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Schüsse in Synagoge

Manesse

Ritter Rosenkreuzer
3. Oktober 2010
2.767

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.851
Ich kann nicht für Manesse sprechen, nur für mich. Am Maß der Traurigkeit ändert es sicher nichts, aber bei der Bewertung des Tätermotivs und damit der gesellschaftlichen/politischen Relevanz spielt der Ort des Geschehens schon eine Rolle.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.372
Der Anschlagsort ist bestimmt relevant.
Auch die Gruppe der Opfer sollte nicht venachlässigt werden.
Würde es sich um einen Anschlag auf Bibelchristen handeln, würde ich mir Vorwürfe machen...

Gruss Grubi
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
aber bei der Bewertung des Tätermotivs und damit der gesellschaftlichen/politischen Relevanz spielt der Ort des Geschehens schon eine Rolle.
Wird es durch die Kirche gesellschaftlich relevanter als in einer U-Bahn-Station? Oder weniger relevant?
Was bedeutet "gesellschaftliche Relevanz"? Ich kann damit tatsächlich nichts anfangen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen... Manchmal zerfällt die Gesellschaft in verschiedene Gruppen, zum Beispiel entlang religiöser oder ethnischer Linien. Zielgerichtete Angriffe auf eine dieser Gruppen können Spannungen innerhalb der Gesellschaft vertiefen und im Extremfall zum Bürgerkrieg führen. In Schulen und U-Bahnen trifft man dagegen oft einen Querschnitt der Gesellschaft.
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
.. Manchmal zerfällt die Gesellschaft in verschiedene Gruppen, zum Beispiel entlang religiöser oder ethnischer Linien. Zielgerichtete Angriffe auf eine dieser Gruppen können Spannungen innerhalb der Gesellschaft vertiefen und im Extremfall zum Bürgerkrieg führen. In Schulen und U-Bahnen trifft man dagegen oft einen Querschnitt der Gesellschaft.
Das verstehe ich und stimme dir zu.
Ich hätte dafür andere Begriffw gewählt, denn unter gesellschaftlicher Relevanz verstehe ich, nach etwas grübeln, etwas anderes, aber gut.
Eigentlich dann doch wieder ein Beweis dafür, dass man ohne Religion irgendwie besser dran wäre. Es entstünde kein Graben inmitten der Gesellschaft.
Kann ich jetzt aus den Antworten schlussfolgern, dass der/die Anschlag/Todesopfer für manese relevanter/wichtiger sind weil es in einer Kirche geschah, als wenn es in einem Kindergarten geschehen wäre?

Ich persönlich finde so einen Anschlag einfach nur total schlimm weil ich mir versuche vorzustellen was in den Opfern/Angehörigen vorgeht. Das Letzte woran ich dabei denke ist (in diesem Fall) die Kirche.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Das ist eine betont unpolitische Haltung. Total schlimm sind auch Busunglücke wie jüngst dasjenige auf Madeira, und deren Opfer und ihre Angehörigen leiden ebenso wie die eines politischen Anschlages.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.946
Ich beobachte die Angriffe auf Kirchen, Moscheen und Synagogen mit zunehmenden Entsetzen:
Radikale Christen gegen Muslime und Juden, radikale Muslime gegen Christen und Juden(pauschalisierend).
Letztens war in den ARD-News ein Bericht, wonach es in D ein Potential von ca. 600 Rechten geben soll, die zu Terrorangriffen bereit sein sollen, ebenso ein Potential so genannter Gefährder.
Vor dem Internet wurde man lediglich durch die dt.Volkszeitung etc. über rechte Denkweise und Ziele 'informiert' oder man ging zu entsprechenden Veranstaltungen der NPD/DVP etc., ansonsten war da nix.
Durch das Net ist eine (weltweite) Verbreitung dieser Ideen schneller möglich geworden und anscheinend haben die sozialen Medien kaum ein Interesse, da ein zu greifen (deswegen bin ich aus der Delmenhorster-Gruppe bei FB ausgetreten, denn was ich da manchmal an Comments gelesen hab...).
Bei Muslimen kann ist es wohl ähnlich, dass auch durch das Net eine Radikalisierung schneller ermöglicht wird (siehe die IS-Propagandavids (warum werden die in D nicht gesperrt?)).
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
Da gab's doch so nen Pastor in Texas, der den Koran verbrannt hat. Einer seiner Anhänger wurde mal interviewt und sagte sinngemäß "man solle die Moslems alle platt machen, damit seien alle Probleme gelöst"...
So Spacken haste halt überall.
Gäbe es keine Religionen, die es irgendwie alle inne haben die Menschen zu spalten, dann gäbe es ne ganze Reihe weniger Begründungen für so Leute, ihren Wahn auszuleben.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.946
Nun, wilder Jäger, dieser Typ in Australien, der ne Moschee überfallen hat und zuletzt der Anschlag in Detroit auf ne Synagoge.
Oder möchtest du behaupten, dass es kaum oder keine radikalen, terrorbereite Christen gibt, die im Namen Gottes Andersgläubige meucheln?
Klar, die Gefahr terrorbereiter Muslime ist unweit größer!
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Quasi alle dieser Spinner tun das allerdings aus politischen Gründen, Gewalt aus religiösen Gründen ist alleinstellungsmerkmal einer Religion.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Brenton Tarrant ist imho eher kein radikaler Christ, oder höchstens in dem Sinne, daß er beides ist, Taufscheinchrist und radikal. Aber nicht in dem Sinne, daß seine Handlungen auf einem radikal verfochtenen Christentum gründeten. Dann schon lieber den Pastor, der immerhin einen Koran verbrannt hat.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Ja, und die Mediziner mit Spezialgebiet Schwangerschaftsunterbrechung sind Juden oder Moslems?
 
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