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Stromausfall Januar 2020

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.911
Freitag 08.01., 14.05 Uhr: Europa versinkt fast im Dunkeln. Plötzlich ist zu wenig Strom im europäischen Netz.
[...] Das Netz bleibt stabil. Um 15.08 Uhr ist das Problem behoben. Südosteuropa wird wieder an den Rest angeschlossen und "synchronisiert", so die SZ. 20 Minuten später läuft alles wie gewohnt.
[...] Die Ursache liege möglicherweise im rumänischen Siebenbürgen. Dort hätte es in einigen Orten einen kompletten Stromausfall für mehr als eine Stunde gegeben.
[...] Auch die Bundesnetzagentur erklärte laut Nachrichtenagentur Dow Jones: "Die Sicherungsmechanismen haben gegriffen und die Versorgungssicherheit in Deutschland war nicht gefährdet." Der Technikchef des Übertragungsnetzbetreibers Amprion, Hendrik Neumann, sagte, er könne Sorgen der Industrie mit Blick auf den Vorfall zwar nachvollziehen, "würde es aber nicht dramatisieren".

Quelle: Focus

Irgendwo am Arsch der Welt fällt mal für eine Stunde der Strom aus.
Eine Störung, es werden Maßnahmen getroffen, die Maßnahmen greifen, nach gut einer Stunde ist wieder alles beim Alten.
Ein Fingerzeig, den man ernst nehmen muss, aber auch ein Beleg dafür, dass das System funktioniert.

Im Techno-Wunderland USA reicht da schon mal eine steife Brise, ein paar Strommasten kippen um, und Hundertausende sind mehrere Stunden ohne Strom. Das ist da ganz normal, und nachher stellen sie dieselben schlappen Holz-Strommasten wieder auf. Und während bei uns im Worst Case die wichtigsten Infrastrukturen alle Notstromaggregate haben, die ohne Nachtanken bis zu 3 Monate (!) unter Vollast einfach weiterlaufen können, Krankenhäuser sowieso, aber auch die meisten Bürohochhäuser, geht da in den USA ... einfach mal gar nichts.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.542
Was habe ich davon, daß in den USA sehr vieles von der Stromversorgung bis zum Gesundheitswesen regional einfach sehr schlecht organisiert ist?
 

MatScientist

Ritter vom Schwert
21. März 2014
2.125
Quelle: Focus

Irgendwo am Arsch der Welt fällt mal für eine Stunde der Strom aus.
Eine Störung, es werden Maßnahmen getroffen, die Maßnahmen greifen, nach gut einer Stunde ist wieder alles beim Alten.
Ein Fingerzeig, den man ernst nehmen muss, aber auch ein Beleg dafür, dass das System funktioniert.

Im Techno-Wunderland USA reicht da schon mal eine steife Brise, ein paar Strommasten kippen um, und Hundertausende sind mehrere Stunden ohne Strom. Das ist da ganz normal, und nachher stellen sie dieselben schlappen Holz-Strommasten wieder auf. Und während bei uns im Worst Case die wichtigsten Infrastrukturen alle Notstromaggregate haben, die ohne Nachtanken bis zu 3 Monate (!) unter Vollast einfach weiterlaufen können, Krankenhäuser sowieso, aber auch die meisten Bürohochhäuser, geht da in den USA ... einfach mal gar nichts.
Dafür ist die Stromversorgung in den USA viel dezentralisierter als im europäischen Verbundnetz
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.911
Was habe ich davon, daß in den USA sehr vieles von der Stromversorgung bis zum Gesundheitswesen regional einfach sehr schlecht organisiert ist?

Gar nichts natürlich.
Alle Vergleiche hinken, und die Vergleiche, die am meisten hinken, sind oft die Besten.

Im Groben lassen sich die EU und die USA vergleichen. Beides sind Staatenbünde aus hochentwickelten Industrienländern, auch wenn sie unterschiedlich organisiert sind. In den USA leben rund 320 Millionnen Menschen, in der EU sind es 450 Millionen, auf etwa derselben Fläche, bezogen auf die Bevölkerung. Es handelt sich um vergleichbare Klimazonen, beide liegen auf der Nordhalbkugel, um Demokratien uvm.

