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Crowley Tarot

die Kriegerin

Meister des Tabernakels
19. September 2017
3.739
Wenn's interessiert...ich suchte eine Erklärung für

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Anhang BZusammenfassung der Großen Arkana(Erstellt von Mary Culberson auf der Basis der Hauptmerkmale der einzelnen Karten.)0 - DER NARR»Ein Mensch, der ohne Furcht seinem Weg folgt« - derZustand des Mutes, in dem die Kraft und der Enthu-siasmus von Dionysos, dem Gott des Frühlings (Wid-der, 21. März - 21. April) eingesetzt werden. Diese Karte repräsentiert vor allem transpersonale oder transzen-dentale Zustande des Bewußtseins und symbolisiert den Zustand von Bewußtheit vor der Geburt bzw. nach dem Tod, der im gegenwärtigen Leben genutzt werden kann (z.B.Gipfelerfahrungen, mystische und ekstati-sche Erfahrungen). Ganzheit wird angestrebt. Großeschöpferische Kraft, Evolution und Sichentfalten. Ent-halt Feuer und Wasser: der alchimistische Prozeß der Verbindung von mentaler Kreativität und emotionalem Reichtum. Die Lebensreise des Helden: die Balance, Erweiterung und Entwicklung von gleichwertigen Be-ziehungen; der feste Zugriff auf die eigene Kreativität; Freisetzen von Überfluß und Fruchtbarkeit; Entwick-lung sowohl des Weiblichen wie des Männlichen.Fühlt sich jemand von dieser Karte angezogen, so hegt dem der Versuch zugrunde, die eigene Kreativität zum Ausdruck zu bringen, Ganzheit zu erlangen und sich des eigenen Mutes zu versichern. Es existiert Inter-esse an der »spirituellen Reise

Werde mir Zeit nehmen - es durchzuschauen.
Viel Spaß

PS. im Forum gab es mal einen Narr
 

IchMagMeinStauder

Meister vom Königlichen Gewölbe
6. Februar 2017
1.379
Nun.

Und jetzt?

Ich dachte wir bequatschen die Symbolik Crowleys und den Unterschied zu anderen Tarot Versionen.

Anscheinend nicht. Schade.
 

die Kriegerin

Meister des Tabernakels
19. September 2017
3.739
Nun.

Und jetzt?

Ich dachte wir bequatschen die Symbolik Crowleys und den Unterschied zu anderen Tarot Versionen.

Anscheinend nicht. Schade.

War nicht möglich, da ich auf die FM (lt. unseren Herren) so niederschmetternd schreibe, so suche ich mir das alleine zusammen.
Was mir aber auffällt - sie werden ähnlich gedeutet -

denn dieses Wissen ist auch im I-Ging zu finden und und und.

Die Theorie vom ägyptischen Ursprung der Tarotkarten ist wohl von allen die älteste und wurde von den Okkultisten des 18. Jahrhunderts entwickelt, die damals den Tarot wiederentdeckten.Es ist möglich, daß die vier Spielfarben des Tarot sich auf die vier Kasten des Hinduismus beziehen: da-bei entsprechen die Kelche den Priestern/Brahmanen; Schwerter stehen für die Kriegsherren oder Kshatriyas; Münzen für die Händler oder Vaishyas; Keulen oder Stäbe für die Leibeigenen, Arbeiter oder Shudras
 

Magister 99°

Großmeister
13. Juli 2021
89
Ja das Buch habe ich auch , allerdings finde ich es schade dass da nur die profane Bedeutung der Karten erklärt wird. Einige Tarot Karten von Crowley weisen nämlich auch auf Lehren des golden Dawn , A.A. und O.T.O. hin und diese tieferen Bedeutungen findet man natürlich nicht in diesem Tarot Buch und auch in den anderen Tarot Büchern , genauso wie dort auch nicht erklärt wird dass einige Tarot Karten in Initiationsriten des golden Dawn und anderer Okkulter Orden verwendet wird um den Mitgliedern bestimmte Mysterien zu vermitteln.
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.121
Die Theorie vom ägyptischen Ursprung der Tarotkarten ist wohl von allen die älteste und wurde von den Okkultisten des 18. Jahrhunderts entwickelt, die damals den Tarot wiederentdeckten.Es ist möglich, daß die vier Spielfarben des Tarot sich auf die vier Kasten des Hinduismus beziehen: da-bei entsprechen die Kelche den Priestern/Brahmanen; Schwerter stehen für die Kriegsherren oder Kshatriyas; Münzen für die Händler oder Vaishyas; Keulen oder Stäbe für die Leibeigenen, Arbeiter oder Shudras

