Lupo
Ritter Kadosch
- 3. Oktober 2009
- 6.391
Ja Lupo, machst du Sitz und hörst endlich auf zu kläffen!
Vergessen Sie‘s. Kommen Sie erstmal aus Ihrem Whisky-Nebel hervor. Laphroaigh ist eh besser.
Die einwandfreie Positionsbestimmung fußt definitiv auf den längst funktionierenden Methoden planer Trigonometrie, so wie bei der Seefahrt, da wird ausschließlich waagerechte, plane und nicht sphärische, Trigonometrie benutzt! Schon lange vor jedem Navi wurden geozentrische flache Karten für die Navigation auf hoher See verwendet, bis heute hat sich daran nichts geändert!
Das ist nur insofern richtig. als dass auf Papier gedruckte Karten notwendigerweise flach sind. Und mit den bereits von @Popocatepetl angesprochenen Projektsfehlern behaftet sind, die natürlich um so größer und bedeutsamer werden, je größer das auf der Karte dargestellte Gebiet ist.
Ansonsten: Sie schreiben völligen Mist. Oder plappern ihn nach. Schließen Sie mal Ihre Wissenslücken nachhaltig, statt sie mit blödem Geschwätz zu verkleistern. Hier mal die „Nautische Formelsammlung Navigation“:
… und schauen sich die Formeln insbesondere zu Kapitel 3, „Berechnung von Kursen und Distanzen“ näher an. Kleiner Tipp: Der Begriff „Großkreis“ stammt aus der sphärischen Trigonometrie und kommt in der ebenen Trigonometrie nicht vor. Im Prinzip reicht aber ein Blick auf das Kursbeispiel im Kapitel 3.4.5 Mischsegeln:

Gut, vielleicht hat sich ja an der hohen Kunst der Navigation seit April 2018 drastisch verändert, nachdem jahrhundertelang kein Schiff und später auch kein Flugzeug am Bestimmungsort ankam? Die Seefahrer waren übrigens der erste Berufsstand, der sich wirklich mit den geometrischen Konsequenzen aus der Kugelgestalt der Erde auseinander setzen musste. Und je besser das gelang, desto sicherer wurde auch die Navigation.
Sie werden in keinem Fachbuch zur Navigation eine flache Erde finden. Von daher wirklich die Frage, aus welchem Müllhaufen Sie Ihre Weisheiten beziehen?