meiner Armeezeit wurden wir mal bei einem Manöver hops genommen und da hat keiner von uns einen Mucks gemacht, obwohl der "Gegner" zu 90% nur Platzpatronen in der Kalaschnikow hatte. Aber lass mal einen vorher Wache mit scharfer Munition gehabt und einen nervösen Finger haben.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.694
Was einen dann doch etwas wundert, man weiß ja, die Cops schiessen lieber, bevor sie sich in Gefahr begeben. Also warum rennt man weg oder macht seltsame Dinge, wenn man in den Lauf einer Pistole guckt.

Kann imho sehr unterschiedliche Gründe für sowas geben, man ist gestresst und schätzt die Situation falsch ein, realisiert nicht, dass es einen selbst erwischen kann usw. Bei einigen Fällen war afaik bekannt, dass die Leute verwirrt waren oder psychologische Auffälligkeiten hatten.
 

CHR1S

Großer Auserwählter
21. Juni 2016
1.503
Kann imho sehr unterschiedliche Gründe für sowas geben,

Man sollte bei den Gründen auch keinesfalls vergessen die Erfahrung von AfroAmerikanern mit der dortigen Polizei mit zu rechnen. Die haben seit Generationen mit dingen wie "Stop and Frisk" zu leben das verändert auch das Bild des gegenübers.

Will damit sagen: Der augenscheinliche mangelnde Respekt der Polizei gegenüber kommt nicht von ungefähr.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.694
Hier noch ein älterer Fall aus Kenosha:
In 2004, Kenosha police killed white 21-year-old Michael Bell in front of his mother and sister. The Kenosha Police Department conducted its own review of the incident, and within two days completely exonerated the officers. Bell’s father, Michael Bell Sr., commissioned an independent inquiry that found the police account of the incident to be forensically impossible. [...]

"Well, the officer backed into this mirror, and as he twisted, he felt the tugging on his gun, and he immediately called out “He has my gun.” And that’s when the problem occurred. Now, I understand as a military officer that types of things like this occur in combat situations that are highly volatile. But the problem that I had was this, is that the Kenosha Police Department covered up the true facts of the case." [...]

"That’s the sad part about it, is that the officer that hooked his gun on a car mirror took his own life on October 30th, 2010. And I want your listeners to understand that there is tragedy on both sides of this. That the families of officers are grieving. That Officer Erich Strausbaugh’s two children are growing up without a father. Our family is devastated by this. And that is why I am unrelentingly challenging the current system. We accomplished the first part of that in 2014 by passing a law that says police cannot investigate themselves after a fatal deadly shooting. And just this week we are getting ready to introduce new legislation which is a second part of our journey forward.

And I want everybody to remember that I am a military pilot, and flying jets in combat scenarios is very dangerous. And the way we stay alive is by investigating previous mishaps thoroughly, understanding the true root causes and then implementing safety recommendations to make sure that it doesn’t happen again. I wrote an article—and your listeners can look for it—it’s called “The Insanity of Finding Fault Versus Fixing Cause.” And what I did is I took an airplane crash and I also took a police shooting and I compared them side-by-side and I showed how one changed aviation forever for the better and the law enforcement side, nothing changed. And that’s why we are in this continuing cycle."
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.935
Kann imho sehr unterschiedliche Gründe für sowas geben, man ist gestresst und schätzt die Situation falsch ein, realisiert nicht, dass es einen selbst erwischen kann usw. Bei einigen Fällen war afaik bekannt, dass die Leute verwirrt waren oder psychologische Auffälligkeiten hatten.

Oder sie standen gewaltig unter Drogen. Wenn ein Beamter dann zu lange zögert, gibt es höchstens Schlagzeilen in der Lokalpresse.

Fälle von überzogener, willkürlicher, oft tödlicher Polizeigewalt gibt es in den USA leider immer wieder, aus vielfältigen Gründen und Ursachen. Mich wundert nur, daß immer zuletzt so miese Kerle zu Opfern und Heroen stilisiert werden, vorbestraft, zugedröhnt, einer Straftat verdächtig, unkooperativ, auf bestem Wege, ein Messer zu zücken... Wobei die Vorfälle offensichtlich mit ziemlicher Sicherheit keinerlei rassistischen Anlaß hatten! Und wer redet von dieser Krankenschwester, die in ihrer Wohnung erschossen wurde, weil die Polizei die Hausnummern verwechselte? Kein Mensch. Ist unter ferner liefen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.247
Oder sie standen gewaltig unter Drogen. Wenn ein Beamter dann zu lange zögert, gibt es höchstens Schlagzeilen in der Lokalpresse.

