Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Die AstraZeneca-Verschwörung.

Lupo

Ritter-Kommandeur des Tempels
3. Oktober 2009
4.514
Hm. Ich kannte da mal einen gewissen Giacomo, der sich stets gegen das Aufrechnen von Opferzahlen aussprach.

Ohne jetzt minutiös gerechnet zu haben, würde ich sagen, dass in der bisher geimpften Altersgruppe die Corona-Sterblichkeit wohl in einer ähnlichen Größenordnung liegt wie die schweren bzw tödlichen Impf-Nebenwirkungen mit AZ. Das wäre ein ganz klares Argument gegen eine Massenimpfung. Für den individuellen Einzelfall (was weiß ich, Mitte 30, adipös mit Diabetes und Herz-Kreislauf-Schwäche und somit die personifizierte Risikogruppe für einen schweren Corona-Verlauf) mag die persönliche Risikoabschätzung schon wieder ganz anders aussehen.

Insofern hat Nachbar durchaus recht mit seinem Punkt "individuelle Risikoeinschätzung" und ich bin etwas über das Ziel hinaus geschossen, sofern er so etwas gemeint haben sollte. Ich habe auch keine Ahnung, ob die Risikogruppe der Menschen, die schon in jungen Jahren so schlecht drauf sind wie sonst ein über 80-jähriger wirklich so groß ist, dass sie zahlenmäßig ins Gewicht fällt. Aber klar, so jemand soll sich natürlich impfen lassen können, wenn er das wünscht.

Was für meine Begriffe nicht nur AZ, sondern die ganze Impfkampagne eher unappetitlich macht, ist allerdings etwas anderes. AZ sollte doch eigentlich nur jüngeren Personen verabreicht werden, weil es ü60 oder ü64 nichts mehr bringt. Ist jetzt egal. Wie ist es mit dem Risiko von Hirnvenenthrombosen bei der jetzt in den Fokus genommenen älteren Zielgruppe? Nimmt das Risiko mit zunehmendem Lebensalter ab? Weiß man nicht,egal. Und generell: Man weiß nicht, ob das Impfen überhaupt eine sterile Immunität hervorbringt. Egal. Man weiß nicht, ob die ganze Impferei in Anbetracht der Dynamik der Entstehung von Virusmutationen nicht ohnehin für die Füße ist. Egal.

Alles egal. Hauptsache, Du willst Dich impfen lassen. Dann kriegst Du zwar keinen Termin, aber ... egal! Und keiner weiß, ob Du dann nicht zum selbst gesunden Superspreader wirst. Aber egal, Du warst linientreu und bekommst vielleicht sogar einen Teil Deiner Bürgerrechte zurück. (Woran ich nicht glaube. Man wird Dir sicherlich sagen, dass daraus nichts wird, weil die blöden Impfgegner alles gefährden).

Es sind so viele Fragezeichen mit dieser Impfung verbunden. Aber alles egal - egal, was das für eine Plörre ist: ob und welche Nebenwirkungen sie hat, ob und auf welche Weise sie überhaupt und wen schützt (sterile Immunität?) und wie lange. Alles egal. Hauptsache, Du lässt Dich pieksen, sonst wird das nichts mit Deinen Grundrechten.

Ich gestehe, ich bin neulich grantig geworden, als ich ein Schreiben erhielt, in dem sinngemäß stand, dass wir uns doch so schnell wie möglich impfen lassen sollen, damit wir uns bald wieder treffen können. Mal ganz deutlich: SCHEISSE! Wenn ich mich impfen lasse, dann einzig und allein, um andere und mich vor einer Krankheit zu schützen, und nicht, um irgend etwas großzügig erlaubt zu bekommen, was mir zuvor widerrechtlich verboten wurde.*)

Um es bildlich zu sagen: Södolf & Co haben uns nun Daumenschrauben angelegt und ziemlich schmerzhaft festgezogen. Lasse Dich impfen, und er lockert sie ein paar Umdrehungen. Sehr verlockend, aber: Lasse Dich deshalb impfen, und Du legitimierst die Daumenschrauben. Nein, die Dinger sind Unrecht und gehören ganz weg und eingeschmolzen. Dann - und erst dann - ist das Impfen überhaupt eine Option. Oder er macht sich wenigstens ehrlich und führt einen Impfzwang ein. Ich weiß, dass ich damit nichts bewirken werde, aber das ist eine Frage der Selbstachtung.

Anmerkung:

*) Bevor hier ein falscher Zungenschlag hinein kommt: Ich befürworte auch ohne Södolf den Verzicht auf die Treffen aufgrund des Risikos, weil etliche Teilnehmer wegen ihres Alters gefährdet sind. Aber: Machen wir uns doch nichts vor. Corona wird auch in 3 Jahren noch Thema sein und ewig kann uns der Staat nicht bevormundend bemuttern. Corona ist auf absehbare Zeit eines von vielen Lebensrisiken und es muss im Ermessen des Einzelnen liegen, wie er mit diesem Risiko umgehen will. Eine sehr bewusste und ernste Frage übrigens, bei der diese Berufshysteriker aus Politik und Medien nur stören.
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Hm. Ich kannte da mal einen gewissen Giacomo, der sich stets gegen das Aufrechnen von Opferzahlen aussprach.

Stimmt, und dieser Ansicht bin ich noch immer.
Mein Beitrag diesbezüglich war auch nicht sonderlich ernst gemeint. Es ging mir weniger um irgendwelche Risikoanalysen - so vereinfacht, wie ich die Zahlen berechenet habe, stimmt das sowieso alles nicht - sondern mehr darum, zu illustrieren, wie sinnlos das alles ist, vor Allem mit unseren Laienkentnissen, sich aktuell ständig irgendwelche Zahlen um die Ohren zu hauen. Zumal sich die Zahlen ohnehin auf schwachem Terrain bewegen.
Letztlich gibt es immer irgendein Todesrisiko.
Es ging mir mehr darum, einmal aufzuzeigen, wie sinnfrei solche Angaben eigentlich sind. Man kann feststellen, dass, wenn man den Haushalt als Arbeitsplatz definiert, er der gefährlichste von allen ist, statistisch gesehen. Aber hindert uns das, abzuspülen, die Fenster zu putzen, oder die Blumenkästen auf dem Balkon im 5. Stock zu bepflanzen? Nein, wir tun es trotzdem, und wir bewegen uns im Straßenverkehr.
Am Ende kann man solche Milchmädchenrechnungen anstellen und feststellen: Eine Zigarette hat dasselbe Risiko wie 100 km Zug fahren, 1.000 km Fliegen ... und 237 Sexualakte. Oder so. Dadurch wird aber Niemand ernsthaft auf das Vögeln, Zugfahren oder Fliegen verzichten, ja manche nicht einmal auf das Rauchen.
Denn wenn man sich alles verkneift, dann lebt man auch nicht länger. Es kommt einem höchstens länger vor.

In einer dennoch - vagen - Risikoabschätzung glaube ich aber ganz bestimmt, dass das Risiko, an einer Impfreaktion zu verscheiden ganz erheblich geringer ist, als an Covid-19 selbst. Auch mit AZ. Es gibt da vllt. diesen Unterschied, eine Impfung mit AZ, als eine Art "dummen" Negativfall selbst entschieden zu haben, aber das ist doch auch hanebüchen. Denn es bedeutet, den viel wahrscheinlicheren Tod durch Covid-19 als eine Art "Schicksalsfall" einzustufen, den man vermeintlich nicht beeinflussen kann.

So gesehen habe ich mich entschieden, mich impfen zu lassen. Mit welchem Impfstoff auch immer, denn es bleibt so oder so eine Vertrauenssache.
Wenn ich im Supermarkt Käse kaufe, dann muss ich auch darauf vertrauen, dass der O.K. ist und nicht mit Listerien verseucht. Und irgendwelche Nachrichten über Einzelfälle, wo jemand an verseuchtem Käse verstorben ist, die hindern mich auch nicht daran, morgen im Supermarkt Käse zu kaufen.

