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Bundestagswahl 2021

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.992
Deshalb wird es doch spannend, was bei den Gesprächen raus kommt (und ob dann Lindner oder Habeck Finanzminister wird).
Diese beiden Parteien haben zumindest kapiert daß die Zeit drängt, und das verbindet sie über all die anderen Grenzen hinweg. Bei den Wählern mit der statistisch längsten Zukunft, 18 bis 24 Jährige, kommen FDP und Grüne zusammen auf 44%. Das sagt was. Die Jungen trauen SPD und Union das Anpacken der anstehenden Aufgaben schlicht nicht zu, und zwar völlig zu recht.

Klar ich weis die AfD sind alles böse Nazis, aber mal davon ab.
Nein, das sind nicht alles Nazis. Dennoch macht mich dein "aber mal davon ab" geradezu sprachlos. Ernsthaft, ABER MAL DAVON AB, ich fasse es nicht...
 

Vercingetorix

Meister vom Königlichen Gewölbe
22. Juli 2018
1.397
Nein, das sind nicht alles Nazis. Dennoch macht mich dein "aber mal davon ab" geradezu sprachlos. Ernsthaft, ABER MAL DAVON AB, ich fasse es nicht...
Ich bin da historisch nicht vorgeprägt, dass muss dich nicht sprachlos machen.
Bei der LINKEN gibt es diese Beissreflexe auch nicht und das trotz der Gräuel der Kommunisten weltweit... Ah warte Differenzierung heisst ja neudeutsch "Whataboutism" richtig?
Meine Aussage bezog sich auch eher darauf, dass es sich bei der Devise "Das sind alles böse Nazis" um ein Vorurteil handelt, welches sich so eben nicht erhärtet, deshalb auch "davon ab"... Wären es tatsächlich Nazis, wäre das selbstverständlich nicht zu übergehen, aber was rechtfertige ich mich überhaupt....

/edit: um es klar zu stellen, ich habe mit Nazis nichts am Hut, ich verstehe nur nicht warum man eine Partei die von Menschen gewählt wird nicht auch in die Verantwortung nimmt.
/ad hominem Ende back to topic
 
Zuletzt bearbeitet:

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Bei der LINKEN gibt es diese Beissreflexe auch nicht und das trotz der Gräuel der Kommunisten weltweit...

Da muß man nicht so weit gehen, die Linke ist die direkte Nachfolge der SED, Parteiführung ist auch in direkter Nachfolge von SED Funktionären. Es gab kein Lossagen oder sonstige Aufarbeitung, es werden bis heute die Genossen von damals mehr oder weniger offen gefeiert.
Die Partei liebäugelt öffentlich mit Erschießung oder Versklavung der Reichen 1%

Sie ist gut genug für Koalitionen und alles ist voll toll.


Die AFD hingegen hat eine direkte Kopie des Parteiprogramms der CDU und Verbindungen zum Nationalsozialismus werden Ihnen nachgesagt. Das fußt auf einigen Arschlöchern die sich zweifelsfrei in der Partei befinden. Gespräche, Koalitionen oder sonstiger Kontakt werden weitgehend verboten. Die Partei wurde aus dem Demokratischen Diskurs ausgeschlossen bis dahin das direkte, fundierte Fragen mit wichtigem Hintergrund einfach nur deswegen nicht beantwortet werden weil die AFD die rage gestellt hat.
Ihre Stände benötigen Polizei Schutz weil bürgerliche Vertreter der anderen Parteien gewalttätig werden um die Antidemokraten in die Schranken zu weisen :roll:

Das Ende der Demokratie wurde bis heute wohl am ehesten bei der Wahl in Thüringen erreicht.


Habe ich irgendwas vergessen?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.043
Nebst allen möglichen Koalitionen wäre doch rein rechnerisch auch eine zwischen: CDU/FDP/AfD möglich, oder? Weshalb wird dies eigentlich so kategorisch ausgeschlossen? Ich meine zwischen diesen 3 Parteien gibt es doch inhaltlich durchaus einige Schnittmengen.
Die AfD ist patriotisch*. Die anderen sind dezidiert antipatriotisch. Ich denke, daß ihr guter politischer Instinkt die etablierten Parteien hier wirklich einmal nicht trügt: die AfD ist anders. Es ist die eine entscheidende Frage, in der keine Kompromisse möglich sind.

