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Engel, Malakim, Daimonoi

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.490
Eine witzige aber auch interessante Seite über Engeln, denn jetzt ist wieder Engelschwirrzeit.

Engel (3), griechisch: der Gesandte;
doch man ist kaum klüger, wenn man weiß, dass die Perser ihre Peris, die Hebräer ihre Malakim, die Griechen ihre Daimonoi hatten.

Da man um diese Geschöpfe zur Weihnachtszeit nit rumkommt, hatten sie uns, per Bibel, doch die Geburt Jesus mitgeteilt.
http://www.physiologus.de/e/engel.htm



Die Geschichte vom Sturz der Engel findet sich nirgendwo in den Büchern Mose; das erste Zeugnis, welches man dafür anführt, ist vom Propheten Jesaias, da er den König von Babylon anruft und spricht: »Wie ist es aus mit dir, o Bedrücker und Zinseintreiber! die Tannen und Zedern freuen sich deines Sturzes; wie bist du vom Himmel gefallen, o Hellel, schöner Morgenstern!« Man hat dies Hellel mit dem lateinischen Wort Lucifer übersetzt, und später kam der Name Luzifer mit allegorischem Sinn auf den Fürsten jener Engel, die Krieg im Himmel anfingen; schließlich ist dieser Name, welcher Schwefel und Morgenröte bedeutet, zum Namen des Teufels geworden.

Die christliche Religion ist auf den Sturz der Engel gebaut. Jene, die sich erhoben, wurden aus den Sphären, wo sie gewohnt hatten, mitten in die Erde hinabgeschleudert und wurden zu Teufeln. Ein Teufel versuchte Eva in Schlangengestalt und verdammte das menschliche Geschlecht. Jesus kam, das menschliche Geschlecht zu erlösen und den Teufel zu bezwingen, der uns noch immer versucht. Indessen findet sich diese grundsätzliche Überlieferung nur im apokryphen Buche Enoch, und dazu ist sie dort von der gängigen Überlieferung ganz verschieden.
Aber vielleicht macht es uns klüger, daß immer schon eine der ersten Ideen der Menschen diese war, vermittelnde Wesen zwischen die Gottheit und uns zu setzen: dies sind jene Dämonen, jene Genien, welche das Altertum erfand; der Mensch schuf die Götter immer nach seinem Bilde. Man sah die Fürsten ihre Befehle durch Boten bedeuten; also sendet auch die Gottheit ihre Läufer: Merkur und Iris waren Läufer, waren Boten.
 
Zuletzt bearbeitet:

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.490
Menschengedanken oder das wissende UBS

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Im Buddhismus habens keine FLÜGEL, sind aber auch Vermittler
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Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.204
Nun zur Fragestellung - wo geht es gerechter zu
Himmel oder
Hölle
Ist das eine ernsthafte Frage? Der Himmel kann warten, die Gerechtigkeit nicht. Die Frage ist, wie interpretierst du Gerechtigkeit! Deine Glaubenssätze bestimmen deine Gedanken über die Gerechtigkeit, bist du ein Zaddik und wie kannst du dir da sicher sein....
 

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.490
Ist das eine ernsthafte Frage? Der Himmel kann warten, die Gerechtigkeit nicht. Die Frage ist, wie interpretierst du Gerechtigkeit! Deine Glaubenssätze bestimmen deine Gedanken über die Gerechtigkeit, bist du ein Zaddik und wie kannst du dir da sicher sein....
Aber Ja!!

Ich gehöre dem Judentum nicht an, doch ich bin Gnostikerin, dem Shintoismus - durch Zen - sehr nahe, den Engeln, Malakim, Daimons, Bodhisattwas nicht abgeneigt und diese Engelserscheinungen tauchen überall auf. Ebenso gibt es das Paradies/Nirwana überall und all diese Erscheinungen - und nun kommt mir immer wieder so vor - die Hölle erleben wir hier auf Erden.

Gerechtigkeit gibt es hier wenig - gibt es die auch den die in den drüberen Bereichen - dort gibt es auch lt. Schriften>>> Hierarchien, also muss ich mich im Himmel, wie in der Hölle >>>hochdienen.

