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Wie könnte der Ukraine-Krieg beendet werden?

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.019
High, friends,
heute morgen hab' ich bei phoenix a bisserl 'ne Diskussion verfolgt, welche Möglichkeiten es gäbe, den Ukraine-Krieg zu beenden, bzw., wie man Putin dazu 'bewegen' könnte.
D bezieht ja einen Großteil des Erdgases aus Russland und Habeck war ja in Katar, um entsprechende Verhandlungen zu führen (Nein, da regieren keine Despoten) und ist jetzt wohl in den arabischen Emiraten (Nein, auch da regieren keine Despoten), um dort entsprechend weiter zu verhandeln.
Das alles, um von russischen Gaslieferungen unabhängiger zu werden.
Nun, ja, die Wirtschaft muss funzen, sonst gehen die Lichter aus, gelle?!
Aber mal ehrlich:
Bis jetzt wurden Vermögen russischer Oligarchen eingefroren etc., hat aber bis jetzt alles nix genützt!
Putin 'scheisst' da doch drauf und der Westen ist von russischen Exporten mehr oder weniger abhängig, oder!?
Spontan fällt mir als 'Maßnahme' nur ein Attentat ein!
Also, friends, was meint ihr:
Wie könnte dieser unsägliche Krieg beendet werden?
 

MatScientist

Ritter Rosenkreuzer
21. März 2014
2.784
Naja, der Rubel hat sich jetzt wieder einigermaßen auf tieferem Niveau stabilisiert.

Die Sorge besteht dass Russland seine Gaslieferungen einfach von Europa weg auf Asien umleitet.

Ein Stauffenbergsches Attentat ist womöglich das Effektivste da dieser Krieg vor allem von den wirren Utopien in Putins Kopf lebt.

Wobei ich auch nicht denke das westliche Geheimdienste da was in die Wege leiten werden, der Krieg ist ihnen irgendwo ja recht, da Krieg wieder Aufrüstung bedeutet.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
Also, friends, was meint ihr:
Wie könnte dieser unsägliche Krieg beendet werden?

Methode 1: Durch die Entdeckung der Z-Strahlen
Die Z-Strahlen, ausgesand durch ein Satelliten-Verbundsystem über Russland, wandeln sämtliche Wodka-Vorräte, selbst die in Flaschen und Gläsern, augenblicklich in zuckersüßen Amaretto um. Der Zusatz von Zitronensaft bleibt wirkungslos und führt nur zum Gelieren des Gesöffs zu ekliger Pampe.
Derart um ihr Volksstärkungsmittel beraubt, führt dies in Russland zu einem Volksaufstand und der Entmachtung Putins.

Methode 2: Die gute Fee in Österreich
In Osterreich erscheint eine gute Fee und da uns 3 Wünsche zustehen, wünschen wir uns 3x dasselbe:
Dass die Chinesen in Österreich einmarschieren, einen Tag bleiben und dann wieder abziehen.
Dann müssen die Chinesen 6x durch Russland, womit sich der Krieg gegen die Ukraine erübrigt haben dürfte.

Methode 3: Eine Revolution in Russland auslösen
Das mag jetzt ein absurder Vorschlag sein, aber im Kaiserreich hat das mit Lenin ja auch schon mal hingehauen.
Wir senden ein Triumvirat aus Abramowitsch, Uschi Glas und Boris Becker nach Russland, unterstützt von Helene Fischer und der großen ABBA-Revival-Tour. Alles hätten die Russen erwartet, aber nicht das!
Klar, dass die Russen darüber den Verstand verlieren und einen Generalstreik ausrufen. Sie stellen die Arbeit ein und rufen stattdessen die ganze Zeit nur "Helau!" und "Alaaf" auf den Straßen. Die russische Wirtschaft bricht zusammen und damit der Nachschub für den Krieg.

Methode 4: Ohne Worte
1971-peace-movement-1-1-640x381.jpg


Methode 5: Der Tod Putins, durch welche Ursache auch immer
Ersatzweise Putins Entmachtung.
Ich wünsche Niemandem den Tod, auch Putin nicht. Ich zweifle aber nicht daran, dass Methode 5 leider der einzige Weg sein dürfte, diesen unsäglichen und völlig überflüssigen Krieg zu beenden. Es gibt andere, die aktuell am Geschehen beteiligt sind, Putins Lakaien, aber sie werden schnell weg vom Fenster sein oder klein bei geben, wenn dieser Hirni nicht mehr existiert.
 