*Oder national. Das ist Jacke wie Hose.
 

paisley

Großmeister-Architekt
11. Februar 2014
1.209
"Wanderwitz - Ostbeauftragter der Bundesregierung - verlor sein Direktmandat im Wahlkreis Chemnitzer Umland - Erzgebirge II deutlich an einen AfD-Mann."

"Der 45 Jahre alte Wanderwitz hatte im Sommer die Meinung vertreten, Ostdeutsche hätten eine stärkere Neigung zur Wahl rechtsradikaler Parteien als Westdeutsche."

"Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind", sagte er und löste damit Widerspruch und Kritik aus."
Quelle https://www.n-tv.de/regionales/sach...lschlappe-verantwortlich-article22831282.html

Sind die Menschen im Osten vielleicht viel eher feingespürig für diktatorisch politisches Agieren und leiden darunter mehr als der Westen ?
Wie kann man sich so verhalten als "Ostbeauftragter"
Selbst die FAZ schrieb vor einem Jahr der Job ist mehr als überflüssig

umsomehr wenn jemand sich wie ein Trampel verhält.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.992
Die AfD ist patriotisch*. [...]
*Oder national. Das ist Jacke wie Hose.
Oh nein, das ist alles andere als Jacke wie Hose. Hervorragend patriotisch zu sein erfordert Einiges, aber imho auch, daß man explizit nicht national ist. Vor 100 Jahren durfte man das ein bisschen anders sehen, obwohl auch damals der Nationalismus zu überhaupt nichts Gutem führte, aber heute ist nahezu keine Aufgabe mehr national zu lösen. Die AfD ist nicht patriotisch, sie ist dumm.
Ein Beispiel, im besten Sinne patriotisch zu sein, liefert in meinen Augen die Patriotische Gesellschaft (in Hamburg).

Bei der LINKEN gibt es diese Beissreflexe auch nicht und das trotz der Gräuel der Kommunisten weltweit...
Das sind keine Kommunisten. Hier wird ein Bundesland von den LINKEN regiert, seit Jahren schon...

Ah warte Differenzierung heisst ja neudeutsch "Whataboutism" richtig?
Nein. Was Du da gebracht hast war Whataboutism (aber was ist denn mit den Linken???), jedoch keine Differenzierung. Diese Begriffe haben aber sowieso nicht das Geringste miteinander zu schaffen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.043
Als Ggargument gg. eine nationale Gesinnung anzuführen, daß viele Probleme mehrere Staaten oder alle Völker der Welt betreffen, ist imho Sophisterei. Ein sauberer Rhein liegt im nationalen Interesse der Schweiz, Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande usw., und sie müssen in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse dafür zusammenarbeiten, um nur ein Beispiel zu nennen.
 

Lupo

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
3. Oktober 2009
4.940
Nein. Was Du da gebracht hast war Whataboutism (aber was ist denn mit den Linken???), jedoch keine Differenzierung. Diese Begriffe haben aber sowieso nicht das Geringste miteinander zu schaffen.

Um das mit einem Gleichnis zu beantworten: Du stehst mit Deinem linken Fuß in einem Haufen Hundesch… und schimpfst lautstark darüber, dass Dein rechter Schuh nicht ordentlich poliert ist. Und wenn man Dich darauf aufmerksam macht, dass Du, wenn es um Sauberkeit der Schuhe geht, links ein richtiges Problem hast, dann ist es „Whataboutismus“.

Nimm einfach mal zur Kenntnis, dass sich jemand, der keinerlei Probleme mit der umbenannten Mauermörderpartei hat, lächerlich macht, wenn er andere Parteien aus moralischen Gründen verteufelt. Genau, wie man jemandem, den es nicht stört, wenn er mit dem linken Fuß in Hundesch… steht, nicht abnimmt, dass er insgesamt sonderlich um die adrette Erscheinung seiner Schuhe besorgt ist. Daran ändert auch ein donnerndes Buzzword wie „Whattaboutismus“ nichts.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
Ich fand Jamaika ja vor 4 Jahren schon recht sexy, immer ein bisschen auch wegen der Assoziationen, versteht sich, aber jetzt, da die CDU sicherlich nicht mehr den Ton angeben könnte, wird sich vielleicht wirklich mal im Land was bewegen.

