Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Wallraff: Vivantes, dass Beste nur für die Anderen?

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.802
Wallraff hat wieder einmal aufgeklärt, verdreckte Fußböden, Patienten die auf Gängen schlafen und fixiert werden obwohl das ohne richterliche Erlaubnis verboten ist.
„Es ist noch nie in dieser Massivität versucht worden, die Sendung zu verhindern“
Kein Wunder, dass Vivantes und die anderen besuchten Häuser versuchten, gegen die Ausstrahlung vorzugehen. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, habe man in der landeseigenen Klinikkette gehofft, dass die verdeckt gemachten Filmaufnahmen als illegal eingestuft würden. Doch dazu kam es nicht.
https://www.bz-berlin.de/berlin/spa...R8Tx93LNSTxryPafK_XXDo0T9AW_MoElFTCn2zMwVBQRY
Kein Wunder, denn der Vize Chef von Vivantes ist Nizar Maarouf, der Ehemann von Sawsan Chebli und die setzt sich lieber, für die beste Versorgung der ausländischen Patienten ein.

Deutsche Kliniken buhlen seit einigen Jahren um ausländische Patienten, die Selbstzahler kommen aus Dubai, Moskau oder Shanghai. Sie kommen, weil deutsche Ärzte einen guten Ruf haben, aber auch, weil die Preise unter denen der internationalen Konkurrenz liegen. Eine Prostatakrebs-Operation beispielsweise kostet in Berlin rund 15.000 Euro, in den USA bis zu 44.000.

Mehr als 1000 Patienten wurden bei Vivantes im vergangenen Jahr behandelt, das sind in etwa so viele wie auch an der Charité. Während Russen sich häufiger für die Uniklinik entscheiden, gehen viele Patienten aus den arabischen Ländern zu Vivantes. Es sind Patienten, die mehr Luxus und Betreuung wünschen. So investierte das landeseigene Klinikum jüngst in zwei Komfort-Kliniken in Reinickendorf und Spandau. In Krankenstationen mit Mini-Bar, Flachbildfernseher, Klimaanlage und Internet auf dem Zimmer. Suiten für Staatsoberhäupter und Prominente wurden mit spezieller Sicherheitstechnik ausgestattet.
https://www.morgenpost.de/berlin/article105101816/Vivantes-buhlt-um-auslaendische-Patienten.html

Kundenorientierter Service
Wer über rote Teppichböden an den Empfang kommt, trifft auf freundliche Krankenschwestern.

Patienten erster und zweiter Klasse und Menschlichkeit lediglich für viel Geld? Ein tolles Konzept für die reichen Araber, während die psychisch Kranken in diesen Kliniken vegetieren wie Tiere.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Nachbar

Ritter der Sonne
20. Februar 2011
4.796
Wer Geld hat (und es auch ausgibt) bekommt besseren Service. Für die Erkenntnis muss man nicht ins Krankenhaus, dafür langt ein Flugzeug. Dort ermöglichen die Preise der First- und Business-Class, die der Economy-Class erschwinglich zu gestalten. Es wäre also eine schlechte Idee, die First- und Business-Class abzuschaffen.
Natürlich hinkt dieser Vergleich ein bisschen. Allein schon, weil Gesundheit existenziell ist, eine Flugreise nicht.

Allerdings ist es immer und überall verkehrt, arm und reich da gegeneinander auszuspielen, wo sie sich nicht kausal beeinflussen. Privatkliniken für Wohlhabende stehen einem insgesamt klüger aufgestellten Gesundheitssystem in keiner Weise im Weg. Und dort, wo alle unter einem Dach behandelt werden, greift der Vergleich mit dem Flugzeug.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.486
Meines Wissens wird die Behandlung von Kassenpatienten de facto von Privatversicherten und Selbstzahlern querfinanziert. Von unsäglichen Zuständen bei Vivantes hört man schon seit Tagen munkeln.

Der "Vizechef" ist afaik nur einer von mehreren und allein für das lukrative Geschäft mit den arabischen Kunden zuständig. Da sich seine Gattin aber regelmäßig in Funk, Fernsehen, Presse und auf Twitter lächerlich bis unmöglich macht, ist sie ein beliebtes Ziel von Islamkritikern, -gegnern und -hassern, und da kriegt er natürlich auch sein Fett weg. So wie jetzt.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.537
Der "Vizechef" ist afaik nur einer von mehreren und allein für das lukrative Geschäft mit den arabischen Kunden zuständig.
Das ist oft garnicht so lukrativ. Da kommen dann Kostenübernahmen von der Saudischen Botschaft ... nur bezahlen tun die öfter mal nicht. Ein Problem das viele Kliniken haben. Meine Frau arbeitet in dem Sektor.
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.802
Meines Wissens wird die Behandlung von Kassenpatienten de facto von Privatversicherten und Selbstzahlern querfinanziert. Von unsäglichen Zuständen bei Vivantes hört man schon seit Tagen munkeln.

