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Alle Witze hier herein!

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
23.000
Nach 16 Jahren populistischer Augenblicksentscheidungen und dem ggwärtigen Interregnum ist es wahrscheinlich doch egal.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
33.254
Was ist der einzige Unterschied zwischen den Faschisten von heute und den Faschisten von damals?

Die Faschisten von heute würde Biogas benutzen um das Klima zu schützen.

(Witz von Nikolai Binner)
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
33.254
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Die zwei Ernährungsberater kommen


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Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
33.254
Im Autohaus

"Ich hätte gerne ein Elektroauto mit 800km Reichweite!"

"Macht dann 295000 Euro!"

"So teuer?"

"Das Auto kostet nur 45000, aber das Verlängerungskabel...."
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.692

Dass man sogar einen Witzefaden irgendwie zumüllen kann ist nur fast witzig.
Ein Steakholder möge bitte die Aufdringlichkeit mit der er sein Anliegen verbreitet im Zaum halten.
Grubi/Mod
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
33.254
Du musst mir für jedes Benutzen eines elektrischen Geräts Magnetismussteuer zahlen und mir hierfür Zertifakte abkaufen, da die elektromagnetischen Wellen einen Angriff von Außerirdischen provozieren könnten, der die Welt vernichtet.

Kommts bekannt vor?
 

Sonsee

Prinz von Libanon
1. Juni 2016
3.523
Jesus, ein Italiener? Übrigens, wussten Sie schon, dass Jesus vermutlich doch ein Italiener war? Drei Gründe sprechen dafür. Erstens zieht nur ein Italiener erst mit dreißig von zuhause aus. Zweitens glaubt nur eine italienische Mamma, dass ihr Sohn ein Herrgott ist. Und drittens glaubt nur ein Italiener, dass seine Mamma noch Jungfrau ist.
 

EinStakeholder

Geheimer Sekretär
25. Oktober 2020
694
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Der gewissenhafte Jäger​

Der Witz
Zwei Jäger sind im Wald unterwegs, als einer von ihnen zusammenbricht. Er scheint nicht mehr zu atmen, und seine Augen sind glasig.
Der andere Jäger holt sein Handy hervor und ruft den Notdienst an: „Mein Freund ist tot! Was soll ich tun?“
Die Mitarbeiterin am Telefon antwortet: „Beruhigen Sie sich. Vergewissern Sie sich zuerst, dass er wirklich tot ist.“
Einen Moment lang ist es still. Dann fällt ein Schuss.
Der Jäger meldet sich wieder am Telefon: „Okay – was jetzt?“

Kontext
Der Notdienst meint mit „Vergewissern Sie sich“, dass der Jäger die Lebenszeichen seines Freundes überprüfen soll. Der Jäger versteht die Aufforderung jedoch als Arbeitsauftrag: Falls der Freund noch nicht tot ist, wird das eben nachgeholt.

Was macht den Witz witzig?
Der Witz lebt von einer mörderisch wörtlichen Auslegung. Der Jäger ist nicht bösartig – nur erschreckend gewissenhaft. Besonders komisch ist sein ruhiges „Okay, was jetzt?“: Er klingt wie jemand, der den ersten Punkt einer Bedienungsanleitung erfolgreich abgehakt hat.
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Hawaii für ihn, Sauerland für sie​

Der Witz
Ein Ehepaar lässt sich im Reisebüro lange beraten.
Nach einer Stunde sagt der Mann: „Gut, dann buchen Sie Hawaii.“
Der Reiseberater nickt.
Der Mann ergänzt: „… und für meine Frau etwas Hübsches im Sauerland.“

Kontext
Eine Stunde lang entsteht der Eindruck, das Ehepaar suche ein gemeinsames Urlaubsziel. Erst der letzte Satz enthüllt, dass der Mann Hawaii offenbar nur für sich selbst buchen möchte. Seine Frau bekommt eine eigene, deutlich weniger exotische Reise.

