Krieg: USA greift Venezuela an

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Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.754
Die Sowjetunion und später Russland waren in einer leichten Krise, weil der unfähige Gorbatschow und der unfähige Alkoholiker Boris Jelzin, der für eine Flasche Wodka alles gemacht hat, es nicht händeln könnte.

Die Sowjetunion war in keiner leichten, sondern in einer schweren Krise, ausgelöst durch den Reaktorunfall von Tschernobyl.
Wieviele Menschen waren in die von der Sowjetunion nach der Katastrophe unternommenen Maßnahmen eingebunden? 500.000? Eine Million?
Diese Belastung konnte die ohnehin bereits angeschlagene Volkswirtschaft der Sowjetunion nichtmehr tragen, und deshalb kam es zum Kollaps.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.597
Die Sowjetunion war schon lange vorher in der Krise. Eine polnische Freundin meinte, der Aufstand 1980 sei entstanden, weil die Sowjetunion olympische Spiele veranstaltete und es deswg. in Polen nur noch Brot und Essig zu kaufen gab.
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.754
Die Sowjetunion war schon lange vorher in der Krise. Eine polnische Freundin meinte, der Aufstand 1980 sei entstanden, weil die Sowjetunion olympische Spiele veranstaltete und es deswg. in Polen nur noch Brot und Essig zu kaufen gab.

Ja, das war der allgemeine Kanon, als ich im Jahr 1981, als junger Mann, mit einem Lebensmittel- und Kleidungstransport selbst in Polen war.
Ob das wirklich so war ... oder auch nur eine polnische Strassenlegende ...
Aber Tschernobyl hat ihnen dann den Rest gegeben.
Was ich der Sowjetunion aber lassen muss: Sie hat enorme Anstrengungen unternommen, mit vielen persönlichen Opfern, um den Schaden der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zumindest zu begrenzen. Im Vergleich dazu kann ich im japanischen Fukushima dergleichen nicht erkennen.

Im Rückblick auf Tschernobyl lässt sich erkennen: Es bestand das reale Risiko einer noch viel schwereren Katastrophe im Nachhinein, das Durchschmelzen des Reaktors auf das Grundwasser, mit weitreichenden Folgen nicht nur für die Länder Sowjetunion, sondern vor allem für ganz Europa und auch die Welt. Jede Volkswirtschaft der Welt wäre damit überfordert gewesen. Die Liquidatoren, Bergarbeiter, Piloten u.a. mögen nicht die Wahl gehabt haben, diese Jobs abzulehnen. Heldenhaft bleibt ihr persönlicher Einsatz aber dennoch.
Ich bezweifle sehr, dass diese Einsätze in einem freien Land möglich gewesen wären. Die Menschen hätten sie einfach abgelehnt. Notwendig waren sie aber trotzdem.

Der Nuklearunfall von Tschernobyl war durch ein fahrlässiges Experiment selbstverschuldet. Fukushima wurde durch eine Naturkatastrophe in nicht vorhergesehenem Ausmaß zerstört. Vielleicht kann man beide Fälle nicht der Nukleartechnologie als solcher vorwerfen.
Vielleicht handelt es sich auch um eigentlich ganz unwahrscheinliche, aber leider vorkommende Unfälle.
Sie haben aber eines gemeinsam: Wenn sie passieren, dann ist ihr Schaden desaströs. Nicht nur für die Volkswirtschaften, sondern auch für die sozialen Strukturen und das physische und psychische Wohlergehen eines Volks.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.653
Der größte Schaden, den Fukushima angerichtet hat, war die Zerstörung von 17 Kernkraftwerken im fernen Deutschland. Für Japan selbst ist dieser Teil des Unglücks ziemlich glimpflich abgegangen. Es war nach wie vor eine Erdbeben- und nachfolgende Tsunamikatastrophe und keine Atomkatastrophe. Der Schaden wat zwar hoch, aber auch nicht höher, als wäre da irgend ein Chemiewerk betroffen gewesen.

Ansonsten sind die Gründe für die Havarie in dem japanischen Kernkraftwerk wohlbekannt. Industrieanlagen pflegen kaputt zu gehen, wenn sie von Tsunamis geflutet werden. Kernkraftwerke machen da keine Ausnahme. Das jeweilige Standortrisiko für derartige Schäden lässt sich eigentlich recht gut abschätzen. Und es rechtfertigt keinesfalls, alles Hals über Kopf abzuschalten, egal, ob es bei drei auf dem Baum ist oder nicht.