Fälle von überzogener, willkürlicher, oft tödlicher Polizeigewalt gibt es in den USA leider immer wieder, aus vielfältigen Gründen und Ursachen. Mich wundert nur, daß immer zuletzt so miese Kerle zu Opfern und Heroen stilisiert werden, vorbestraft, zugedröhnt, einer Straftat verdächtig, unkooperativ, auf bestem Wege, ein Messer zu zücken... Wobei die Vorfälle offensichtlich mit ziemlicher Sicherheit keinerlei rassistischen Anlaß hatten! Und wer redet von dieser Krankenschwester, die in ihrer Wohnung erschossen wurde, weil die Polizei die Hausnummern verwechselte? Kein Mensch. Ist unter ferner liefen.

Mich würde interessieren ob die USA ein statistischer Ausreißer auf die ges. Bevölkerung gerechnet ist.
Ich kann mir gut vorstellen das es in anderen Ländern mit 300 Mio Bürgern ähnlich viele Fälle gibt, weiß es aber nicht. Natürlich besteht der Anspruch das der Westen besser ist als China oder Nigeria oder so :roll:
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.694
Fälle von überzogener, willkürlicher, oft tödlicher Polizeigewalt gibt es in den USA leider immer wieder, aus vielfältigen Gründen und Ursachen. Mich wundert nur, daß immer zuletzt so miese Kerle zu Opfern und Heroen stilisiert werden, vorbestraft, zugedröhnt, einer Straftat verdächtig, unkooperativ, auf bestem Wege, ein Messer zu zücken... Wobei die Vorfälle offensichtlich mit ziemlicher Sicherheit keinerlei rassistischen Anlaß hatten! Und wer redet von dieser Krankenschwester, die in ihrer Wohnung erschossen wurde, weil die Polizei die Hausnummern verwechselte? Kein Mensch. Ist unter ferner liefen.
In den USA wird imho schon viel über Breonna Taylor geschrieben und gesendet, es gibt alle möglichen social-media-Aktionen u.ä., und die Stadt hat inzwischen auch reagiert.
More than six months after police in Louisville, Kentucky, shot and killed 26-year-old Black emergency room technician Breonna Taylor in her own apartment, the city announced Tuesday it’ll pay her family a historic $12 million settlement and institute a slew of reforms to the police department responsible for her death.


Aus verschwörungstheoretischer Sicht könnte man natürlich fragen, ob da evtl. wirklich von manchen Medien Fälle betont werden, wo absehbar ist, dass sie auf einen Teil der Leute fragwürdig wirken - ich denke jedoch nicht, dass das die Regel bei der Berichterstattung ist.

Zu solchen Fällen an sich zitiere ich mal Chappelle: "They killed him and that wasn't right, so he's the guy."
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.935
Ich möchte mal den Eindruck vertreten, daß sich die kriminelle, gewaltbereite Community eher ärgert und eher auf Plünderung auszieht, wenn es einen der Ihren erwischt und keine Krankenschwester, aber ich bin Zyniker.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.694
We go to Louisville, where protests erupted after police officers who shot Breonna Taylor in her own home were not charged for her death. A grand jury indicted a third officer for “wanton endangerment” for shooting into an adjacent apartment during the fatal raid that killed Breonna Taylor in March. Tens of thousands of people took to the streets in cities across the country demanding justice for Taylor and defunding of police departments. [...]

A grand jury has failed to charge any of the three white Louisville police officers involved in the killing of Breonna Taylor with her death, more than six months after they stormed the 26-year-old Black woman’s home in a no-knock raid and fired a hail of bullets in the middle of the night, leaving her dead. The grand jury’s only indictments were three counts of wanton endangerment against former Louisville police detective Brett Hankison for shooting into the apartment of a neighbor during the raid that ended Taylor’s life on March 13th. The two officers who shot her six times were not charged, after the grand jury deemed their actions justified. In all, the three officers fired 32 shots in the raid. [...]

PRESIDENT DONALD TRUMP: Well, I thought it was really brilliant. Kentucky Attorney General Daniel Cameron is doing a fantastic job. I think he’s a star. … He is handling it very well. You know who he is, right?