Ach, was für ein Unfug, das ist alles schon lange vom Tisch.
Die Spielkarten in ihrer profanen Verwendung entstanden in Europa, bevor das Tarot entstand - und zwar mit denselben Motiven und Farben.
Genauso wie das Kaffeesatzlesen erst entstand, nachdem man Kaffee trank und nicht etwa umgekehrt.
 

Vercingetorix

Meister vom Königlichen Gewölbe
22. Juli 2018
1.319
genauso wie dort auch nicht erklärt wird dass einige Tarot Karten in Initiationsriten des golden Dawn und anderer Okkulter Orden verwendet wird um den Mitgliedern bestimmte Mysterien zu vermitteln.
Zum Golden Dawn und deren Verwendung des Tarot, lässt sich alles in den Büchern von Israel Regardie nachlesen. Er hat mehr oder weniger das gesamte Material des Golden Dawn, inkl. Ritualen etc., veröffentlicht.

@Giacomo_S ich denke Du liegst hier dem weitverbreiteten Irrtum auf und siehst den Tarot als irgendein "Wahrsage-instrument"... Leider wird diese Sicht der reichhaltigen Symbolik des Systems nicht gerecht.
Das sich die von Kriegerin zitierte Geschichte historisch nicht belegen lässt ist für den Inhalt des Tarot selbst nicht relevant.
 

Magister 99°

Großmeister
13. Juli 2021
89
Zum Golden Dawn und deren Verwendung des Tarot, lässt sich alles in den Büchern von Israel Regardie nachlesen. Er hat mehr oder weniger das gesamte Material des Golden Dawn, inkl. Ritualen etc., veröffentlicht.
Dies ist mir bekannt und darum ging es ja auch nicht , sondern es ging um verlinktes Buch von Arrien Angeles.
 

Vercingetorix

Meister vom Königlichen Gewölbe
22. Juli 2018
1.319
Dachte ich mir, es war mehr als Hinweis für Mitlesende gedacht die das nicht wissen. Mea culpa
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.121
@Giacomo_S ich denke Du liegst hier dem weitverbreiteten Irrtum auf und siehst den Tarot als irgendein "Wahrsage-instrument"... Leider wird diese Sicht der reichhaltigen Symbolik des Systems nicht gerecht.
Das sich die von Kriegerin zitierte Geschichte historisch nicht belegen lässt ist für den Inhalt des Tarot selbst nicht relevant.

Jedenfalls wird es von vielen Menschen als eine Art "Wahrsage-Instrument" benutzt, oder eher als eine Art "Analyse-Instrument".
Das ändert aber nichts über die Kulturgeschichte des Kartenspiels, und darüber habe ich tatsächlich schon Einiges gelesen.

Die ältesten überlieferten Kartenspiele Europas stammen aus der frühen Neuzeit und zeigen dieselben Bilder und Motive wie das uns bekannte Tarot. Über das Tarot selbst gibt es aber erst Berichte aus späterer Zeit. NB: Anlässlich einer Reise nach Marokko sah ich dortige Kartenspiele, die auch heute noch im Umlauf sind und dieselben Symbole zeigen: Kelch, Schwert, Münze, Keule.
Mutmaßlich kamen die Kartenspiele aus China über Indien, Persien und den arabaischen Ländern nach Europa - und da schließt sich dann wieder der Kreis mit noch heutigen Kartenspielen in Marokko und deren "arabischen" Motiven.
Was auch rein technisch Sinn ergibt, denn ohne so etwas wie das Papier kann es ja auch kein Kartenspiel geben. Folgerichtig tauchen Kartenspiele im Spätmittelalter / frühe Neuzeit bei uns auf, mit dem Papier und den Drucktechniken.

