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dodos Suche nach dem Sinn des Lebens

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.425
Nein. Ich bin exakt und sehr umfassend genau beim Thema.

Ich habe Ihnen Ihre Frage längst beantwortet und die Antwort sehr ausführlich begründet und darüber hinaus weiter führende Gedanken dargestellt. Ob nun gut oder schlecht, wenn Sie dies nicht erkennen, sind Sie zu dumm zum Lesen, das ist alles. Oder hat man vergessen, dass eine Antwort auch dann eine solche ist, wenn sie anders ausfällt als man erwartet?

Aber zumindest Ihre Antworten fallen nicht ganz unerwartet aus. Wieder einmal sind Sie nicht willens oder nicht in der Lage, irgend etwas Konstruktives zu einem Gespräch beizusteuern. Das ist jetzt der vierte Thread, in dem Sie einen User beiläufig mit Fragen belästigen, um dann für den Rest des Threads herumzunölen, sie wäre nicht beantwortet. Sie langweilen mit kompletter Geistlosigkeit - fällt Ihnen wirklich nichts besseres ein?

Haben Sie im realen Leben eigentlich die gleiche Macke, gleichzeitig Gespräche zu suchen und zu verweigern/vereiteln?
 

dodo

Geheimer Sekretär
22. Oktober 2021
650
Ich rede vom Sinn des Lebens und sie reden von:
Rassismus, Blödheit der Behörden, Energieverknappung,
Unkraut im gepflegten Garten, usw.
Wie kann man das mit dem Thema "Sinn des Lebens" verstehen?
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.425
Das habe ich Ihnen bereits in Beitrag #17 auseinander gesetzt. Ihre Frage wird nicht klüger, wenn Sie sie wiederholen.

Und in meinem von Ihnen beanstandeten Beitrag #10 habe ich übrigens Ihre ursprüngliche Frage in einem Satz beantwortet. Kleiner Tipp für Leute mit Leseschwäche: Der entsprechende Satz beginnt mit „Die korrekte Antwort aus meiner Position lautet also …“.

Möglicherweise hat Sie die Antwort nicht zufrieden gestellt. In diesem Fall pflegt man allerdings weitere Fragen zu stellen oder die Frage zu präzisieren. Oder Sie sehen es ganz anders. In diesem Fall pflegt man zu sagen „Danke für Ihre Sicht der Dinge. Aus meiner Sicht jedoch ist es so, dass …“. Einfach zu behaupten, es gäbe keine Antwort, wirkt etwas dümmlich, um es mal nett zu sagen.
 

William Morris

Groß-Pontifex
4. Mai 2015
2.928
Ganz allgemein, die Erhaltung der Art. Wozu auch immer.
Ansonsten hat das persönliche Leben keinen Sinn, man kann nur versuchen, es für sich mit Sinn erfüllen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.961
Die Erhaltung der Art ist kein Sinn. Welcher Sinn sollte das sein? Die nächste Generation würde ihren Sinn auch nur in der ihr folgenden finden, wäre in sich ebenso sinnlos, und immer so weiter. Die ganze unbeseelte Natur ist an sich sinnlos, der Mensch das einzige Wesen, das seinem Leben einen Sinn geben kann und der selbstgegebene Sinn der einzige, den es gibt. Wenn wir unseren Sinn im Arterhalt sehen, ist auch dieser Sinn selbstgegeben. Für die einen sind wir dabei Gottes Geschöpfe und Gott hat uns letztlich unseren Sinn und die Freiheit, unserem leben einen sinn zu setzen, gegeben, für die anderen vaterlose Kinder und allein im Weltall.
 

dodo

Geheimer Sekretär
22. Oktober 2021
650
. Welcher Sinn sollte das sein? Die nächste Generation würde ihren Sinn auch nur in der ihr folgenden finden, wäre in sich ebenso sinnlos, und immer so weiter. Die ganze unbeseelte Natur ist an sich sinnlos, der Mensch das einzige Wesen, das seinem Leben einen Sinn geben kann und der selbstgegebene Sinn der einzige, den es gibt. Wenn wir unseren Sinn im Arterhalt sehen, ist auch dieser Sinn selbstgegeben. Für die einen sind wir dabei Gottes Geschöpfe und Gott hat uns letztlich unseren Sinn und die Freiheit, unserem leben einen sinn zu setzen, gegeben, für die anderen vaterlose Kinder und allein im Weltall.
"Die Erhaltung der Art ist kein Sinn"

Wenn die Natur, ob Pflanze, Tier oder der Mensch,
nicht darauf bedacht ist, die Art zu erhalten,
dann ist die Erde nur noch eine Wüste ohne Leben.
 