In den USA hat es, auch in der jüngeren Vergangenheit, großräumig Stromausfälle gegeben, bei denen teilweise winzige Störfälle, ein ausgefallenes Relais o.ä., zu einer Kettenreaktion ausfallender Kraftwerke und der kompletten Stromversorgung geführt haben. Bei einigen dieser Störfälle waren die Folgen bis nach Mexiko oder Kanada spürbar, wenn nicht Teile der kanadischen Stromversorgung gleich mit ausfielen.
Auch in der EU ist es in der Vergangenheit schon zu solchen großräumigen Störfällen gekommen, allerdings seltener, besser organisiert und mit erheblich weniger Folgen.

Daraus ziehe ich folgende Schlüsse:
1. Es handelt sich um ein systemisches Problem großer Stromverbände, dass vergleichsweise kleine Störungen zu großräumigen Ausfällen führen können. Es kommt zu einer Kettenreaktion automatischer Abschaltungen von Kraftwerken und das komplette System bricht zusammen.
2. Hüben wie drüben kennt man die die Problematik seit mindestens 50 Jahren (z.B. Stromausfall 1965) und versucht durch geeignete Maßnahmen, einen solchen GAU zu verhindern, durch verschiedene Maßnahmen.
3. Da es in der EU deutlich seltener zu solchen Ausfällen kommt und wenn, dann mit wesentlich geringeren Konsequenzen, dann hat die EU die Problematik offenbar besser im Griff.

Natürlich kann und sollte man kritisieren, dass so etwas überhaupt möglich ist. Und man sollte die Störung am 14.01.21 zum Anlass nehmen, die Sicherheit der Netze zu verbessern. Nur: Wenn man aber auch den Eindruck gewinnen muss, dass es außerhalb der EU auch niemanden anderen gibt, der die großräumige Versorgungssicherheit besser im Griff hätte, sondern nur deutlich schlechter, dann kann ich den ewigen Panikmachern und Berufsjammerern auch mal an den Kopf werfen: So what? Offenbar scheint es sich um ein gewisses Restrisiko zu handeln, dass auch kein anderer restlos beherrscht und das es natürlich zu verhindern gilt, mit dem man aber am Ende auch leben muss.
 

Lupo

Ritter der Sonne
3. Oktober 2009
4.605
Tja, der Unterschied zwischen USA und hier ist, dass die USA es niemals richtig gut im Griff hatten oder ihre Infrastruktur haben vergammeln lassen oder was weiß ich. Wir haben erstmal ein paar Hundert Milliarden investieren müssen, um die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung auf amerikanisches Niveau herunter zu bringen.

Wobei in bei uns nicht die vergammelte Infrastruktur, sondern die - weil von Wind und Wetter abhängige - unzuverlässige Stromerzeugung das Problem ist. Im Unterschied zu den Amis brauchen wir keine richtige technische Störung mehr, einfach ungünstiges Wetter reicht. Und das Problem wird drängender und größer, je mehr grundlastfähige Kraftwerke bei uns „vom Netz gehen“.

Aber bei uns wird ja der Strom wohl auch nicht einfach so ausfallen, sondern bloß wegen erforderlicher Spitzenglättung temporär nicht zur Verfügung stehen. Ist zwar das gleiche, aber richtig gut geframed.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.911
Aber bei uns wird ja der Strom wohl auch nicht einfach so ausfallen, sondern bloß wegen erforderlicher Spitzenglättung temporär nicht zur Verfügung stehen. Ist zwar das gleiche, aber richtig gut geframed.

Und, erlebst Du Stromausfälle?