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Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
Sorry für das Bild dreifach, war nicht beabsichtig und ich bekomme es nun nicht mehr raus.
 

ElfterSeptember

Großer Auserwählter
9. August 2012
1.706

Wie könnte der Ukraine-Krieg beendet werden?​


Damit es Frieden in der Welt gibt,
müssen die Völker in Frieden leben.

Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt,
dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.

Damit es Frieden in den Städten gibt,
müssen sich die Nachbarn verstehen.

Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt,
muß im eigenen Haus Frieden herrschen.

Damit im Haus Frieden herrscht,
muß man ihn im eigenen Herzen finden.


Laotse (vermutlich 6. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, auch Lau Dsi oder Lau Dan, nur legendenhaft fassbarer chinesischer Philosoph, Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte', sein Sippenname war 'Li Erl'

Das wäre doch schonmal ein Anfang.
Was anderes liegt auch eh nicht in unserer Macht.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
Die Völker der Welt sind sich einig: Diesen Krieg braucht niemand, und er ist ohne Berechtigung.
 

Barlei

Großer Auserwählter
28. November 2013
1.559
Als nächstes wollt ihr am besten noch auf ne Friedensdemo gehen ........
 

Vercingetorix

Großer Auserwählter
22. Juli 2018
1.516
Aktuell sehe ich eigentlich keine Möglichkeit wie das ganze schnell beendet werden könnte. Russland wird weiterhin auf seine Maximalforderung bestehen, zumindest so lange bis sich in Russland selbst enormer Widerstand regt. Ich habe wenig Hoffnung, dass das tatsächlich geschieht, immerhin werden sämtliche Versuche des Widerstandes im Keim erstickt.
In der Ukraine selbst bleiben die Menschenmassen mit russischen Fähnchen ja offensichtlich aus und man darf daraus schliessen, dass die Ukrainer wohl nicht "befreit" werden wollen. Somit werden diese die Waffen wohl auch nicht einfach weglegen und sich in die Obhut von Väterchen Russland begeben.

Mit vielen wenn's und aber's gäbe es vielleicht eine Option..

Ein Mandat der UNO mit folgenden Bedingungen:
  • Sofortige Einstellung sämtlicher Kampfhandlungen
  • Abzug aller russischen Truppen, exklusive Krim, Lugansk und Donetsk
  • UNO Friedenstruppen unter der Führung der Türkei und Indiens auf dem gesamten Gebiet der heutigen Ukraine
  • Vorläufiger Neutralitätstatus für die "Restukraine"
  • Evtl. schrittweise Lockerung der Sanktionen gegen Russland, bei Einhaltung des Waffenstillstandes
  • Wiederaufbauhilfen an die Ukraine bei Einhaltung des Waffenstillstandes

Dieser Zustand könnte so lange andauern bis es in Moskau zu einem Machtwechsel kommt, welcher ja altershalber nur eine Frage der Zeit ist.
Putin hat Fakten geschaffen, ein Eingreifen der Nato scheint ob eines drohenden atomaren Konflikts nicht möglich, somit bleibt eigentlich nur eine pragmatische Lösung um weiteres Leid und eine vollkommene Zerstörung sämtlicher Infrastruktur zu verhindern.
Sollte die Weizenernte in der Ukraine ausfallen steht die Weltgemeinschaft vor einem echten Problem, vor diesem Hintergrund muss dieser Konflikt so schnell wie möglich beendet werden, ohne das dabei eine Seite ihren gesamten "Einsatz" verliert.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.549
Aktuell wird die Nachricht verbreitet dass die russischen Truppen nurnoch Nahrung, Treibstoff und Munition für wenige Tage vor Ort hätten.
Der Nachschub stockt immernoch, sie machen keinen Geländegewinn und wurden vereinzelnt wie z.B. in Kiew zurückgedrängt.
Nun möchte ich gerne daran glauben dass die russische Armee innerhalb der nächsten Tage zusammenbricht und sich komplett zurückziehen muss.

Gruss Grubi
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.169
Nun ja, meine Hoffnung ist, dass Putin ja als nüchterner Rechner beschrieben wird. Zugleich hat er seine Kriegsziele ja sehr schwammig beschrieben, so dass er sie mit ein bisschen Rhetorik jederzeit als „erreicht“ deklarieren kann.