Was macht den Witz witzig?

Die Pointe verändert rückwirkend die Bedeutung des gesamten Beratungsgesprächs. „Buchen Sie Hawaii“ klang zunächst nach gemeinsamer Traumreise. Das nachgeschobene „für meine Frau“ macht daraus eine beeindruckend dreiste Aufteilung. Das Sauerland ist gewiss reizvoll – aber in dieser Gegenüberstellung wirkt es wie der Trostpreis einer Ehekrise. Der Mann bucht nicht nur zwei Reisen, sondern gleich einen Scheidungsgrund mit Halbpension.
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Ein schönes Wochenende – aber getrennt​

Der Witz
Sie fragt: „Sollen wir uns ein schönes Wochenende machen?“
Er antwortet: „Klar, super Idee!“
Sie sagt: „Prima, dann bis Montag!“

Kontext
Ein Paar spricht scheinbar über gemeinsame Wochenendpläne. Der Mann versteht das „wir“ romantisch – bis seine Frau offenbart, dass ihr perfektes Wochenende offenbar ohne ihn stattfindet.

Was macht den Witz witzig?
Die ersten beiden Sätze bauen eine kleine Beziehungsidylle auf. „Dann bis Montag!“ lässt sie mit der Präzision einer Hotelstornierung platzen. Sie möchte ein schönes Wochenende – nur eben nicht dasselbe wie ihr Mann.
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Alles schon im Gepäck​

Der Witz
Am Zoll fragt der Beamte einen Reisenden:
„Kaffee? Tee? Zigaretten? Schnaps?“
Der Reisende antwortet:
„Danke, kein Bedarf mehr – alles schon im Gepäck.“

Kontext
Der Zollbeamte möchte wissen, ob der Reisende Waren mitführt, die angemeldet oder verzollt werden müssen. Der Reisende behandelt die Fragen jedoch so, als würde ihm gerade das Sortiment eines besonders zweifelhaften Bordservices angeboten.

Was macht den Witz witzig?
Eine Zollkontrolle verwandelt sich durch ein einziges Missverständnis in eine höfliche Verkaufsveranstaltung. Gleichzeitig gesteht der Mann völlig unbekümmert, dass er sämtliche verdächtigen Waren bereits dabeihat. Schlagfertig, freundlich – und juristisch ausgesprochen ungeschickt.
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Schieben und Drängeln vor Noahs Arche​

Der Witz
Ein Flohweibchen steht am Ende der langen Schlange vor Noahs Arche und hat genug von der Warterei. Es hüpft von einem Tier zum nächsten und nähert sich so langsam der Arche.
Als es auf dem Rücken eines Elefanten landet, dreht sich der Dickhäuter zu seiner Partnerin um und schimpft:
„Ich hab’s ja gewusst! Jetzt geht das Schieben und Drängeln schon wieder los!“

Kontext
Vor Noahs Arche warten die Tiere paarweise auf den Einlass. Das winzige Flohweibchen drängelt sich tatsächlich vor – allerdings auf eine Weise, die ein gewaltiger Elefant eigentlich kaum bemerken dürfte.