Zur ägyptischen Kultur, als der ältesten, lässt sich im Großen und Ganzen sagen: Im Unterschied zu anderen Vorläuferkulturen hat uns die ägyptische Kultur nichts überliefert, wir haben nichts von den Ägyptern übernommen. Daher wirkt die ägyptische Kultur auch so fremdartig auf uns, wie Aliens im Grunde, selbst die Pyramiden.
Die Symbolik des Tarots hat mit der ägyptischen nichts gemein.
Die Symbolik des Tarots zeigt uns vielmehr spätmittelalterliche, westliche Symbole, wie "der Magier", "der Narr" u.a., aber nicht etwa Krokodile, Katzen oder Nilpferde. Umgekehrt kann ich da genausowenig irgendwelche Parallelen der ägyptischen Kultur zum Tarot erkennen.

Ausgenommen natürlich Urbilder, die sich immer finden lassen, weil wir Menschen sind. Aber die kann man auch auf irgendwelchen Ming-Vasen Chinas oder Felszeichnungen australischer Ureinwohner finden. Die Idee des "ägyptischen Ursprung des Tarots" ist vielmehr einer der vielen Hirnfürze der Spritisten des 19. Jh., der seinen Ursprung in der allgemeinen Ägypto-Manie des 19. Jh. hat, vor allem in England.

Die "Symbolik des Tarots" hat vielmehr als ganz profanes Kartenspiel angefangen, erst später hat man diesem irgendeine spirituelle Bedeutung zugemessen. Es lässt sich auch daran ablesen, dass die ersten gesetzlichen Verbote von Kartenspielen in der frühenen Neuzeit sich vor allem gegen verbotenes Glücksspiel und dessen bekannte Folgen richteten und nicht etwa gegen Wahrsagerei - und das im Zeitalter der Hexenverfolgung.
Kartenspiele im Übrigen, die bereits damals die Symbole des Tarots zeigten, und dies im vollen, uns heute bekannten Umfang.
 

Vercingetorix

Meister vom Königlichen Gewölbe
22. Juli 2018
1.319
Wir sind uns also einig, dass die Symbolik auf dem Tarot natürlich wesentlich älter ist als der Tarot selbst.

Über die Symbolik und woher diese kommt werden wir uns hingegen sicherlich nicht einig.

Es wird sich vermutlich nicht historisch belegen lassen, wie die Symbole auf den Kartenspielen zu interpretieren waren, bzw. Ob diese rein profaner Natur waren oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.121
Wir sind uns also einig, dass die Symbolik auf dem Tarot natürlich wesentlich älter ist als der Tarot selbst.

Das lässt sich nicht belegen.
Die Motive des Tarots stammen aus Italien, entstanden um 1425, als "Tarock" mit klassisch 21 dauerhaften Trümpfen: Die Motive, "Trionfi" genannt (von denen unser Wort "Trumpf" stammt) - die die klassichen Motive des Tarots darstellen, "der Magier", "die Kraft" usw. - das "große Arkanum".
Die zeigen im Übrigen die typische Symbolik der italienischen Frührenaissance, nichts anderes, als was man auch in anderen Darstellungen der Zeit finden kann.

Die rapide Ausbreitung der Spielkarten in der ersten Hälfte des 14. Jh. und die Möglichkeiten von Spieleinsätzen und Spielschulden führten schnell zu Verboten durch städtische Verordnungen - aber wohlgemerkt wegen des Glückspiels und nicht etwa wegen Ketzerei.

Als ich einmal einem Italiener die Spielkarten zeigte, die ich aus Marokko mitbrachte, mit den "arabischen" Motiven, da meinte der nur: Das ist typisch italienisch. Und so war es auch, denn es waren nicht etwa irgendwelche Beduinen und Kamele auf ihnen zu sehen, sondern Jünglinge, Reiter und Damen der italienischen Frührenaissance. In bunter Kleidung und mit komischen Hüten, junge (und reiche) italienische Adelige.