Was soll denn das bei diesem Wahlergebnis für eine Regierung sein?
Eine 3-Parteien-Koalition wird ohnehin ein Minenfeld sein und die Entscheidungsfindung erschweren. Die CDU kann aus ihrem Debakel keinen Regierungsauftrag des Wählers ableiten, außerdem dürften große Teile der grünen Basis der CDU eher ablehnend gegenüber stehen.
Hr. Lindner und die FDP mögen jetzt den großen Zampano machen, aber ehrlicherweise sollte man mal festhalten, dass die FDP im Vergleich zur letzten Wahl praktisch keine Zugewinne erzielt hat und im Vergleich zu den Grünen sind sie dann eben doch nur der Juniorpartner.

Die Wahlgewinner der Bundestagswahl 2021 sind die SPD und die Grünen, da beisst die Maus keinen Faden ab. Die SPD ist die stärkste Kraft geworden. Die CDU hat ihr schlechtestes Ergebnis seit ihrem Bestehen abgeliefert und die CSU stand nur im Jahr 1949 schlechter da. Auch das sind Aussagen des Wählerwillens, da hat Hr. Scholz völlig recht.
Eine Jamaika-Koalition ist da ein Schlag ins Gesicht des Wählers - zumal dann, wenn jetzt anscheinend Pläne durchsickern, im Rahmen dieser Koalition Hrn. Markus Söder zum Kanzler zu wählen. Gleichwohl gesetzlich möglich, muss der Wähler sich dann fragen: Was ist denn das für eine Schmierenkommödie?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Eine Jamaika-Koalition ist da ein Schlag ins Gesicht des Wählers -

Was ja vollständig üblich ist, man denke an Regierungen im Osten die nach einer Wahlen mit Stimmen >60% Rechts von der Mitte weiter links gebildet wurden als vor der Wahl. :roll:

Warum nicht dem Wähler auch in der Bundestagswahl mal zeigen das seine Meinung scheiß egal ist?
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.202
Warum nicht dem Wähler auch in der Bundestagswahl mal zeigen das seine Meinung scheiß egal ist?

Was für ein sinnvoller Kommentar ... warum lässt man den Wähler dann überhaupt noch wählen, wenn seine Meinung scheißegal ist?
Nun, wenn die Regierung mit dem Volk nicht zufrieden ist, dann muss die Regierung eben das Volk auflösen und ein neues wählen.

Die rechten Parteien sind die Verlierer dieser Wahl, nicht nur die CDU, sondern auch und gerade die AfD. Genauso wie die Linken, die nicht einmal die 5%-Hürde geschafft haben. Das Wahlergebnis mag nicht so eindeutig sein, wie sich das viele Wähler gewünscht haben mögen, es ist aber klar, wo der Hase lang läuft resp. lang laufen sollte.
Nach der Wahl ist vor der Wahl.
Die CDU sollte es sich gut überlegen, ob sie sich nach diesem Wahl-Debakel weiter an die Macht klammern will, ohne den Wählerauftrag dafür zu haben. Innerlich zerstritten und unsicher, wird sie einen Haufen fauler Kompromisse machen müssen. Dann wird sie aber bei der Bundestagswahl 2025 überhaupt keiner mehr wählen. Und wenn sie sich Themen zu eigen machen, die eigentlich ihre Themen überhaupt nicht sind, dann wählt der Wähler lieber das Original und nicht die Kopie.

Die Ära Merkel ist, so oder so, vorbei. Die Wähler sind unterschiedlicher Ansichten wie es denn weiter gehen soll, aber eines dürfte klar sein: Eine Regierung wie die Regierung Merkel, die immer nur alles ausgesessen hat, um bestenfalls zu reagieren, wenn es denn gar nicht mehr anders geht - das wird keiner wollen.
Man kann einiges auf Covid-19 schieben, aber die Krise hat viele Probleme nur offenbart, die so oder so schon seit zwei Jahrzehnten ihrer Lösung harren.
Genauso wie sowohl Covid-19 als auch die Flutkatastrophe gezeigt haben, dass das Deutschland unserer Tage nur vier Dinge wirklich gut kann, und das sind quatschen, reden, ratschen und labern. Und wenn, wie man das auch erwarten kann, die erste Politikerriege seinen Auftritt in der Öffentlichkeit geleistet hat, dann kommen eben die 2. und 3. Riege aus Wichtigtuern und Selbstdarstellern, die keiner kennt und die auch einmal ihren Senf dazu geben müssen, damit sich das vielleicht mal ändert.
 