Sind diese Engelserscheinungen - Wegweiser?​
 

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.490

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Vom Boss der Hölle - persönlich,

MitBill Gates(der allerdings nicht namentlich genannt wird)ist manebenfallsim Bunde: „Habe ein paar Vorschläge gemacht, z. B.: jedes Jahr eine neue Version, die mit der vorigen nicht kompatibel ist, dazu ein unkalkulierbarer Absturzmechanismus“ (141)
 

Axiom

Geheimer Meister
21. März 2016
207

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.004
Engel als Vermittler zwischen Menschen und Gott sind in unserem Glauben durchaus vorhanden. Sie sagen, dass die Frau, die Sie begleiten, Engel "anbetet". Meinen Sie damit, dass sie die Engel im Gebet anruft? Wenn das so ist, so sollten Sie Verständnis dafür zeigen. Wer sich also an Engel wendet, nutzt sie als das, was sie sind: Vermittler zwischen uns und Gott.

Dieser Standpunkt ist eher katholisch, in jedem Fall aber kein evangelischer Standpunkt.
Nach Martin Luther findet der Gläubige seine Erlösung nur vor Gott allein, weder braucht er einen Vermittler, noch soll er einen solchen anrufen.
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.004
Kern der Bodhisattva-Philosophie ist der Gedanke, nicht nur selbst und allein für sich Erleuchtung zu erlangen und damit in das Nirwana einzugehen, sondern stattdessen zuvor allen anderen Wesenheiten zu helfen, sich ebenfalls aus dem endlosen Kreislauf der Reinkarnationen (Samsara) zu befreien.
buddhistisch

Was ist denn an der Bodhisattva-Philosophie noch buddhistisch?
Genau das wollte Siddharta Gautama, der historische Buddha, mit seiner Philosophie doch erreichen: Die Nutzlosigkeit von Göttern und Vermittlern, die Nutzlosigkeit, ja Schädlichkeit von Ritualen, die Hinwendung zur eigenen Entwicklungsarbeit zur Erleuchtung.
Bei Jesus Christus im Grunde genau dasselbe: Keine Vermittler, keine Rituale, nur vor Gott selbst findet der Gläubige seine Erlösung. Kein Weihwasser, kein Rosenkranz, kein Amulett, keine Götzen.

Offenbar waren solche sprituellen Ansätze aber zu theoretisch, zumindest für eine Weltreligion. Die ursprünglich kleinen Sektierer wären klein geblieben oder wieder in der Versenkung verschwunden.
Stattdessen führten nach dem Tod der Gründer ihre Erben irgendwann den Polytheismus wieder ein, durch die Hintertür, auch wenn die Anhänger dies natürlich anders deuten. Und da waren sie dann wieder: Die Bodhisattvas, Maria und die Heiligen, die ehemaligen Hindugottheiten als Buddhas, Weihwasser, Rosenkranz und Amulett.
 

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.490
Drum lob ich mir den Luzifer, denn der will uns aus der reinen göttlichen Welt herausziehen - aber uns ebenso von der bloß materiellen Welt loszulösen. Paradox - unauflöslicher Widerspruch und wir mittendrin.

Ich bin da der Meinung -JEDER sowie er will. Der Eine braucht Engeln, der eine Malakims, die Buddhisten ihre Bodhis und die Satinisten ihre Baphometen, usw. usf.
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.004
Ich bin da der Meinung -JEDER sowie er will. Der Eine braucht Engeln, der eine Malakims, die Buddhisten ihre Bodhis und die Satinisten ihre Baphometen, usw. usf.

Das mag schon sein. Ein besonders spritueller Mensch bin ich eh nicht, ich bekomme mehr eine Gänsehaut, wenn jemand das Wort "sprituell" auch nur ausspricht.
In keinem Fall aber wird eine Spiritualität aber darin bestehen, irgendwelche Figuren aufzustellen, wen sie auch immer darstellen mögen. Und sich vor ihnen zu verbeugen.
Der Buddhist dreht die Gebetsmühle, der Katholik benutzt Weihwasser und Rosenkranz - was aber haben solche Rituale mit Spiritualität gemein, aus welcher Kultur sie auch immer stammen mögen?

Die Reiligionsgründer haben solchen Zinnober nicht gewollt, ja, bekämpft. Ihnen ging es um etwas ganz anderes, die philosophische und soziale Weiterentwicklung der Menschheit.
Dem in Widerspruch steht dann ein Mafiosi, der in Sizilien jeden Sonntag in die Kirche geht und brav alle Lieder singt und sich mit Weihwasser bestäubt, Werktags aber 17 Menschen umbringt ...
Und genau aus diesem Grunde dulde ich eben nicht die Engeln und die Malakims, weil es sich um eine teils zynische Verklärung der Ideale der Propheten, Erleuchteten, Gurus und wie man sie immer bezeichnen mag der Vergangenheit handelt. Sie drehen sich nicht nur im Grabe herum, sondern rotieren wie Propeller ... weder haben sie das gewollt, noch geduldet. Ihre Philosophien des Friedens sind zur Fassade der Form verkommen, und das macht mich wütend.
 