Persönlich habe ich in meinem Leben 3 lokale Stromausfälle erlebt. Im längsten Fall hat er drei Stunden angehalten, hatte aber - in Berlin - auch seine spannenden Seiten ... Erlebnisse, an die ich mich sogar gern erinnere ...
Vor ein paar Tagen sah ich einen amerikanischen Spielfilm, wo ein großflächiger Stromausfall als Szenario thematisiert wurde. Darin kam es zu allem möglichen Spektakeln, aber gut, es ist ein Spielfilm. Interessant fand ich zu Anfang aber den Kommentar eines Darstellers: "Ein Stromausfall, schon wieder ..."
Es mag sich um einen Räuberpistolen-Spielfilm handeln, aber die Story wäre nicht plausibel, wenn dieses "schon wieder" nicht ein Teil eines typischen amerikanischen Alltags wiederspeigeln würde. Also: Es scheint sich um einen typisch amerikanischen Alltag zu handeln, das mal der Strom ausfällt, ganz normal, sonst könnte man diese Story so gar nicht erzählen.

Ich habe lokale Stromausfälle erlebt, in meinem ganzen Leben (57) drei an der Zahl, aber einen großräumigen Ausfall noch nie. Warum sollte ich jetzt annehmen, dies wäre ein reales Szenario für meine nahe Zukunft? Für meine kommenden, idealistisch gesehenen 30 Jahre? Wie plausibel ist das, wenn das noch nie Teil meiner Realität war? Muss ich mir darum Sorgen machen, wie realistisch ist es ... und wenn es passieren sollte, wie wird es mich beeinträchtigen und wie lange?

Es gibt andere technische Störungen, die mich viel mehr betreffen. Der Strom fällt nicht aus, wohl aber ggf. die Heizung und das Warmwasser, in dem Haus, in dem ich gerade wohne. Und da habe ich ganz andere Dramen erlebt, nämlich, dass man drei Tage in der kalten Bude hockt, weil gerade Feiertage sind und/oder Niemand daran arbeitet. Weil, trotz 21. Jh., die Strukturen noch wie im 19. Jh. funktionieren ... und ich sitze im Winter drei Tage in der kalten Bude und dusche kalt.

Selbst damit kann ich ein paar Tage überleben - gut, das ist dann einfach mal so - muss ich mich jetzt deshalb von der Brücke stürzen? Ist es ein Dauerzustand? Nein, das ist es nicht.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.695
Und, erlebst Du Stromausfälle?

Bis jetzt erlebt hauptsächlich die Industrie Stromausfälle da bei einer kurzfristigen Unterversorgung Großverbraucher abgestellt werden.
Das unsere Netze schlechter werden kann man ja schön an den jüngsten Aktivitäten der Regierung ableiten. Dieselaggregate um Tankstellen am Leben halten zu können bei Sromausfall, "Spitzenglättungsgesetz", ...

Wir laufen also auf einen "Brown-Out" und nicht einen "Black-Out" zu.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.911
Bis jetzt erlebt hauptsächlich die Industrie Stromausfälle da bei einer kurzfristigen Unterversorgung Großverbraucher abgestellt werden.

Zugegebenermaßen bin ich in der Materie nicht hinreichend informiert, um das abschließend beurteilen zu können.
Was ich aber in meinem Bereich, ob im Beruf oder privat, oft sehe: Es wird ein Haufen Energie verschwendet, die man einsparen könnte, und oft nicht einmal durch die Anschaffung von neuerer Technik, mit denselben, vorhandenen Technologien, nur durch klügere Organisation.

Im Beruf: Ich, als Koch, sehe die Hauptverbraucher an Energie in Wärme & Kälte.
In mehreren kleineren Betrieben habe ich den Energieverbrauch im Bereich Kälte problemlos um 30-50% reduziert. Es wurden schlicht sinnfrei Frostwaren eingekauft und gelagert. In einem Betrieb habe ich über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten nach und nach 6 von 8 Frostertruhen stillgelegt, um dann am Ende bei 2 Truhen zu landen. Man hat einfach völlig unreflektiert Waren eingekauft, über "zu hohe Kosten" gejammert, und alle Mitarbeiter sind sowieso nur Idioten.
Das Problem mit solchen Maßnahmen: Die reale Ersparnis, allein rund 300 € verschwendeter Strom pro Monat, wird oft nicht erkannt. