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Bundestagswahl 2021

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
Du bist doch nicht Olaf Scholz! Der versteht die Welt nicht, natürlich nicht, der hat auch bei G20 nicht verstanden, warum da ein bisschen Hamburg kaputt ging. Der möchte jetzt Koalitionsgespräche führen und danach 4 Jahre lang sozialdemokratische Politik machen, denn er hat ja die Wahl gewonnen und dann ist das doch so, war ja früher auch immer so... Er hat etwas rührendes, dieser naive aber anständige Kerl, der die Gegenwart einfach nicht begreift. Mensch Olaf...

Die deutsche Politik wäre gut bedient, endlich einmal anständige Kerle zu haben, anstatt die windigen Zocker, die wir in den letzten Jahren erlebt haben. Natürlich will Olaf Scholz sozialdemokratische Politik machen, denn schließlich ist er Sozialdemokrat. Naiv ist vielmehr, die Politik der kommenden Jahre könne ohne Steuererhöhungen auskommen. Der Stillstand von Covid-19 wie auch die Flutkatastrophe haben absurde Kosten produziert, und dieses Geld muss igrendwo herkommen. Die Frage ist nicht, ob es diese Steuern geben wird oder nicht, sondern wer sie bezahlt.
 

paisley

Großmeister-Architekt
11. Februar 2014
1.209
Das hast Du doch noch garnicht mit anhören müssen!!! Kann man denen denn nicht mal ein paar Tage gönnen um genau DAS machen zu dürfen was jetzt wirklich richtig ist: konstruktiv miteinander reden!

sie genießen es die Aufmerksamkeit zu binden und zelebrieren ein „von spinnefeind“ zu „errungenem Konsens“ unter dem Siegel der Verschwiegenheit und jede Ähnlichkeit mit dem weißen Rauch bei der papstwahl ist rein zufällig. Hauptsache tamtam
ich empfinde es so
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Ja nein vielleicht. Blinder Aktionismus bringt so wenig wie tatenloses Gerede, aber das wissen wir doch auch alle.

Ich denke das blinder Aktionismus schädlich ist. Das ist genau der Grund aus dem ich die Grünen und Ihre populistische Politik mit gefährlichen Fakelösungen ablehne.
 

Lupo

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
3. Oktober 2009
4.940
Nimm einfach zur Kenntnis, daß ich in der Gegenwart lebe und mich für die Zukunft interessiere

Natürlich.

Und wenn das bei Dir mehr als eine hohle Floskel wäre, könntest Du Dich z.B bei der Linken fragen, was denn eine Partei, die in ihre Vergangenheit des Sozialismus zurück möchte und es noch nicht mal schafft, sich von den schlimmsten Auswüchsen und Ergebnissen ihres gescheiterten Praxisversuchs, der DDR, zu distanzieren? Man kann natürlich wacker und unverzagt jeden Tag in die Zukunft schauen und sich jeden Tag aufs Neue die Pfoten an der heißen Herdplatte verbrennen.

Mir erscheint es klüger, beim Blick in die Zukunft auch die Lehren der Vergangenheit zu beherzigen, um nicht ein ums andere Mal an den gleichen Fehlern zu scheitern. Und das betrifft alle nach links blickenden Parteien, nicht nur die Linken.

Vollends absurd wird es, wenn dann jemand, der in seiner ja so was von unglaublichen Zukunftsorientung über die unmittelbare Vergangenheit der ex-SED hinwegsieht, bei der AfD dann noch tiefer in den Keller der Vergangenheit kriecht, um Ängste vor dem nun wirklich mausetoten Faschismus zu schüren.

Eher nicht. Diese 10% möchten hauptsächlich keine Veränderung. (…) Wichtiger wäre aber wohl, deren Ängste ernster zu nehmen und verständlich zu machen, warum "keine Veränderung" leider keine Option ist.
(Hervorhebung von mir)

Das ist schon wieder Realsatire.

Erklär eben mal die von Dir behauptete Notwendigkeit der großen Veränderungen der letzten 10 … 20 Jahre. Angst vor Klima, Angst vor Corona, Angst vor Faschismus, Angst, Angst, Angst.

Gegen Veränderung ist ja überhaupt nichts zu sagen - wenn sie sinnvoll ist und eine Verbesserung das Status quo bringt. Das ist typischerweise dort der Fall, wenn etwas im Argen liegt. Welche der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Veränderungen hat denn etwas wirklich verbessert? Nichts ist besser, einfacher, effizienter, freier geworden. Im Gegenteil. Zynischerweise hat es noch nicht mal die Angst gelindert.

Ach so - das alles ist ja nur, damit künftige Generationen gut leben können.

Und das ist als Antrieb noch besser als Angst. Angst kann sich ja noch als unbegründet erweisen. Schlechtes Gewissen einjagen - also die Angst, an irgend etwas schuld zu sein - ist da noch viel besser, weil viel subtiler anwendbar.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Und das ist als Antrieb noch besser als Angst. Angst kann sich ja noch als unbegründet erweisen. Schlechtes Gewissen einjagen - also die Angst, an irgend etwas schuld zu sein - ist da noch viel besser, weil viel subtiler anwendbar.

Wie sagte Grönemeyer das 1986 so schön:

"
Angst als Methode angewandt,
Das Einschüchtern ist geplant
Angst stellt ruhig, Angst kricht klein
Angst vor dem Ende
Angst 'rauszugehen,
Wir sind uns alle verdächtig.
"
 

MatScientist

Ritter vom Osten und Westen
21. März 2014
2.458
Beim Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ lag die Wahlbeteiligung in Reinickendorf bei 150 Prozent.

Geht nur in Berlin.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
Vollends absurd wird es, wenn dann jemand, der in seiner ja so was von unglaublichen Zukunftsorientung über die unmittelbare Vergangenheit der ex-SED hinwegsieht, bei der AfD dann noch tiefer in den Keller der Vergangenheit kriecht, um Ängste vor dem nun wirklich mausetoten Faschismus zu schüren.

Es erschließt sich mir nicht, warum man in dieser Debatte die Linken überhaupt noch als Feindbild ins Spiel bringen muss, wo sie in dieser Wahl nicht einmal die 5%-Hürde geschafft haben. Und mit ihren drei Direktmandaten werden sie ja wohl kaum die Weltrevolution ausrufen können.

Der Faschismus ist allenfalls im Westen tot, im Osten aber noch quicklebendig genug, um sich zu einer braunen Masse zusammenrotten zu können, aus der sie dann ungeniert ihre Parolen brüllen können - wenn nicht Übleres.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Es erschließt sich mir nicht, warum man in dieser Debatte die Linken überhaupt noch als Feindbild ins Spiel bringen muss, wo sie in dieser Wahl nicht einmal die 5%-Hürde geschafft haben. Und mit ihren drei Direktmandaten werden sie ja wohl kaum die Weltrevolution ausrufen können.

Es macht sicher Sinn wenn Du die vorherigen Beiträge liest um zu ermitteln warum hier auf die Linken Bezug genommen wurde.
Tipp: Es ging an den Nachbarn aus nachvollziehbaren Gründen die vorher schlüssig dargelegt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
Es macht sicher Sinn wenn Du die vorherigen Beiträge liest um zu ermitteln warum hier auf die Linken Bezug genommen wurde.
Tipp: Es ging an den Nachbarn aus nachvollziehbaren Gründen die vorher schlüssig dargelegt wurden.

Schon möglich. Zugegebenermaßen habe ich einige wenige Teilnehmer ignoriert, weswegen ggf. schon einmal ein für mich nicht nachvollziehbarer Informationsfluss entstehen kann.

Dennoch heisst dieser Thread "Bundestagswahl 2021" und in diesem Zusammenhang halte ich es für einigermaßen sinnfrei, aus welcher Position heraus auch immer, über Parteien zu diskutieren, die nicht einmal die 5%-Hürde geschafft haben. Dann könnten wir auch gleich noch Kleinstparteien wie die ÖDP, die Basis, Büso oder die MLPD ins Spiel bringen.
Zumal wenn ich den Eindruck gewinne, dass eine Debatte um eine einflusslose Die Linke nur deshalb geführt wird, um linke Positionen der SPD oder die SPD als solche anzugreifen, wofür man dann aber keine wirklich schlagenden Argumente zu haben scheint, weil die SPD der eindeutige Gewinner dieser Wahl ist.

Das Gebaren wirkt hilflos, vor allem weil mit dem Absturz der Die Linken auch die vor der Wahl von der CDU/CSU geschürten Ängste, die SPD würde mit "Natogegnern" und "Verfassungsfeinden" koalieren, defintiv und endgültig vom Tisch sind. Angesichts des Wahlergebnisses sind die einst so geschmähten Grünen nun zur umgarnten Wunschpartei von Mitte-Rechts geworden, wer hätte das für möglich gehalten?

Persönlich halte ich es immer für etwas spekulativ festzustellen, wer an wen Stimmen verloren hat, auch wenn die Wahlstatistiker da sicher anderer Meinung sind. Diesmal dürfte es aber ziemlich klar sein, dass die CDU ihre Stimmen an die SPD verloren hat, die CSU in Bayern auch und beide Unionsparteien haben ihre (zweit-)schlechtesten Wahlergebnisse eingefahren. Da kann ein Hr. Söder jetzt jammern, alles hätte auch ganz anders sein können, wenn es die Freien Wähler nicht gäbe, aber das ist eine völlig armselige Argumentation.
Jedoch auch die AfD hat von dem Stimmverlust der CDU/CSU-Koalition nicht profitieren können, ganz im Gegenteil, auch sie haben Stimmen verloren.

Die FDP, überheblich wie immer schon, mag sich jetzt als einer der Gewinner dieser Wahl aufführen, aber mit einem Stimmzuwachs von gerade mal 0,7% haben sie ihre Position wohl eher halten können.
Aus alledem jetzt ableiten zu wollen, der Wähler wolle eine Mitte-Rechts-Koalition, ist eine abenteuerliche Konstruktion.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Schon möglich. Zugegebenermaßen habe ich einige wenige Teilnehmer ignoriert, weswegen ggf. schon einmal ein für mich nicht nachvollziehbarer Informationsfluss entstehen kann.

Dennoch heisst dieser Thread "Bundestagswahl 2021" und in diesem Zusammenhang halte ich es für einigermaßen sinnfrei, aus welcher Position heraus auch immer, über Parteien zu diskutieren, die nicht einmal die 5%-Hürde geschafft haben. Dann könnten wir auch gleich noch Kleinstparteien wie die ÖDP, die Basis, Büso oder die MLPD ins Spiel bringen.
Zumal wenn ich den Eindruck gewinne, dass eine Debatte um eine einflusslose Die Linke nur deshalb geführt wird, um linke Positionen der SPD oder die SPD als solche anzugreifen, wofür man dann aber keine wirklich schlagenden Argumente zu haben scheint, weil die SPD der eindeutige Gewinner dieser Wahl ist.

Nö. Es ging ja darum das VOR der Wahl einige Parteien kein Problem damit hatten mit einer Koalition mit der Linken zu liebäugeln.
Diese Parteien die da keine moralischen Probleme hatten sind eben nicht unter die 5% Hürde gefallen und genau über solche seltsamen Moralvorstellungen kann man sich unterhalten.


Das Gebaren wirkt hilflos, vor allem weil mit dem Absturz der Die Linken auch die vor der Wahl von der CDU/CSU geschürten Ängste, die SPD würde mit "Natogegnern" und "Verfassungsfeinden" koalieren, defintiv und endgültig vom Tisch sind. Angesichts des Wahlergebnisses sind die einst so geschmähten Grünen nun zur umgarnten Wunschpartei von Mitte-Rechts geworden, wer hätte das für möglich gehalten?

Jeder der in den letzten Jahren beobachtet hat mit welcher abstossenden Art und Weise alles für den Machterhalt getan wurde. Das die CDU mit JEDEM Koaliert der nicht bei drei auf den Bäumen ist sollte man mitgeschnitten haben.

Ich denke das ist EIN Grund warum diese Partei auch so viele Wähler verloren hat. Wenn man die Grünen Populisten nicht haben wollte konnte man die CDU eben nicht wählen.

Die FDP, überheblich wie immer schon, mag sich jetzt als einer der Gewinner dieser Wahl aufführen, aber mit einem Stimmzuwachs von gerade mal 0,7% haben sie ihre Position wohl eher halten können.

Naja die Grünen stilisieren sich ja auch sonstwo hin, welche Partei tut das denn eigentlich nicht?
 

Vercingetorix

Meister vom Königlichen Gewölbe
22. Juli 2018
1.397
Die FDP, überheblich wie immer schon, mag sich jetzt als einer der Gewinner dieser Wahl aufführen, aber mit einem Stimmzuwachs von gerade mal 0,7% haben sie ihre Position wohl eher halten können.
Bei Jung- und Erstwählern sind es etwa 23 % was sogar noch mehr ist als bei den Grünen.

Quelle: FAZ

Und mit der "Jugend" wird doch ständig argumentiert, oder gilt das nur wenn sie nicht bürgerlich bzw. liberal wählt?

/edit: da ich ja vermutlich unter den ignorierten weile, antworte bitte nicht, die Frage ist rein rhetorisch.
 

paisley

Großmeister-Architekt
11. Februar 2014
1.209
Schon möglich. Zugegebenermaßen habe ich einige wenige Teilnehmer ignoriert, weswegen ggf. schon einmal ein für mich nicht nachvollziehbarer Informationsfluss entstehen kann.
Tipp : einfach unangemeldet den Thread lesen um den Gesprächsverlauf zu erfassen

( Über den möglichen Unterschied in der inhaltlichen Bewertung der Begriffe "patriotisch" und "national" hätte ich zB nie nachgedacht
wenn es nicht aufgegriffen worden wäre und
da konnte ich die Sichtweise und Erklärung vom Jäger am besten nachvollziehen)

wie schon mal erwähnt, ich habe keine studierten Politikwissenschaftler in meinem Alltag um mich herum
und ich finde nirgendswo so eloquent vorgetragene Ansichten in meinem Umfeld
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
Bei Jung- und Erstwählern sind es etwa 23 % was sogar noch mehr ist als bei den Grünen.

Quelle: FAZ

Und mit der "Jugend" wird doch ständig argumentiert, oder gilt das nur wenn sie nicht bürgerlich bzw. liberal wählt?

Ach Gottchen, die Jugend von Heute ...
... hat unter Corona mehr gelitten als andere und deshalb wohl die FDP gewählt. Jedenfalls beschreibt das, im Wesentlichen, der Artikel.

Bitte sehr, das mag so sein, ich bezweifle es nicht, wobei solche Zahlen auch spekulativ sind, denn schließlich ist die Wahl ja geheim. Und, sind es wirklich 23%? Oder vielleicht nur 22% oder sogar 24%?
Ich bezweifle, dass man solche Zahlen mit einer derartigen Genauigkeit angeben kann.

/edit: da ich ja vermutlich unter den ignorierten weile, antworte bitte nicht, die Frage ist rein rhetorisch.

Wenn dem so wäre, dann würde ich Dich nicht zitieren.

Ursprünglich habe ich überhaupt keine Teilnehmer ignoriert, und ich ignoriere keine Teilnehmer, nur weil mir ihre Ansichten nicht gefallen.
Denn dann bräuchte ich kein Diskussionsforum aufsuchen.
Es kann verschiedene Gründe geben, einen Teilnehmer zu ignorieren. Es gibt Forenteilnehmer, die derartig unleserliche Beiträge schreiben, dass es zur Kryptologen- oder Semantiker-Aufabe wird, die Beiträge zu entschlüsseln. Andere sind einfach nur Gaga, auch das kann für mich ein Grund sein, jemanden zu ignorieren.
Meistens ignoriere ich aber Teilnehmer, weil ich keine Lust auf ihre Gehässigkeit habe, denn das habe ich schlicht nicht nötig.

Tipp : einfach unangemeldet den Thread lesen um den Gesprächsverlauf zu erfassen

Kann man machen, muss man aber nicht.
Entweder man ignoriert Teilnehmer oder man lässt es, aber es ergibt keinen Sinn, Teilnehmer zu ignorieren, um sie dann doch zu lesen. Denn schließlich ist das der einzige Unterschied, der einen Teilnehmer von einem ignorierten Teilnehmer unterscheidet.
 

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