Über den weiteren Verlauf werde ich Euch dann berichten ... oder ggf. auch nicht. Denn kommenden Freitag werde ich meine Erstimpfung erhalten.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
Viel Glück.

Es sind bis jetzt in D 822 Frauen unter 60 "an oder mit" Covid 19 verstorben, 79 Frauen unter 40. Wer mag, kann das mit der Bevölkerungsstruktur vergleichen und dann noch eine statistische Abschätzung anstellen, wie wahrscheinlich es ist, als junge Frau noch daran zu sterben, bevor die "Pandemie" im Sommer abflaut und bevor genügend bessere Impfstoffe produziert und verteilt sind und dann abwägen, ob es nicht klüger wäre, noch zu warten. Ich denke schon.
 

Lupo

Ritter-Kommandeur des Tempels
3. Oktober 2009
4.514
Danke.

Ich würde gerne wieder in einem Land leben, in dem derartige Abwägungen ergebnisoffen unterstützt und gefördert werden und in dem die hierzu bereit gestellten Informationen ungefärbt und vertrauenswürdig sind. In dem man keinen Tinnitus von der Kakophonie aus Buzzwords mit „.Blabla...GERECHTIGKEIT“, „sowieso....SOLIDARITÄT“, „irgendwas...LEUGNER“ usw usf bekommt. Und in dem keine Ideologen den Lärm nutzen, um mal schnell Grundrechte und Demokratie abzuräumen.
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Viel Glück.

Es sind bis jetzt in D 822 Frauen unter 60 "an oder mit" Covid 19 verstorben, 79 Frauen unter 40. Wer mag, kann das mit der Bevölkerungsstruktur vergleichen und dann noch eine statistische Abschätzung anstellen, wie wahrscheinlich es ist, als junge Frau noch daran zu sterben, bevor die "Pandemie" im Sommer abflaut und bevor genügend bessere Impfstoffe produziert und verteilt sind und dann abwägen, ob es nicht klüger wäre, noch zu warten. Ich denke schon.

Ob die Pandemie im Sommer abflaut und wenn ja, warum, dass muss sich erst noch zeigen. Warten werden die meisten sowieso, denn vor dem Sommer wird man sie nicht impfen.
 

Sonsee

Ritter vom Schwert
1. Juni 2016
2.187

Wenn junge dumme Menschen lästern (Politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend Brandenburg) und sich über den kleinen Pieks freuen um dann 5 Tage später zu jammern....




@DinoZoschnik

·
26. März


Ich sitze gerade seit fünf Minuten im Impfzentrum und habe schon drei Menschen mitbekommen, die wieder abgezischt sind, weil sie mit #AstraZeneca geimpft werden sollen (obwohl das auch klar in den Unterlagen steht). So wird das mit #NoCovidJETZT nix



bIWGIXmZ_normal.jpg


Dino Zoschnik

@DinoZoschnik

·
31. März


Ich habe als Impfreaktion auf meine #AstraZeneca-Impfung letzte Woche wohl leider eine Lungenembolie entwickelt

#Vaxzevria
 

MatScientist

Großer Auserwählter
21. März 2014
1.760
Danke.

Ich würde gerne wieder in einem Land leben, in dem derartige Abwägungen ergebnisoffen unterstützt und gefördert werden und in dem die hierzu bereit gestellten Informationen ungefärbt und vertrauenswürdig sind. In dem man keinen Tinnitus von der Kakophonie aus Buzzwords mit „.Blabla...GERECHTIGKEIT“, „sowieso....SOLIDARITÄT“, „irgendwas...LEUGNER“ usw usf bekommt. Und in dem keine Ideologen den Lärm nutzen, um mal schnell Grundrechte und Demokratie abzuräumen.
Dann musst du in ein Land ziehen, in dem kein Totalitarismus herrscht. Das ist zur Zeit schwierig zu finden.