Zerch

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.155
"Die Erhaltung der Art ist kein Sinn"

Wenn die Natur, ob Pflanze, Tier oder der Mensch,
nicht darauf bedacht ist, die Art zu erhalten,
dann ist die Erde nur noch eine Wüste ohne Leben.
Gäbe es kein Leben, gäbe es niemanden um dies bedauern zu können.
Woher kommt die geistige Präsenz, welche die Materie des Universums organisiert, um biologische Einheiten zu erschaffen? Biologie ist vergleichbar mit Technologie, eine intelligent orchestrierte Komposition aus der im Universum vorliegenden toten Materie.

Warum erschafft die geistige Energie Maschinen aus Sternenstaub? Gibt es ein übergeordnetes Ziel, oder ist alles nur sinnlose Selbstbestimmung, falls Existenz nur ein reiner Zufall sein sollte?

Sollte es ein Ziel geben, was garantiert den richtigen Weg, wenn das Bewusstsein doch nichts davon weiß? Ist alles fremdgesteuert und vorprogrammiert, und was hat es dann mit dem freien Willen auf sich?
-Ist alles nur chaotische Erfahrungsmache für unbestimmte Zweckhaftigkeit, also möglicherweise sinnlos und möglicherweise sinnvoll? (Der Weg ist das Ziel?)

Wo ist der Anfang existenzieller Sensation, und warum benötigt diese einen Sinn? Hat ein selbstauferlegter Sinn überhaupt Anspruch auf übergeordnete-, kosmische-, oder dimensionsbezogene Sinnhaftigkeit?

Ist alles nur Einbildung? -Wenn ja, was befindet sich hinter der Illusion, und woher kommt die Stimulation zur Anregung der erlebten Sensation, und zu welchem Zweck? Was ist das was angeregt wird, und wie ist es beschaffen?

-Es gibt einfach keine befriedigende Antwort zum Sinn des Lebens. Man kann sich einen Sinn nach eigenem Gefallen auferlegen, und dennoch eine Lüge leben, ohne dies als solchiges zu verspüren.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.425
"Die Erhaltung der Art ist kein Sinn"

Wenn die Natur, ob Pflanze, Tier oder der Mensch,
nicht darauf bedacht ist, die Art zu erhalten,
dann ist die Erde nur noch eine Wüste ohne Leben.

Der Sinn der Existenz ist also nach Ihren Worten Erhaltung der Existenz. Das ist selbstreferentiell und sagt nicht aus.

“Wozu bohrst Du hier ein Loch?“ - „Ich mache das, damit hier ein Loch ist.“ - „Welchen Zweck hat dieses Loch?“ - „Sinn und Zweck dieses Lochs ist, an dieser Stelle zu sein.“

Tolle Erklärung. Um aus dieser Zwickmühle heraus zu kommen, wäre vielleicht eine andere Fragestellung gut: „Was.hast Du mit diesem Loch vor?“. Oder, analog dazu: „Was hast Du mit Deinem Leben vor?“ oder ähnlich.
 

Zerch

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.155
Wenn jemand meint er habe etwas vor, geschieht das nur, weil dieser Jemand in irgendeiner Form existent ist. Und derjenige wird dadurch zu irgendeinem bewussten-, oder auch unbewussten Handeln herausgefordert, sei es durch den Überlebenstrieb oder auch nur durch eine flüchtige Idee.