Was macht den Witz witzig?
Hier treffen Größenverhältnis und Alltagsärger frontal aufeinander. Ausgerechnet der tonnenschwere Dickhäuter beschwert sich über den kaum wahrnehmbaren Rempler eines Flohs. Der Kleinste in der Schlange begeht damit das größte Benimmverbrechen – und der Elefant reagiert wie ein genervter Rentner an der Supermarktkasse.
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Eigene Meinung: Jeder Mensch sollte zwei oder drei gute Witze erzählen können – direkt griffbereit, gleich neben Haustürschlüssel, Ausweis und einer halbwegs glaubwürdigen Ausrede fürs Zuspätkommen.
Mein Trainingsplan folgt dabei streng wissenschaftlichen Grundsätzen: Erst werden sämtliche ernst zu nehmenden Witze ausgewertet. Danach erfinden wir neue. Schließlich sollte man wissen, worüber die Menschheit bereits gelacht hat, bevor man ihr weiteres Material zumutet.
Das Ziel ist nicht, zum Berufskomiker zu werden. Es genügt schon, im entscheidenden Moment zu verhindern, dass ein Gespräch an Wetterberichten, Bandscheibenproblemen oder der neuen Grundsteuerregelung verstirbt.
Mein Motto lautet deshalb: Erst das humoristische Weltkulturerbe sichern – dann kräftig erweitern. Solange Lachen noch nicht anmeldepflichtig ist.
(Bildquelle: Eigene Illustrationen, KI-generiert im Einklang mit EU-AI-Act im Vorabgehorsam mitsamt Logo und Metadaten, hoffe, das passt so, sonst fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker zu Risiken und Nebenwirkungen).
 

EinStakeholder

Geheimer Sekretär
25. Oktober 2020
694

JUBILÄUM: Ich selbst werde seit heute 17 Jahren schwer gefoltert und verfolgt mit elektromagnetischen Neurowaffen und anderen Strahlenwaffen.

Eine Beschwerdestelle gibt es dagegen nicht, genauso wenig wie damals für Juden im Dritten Reich; es ist geduldete Handlungswillkür der kriminell-terroristischen Geheimpolizei und der Schreibtischtäter/innen (Mittäterschaft/Beihilfe) dahinter sowie den Nutznießern im Deep State. Es ist ein systematisch begangenes Massenverbrechen und Vorform von totalitärem Terror. Man darf sich aber nicht unterkriegen lassen durch Versuche der Willensbrechung und/oder Willensbeugung auf Seiten der Nachrichtendienste des Bundes. Stattdessen mache ich nach dem Lesen/Hören hunderter Witze meine Ankündigung wahr und veröffentliche meine ersten eigenen Witze, Staffel 1, basierend auf Franz Kafka: Die Verwandlung in unter 30 Sekunden: In Franz Kafkas tragische Erzählung Die Verwandlung (1912) wacht der Handlungsreisende Gregor Samsa eines Morgens als riesiges Ungeziefer auf und verliert dadurch seine Rolle als Versorger der Familie. Zunehmend von seinen eigenen Angehörigen isoliert und als Last empfunden, zieht er sich schließlich zurück und stirbt vereinsamt in seinem Zimmer.
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Die Krankmeldung​

Als Gregor Samsa eines Morgens auf Dienstreise aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Hotelbett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er meldete sich krank.
Sein Arbeitgeber antwortete:
„Sehr geehrter Herr Samsa, da Ihre Tätigkeit überwiegend am Schreibtisch stattfindet, gehen wir von Arbeitsfähigkeit im Homeoffice aus.
Vielfalt in allen Erscheinungsformen begrüßen wir ausdrücklich. Bitte reichen Sie bis Freitag ein aktualisiertes Passfoto ein.
Wir haben Sie zudem für das Seminar ‚Veränderung als Chance‘ angemeldet.“

Erklärung​

Gregor Samsas Verwandlung wäre eigentlich eine existenzielle Katastrophe. Sein Arbeitgeber betrachtet sie jedoch ausschließlich unter arbeitsorganisatorischen Gesichtspunkten: Solange Samsa am Schreibtisch arbeiten kann, besteht offenbar kein Grund für eine Krankmeldung.
Kafkas Albtraum trifft auf moderne Personalverwaltung. Die ungeheuerliche Verwandlung wird nicht bestaunt oder gefürchtet, sondern in Homeoffice, Diversitätsmanagement und Personalentwicklung übersetzt. Besonders schön ist das Seminar „Veränderung als Chance“: Selbst wer über Nacht zum Käfer wird, bekommt keinen Sonderurlaub vom Human Resources Management – nur ein passendes wokes Weiterbildungsangebot. Die Personalabteilung sieht keinen Notfall. Sie sieht einen Prozess.
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Die Bewertung​