Es lässt sich sicher nicht ausschließen, dass die eine oder andere Symbolik von ganz woanders stammt und übernommen wurde. Menschen haben schon immer Ikons von anderen adaptiert, es gibt auch Adaptionen von Herakles in Indien und Nordafrika und Alexander dem Großen und der Odyssee in 1001 Nacht.
Das bedeutet aber nicht, dass man dieser Tatsache eine spirituelle Bedeutung beimessen müsse, damals nicht und heute nicht. Es wird auch heute die Symbolik von Manga-Comics adaptiert, da kann man auch etwas hinein interpretieren. Ich zweifle nicht daran, dass es Zeitgenossen gibt, die dergleichen tun, aber Unfug ist das trotzdem.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.900
Die Idee des "ägyptischen Ursprung des Tarots" ist vielmehr einer der vielen Hirnfürze der Spritisten des 19. Jh., der seinen Ursprung in der allgemeinen Ägypto-Manie des 19. Jh. hat, vor allem in England.
Im 18. Jahrhundert, bei einem französischen Coiffeur, der das Tarock in den Kreisen seiner adligen Kunden kennengelernt hatte. Eine Marquise hatte es aus dem Deutschlandurlaub mitgebracht, und es galt als erfrischend interessante Abwechslung von doch recht primitiven Kartenspielen, die in Frankreich im Schwange und rein glücksbasiert waren. Die frz. Karten waren natürlich schon die degenerierten Abkömmlinge des Tarots, das einhundert oder einhundertfünfzig Jahre in Frankreich gespielt worden und dann bis zu seinem Reimport in Vergessenheit geraten war.

Die Trümpfe sind einfach ein Abbild des mittelalterlich-christlichen Kosmos einschließlich Papst und Päpstin...
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.121
Im 18. Jahrhundert, bei einem französischen Coiffeur, der das Tarock in den Kreisen seiner adligen Kunden kennengelernt hatte. Eine Marquise hatte es aus dem Deutschlandurlaub mitgebracht, und es galt als erfrischend interessante Abwechslung von doch recht primitiven Kartenspielen, die in Frankreich im Schwange und rein glücksbasiert waren. Die frz. Karten waren natürlich schon die degenerierten Abkömmlinge des Tarots, das einhundert oder einhundertfünfzig Jahre in Frankreich gespielt worden und dann bis zu seinem Reimport in Vergessenheit geraten war.

Die Trümpfe sind einfach ein Abbild des mittelalterlich-christlichen Kosmos einschließlich Papst und Päpstin...

Das Thema "18. Jh. und Kartenspiel" finde ich in zweierlei Hinsicht interessant.
Da sind zum Einen Casanovas Memoiren (ein Schuft, wer Böses dabei denkt): Casanova berichtet von der ... nun ... verbreiteten Zockerei, die da passiert. Typisch war, dass man im Salon eine "Pharao-Bank" auflegte, ein Karten-Glücksspiel, natürlich um viel Geld, aus dem später das Poker hervorging.
Es begründete aber auch, neben anderen Gründen, das bürgerliche Kaffehaus, im Grunde das Restaurant.
Man traf sich privat, zum Spielen. Mit der Zeit entwickelte sich eine ganze Kultur, mit konkurrienden Anbietern und Salons. Zunächst bewirtete man die Spieler kostenlos, irgendwann nahm auch dafür Geld ein.
Der andere Aspekt ist die Weiterentwicklung der Mathematik.
Alle bedeutenden Mathematiker des 18. Jh. waren Italiener oder Franzosen - und sie entwickelten die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und die Anfänge der Spieltheorie. Warum wohl? Zocker, alles Zocker.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.900
Beckmessermodus ein: Euler fällt mir spontan ein, die anderen kennt die Wikipedia.

Nachtrag: Ich wußte gar nicht, daß Lagrange auch ins 18. Jh. gehört.
 
Zuletzt bearbeitet:

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.121
Beckmessermodus ein: Euler fällt mir spontan ein, die anderen kennt die Wikipedia.

In einem mathematik-historischen Buch unserer Tage las ich die Aussage, dass fast alle bedeutenden Mathematiker des 18. Jh. Italiener oder Franzosen waren und alle bedeutenden Mathematiker des 19. Jh. Deutsche oder Schweizer.
Natürlich ist das, wie alle solche Aussagen, nicht ohne Ausnahme und kein in Stein gemeisseltes Wissenschaftsgesetz.