Cameron was also a guest speaker at the GOP convention last month, where he declared himself a 'proud Republican and supporter of President Donald J. Trump'.

The president placed the attorney general on the short list for a seat on the Supreme Court.
 

IchMagMeinStauder

Meister vom Königlichen Gewölbe
6. Februar 2017
1.365
Wurde in Louisville nicht während der Proteste auf Polizisten geschossen, von denen zwo schwer verletzt wurden?

Das Urteil überrascht leider nicht.
Aber auch hier wieder:

Diese Gewalteskalation dient tatsächlich Trump am Ende imho.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.694
Wurde in Louisville nicht während der Proteste auf Polizisten geschossen, von denen zwo schwer verletzt wurden?

Das Urteil überrascht leider nicht.
Aber auch hier wieder:

Diese Gewalteskalation dient tatsächlich Trump am Ende imho.

Ja, ich glaube sie haben einen Verdächtigen für den Angriff auf Polizisten schon gefasst...
 

Aragon70

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juli 2008
1.439
Wurde das hier schon gepostet? Hier sieht man den kompletten Verhaftungsvorgang von George Floyd.


Es ist schon klar erkennbar das George Floyd sich mehrfach der Verhaftung widersetzt hat. Als sie ihn endlich im Polizei Auto hatten, ist er auf der anderen Seite wieder rausgekrochen. Das war der Moment in dem sie ihn auf den Boden gedrückt haben.

Das es ein Fehler war so lange auf seinen Hals zu drücken bis er gestorben ist, steht außer Frage. Aber man kann aufgrund des Videos zumindest erahnen warum es dazu gekommen ist. Hätte man abgewartet bis dieses Video rausgekommen ist wäre die Sache vermutlich weniger eskaliert.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.935
Ja, ich muß Abbitte leisten. Auch Breonna Taylor wird jetzt von den Randalierern mit Gewalt bis hin zum versuchten Mord geehrt und ist nicht vergessen.

Das es ein Fehler war so lange auf seinen Hals zu drücken bis er gestorben ist, steht außer Frage.

Das impliziert einen Kausalzusammenhang, den ich mittlerweile nicht mehr für wahrscheinlich halte.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.694
Hier mal wieder ein aktueller Fall, vor einigen Wochen passiert, aber ich kenne den nur aus dem Beitrag hier:
Rickia Young was driving an SUV with her 2-year-old son and teenage nephew on October 27 as the city was engulfed in protest over the police killing of Walter Wallace Jr. earlier that day. Officers descended on the vehicle, broke its windows, assaulted and arrested her and separated her from her child. Young’s arrest went viral due to a shocking video of the police swarming her vehicle, and after the National Fraternal Order of Police — the country’s largest police union — posted a photo of her 2-year-old on social media, falsely claiming he “was lost during the violent riots in Philadelphia, wandering around barefoot in an area that was experiencing complete lawlessness.”

Ich bin schon so weit abgestumpft, dass mich an der Sache vor allem erschreckt, dass man den zweijährigen Sohn nach der ganzen Aktion ernsthaft auch noch verhöhnend für irreführende Propaganda verwendet hat...
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.247
Hier mal wieder ein aktueller Fall, vor einigen Wochen passiert, aber ich kenne den nur aus dem Beitrag hier:


Ich bin schon so weit abgestumpft, dass mich an der Sache vor allem erschreckt, dass man den zweijährigen Sohn nach der ganzen Aktion ernsthaft auch noch verhöhnend für irreführende Propaganda verwendet hat...

Ne mich verstört eigentlich nur noch das man hier die USA noch immer als Vorbild für alles mögliche zu sehen scheint. Wir importieren den letzten scheiß aus diesem Land, von Verschwörungstheorien bis zu schlechtem Kaffee und ich verstehe es nicht.
 

MatScientist

Meister vom Königlichen Gewölbe
21. März 2014
1.494
Ne mich verstört eigentlich nur noch das man hier die USA noch immer als Vorbild für alles mögliche zu sehen scheint. Wir importieren den letzten scheiß aus diesem Land, von Verschwörungstheorien bis zu schlechtem Kaffee und ich verstehe es nicht.
weil USA weiß was cool ist, es entsprechend bewirbt und deutsche Unternehmen übervorsichtig, stoffelig und langweilig sind
 

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