Gäbe es keine geistige Existenz, gäbe es nichts was erreicht werden könnte, müsste, sollte, oder was auch immer im Raum steht und schwebt, und es könnte nicht mal in irgendeiner Form von irgendetwas registiert werden.
Alles was bleibt sind physikalische Prozesse und chemische Reaktionen ohne Bewusstsein, ohne das Vorhandensein eines Beobachters mit Bewusstsein.

So gesehen ist das Leben sinnlos, und es gibt sich nur selbst einen Sinn weil es existent ist. Nur warum ist es überhaupt existent?
Dabei beißt Ouroboros sich bis in alle Ewigkeit in das eigene Hinterteil.
 

Zerch

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.155
Ich sage der Mensch vegetiert in seiner Verkommenheit und Arroganz vor sich hin, und die Tiere gehen dem tatsächlichen Leben nach.

Die Menschheit weiß gar nicht wie verrückt sie ist, da alle sich schon daran gewöhnt haben, und nur noch verrückter werden.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.425
.So gesehen ist das Leben sinnlos, und es gibt sich nur selbst einen Sinn weil es existent ist. Nur warum ist es überhaupt existent?

Man kann das allerdings auch positiv sehen.

Warum die Existenz existiert, lässt nicht einfach mit „Warum?“ hinterfragen, jedenfalls nicht so, dass etwas Befriedigendes dabei herauskommt. Weil sich jede Antwort ihrerseits mit „Warum?“ hinterfragen lässt.

Nicht wegzufragen oder wegzudiskutieren ist allerdings die Tatsache, dass man existiert. Darin besteht ein unendlich großes Privileg gegenüber der einzigen anderen Alternative, nämlich nicht zu existieren. Man existiert und kann etwas draus machen.

Diese Möglichkeit hat jemand, der nicht existiert, nicht. Und in der Zeit vom Urknall bis zu unserer Geburt waren wir den nicht existieren Menschen gleich gestellt. Wie war das? Besser? Nö, da war einfach nur Nichts. Und das wird auch bald wieder so sein.

Was fängt man nun mit seiner Existenz an, mit der zeitlich begrenzten Möglichkeit, einmal mehr als Nichts zu sein?
„Es gibt keinen Sinn“ besagt, dass man keiner Zweckbestimmung unterworfen ist. Man ist von Natur aus kein Rädchen in einem großen Getriebe, das einen Zweck vorgibt. Man hat die Freiheit, mit seiner unvermittelt zugefallenen Existenz das anzufangen, was man will, innerhalb der Grenzen, die die eigene Vernunft ziehen sollte.

Das Ganze ist ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Die einzige wirkliche Sünde, die man begehen kann ist demgemäß, andere Menschen daran zu hindern, ihr Angebot so wahrzunehmen, wie sie es wollen und ihnen ihre Existenz zu vermiesen oder zu beenden. Aber auch das ist nicht so schwierig zu vermeiden.

Sollte man meinen. Aber der beste Weg, genau dies zu erreichen, ist, dem anderen einen angeblichen, verbindlichen „Sinn des Lebens“ vorzugeben und vorzuschreiben, wie er ihn zu erfüllen hat.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.177
Ich sage der Mensch vegetiert in seiner Verkommenheit und Arroganz vor sich hin, und die Tiere gehen dem tatsächlichen Leben nach.

Die Menschheit weiß gar nicht wie verrückt sie ist, da alle sich schon daran gewöhnt haben, und nur noch verrückter werden.
Im Abspann der 'Rocky Horror Picture Show' meint der Sprecher sinngemäß, dass die Menschen in Raum und Zeit verloren und sinnlos seien.
Manchmal denke ich das auch!
Irgendjemand hatte mal gesagt:
Ich liebe die Menschheit, aber ich hasse die Menschen!
Dieser widersprüchlichen Aussge kann ich mich anschließen!
 

dodo

Geheimer Sekretär
22. Oktober 2021
650
Der Sinn der Existenz ist also nach Ihren Worten Erhaltung der Existenz. Das ist selbstreferentiell und sagt nicht aus.