Tschernobyl. Von den 17 gebauten Reaktoren des Typs RBMK liefen im Jahr 2024 noch 7 Stück. Die letzten sollen 2034 aus dem Betrieb gehen. Die Ursache für den Reaktorunfall ist zwar eine krasse Fehlbedienung, aber die grundsätzliche Möglichkeit eines solchen Unfalls ist bei diesem Reaktortyp bauartbedingt. Er kann durch Fehlbedienung zerstört werden.

Was die Folgen betrifft: Ich kann mir gut vorstellen, dass Tschernobyl seinen Anteil am Scheitern des Sowjetreiches hatte. Aber wirtschaftlch war die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken ohnehin nur noch ein Koloss auf tönernen Füßen. Tschnernobyl hat da sicherlich noch beschleunigt, aber nicht verursacht, was sonst passiert hätte.

Bei den Auswirkungen von Tschernobyl auf Mensch und Umwelt muss man berücksichtigen, dass sämtliche Information durch Filter geht und genau unglaubwürdig ist wie jede Kriegsberichterstattung. Denn natürlich führten Grün und Medien einen Krieg gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie und verbreiten ausschließlich Propaganda, keine neutrale Information. Erkennt man gut daran, wenn man nie versäumt, die 11000 Erdbebentoten so zu erwähnen, dass man Sie unwillkürlich dem Reaktorunglück zurechnet. Die Grünen haben es ja auch geschafft, die 11000 Toten tatsächlich als Opfer dieses Unglückks zu bezeichnen.

Also, die Berichts- und Deutungshoheit über Tschernobyl liegt seit 1986 in den Händen von Kräften, die nachweislich kein Problem damit haben zu lügen und auch keinerlei Interesse haben, irgend etwas verlautbaren zu lassen, was anders als Anti-Atom verstanden werden könnte. Warum sollten diese Leute hier ehrlicher sein als bei Corona, Migration und Klima? Ich weiß nicht, welche Informationen bei Tschernobyl „richtig“ sind, gerade, wenn es um Bewertungen geht. Aber ungeprüft würde ich überhaupt nichts übernehmen, was als öffentliche Meinung und Kenntnisstand erzeugt wurde.
 

Rülspmin

Großmeister
11. April 2025
77
Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte Tschernobyl als auch Fukushima liefen anschließend weiter.
Ich google es mal seufz...
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.653
Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte Tschernobyl als auch Fukushima liefen anschließend weiter.
Ich google es mal seufz...

Kannst Du machen - das ist das Kellerfenster. Der letzte Block in Tschernobyl wurde, wenn ich‘s richtig in Erinnerung habe, im Jahr 2000 stillgelegt. Das Kernkraftwerk in Fukushima wurde wieder instandgesetzt und ist mit hoffentlich mit besserem Hochwasserschutz wieder in Betrieb.
 

Nachbar

Ritter Kadosch
20. Februar 2011
5.152
Stimmt. Science, der man followen muss, sofern sie das sagt, was zur Ideologie passt, ist eher grün.

Ach ja, viel dusseliges Gerede und letztlich natürlich nichts zur Sache. Nämlich der, dass Alkohol schlicht und einfach eine Droge ist. Wohlmöglich deshalb, weil es dagegen kein valides Argument gibt?


Ein grauenhaftes Beispiel für Konsequenzen der psychoaktiven Wirkung von Alkohol hat sich in der Silvesternacht in Crans-Montana ereignet.
Dass die Droge Alkohol umfangreich im Spiel war darf als gesetzt gelten: Sylvesterfeier in einer Bar. Nach Mitternacht. Überwiegend junge Menschen.

Nüchterne junge Menschen halten Sprühfontänen nicht gegen eine offenbar – und wohlmöglich auch offenkundig – nicht schwer entflammbare Decke, sondern sie denken. Aber wenn die Droge Alkohol mit seiner wohlig warmen Scheissegal-Welle das Denken (und somit das Abschätzen von Risiken und Konsequenzen) weggespült hat, dann öffnet sich die Pforte für so eine Tragik. Und anderenorts krachen zwei junge Menschen in den Gegenverkehr oder stechen in einer Kneipe auf sich ein.

Es geht mir nicht darum, Alkohol als eine der gefährlichsten Drogen verbieten zu wollen. Schon deshalb nicht, weil er mir gelegentlich gefällt, weil er ein Kulturgut ist und, was allein schon reicht, weil es unmöglich ist. Es geht mir darum, aus der Diskussion über andere Drogen die Hysterie raus zu nehmen und zu Realitätsnähe zu finden. Kaum eine andere Droge setzt so vehement das vernünftige Denken und Handeln ausser Kraft wie Alkohol es bewirkt. Und das ist einfach ein Fakt, ohne jegliche politische Farbe.



