Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Die flache Erde oder die Globus Lüge

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.392
Ja Lupo, machst du Sitz und hörst endlich auf zu kläffen!

Vergessen Sie‘s. Kommen Sie erstmal aus Ihrem Whisky-Nebel hervor. Laphroaigh ist eh besser.

Die einwandfreie Positionsbestimmung fußt definitiv auf den längst funktionierenden Methoden planer Trigonometrie, so wie bei der Seefahrt, da wird ausschließlich waagerechte, plane und nicht sphärische, Trigonometrie benutzt! Schon lange vor jedem Navi wurden geozentrische flache Karten für die Navigation auf hoher See verwendet, bis heute hat sich daran nichts geändert!

Das ist nur insofern richtig. als dass auf Papier gedruckte Karten notwendigerweise flach sind. Und mit den bereits von @Popocatepetl angesprochenen Projektsfehlern behaftet sind, die natürlich um so größer und bedeutsamer werden, je größer das auf der Karte dargestellte Gebiet ist.

Ansonsten: Sie schreiben völligen Mist. Oder plappern ihn nach. Schließen Sie mal Ihre Wissenslücken nachhaltig, statt sie mit blödem Geschwätz zu verkleistern. Hier mal die „Nautische Formelsammlung Navigation“:


… und schauen sich die Formeln insbesondere zu Kapitel 3, „Berechnung von Kursen und Distanzen“ näher an. Kleiner Tipp: Der Begriff „Großkreis“ stammt aus der sphärischen Trigonometrie und kommt in der ebenen Trigonometrie nicht vor. Im Prinzip reicht aber ein Blick auf das Kursbeispiel im Kapitel 3.4.5 Mischsegeln:

FA4FADD9-2751-4963-A87C-A7251C884FD2.jpeg

Gut, vielleicht hat sich ja an der hohen Kunst der Navigation seit April 2018 drastisch verändert, nachdem jahrhundertelang kein Schiff und später auch kein Flugzeug am Bestimmungsort ankam? Die Seefahrer waren übrigens der erste Berufsstand, der sich wirklich mit den geometrischen Konsequenzen aus der Kugelgestalt der Erde auseinander setzen musste. Und je besser das gelang, desto sicherer wurde auch die Navigation.

Sie werden in keinem Fachbuch zur Navigation eine flache Erde finden. Von daher wirklich die Frage, aus welchem Müllhaufen Sie Ihre Weisheiten beziehen?
 

Nedi

Großmeister
11. Dezember 2024
62
Man kann natürlich mehrere tausend Jahre Mathematik, Physik, Astronomie Geodäsie, Weltumrundungen per Schiff, unzählige Raumflüge verschiedenster Nationen auf eine Stufe mit ein paar Spinnern aus dem Internet auf eine Stufe stellen. Aber wer wird da wohl richtig liegen?
Was ich selber erlebt habe, dessen bin ich mir sicher. Aber es ist mir nicht nochmal wirklich möglich, festzustellen, dass diese Welt aus mehr als dem besteht, was ich erlebt habe. Ich kann natürlich Thesen teilen, nur weil sie von vielen auch geteilt werden, aber, das ist in der Religion ja auch so, und trotzdem sind diese Thesen untereinander nicht zu vereinen. Hier gibt es doch soviele Christen, die können sich doch nicht alle irren.....doch in Indien oder Japan, da gibt es soviele Hindus oder Buddisten, die können sich doch auch nicht alle irren.......
 

Giacomo_S

Ritter-Kommandeur des Tempels
13. August 2003
4.429
Ich kann natürlich Thesen teilen, nur weil sie von vielen auch geteilt werden, aber, das ist in der Religion ja auch so, und trotzdem sind diese Thesen untereinander nicht zu vereinen. Hier gibt es doch soviele Christen, die können sich doch nicht alle irren.....doch in Indien oder Japan, da gibt es soviele Hindus oder Buddisten, die können sich doch auch nicht alle irren.......