“Wozu bohrst Du hier ein Loch?“ - „Ich mache das, damit hier ein Loch ist.“ - „Welchen Zweck hat dieses Loch?“ - „Sinn und Zweck dieses Lochs ist, an dieser Stelle zu sein.“

Tolle Erklärung. Um aus dieser Zwickmühle heraus zu kommen, wäre vielleicht eine andere Fragestellung gut: „Was.hast Du mit diesem Loch vor?“. Oder, analog dazu: „Was hast Du mit Deinem Leben vor?“ oder ähnlich.
"Sinn und Zweck dieses Lochs ist, an dieser Stelle zu sein."

Ihre Aussage ist "Nichts"
Was ist ein "Loch"?
Ein Loch ist nichts, von einem Rand begrenzt.
 

Zerch

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.155
Man kann das allerdings auch positiv sehen.
Für mich gab es daran nicht unbedingt etwas negatives. Objektiv betrachtet ist alles wie es nun mal ist, mit seiner individuellen Qualität, ganz ohne menschliches Wertungssystem.

Nicht wegzufragen oder wegzudiskutieren ist allerdings die Tatsache, dass man existiert. Darin besteht ein unendlich großes Privileg gegenüber der einzigen anderen Alternative, nämlich nicht zu existieren. Man existiert und kann etwas draus machen.
Ja man existiert, aber man hat keinen Beweis für die tatsächliche, und ungefilterte Situation, in der man sich befindet.
Würde kein Bewusstsein existieren, wäre niemand da um etwas zu machen, und nichts würde eine Rolle spielen, es gäbe keine Privillegien, für niemanden, und das ist weder positiv, noch negativ. Es gibt dann niemanden der das nach seiner Kondition und Empfinden einschätzen kann.
Was fängt man nun mit seiner Existenz an, mit der zeitlich begrenzten Möglichkeit, einmal mehr als Nichts zu sein?
„Es gibt keinen Sinn“ besagt, dass man keiner Zweckbestimmung unterworfen ist. Man ist von Natur aus kein Rädchen in einem großen Getriebe, das einen Zweck vorgibt. Man hat die Freiheit, mit seiner unvermittelt zugefallenen Existenz das anzufangen, was man will, innerhalb der Grenzen, die die eigene Vernunft ziehen sollte.

Das Ganze ist ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Die einzige wirkliche Sünde, die man begehen kann ist demgemäß, andere Menschen daran zu hindern, ihr Angebot so wahrzunehmen, wie sie es wollen und ihnen ihre Existenz zu vermiesen oder zu beenden. Aber auch das ist nicht so schwierig zu vermeiden.
In gewisse Weise hat keiner etwas zu verlieren, da jeder auch nicht existent sein könnte, und jeder kann nach belieben walten. Und vielleicht ist genau das ein wesentlicher Teil des Sinnes hinter der Existenz, nämlich zu lernen, eine Harmonie des Ausgleichs für sich und andere zu schaffen.

Fehler begehen, aus Fehlern lernen, und die daraus resultierenden Konsequenzen verstehen. Eine rein geistige Entwicklung, innerhalb(?) einer materiellen Spielwiese unzähliger Möglichkeiten und Verlockungen.

Ich liebe die Menschheit, aber ich hasse die Menschen!
Dieser widersprüchlichen Aussge kann ich mich anschließen!
Ich habe ebenfalls meine Phasen der Ambivalenz, und schließe mich daher ebenfalls an.

Die Umkehrform, Ich liebe die Menschen, aber hasse die Menschheit, trifft in meinem Falle dann zu.
...oder ich liebe das Individuum, und verabscheue Massen in denen Individuen sang- und klanglos untergehen.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.177
Irgendwann hab' ich mal gelesen gelesen, dass WIR HIER sind, um zu lernen und zwar die 'kosmischen Gesetze'.
Eines wäre vllt.:
Das Universum gibt dir nicht, was du willst, sondern was du brauchst!
Nun ja, diese Lektion hab' ich schmerzvoll lernen müssen!
Aber vllt. müssen ja Lektionen, um sie zu verinnerlichen, immer schmerzvoll sein?!
 

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