die Kriegerin

Prinz des Tabernakels
19. September 2017
3.835
Wir hier haben die Wahlergebnisse mitbekommen und mir kommt vor - obwohl Wahlverlierer
der Verlierer ist aber der geheime SIEGER. Da ging kein Schiff unter.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Was für ein sinnvoller Kommentar ... warum lässt man den Wähler dann überhaupt noch wählen, wenn seine Meinung scheißegal ist?
Nun, wenn die Regierung mit dem Volk nicht zufrieden ist, dann muss die Regierung eben das Volk auflösen und ein neues wählen.

Witzig das Du nun meinst ICH hätte was falsch gemacht. Defakto habe ich auf die undemokratischen Umtriebe bei diversen Wahlen in unserem Land hingewiesen. Wenn es nur gegen die "Richtigen" geht ist alles Recht aber wehe wenn eine konservative Partei mit "nur" 24% der Wählerstimmen es wagen sollte eine Regierung bilden zu wollen ... mannomann ist das dann plötzlich unstatthaft.


Die rechten Parteien sind die Verlierer dieser Wahl, nicht nur die CDU, sondern auch und gerade die AfD. Genauso wie die Linken, die nicht einmal die 5%-Hürde geschafft haben. Das Wahlergebnis mag nicht so eindeutig sein, wie sich das viele Wähler gewünscht haben mögen, es ist aber klar, wo der Hase lang läuft resp. lang laufen sollte.

Wie ich oben aufzeigte war es dem linken Lager in den vergangenen Wahlen scheiß egal ob sie gewonnen oder verloren haben. Es ist immer so verräterisch
wenn Leute bei dem selben "vergehen" einmal applaudieren und einmal auf die Moral pochen.

Die CDU sollte es sich gut überlegen, ob sie sich nach diesem Wahl-Debakel weiter an die Macht klammern will, ohne den Wählerauftrag dafür zu haben. Innerlich zerstritten und unsicher, wird sie einen Haufen fauler Kompromisse machen müssen. Dann wird sie aber bei der Bundestagswahl 2025 überhaupt keiner mehr wählen. Und wenn sie sich Themen zu eigen machen, die eigentlich ihre Themen überhaupt nicht sind, dann wählt der Wähler lieber das Original und nicht die Kopie.

Da sind wir einig. Ich würde mir wünschen das die CDU in die Opposition geht und dort nochmal über den verlorenen wertkonservativen Flügel nachdenkt.
Aber aus irgendwelchen moralischen Gründen dem Wähler gegenüber müssen sie das nach meinen Beobachtungen nicht tun.

Die Ära Merkel ist, so oder so, vorbei. Die Wähler sind unterschiedlicher Ansichten wie es denn weiter gehen soll, aber eines dürfte klar sein: Eine Regierung wie die Regierung Merkel, die immer nur alles ausgesessen hat, um bestenfalls zu reagieren, wenn es denn gar nicht mehr anders geht - das wird keiner wollen.
Man kann einiges auf Covid-19 schieben, aber die Krise hat viele Probleme nur offenbart, die so oder so schon seit zwei Jahrzehnten ihrer Lösung harren.
Genauso wie sowohl Covid-19 als auch die Flutkatastrophe gezeigt haben, dass das Deutschland unserer Tage nur vier Dinge wirklich gut kann, und das sind quatschen, reden, ratschen und labern. Und wenn, wie man das auch erwarten kann, die erste Politikerriege seinen Auftritt in der Öffentlichkeit geleistet hat, dann kommen eben die 2. und 3. Riege aus Wichtigtuern und Selbstdarstellern, die keiner kennt und die auch einmal ihren Senf dazu geben müssen, damit sich das vielleicht mal ändert.

Du meinst hinter der ersten Riege aus inkompetenten Dummschwätzern kommen zwei weitere Riegen davon?
Das ist leider wahr.