die Kriegerin

Prinz von Libanon
19. September 2017
3.490
Deine Einstellung ist schon richtig, doch der Glaube ist eine absolut individuelle Angelegenheit.
Wir selbst sind aber von Mojo udgl. nicht ausgenommen. Denk da immer an meinen schwarzen Turmalin, der mich nun seit 40 J. begleitet.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.820
Der Buddhist dreht die Gebetsmühle, der Katholik benutzt Weihwasser und Rosenkranz - was aber haben solche Rituale mit Spiritualität gemein, aus welcher Kultur sie auch immer stammen mögen?

Ich glaube Du tust hier den Gebetsmühlen oder dem Rosenkranz etwas unrecht. Das sind doch nur Techniken um einen bestimmten Geisteszustand zu erreichen. Die kann man doch ganz objektiv danach bewerten ob der gewünschte Zustand erreicht wird oder nicht.

Vermutlich kann man das an den Hirnwellen sogar messen.
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.004
Ich glaube Du tust hier den Gebetsmühlen oder dem Rosenkranz etwas unrecht. Das sind doch nur Techniken um einen bestimmten Geisteszustand zu erreichen. Die kann man doch ganz objektiv danach bewerten ob der gewünschte Zustand erreicht wird oder nicht.

Vermutlich kann man das an den Hirnwellen sogar messen.

Nun, als überzeugter Protestant habe ich zu diesen Dingen eben eine fundamentale Haltung ... :D

Kürzlich sah ich eine Doku über Lamas in Burma, die beim Betreten eines Tempels en passent eine Gebetsmühle anstießen - da kann ich nicht erkennen, es ergäbe sich daraus ein bestimmter Geisteszustand. Im weiteren Verlauf der Doku sah man dann Zeremonien mit Kostümen, Tänze mit Masken, Schauspiele mit Tiernachahmungen und vieles mehr. Nachdem, was ich in einer weltlichen Biografie des historischen Buddha gelesen habe, möchte ich annehmen, Siddharta hätte das alles eher als "schamanistisch" eingestuft. Natürlich wird dies alles von den Akteuren "buddhistisch" interpretiert, der Kranich als höchste Inkarnation Buddhas usw. usf., aber auch mich wirkte das alles mehr wie eine buddhistische Deckelung ehemals heidnischer Riten - was es in der einen oder anderen Form im Christentum genauso gibt.
Buddha selbst hat meditiert, Rituale als solche aber als nutzlos abgelehnt, genauso wie - nach langer, und schmerzlicher Erfahrung - die Askese.

Weihrauch, Weihwasser, Rosenkranz ... aus dem Leben Jesu wird über diese Dinge im NT jedenfalls nichts berichtet - und mutmaßlich sind sie auch viel älter. Der Gebrauch von Weihrauch in der Liturgie wurde von den Kirchenvätern sogar explizit abgelehnt. Außerdem kann ich mich nicht erinnern - außer dem Abendmahl selbst - Jesus hätte im NT überhaupt nur ein Ritual ausgeführt. Eher stand er selbst dem kritisch gegenüber, denn das praktisch einzige Mal, wo Jesus wirklich biestig wird, ist vor dem Tempel, wo er die Tische der Geldwechsler und Opfertierhändler über den Haufen wirft.

Als Protestant habe ich bestimmte Aspekte der katholischen Frömmigkeit nie verstanden, als Kind schon gar nicht, letztlich bis heute nicht. Ich respektiere sie, dennoch ist das alles für mich nur überflüssiger Zinnober. Was hat eine Marienprozession mit dem Christentum zu tun, oder gar wie in manchen südlichen Ländern irgendein Heilige/r, die/der da durchs Dorf getragen wird? Schließlich geht's im NT um Jesus Christus, sein Leben und seine Lehren, und Maria ist nur eine Randfigur - und das auch nur ganz zu Anfang.
Ein beliebtes Thema christlicher Ikonografie des MA ist das Motiv "Die Krönung der Maria": Maria thront, an ihrer rechten Seite Jesus, an ihrer linken ein anderer (Petrus? Johannes der Täufer?) und beide halten sie ihr eine Krone übers Haupt. Im Grunde eine völlige Verdrehung NTer Inhalte. Auf vielen anderen Bildern taucht neben Maria noch gleich eine andere Jungfrau auf, Anna, Marias Mutter - über die man in der ganzen Bibel überhaupt nichts lesen kann.
 

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