Totalitarismus arbeitet immer mit Utopien, Ideologie, Gleichschalterei, Verleumdung ("xyz-Leugner"), Hörigkeit, Polizeistaat, Überwachung, und Heilsversprechen ("du musst dir nur etwas injezieren lassen, dann lebst du wieder im Paradies *hämischesLachen*").

Durch die grassierende Vollverblödung ist dies immer wieder möglich, sogar in einem Land, das es aus seiner Geschichte besser wissen müsste.

WiR haBeN soVieL gelerNt aUs deM DritEn ReICh, Das KommT niE wieDer vOr !!!!1!1!!!

Eben schon, ihr gehirnamputierten Primaten. Und zwar wegen Euch. Wegen jedem der mitmacht.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.934
Stellt sich natürlich gleich die Frage, welcher Normalsterbliche imstande sein mag, für sich selbst eine sachlich und fachlich fundierte Risikoabwägung in Sachen Impfen durchzuführen.
"Ich will die blöde Krankheit nicht haben, deshalb möchte ich einen Impfschutz, und weil offenbar nicht Tausende dran sterben, nehme ich auch das Zeug von AZ, obwohl mir die anderen lieber wären."
Das nennt sich dann Risikoabwägung light und taugt für den Alltag. Wer in unserer hochkomplexen Welt vor jeden Schritt erst eine "sachlich und fachlich fundierte Risikoabwägung" stellen möchte, dürfte im Stillstand enden.
 

MatScientist

Großer Auserwählter
21. März 2014
1.760
"Ich will die blöde Krankheit nicht haben, deshalb möchte ich einen Impfschutz, und weil offenbar nicht Tausende dran sterben, nehme ich auch das Zeug von AZ, obwohl mir die anderen lieber wären."
Das nennt sich dann Risikoabwägung light und taugt für den Alltag. Wer in unserer hochkomplexen Welt vor jeden Schritt erst eine "sachlich und fachlich fundierte Risikoabwägung" stellen möchte, dürfte im Stillstand enden.
und wer die Abwägung nicht tätigt landet sowieso im Grab, und zwar baldigst.
 

Sonsee

Ritter vom Schwert
1. Juni 2016
2.187
und wer die Abwägung nicht tätigt landet sowieso im Grab, und zwar baldigst.
Ja wer sich so tief in den Keller bewegt, dass er dafür plädiert, erst Millionen Menschen zu Impfen um danach einen Risikoabwägung zu treffen, der ist in seiner Paranoia schon so tief gesunken, dass der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist.
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
"Ich will die blöde Krankheit nicht haben, deshalb möchte ich einen Impfschutz, und weil offenbar nicht Tausende dran sterben, nehme ich auch das Zeug von AZ, obwohl mir die anderen lieber wären."
Das nennt sich dann Risikoabwägung light und taugt für den Alltag. Wer in unserer hochkomplexen Welt vor jeden Schritt erst eine "sachlich und fachlich fundierte Risikoabwägung" stellen möchte, dürfte im Stillstand enden.

Ein Tag ist seit meiner Impfung vergangen (geimpft wurde ich allerdings mit dem Biontech-Impfstoff. Ich hätte aber auch jeden anderen akzeptiert, selbst Sputnik-V, indischen oder chinesischen). Jetzt berichte ich Euch über meine ersten "Nebenwirkungen":