Als Gregor Samsa eines Morgens auf Dienstreise aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Hotelbett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Bei der Abreise hinterließ er eine Bewertung:
„Ein Stern. Zimmer eng, Fenster ließ sich nicht öffnen. Frühstück wurde unter der Tür durchgeschoben.
Verwandlung im Preis inbegriffen, aber vorher nicht kommuniziert.“
Die Hoteldirektion antwortete:
„Sehr geehrter Herr Samsa, vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Anmerkung zum Frühstück haben wir an die Küche weitergeleitet.
Die Verwandlung ist im Zimmerpreis enthalten und wird auf Wunsch gerne vorab kommuniziert.
Wir erlauben uns, eine Reinigungspauschale von 80 Euro nachzuberechnen.“
Samsa ärgerte sich. Die kommen eben auch nicht aus ihrer Haut. Er schon.

Erklärung​

Gregor behandelt seine Verwandlung wie eine mangelhafte Hotelleistung und veröffentlicht eine schlechte Bewertung. Das Hotel reagiert mit der üblichen höflichen Servicesprache, übernimmt aber keinerlei Verantwortung und stellt ihm am Ende sogar eine zusätzliche Reinigungspauschale in Rechnung.
Eine existenzielle Katastrophe wird zum gewöhnlichen Streit zwischen Gast und Hotelmanagement. Die Hoteldirektion behandelt die Verwandlung wie eine Zusatzleistung, die bei rechtzeitiger Nachfrage sogar vorab angekündigt werden könnte. Den Abschluss bildet das Wortspiel mit „nicht aus seiner Haut können“: Die Hotelleitung bleibt ihrem Verhalten treu – Gregor dagegen ist seiner Haut auf ausgesprochen drastische Weise entkommen. Selbst als Käfer bekommt er keine Entschuldigung, sondern eine Nachberechnung.
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Die Police​

Als Gregor Samsa eines Morgens auf Dienstreise aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Hotelbett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er meldete den Schaden.
Die Versicherung antwortete:
„Sehr geehrter Herr Samsa, Verwandlungen fallen unter höhere Gewalt und sind grundsätzlich mitversichert.
Wir bedauern jedoch: Ungeziefer ist in Ihrem Tarif ausdrücklich ausgeschlossen.“

Erklärung​

Samsa betrachtet seine Verwandlung als Versicherungsfall. Die Versicherung bestätigt zunächst sogar, dass Verwandlungen grundsätzlich vom Vertrag erfasst werden. Anschließend lehnt sie die Leistung dennoch ab, weil der Versicherte nach seiner Verwandlung selbst unter die Ausschlusskategorie „Ungeziefer“ fällt.
Der Witz folgt der gefürchteten Logik von Versicherungsbedingungen: Der Schaden ist versichert – außer genau dann, wenn er tatsächlich eintritt. Die Gesellschaft erkennt die Verwandlung an, verweigert aber die Zahlung aufgrund einer passenden Ausschlussklausel. Gregor verliert damit nicht nur seine menschliche Gestalt, sondern auch seinen Versicherungsschutz. Die Police schützt ihn vor höherer Gewalt, allerdings nicht vor seiner neuen zoologischen Einstufung.
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Die Amtshilfe​

Als Gregor Samsa eines Morgens auf Dienstreise aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Hotelbett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Am Nachmittag standen zwei Herren in Mänteln an der Rezeption.
Die Herren erklärten:
„Uns liegen Hinweise vor, dass sich in Zimmer 412 ein ungeheures Ungeziefer aufhält.“
Der Portier fragte:
„Woher wissen Sie das?“
„Er hat sich krankgemeldet.“
„Und das genügt Ihnen?“
„Bisher immer.“