Wenn er bei einer Gesamtschau der Situation inclusive z.B. der innen- und außenpolitischen und wirtschaftlichen Lage Russlands, zu der Ansicht kommt, dass er sich nur noch verschlechtern kann, wenn er den Krieg weiter führt, dann wird er wohl entsprechend handeln.

Am Verhandlungstisch hätte er dann wieder eine Position der Stärke und ziemlich gute Karten. Immerhin hat er den Trumpf im Ärmel, dass er seine Armee nur mit angezogener Handbremse und zur Erreichung seiner Kriegsziele und eben nicht voll eingesetzt hat, aber natürlich jederzeit so richtig loslegen konnte und kann.

Aber gut … ich bin kein Experte in diesen Dingen und lass mich da auch gerne eines Anderen belehren. Ein rationaler Politiker, und für einen solchen halte ich Putin, sollte wohl wissen, wann er wie mit welchem Werkzeug am weitesten kommt.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.477
Die Russen graben sich anscheinend um Kiew ein und bereiten die Beschießung der Stadt mit Artillerie vor. Funfact: Wenn sie Artillerie statt Luftwaffe einsetzen, nützt der Ukraine auch eine "Flugverbotszone" nichts mehr. Sie sind momentan noch zu weit vom Stadtzentrum entfernt (24 km Reichweite) und versuchen sich näher heranzuarbeiten, sind dabei aber bisher wenig erfolgreich. Sobald sie brauchbare Feuerstellungen bezogen haben, werden sie die Stadt mutmaßlich zerstören, mit dem Ziel, sie irgendwann einzunehmen. Das kann sehr lange dauern.

Es ist fraglich, ob Rußland überhaupt in der Lage ist, eine Großstadt wie Charkow oder Kiew einzunehmen.

Es ist damit zu rechnen, daß Mariupol demnächst fallen wird, womit Rußland seine Landbrücke zur Krim hätte. Ob die vor Mariupol eingesetzten Truppenteile noch einen besonderen Kampfwert haben und beim Angriff auf Charkow oder Kiew die Wende bringen können, dürfte fraglich sein.

Wo sich momentan anscheinend überhaupt nichts tut, ist Odessa. Es fehlt Rußland offenbar an allem, um noch eine vierte Großstadt anzugreifen.

Mir ist nicht klar, wie Herr Präsident Putin aus dieser Sache noch gesichtswahrend herauskommen will. Seinem Volke ggüber kann er sicher alles mögliche behaupten, vor der Welt steht er im Moment eher blamiert da.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.477
Das wüßte ich auch gerne. Bisher setzt Rußland etwa ein Fünftel seiner Truppen (um die 200.000 Mann) ein und verzichtet allem Anschein nach auf den Einsatz von Wehrpflichtigen und von Reservisten, deren Ausbildungsstand als bedauernswert gilt. Wenn es stimmt, daß jeweils das erste Bataillon jeder Brigade bzw. jedes Regiments aus Längerdienenden besteht, also ein Drittel des Verbandes, dann sind momentan zwo Drittel dieser kampffähigen Truppen bereits im Einsatz. Die Rechnung kommt natürlich schon deswegen nicht hin, weil beispielsweise auch Nationalgarde (eine schwerbewaffnete Polizei) im Einsatz ist und erhebliche Verluste erlitten hat, aber ich denke, es läßt sich sagen, daß längst nicht die ganze Million Mann eingesetzt werden kann und eingesetzt werden wird. Die 200.000 Ukrainer dagg. schon.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.019
Meine Angst ist:
Wenn Putin merkt, dass er seine Ziele nicht erreichen kann, dass er dann wie ein sterbender, tollwütiger Hund nur noch um sich beisst, heißt:
Einsatz von Atomwaffen!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.477
Tja, dann setzt er halt Atomwaffen ein. Vielleicht erst einmal taktische Atomwaffen und erst einmal nur zur Demonstration seiner Stärke und Entschlossenheit.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.477
Vielleicht wird er dann Opfer einer Palastrevolution, wenn genügend Schranzen aus dem zwoten Glied die Nerven verlieren und hoffen, aus der Sache noch rauszukommen. Soweit kolportiert wird, kann er das übrigens nicht allein. Es soll drei Atomkoffer geben, von denen zwo benötigt werden. Jetzt kann man sich spannende Szenarien vorstellen, in denen das Schicksal der Atomkoffer plötzlich von ein paar Leibwächtern oder Gardisten und deren ganz persönlichen Entschlüssen abhängt.
 

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