1. Die ersten Nebenwirkungen treten vor (!) der Impfung auf. Je näher der Impftermin rückt, um so unruhiger wird man. Bemisst sich die Wartezeit auf den Termin in Stunden, geht gar nichts mehr: Kein Buch, kein Internet, kein Fernseher. Wann fährt meine S-Bahn? Habe ich alle Unterlagen, den Perso? Man prüft es noch einmal, zum nunmehr 3. Mal, passt alles. Man schaut alle 5 Min. auf die Uhr.
2. Man fährt los, für mich hier in München einmal diagonal durch die Stadt, von einem Ende zum anderen, Fahrzeit über eine Stunde. Wieder Nebenwirkungen: Man denkt über den Sinn des Lebens nach und gedenkt des Todes - auch wenn man natürlich weiß, dass das alles völliger Unsinn ist.
3. Die Impfung erfolgt. Weiß nicht, was die da heutzutage für Nanotechnologie-Nadeln verwenden, tätsächlich spürt man nichts.
4. Unter anderen Umständen wäre man vielleicht irgendwo eingekehrt, aber das geht ja gerade nicht. Also fährt man wieder nach Haus. Dann kommen wieder Nebenwirkungen: Das ganze lange Warten, das ganze Brimborium hat einen so aufgewühlt, das man wieder nichts tun kann, weder aktiv noch passiv. Also läuft man wie ein Löwe im Käfig im Zimmer auf und ab, um irgendwie das Erregungspotential abzubauen, das man da offensichtlich aufgebaut hat.
5. Die seltsame Erregung macht einen immer mehr kirre. Ein Druckgefühl im Impfarm hat sich gebildet. Man beobachtet seinen Körper wie ein Hypochonder. Sind das dieselben Rückenschmerzen, die man auch sonst schon mal hat? Oder wurden sie durch die Impfung ausgelöst? Hat man Verspannungen im Nacken oder bildet man sich die nur ein? Zum Druckgefühl im Impfarm hat sich ein weiteres im anderen Arm gebildet - was freilich völliger Blödsinn ist, denn der wurde ja nicht gepiekst. Als ob der Körper ein "Gegengewicht" bilden wollte ...
6. Man beschliesst, wenigstens drei Bier zu trinken, zur Beruhigung, aber nichts hilft. Man läuft weiter herum wie der Löwe im Käfig, und die Nervosität wird immer schlimmer. Man meint, sich irgendwie schwitzig zu fühlen, gleichwohl nicht fiebrig ... kann aber beim besten Willen nicht sagen, ob dies nur wieder die Nerven sind, oder es real ist. Man prüft, wie ein echter Hypochonder andere bekannte Schwachstellen seines Körpers. Man bildet sich ein, die Impfung in jeder Zelle seines Körpers fühlen zu können. Im Einsehen, dass man sowieso nichts tun kann, das Bier alle ist und im TV eh nur Schrott läuft, legt man sich schließlich ins Bett.
7. Natürlich kann man nicht schlafen, wie auch? Man wälzt sich von einer Seite auf die andere ... irgendwann schläft man ein. Man träumt wirres Zeug, hauptsächlich von Krankenhäusern, geisteskranken Ärzten und Krankenschwestern, die wie Kurdrachen aussehen.
8. Früh morgens wacht man auf. Der Druck im Impfarm hat sich zu einem "Schmerz" entwickelt, der dem ähnelt wie ein freundschaftlicher Faustschlag auf den Oberarm aus Jugendzeiten. Nichts Schlimmes also, das war voraus zu sehen. Ansonsten ist alles wieder beim Alten.

Was mich betrifft, so kann ich also sagen:
Die "Nebenwirkungen" sind reine Nervensache. Sie resultieren aus einer Melange aus quasi-medizinischem Geschwätz im Vorfeld, monatelangem Warten und Passivität, plötzlicher Aktivität, die man nicht mehr gewohnt ist und fehlendem Spannungsabbau.
Und sollten nun andere, schwerere Nebenwirkungen eintreten, so werde ich Euch davon berichten. Oder eben nicht. :D
 

Sonsee

Ritter vom Schwert
1. Juni 2016
2.187
Würdest du dem Impfstoff und der Zulassung wirklich vertrauen, hättest du diese nervösen Beschwerden nicht. Da aber dein Vertrauen in die Pharma letztendlich doch größer ist als deine Intuition, gehörst du wenigstens zu denen, die voll und ganz der Propaganda verfallen sind.
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Würdest du dem Impfstoff und der Zulassung wirklich vertrauen, hättest du diese nervösen Beschwerden nicht. Da aber dein Vertrauen in die Pharma letztendlich doch größer ist als deine Intuition, gehörst du wenigstens zu denen, die voll und ganz der Propaganda verfallen sind.