Es hat freilich gesellschaftliche und/oder politische Gründe - und nicht etwa, dass die einen per so viel klüger wären als andere. Ein genialer Künstler, worin seine Kunst auch immer bestehen mag, braucht einen Mäzen, der ihn finanziert.
Das kommt im schulwissenschaftlichen Rückblick auf die Genies der Vergangenheit auch oft zu kurz: Das es auch jemanden gab, der ihre Arbeit finanziert hat. Einen Johannes Kepler hätte es ohne einen Tycho Brahe und dessen Finanziers nicht gegeben. Isaac Newtons Experimente zur Optik waren wegweisend und genial, sie entstanden aber aufgrund eines bezahlten Auftrags zur Verbesserung der damaligen Fernrohre. Das Meissener Porzellan war keine "Snip"-Zufallserfindung des Alchemisten Böttcher, sondern entstand schließlich aufgrund langen Reihenexperimenten, über 500 Proben, geradezu modern. Aber ohne den Kurfürst von Sachsen, der das finanziert hat, wäre es nicht soweit gekommen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.900
Freilich. Allerdings scheint die Aussage ein wenig plakativ.

Der schwerreiche Adlige Brahe war sein eigener Finanzier, und wollen wir auch den Juristen Fermat nicht vergessen, der nur in seiner Freizeit ein wenig Mathematik trieb... :-)
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.121
Freilich. Allerdings scheint die Aussage ein wenig plakativ.

Der schwerreiche Adlige Brahe war sein eigener Finanzier, und wollen wir auch den Juristen Fermat nicht vergessen, der nur in seiner Freizeit ein wenig Mathematik trieb... :-)

Nicht ganz richtig: König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen finanzierte die Sternwarten Uraniborg und Stjerneborg auf der damals noch dänischen Öresundinsel Ven vor Landskrona, an denen Brahe 21 Jahre lang forschte.
Und das ohne Kaffee, nachts Sterne gucken ...

Andererseits muss das - Skandinavien! - damals auch noch ganz merkwürdig gewesen sein, das mit dem Sterne gucken. Im Sommer kann man das dann da oben wahrscheinlich gar nicht machen, dafür im Winter bereits ab dem Nachmittag und ganz lange.

Und Kepler musste Horoskope anfertigen, obwohl er nichts davon hielt, um über die Runden zu kommen ...

Der Aufstieg der aufklärerischen Wissenschaften und auch der Technik in Europa war aber der Ökonomie ihrer Zeit geschuldet. Es ging um die Navigation auf See, und damit der Astronomie und der Uhr.
Die Astronomie ist der (einzige) unabhängige Maßstab, der die Navigation auf See ermöglicht, und darum ging es auch Tycho Brahe. Auch wenn er von seinem eigenen - falschen - Weltbild ausging, so ging es ihm doch um astronomische Tabellen, die er in seinem Lebenswerk von über 20 Jahren erstellte: Um die Navigation auf einen neuen, bis dato unbekannten Stand der Genauigkeit zu stellen. Den Bau eigener und genauerer Meßgeräte inklusive.
 

Giacomo_S

Großmeister aller Symbolischen Logen
13. August 2003
3.121
Mit Kaffee hätte er sein trauriges Ende viell. noch früher gefunden.

Wenn man etwas darüber nachdenkt, dann können sie da oben eigentlich nur im Winter Sterne geguckt haben. Denn im Sommer ist's ja da nur hell, 24 Stunden lang!
Im Winter allerdings ... habe da mal einen Artikel gelesen, über Nord-Skandinavien, im Winter: Tromsoe, Dezember, Sonnenaufgang 11:30. Sonnenuntergang 14:30 ... Ideal zum Sternegucken, sicher auch klar ...
 

die Kriegerin

Meister des Tabernakels
19. September 2017
3.739
Ich denke, dass wir das Alter des Tarot nicht varifizieren können.
Im Zusammenhang bilden die 52 Karten — 40 Raumzahlen und zwölf Zeitzahlen — die Arkana des Pleroma. Die jüdischen Kabbalisten hatten das erkannt; 12 und 10 sind im Tarot die großen Arkana, die anderen die kleinen.


Um ihn genau verstehen zu können, müssen wir die Art der Karten kennen.
Vielleicht hilft das ein bisserl....ehrlich gesagt - ich habs noch nicht so richtig kapiert.
 

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