Leute, fresst Sch ....! Denn Millionen von Fliegen können sich nicht irren! :lol:


Der Unterschied: Religionen muss man glauben, wissenschaftliche Aussagen kann man prüfen.
Die Geologie basiert auf der Chemie und der Physik, die Chemie auf der Physik, die Physik auf der Mathematik und die Mathematik basiert auf der Logik. Alles in allem sind dies natürlich heutzutage gewaltige Gebäude, aber sie sind solide gebaut und keine Luftschlösser.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.023
Theoretisch ja. Praktisch können die meisten Menschen wissenschaftliche Aussagen nicht überprüfen, sondern müssen vertrauen. Und dann kommt jemand daher und errichtet ein Lügengebäude mit mehr oder weniger gut sichtbaren Löchern, ein Herr Däniken zum Beispiel (eigtl. ein sympathischer Mensch mit einem sympathischen Denkansatz), oder unsere Flacherdler hier, die sich ja auch auf eine scheinwissenschaftliche Diskussion einlassen, und dann hängt es nur noch davon ab, wem man vertraut oder ob das eigenen Weltbild gefestigt genug ist.

Deswg. ist es ja auch so eine Katastrophe, daß unsere Regierung sich solche Mühe gibt, das Vertrauen in den Staat zu untergraben, dankbar unterstützt von den Russenknechten. Wie soll man denn überprüfen, ob es die Kanzlerakte gibt? Kann man nicht. Man kann es nur für absurd halten. Für so absurd, wie man noch vor drei Jahren das Handeln unserer Regierung gehalten haben würde.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.392
@Nedi

Hm. Mal ganz drastisch gesagt: Du musst nicht den Arm in die Kreissäge stecken, um aus dem eigenen Erleben heraus sagen zu können, dass die Dinger gefährlich sein können. Genau dafür ist Dir der Verstand mitgegeben worden, und bei fleißigem Gebrauch des selben kommt man ziemlich weit, ohne selbst Erlebnisse haben zu müssen, auf die man gut verzichten kann. Und noch besser: Du kannst damit auch Dingen auf die Spur kommen, die Deinem eigenen Erleben aus den verschiedensten Gründen verschlossen bleiben.

Dein Ausspruch, nur bei selbst Erlebtem sicher sein zu können, ist ein Euphemismus. Die eigentliche Aussage ist die, dass Du Deinem eigenen Verstand nicht traust und es vorziehst, ihn nicht zu benutzen. Sorry, aber ich würde Dir da ein bisschen mehr Selbstvertrauen wünschen.

Mit Deiner Schüchternheit, Deinem eigenen Verstand zu trauen, weil Du ja nie ganz sicher sein kannst, wirst Du nur zur leichten Beute der @Lagavulin s dieser Welt, die diese Skrupel nicht nur nicht haben, sondern darüber hinaus ihrerseits keinerlei Hemmungen kennen, den allergrößten Blödsinn über Dinge zu verbreiten, die sie auch weder selbst erlebt haben können, noch von denen sie überhaupt eine Ahnung haben.

Und dabei geht es um mehr als nur den lächerlichen Blödsinn mit der flachen Erde. Es geht um Wirtschaftsminister, die noch nicht mal wissen was eine Insolvenz ist, Arbeitsminister, die noch nie in ihrem Leben einen Finger krumm gemacht haben, Theologen, die erklären, dass man keine Kernkraftwerke braucht usw. Obwohl diese Leute nachweislich nichts wissen und nichts können, sagt von denen sich auch keiner, dass sie nicht sicher kein können. Im Gegenteil, sie lassen Dir die Wohnungstür eintreten, wenn Du begründet anderer Meinung bist. All diese Typen profitieren prächtig von einer geduldigen Mehrheit, die in ihrer Unsicherheit noch nicht mal mehr imstande ist, den gröbsten Unsinn als solchen zu benennen und sich dagegen zu wehren.

Im Gegensatz zu einem @Lagavulin könntest Du es wahrscheinlich besser, also benutz mal Deinen Kopf. Du hast hier zwei Argumentationen vorliegen, versuch mal, beide nachzuvollziehen und auf Fehler abzuklopfen … das wäre auch ein richtiger Beitrag zur Diskussion, der über ein „Ach, ich weiß nicht …“ hinaus geht.
 

Ähnliche Beiträge

Oben Unten