Würde ich dem Impfstoff nicht vertrauen, dann hätte ich mich nicht impfen lassen, so einfach ist das.
Die "nervösen Beschwerden" sind reiner Zinnober, der sich aus diesem ganzen unsinnigen Gequake im Vorfeld, dem Warten und der Passivität, abgelöst durch plötzliche Aktivität ergibt.
Wahrscheinlich wäre es dasselbe gewesen, hätte ich auch nur eine Zugreise gemacht.
 

ElfterSeptember

Großer Auserwählter
9. August 2012
1.526
Früh morgens wacht man auf. Der Druck im Impfarm hat sich zu einem "Schmerz" entwickelt, der dem ähnelt wie ein freundschaftlicher Faustschlag auf den Oberarm aus Jugendzeiten.
Bei mir ist es jetzt schon Schmerz. Aber ansonsten haben wir bis auf die Nervosität eigentlich keine Gemeinsamkeiten.
Mal schauen wie es morgen aussieht. Sorgen habe ich jedenfalls keine.
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Bei mir ist es jetzt schon Schmerz. Aber ansonsten haben wir bis auf die Nervosität eigentlich keine Gemeinsamkeiten.
Mal schauen wie es morgen aussieht. Sorgen habe ich jedenfalls keine.

Mein Beitrag war mehr ironisch-dramatisierend gemeint.

Der "Impf-Arm" ist normal, das hat man auch bei anderen Impfungen. Meine Nervosität war wahrscheinlich - auch ganz normal - diesem ganzen Brimborium geschuldet, dem wir alle in unseren Tagen, ob wir das wollen oder nicht, ausgesetzt sind.
Da ich seit nunmehr einem Jahr mehr oder weniger nur in der Wohnung sitze, ist jede noch so kleine Tagesreise, und sei sie auch nur zum Impfzentrum, eine Art Odyssee. Verbunden mit Abenteuern (werde ich etwa alt?).

Persönlich kann ich nichts feststellen, was ich unter "Nebenwirkungen" einstufen würde. Dass es eine Impfantwort des Körpers geben wird, ist normal und beabsichtigt. Ich habe schon "ganz normale" Impfungen bekommen, wie z.B. Tetanus/Diphterie, da war die Impfantwort spürbarer. Eine Bekannte von mir, selbst Medizinerin, hat sich mal gegen die Tollwut impfen lassen, da ist man wohl gleich eine ganze Woche damit beschäftigt.
Aktuell, 24 Std. nach der Impfung, kann ich nichts feststellen, was man sich nicht auch einbilden könnte.
Eben spazieren gegangen, 1 Std., etwas schlappi + schwitzi ... was aber auch daran liegen kann, dass ich aufgrund des Wetters zu warm angezogen war.

Also da ist man in so manchem selbst herbeigeführten Delirium näher am Sterben ... ;)
 

MatScientist

Großer Auserwählter
21. März 2014
1.760
Ein Tag ist seit meiner Impfung vergangen (geimpft wurde ich allerdings mit dem Biontech-Impfstoff. Ich hätte aber auch jeden anderen akzeptiert, selbst Sputnik-V, indischen oder chinesischen). Jetzt berichte ich Euch über meine ersten "Nebenwirkungen":