Der "Vizechef" ist afaik nur einer von mehreren und allein für das lukrative Geschäft mit den arabischen Kunden zuständig. Da sich seine Gattin aber regelmäßig in Funk, Fernsehen, Presse und auf Twitter lächerlich bis unmöglich macht, ist sie ein beliebtes Ziel von Islamkritikern, -gegnern und -hassern, und da kriegt er natürlich auch sein Fett weg. So wie jetzt.
Ja, dafür muss man kein Islamkritiker sein, es reicht auch sich auf die Menschenrechte, die für alle gelten zu berufen. Denn man könnte durchaus erwarten, dass sich gerade in Kliniken in denen die Männer von Politikerinnen arbeiten, weniger skandalöse Menschenrechtsverletzungen stattfinden. Statt dessen werden reiche Araber hofiert, denen in Deutschland die beste Pflege zuteil wird, während die psychisch Kranken, von unterbezahlten und überforderten Personal notdürftig versorgt werden.

Das Vivantes-Krankenhaus Neukölln, eines der größten der Region und zudem erste Rettungsstelle für den künftigen Großflughafen BER, muss modernisiert werden. Weil die Baukosten steigen, hat Vivantes den Senat kürzlich dafür um 100 Millionen Euro zusätzlich gebeten. Dazu kommt, dass die Beschäftigten der Vivantes-Tochterfirmen wie die Stammbelegschaft nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt werden wollen. Dies würde Vivantes bis zu 30 Millionen Euro mehr im Jahr kosten.
In Berlin gibt es derzeit 2990 Psychiatrie-Plätze, circa 1000 davon in den Vivantes-Kliniken. Psychiatrie-Betten in der Hauptstadt sind zu mehr als 95 Prozent dauerhaft belegt, in der Fachwelt gelten 80, maximal 85 Prozent als akzeptable Höchstgrenze.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/...-kleinere-problem-fuer-vivantes/24120484.html
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.486
Drunter gehts nicht mehr, es muß immer sofort das Menschenrechtsfaß aufgemacht werden. Feuerseele ist schon so weit, Menschenrechtsverletzungen an sich selbst anzuklagen, aber Sie sind auf dem besten Wege.

Denn man könnte durchaus erwarten, dass sich gerade in Kliniken in denen die Männer von Politikerinnen arbeiten, weniger skandalöse [Zustände herrschen].
Warum? Hochgradiger Blödsinn. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber Sie können schön bashen, ohne Sack von Esel unterscheiden zu müssen.
 

Manesse

Ritter Rosenkreuzer
3. Oktober 2010
2.761
Kein Wunder, denn der Vize Chef von Vivantes ist Nizar Maarouf, der Ehemann von Sawsan Chebli und die setzt sich lieber, für die beste Versorgung der ausländischen Patienten ein.
OMG - diese Chebli von den Sawsans - ein Brechmittel erster Ordnung.
Habt ihr mitbekommen, was für einen Aufstand die machte, weil sie auf englisch angesprochen wurde?

Gutmenschinnen kann man's halt nit recht machen.
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.802
Drunter gehts nicht mehr, es muß immer sofort das Menschenrechtsfaß aufgemacht werden. Feuerseele ist schon so weit, Menschenrechtsverletzungen an sich selbst anzuklagen, aber Sie sind auf dem besten Wege.



Warum? Hochgradiger Blödsinn. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber Sie können schön bashen, ohne Sack von Esel unterscheiden zu müssen.
Wenn Menschen in der heutigen Zeit heimlich sediert und im Dreck liegen gelassen werden, sind das Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie psychisch Kranken solche Rechte nicht zugestehen möchten.
Der Mann von Chebli weiß welche Position seine Frau hat, es ist dann schon schäbig für reiche Saudis alles zu geben, aber die psychisch kranken Kassenpatienten skandalös unterzubringen. Gut das es Leute wie Wallraff gibt und nicht nur solche die den Dreck gern unterm Teppich lassen.
Die Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH (kurz Vivantes) ist ein Krankenhausbetreiber in Berlin. Alleiniger Anteilseigner ist das Land Berlin. Das Unternehmen wurde zum 1. Januar 2001 gegründet. Vivantes ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter kommunaler Krankenhauskonzern.https://de.wikipedia.org/wiki/Vivantes
 

almende

Noachite
18. Januar 2012
3.389
https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenzbasierte_Medizin
demzufolge könnte man meinen das unter bestimmten Voraussetzungen
ein medizinischer, operativer, etc. nach wissenschaftl. Grundlage völlig
auszuschließen ist und eine Aufnahme und Behandlung sinnlos ist.
- sollte der arme Patient nicht die nötigen Mittel, bzw. Alter, Behinderung, etc.
haben dann Gute Nacht.

Das vorherige städtische Kliniken nun in profitorientierte Geldmaschinen umgebaut
werden und nur noch zahlenden Kunden zugänglich sind widerspricht deren
Grundgedanke. Zahlen dürfen/bzw. müssen die Steuerzahler dafür, einen
lebensnotwendigen Nutzen gewährt man ihnen nicht.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.486
OMG - diese Chebli von den Sawsans - ein Brechmittel erster Ordnung.
Habt ihr mitbekommen, was für einen Aufstand die machte, weil sie auf englisch angesprochen wurde?

Gutmenschinnen kann man's halt nit recht machen.
Mäßigen Sie bitte Ihren Ton. Danke.

Jäger, Mod
 
Oben Unten