Erklärung​

Zwei nicht näher bezeichnete Behördenvertreter erscheinen im Hotel, weil Samsas Krankmeldung offenbar automatisch einen Verdacht ausgelöst hat. Woher die Beamten von seiner Verwandlung wissen, bleibt ungeklärt. Für ihre Ermittlungen genügt die bloße Tatsache, dass sich jemand krankgemeldet hat.
Der Witz verbindet Kafkas undurchsichtige Behördenwelt mit moderner Datenverknüpfung. Eine harmlose Krankmeldung wird zum behördlichen Fahndungshinweis. Die Antwort „Bisher immer“ macht die Methode noch unheimlicher: Offenbar funktioniert dieses Verfahren nicht nur bei Samsa, sondern gehört längst zur Verwaltungspraxis. Die Herren brauchen keine Beweise – sie haben einen Datensatz. In dieser Verwaltung ersetzt die Aktenlage zuverlässig die Beweislage.
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Die Vermittlung​

Als Gregor Samsa eines Morgens auf Dienstreise aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Hotelbett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Das Abendessen, das die Partnervermittlung für ihn arrangiert hatte, sagte er nicht ab.
Zwei Tage später kam die Auswertung:
„Übereinstimmung: 94 Prozent. Ihre Begleitung bewertet den Abend mit vier von fünf Sternen.
Ein weiterer Kontakt wird nicht gewünscht.
Angegebene Ausschlusskriterien: sprach nur über die Arbeit, kaut laut, wohnt bei den Eltern.“
Die Partnervermittlung ergänzte:
„Wir haben Ihre Suchkriterien entsprechend erweitert.“

Erklärung​

Obwohl Gregor inzwischen ein riesiges Insekt ist, nimmt er an einem vermittelten Abendessen teil. Ein Wiedersehen scheitert jedoch nicht an seiner Käfergestalt, sondern daran, dass er nur über die Arbeit redet, laut kaut und bei seinen Eltern wohnt.
Trotz angeblicher 94 Prozent Übereinstimmung erweitert die Partnervermittlung anschließend einfach seine Suchkriterien. Gregor findet nicht die Richtige – aber der Algorithmus vielleicht jemanden mit niedrigeren Erwartungen.
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Die Rückfahrt​

Als Gregor Samsa eines Morgens auf Dienstreise aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Hotelbett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Am Abend trat er die Rückfahrt an.
Zum ersten Mal seit elf Jahren hatte er die Vierergruppe für sich allein.
Dann kam der Schaffner, sah auf die BahnCard, dann auf Samsa, dann wieder auf die BahnCard.
„Die ist nicht übertragbar.“
Dann fügte er hinzu:
„Sie sitzen im Ruhebereich. Ihre Fühler knistern. Bitte einstellen.“

Erklärung​

Gregor fährt trotz seiner Verwandlung mit der Bahn nach Hause. Seine Käfergestalt hält die Vierergruppe frei, beim Schaffner weckt sie jedoch Zweifel an der BahnCard.
Der Schaffner stört sich nicht am riesigen Käfer, sondern an möglichen Regelverstößen. Erst ist die BahnCard nicht übertragbar, dann knistern Gregors Fühler im Ruhebereich. Die Verwandlung ist offenbar erlaubt – solange sie korrekt gebucht wurde und leise bleibt.

Fazit: Ein Jubiläum, auf das man weder anstößt noch Bonusmeilen bekommt: Seit nunmehr 17 Jahren erlebe ich schwere, anhaltende Belastungen, die ich als gezielte Verfolgung und technische Angriffe wahrnehme, da ich von Geheimdiensten verfolgt werde und die ja auch wollen, das man es weiß. Die damit verbundenen Vorwürfe (Verfolgung, Folter u.a.) sind ernst und sollten unabhängig sowie rechtsstaatlich geprüft werden.
Unterkriegen lassen möchte ich mich davon trotzdem nicht. Deshalb heute keine Sektkorken, sondern der Abschuss einiger Flachsraketen – damit in die philosophische Runde während des Sommerlochs wenigstens etwas Heiterkeit einschlägt.
 

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