Insofern empfinde ich es als bodenlos manipulativ, wenn nun Alkohol ohne jede Berücksichtigung, wer was damit macht, pauschal zur allergefährlichsten Droge schlechthin hochgejazzt wird.
Alkohol landet nicht in jeder vergleichenden Studie auf Platz 1, aber einen Spitzenplatz schafft er immer. Und vollkommen zurecht.
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.754
Wir sind hier ohnehin immer wieder OT, daher erlaube ich mir, dies zu kommentieren:

Ein grauenhaftes Beispiel für Konsequenzen der psychoaktiven Wirkung von Alkohol hat sich in der Silvesternacht in Crans-Montana ereignet. Dass die Droge Alkohol umfangreich im Spiel war darf als gesetzt gelten: Sylvesterfeier in einer Bar. Nach Mitternacht. Überwiegend junge Menschen.

Die genaue Brandursache des Vorfalls steht noch aus.
Mein Boss, selbst Gastro-Großunternehmer, teilte mir heute morgen mit:

"Die Gäste lassen Batterien von Champagnerflaschen über Kopf umhertragen, und an diesen sind Wunderkerzen befestigt. Die Gäste demonstrieren ihren Wohlstand, das wollen die Leute heutzutage so. Man muss mit diesem Pyro-Blödsinn halt aufhören und LED zum Zweck verwenden. Nicht eingehaltene Brandschutzbestimmungen sind das andere."

Wenn dem so ist, so war es am Ende eine völlig fahrlässige Form der Selbstdarstellung, von den Betreibern und Mitarbeitern hirnlos mitgespielt, die zu dem schweren Unglück geführt hat. Der Alkohol hat da sicher eine Rolle gespielt, der wahre Kern aber ist dieser moderne Wahn, aus allem ein Spektakel machen zu müssen. Nicht auszuschließen, dass im Rahmen der Untersuchung viele SP-Aufnahmen zutage treten, aus allen möglichen Winkeln: Gedacht dazu, die geschmacklose Selbstinszenierung in den sozialen Medien zu präsentieren.

Aus denselben Gründen passieren Unfälle auch ohne Alkohol im Spiel: Menschen fallen für Selfies von Klippen oder fahren sich mit Autos, die sie nicht beherrschen, zu Tode - wie z.B. am 21. Dezember der Spiele-Entwickler Vince Zampella (Call of Duty).
Ist es zynisch, dies unter einem einzigen Begriff - Hybris - zusammen zu fassen?

Ach ja, viel dusseliges Gerede und letztlich natürlich nichts zur Sache. Nämlich der, dass Alkohol schlicht und einfach eine Droge ist. Wohlmöglich deshalb, weil es dagegen kein valides Argument gibt?

Niemand bezweifelt das.

Kaum eine andere Droge setzt so vehement das vernünftige Denken und Handeln ausser Kraft wie Alkohol es bewirkt. Und das ist einfach ein Fakt, ohne jegliche politische Farbe.

Jede Droge hat diese Eigenschaft, mal mehr, mal weniger, mal anders. Das ist der Grund, warum man Drogen nimmt.
Und wie man sieht: Auch das Internet vernebelt den Menschen das Hirn.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.653
Ach ja, viel dusseliges Gerede und letztlich natürlich nichts zur Sache. Nämlich der, dass Alkohol schlicht und einfach eine Droge ist. Wohlmöglich deshalb, weil es dagegen kein valides Argument gibt?

Ist Dir schon mal aufgefallen, dass ich ja keineswegs bestreite, dass Alkohol eine mit Gefahren verbundene Droge ist? Keine Ahnung, was für einen Scheiß Du mir da jetzt schon wieder unterzuschieben versuchst.

Also, zum gefühlt 27sten Male: Die Diskussion ging irgendwann mal um Trumps vorgeblichen Drogenkrieg gegen Venezuela, und bei den Drogen, um die es hier geht, spielt Alkohol eher keine Rolle. Auch nicht die Tragik junger Leute mit zu viel Geld und Hang zu Snobismus. Und ob und was die nun intus hatten, weiß man auch nicht. Das, was Du als „Sache“ bezeichnest, zu der ich angeblich nichts schreibe - ist eben ganz genau nicht die Sache hier.

Der Sarkasmus mit der „zu followenden Science“ war durchaus nicht nur Blödelei. Oder bildest Du Dir ein, ich hätte den Bockmist, den Du hier bei Klima oder Corona hier als „Wissenschaft“ vertickt hast, vergessen? Jedesmal, wenn Du im Brustton der Überzeugung „Wissenschaft“ sagst, weiß ich, es kommt irgend ein Knaller, bei dem ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll.
 

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