Meiner Meinung nach könnte die CDU sich in der Opposition selbst erneuern und kann dann gespannt darauf warten wie die neue linke Regierung den Karren noch weiter in den Dreck steuert. Leider glaube ich selber nicht mehr daran das irgendein Szenario etwas verbessern wird.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.992
Nimm einfach mal zur Kenntnis, dass sich jemand, der keinerlei Probleme mit der umbenannten Mauermörderpartei hat, lächerlich macht, wenn er andere Parteien aus moralischen Gründen verteufelt.
Nimm einfach zur Kenntnis, daß ich in der Gegenwart lebe und mich für die Zukunft interessiere. Natürlich gibt es Zeitgenossen die aus ihren Schützengräben einfach nicht mehr rauskommen, aber die werden nichts gestalten. Ich denke, Grüne und FDP werden zeigen, daß es auch anders geht.


Ein sauberer Rhein liegt im nationalen Interesse der Schweiz, Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande usw., und sie müssen in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse dafür zusammenarbeiten, um nur ein Beispiel zu nennen.
Zusammenarbeiten --> zusammen --> gemeinsam. Der saubere Rhein liegt primär im Interesse der Menschen die an seinen Ufern leben, danach im Interesse derjenigen die in der Nordsee baden und fischen, und danach kommen die Ozeane. Die Nation ergibt in diesem Kontext wenig Sinn.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.179
Nimm einfach zur Kenntnis, daß ich in der Gegenwart lebe und mich für die Zukunft interessiere. Natürlich gibt es Zeitgenossen die aus ihren Schützengräben einfach nicht mehr rauskommen, aber die werden nichts gestalten. Ich denke, Grüne und FDP werden zeigen, daß es auch anders geht.

Gestalten tun Menschen die was machen und nur sehr sehr selten die Laberköppe.
 

paisley

Großmeister-Architekt
11. Februar 2014
1.209
Wie kommt man an die 10 Prozent afd stimmen auf lange Sicht ? Indem man sich eben wertkonservativer ausrichtet.
Nur weil die Antworten auf Themen von CDU und SPD so beliebig nahe gerückt sind
ist keine beeindruckende Mehrheit erreicht worden der ehemals Volkspartei CDU.

Jetzt mitanhören zu müssen wie sich „wir.werden.keine.Steuererhöhung.zulassen“-FDP mit der „Verbotspartei“-Grün um Posten unterhalten ist elendig öde.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.992
Gestalten tun Menschen die was machen und nur sehr sehr selten die Laberköppe.
Ja nein vielleicht. Blinder Aktionismus bringt so wenig wie tatenloses Gerede, aber das wissen wir doch auch alle.

Wie kommt man an die 10 Prozent afd stimmen auf lange Sicht ? Indem man sich eben wertkonservativer ausrichtet.
Eher nicht. Diese 10% möchten hauptsächlich keine Veränderung. Die möchten es gemütlich haben, aber mit besserem Internet und mehr Geld, und sich ansonsten weniger vergessen fühlen, das war's im Groben.
Sich kümmern wäre schon viel. Wichtiger wäre aber wohl, deren Ängste ernster zu nehmen und verständlich zu machen, warum "keine Veränderung" leider keine Option ist.
Jetzt mitanhören zu müssen wie sich „wir.werden.keine.Steuererhöhung.zulassen“-FDP mit der „Verbotspartei“-Grün um Posten unterhalten ist elendig öde.
Das hast Du doch noch garnicht mit anhören müssen!!! Kann man denen denn nicht mal ein paar Tage gönnen um genau DAS machen zu dürfen was jetzt wirklich richtig ist: konstruktiv miteinander reden!

Du bist doch nicht Olaf Scholz! Der versteht die Welt nicht, natürlich nicht, der hat auch bei G20 nicht verstanden, warum da ein bisschen Hamburg kaputt ging. Der möchte jetzt Koalitionsgespräche führen und danach 4 Jahre lang sozialdemokratische Politik machen, denn er hat ja die Wahl gewonnen und dann ist das doch so, war ja früher auch immer so... Er hat etwas rührendes, dieser naive aber anständige Kerl, der die Gegenwart einfach nicht begreift. Mensch Olaf...
 

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