1. Die ersten Nebenwirkungen treten vor (!) der Impfung auf. Je näher der Impftermin rückt, um so unruhiger wird man. Bemisst sich die Wartezeit auf den Termin in Stunden, geht gar nichts mehr: Kein Buch, kein Internet, kein Fernseher. Wann fährt meine S-Bahn? Habe ich alle Unterlagen, den Perso? Man prüft es noch einmal, zum nunmehr 3. Mal, passt alles. Man schaut alle 5 Min. auf die Uhr.
2. Man fährt los, für mich hier in München einmal diagonal durch die Stadt, von einem Ende zum anderen, Fahrzeit über eine Stunde. Wieder Nebenwirkungen: Man denkt über den Sinn des Lebens nach und gedenkt des Todes - auch wenn man natürlich weiß, dass das alles völliger Unsinn ist.
3. Die Impfung erfolgt. Weiß nicht, was die da heutzutage für Nanotechnologie-Nadeln verwenden, tätsächlich spürt man nichts.
4. Unter anderen Umständen wäre man vielleicht irgendwo eingekehrt, aber das geht ja gerade nicht. Also fährt man wieder nach Haus. Dann kommen wieder Nebenwirkungen: Das ganze lange Warten, das ganze Brimborium hat einen so aufgewühlt, das man wieder nichts tun kann, weder aktiv noch passiv. Also läuft man wie ein Löwe im Käfig im Zimmer auf und ab, um irgendwie das Erregungspotential abzubauen, das man da offensichtlich aufgebaut hat.
5. Die seltsame Erregung macht einen immer mehr kirre. Ein Druckgefühl im Impfarm hat sich gebildet. Man beobachtet seinen Körper wie ein Hypochonder. Sind das dieselben Rückenschmerzen, die man auch sonst schon mal hat? Oder wurden sie durch die Impfung ausgelöst? Hat man Verspannungen im Nacken oder bildet man sich die nur ein? Zum Druckgefühl im Impfarm hat sich ein weiteres im anderen Arm gebildet - was freilich völliger Blödsinn ist, denn der wurde ja nicht gepiekst. Als ob der Körper ein "Gegengewicht" bilden wollte ...
6. Man beschliesst, wenigstens drei Bier zu trinken, zur Beruhigung, aber nichts hilft. Man läuft weiter herum wie der Löwe im Käfig, und die Nervosität wird immer schlimmer. Man meint, sich irgendwie schwitzig zu fühlen, gleichwohl nicht fiebrig ... kann aber beim besten Willen nicht sagen, ob dies nur wieder die Nerven sind, oder es real ist. Man prüft, wie ein echter Hypochonder andere bekannte Schwachstellen seines Körpers. Man bildet sich ein, die Impfung in jeder Zelle seines Körpers fühlen zu können. Im Einsehen, dass man sowieso nichts tun kann, das Bier alle ist und im TV eh nur Schrott läuft, legt man sich schließlich ins Bett.
7. Natürlich kann man nicht schlafen, wie auch? Man wälzt sich von einer Seite auf die andere ... irgendwann schläft man ein. Man träumt wirres Zeug, hauptsächlich von Krankenhäusern, geisteskranken Ärzten und Krankenschwestern, die wie Kurdrachen aussehen.
8. Früh morgens wacht man auf. Der Druck im Impfarm hat sich zu einem "Schmerz" entwickelt, der dem ähnelt wie ein freundschaftlicher Faustschlag auf den Oberarm aus Jugendzeiten. Nichts Schlimmes also, das war voraus zu sehen. Ansonsten ist alles wieder beim Alten.

Was mich betrifft, so kann ich also sagen:
Die "Nebenwirkungen" sind reine Nervensache. Sie resultieren aus einer Melange aus quasi-medizinischem Geschwätz im Vorfeld, monatelangem Warten und Passivität, plötzlicher Aktivität, die man nicht mehr gewohnt ist und fehlendem Spannungsabbau.
Und sollten nun andere, schwerere Nebenwirkungen eintreten, so werde ich Euch davon berichten. Oder eben nicht. :D
danke für die genaue Schilderung, ich erblicke literarisches Talent Giacomo, du solltest ehrlich mal einen Krimi schreiben🙂

"der Tag der Impfung"....Ulysses hat auch nur an einem Tag gespielt. Deine Beschreibung geht so in die Richtung
 
Oben Unten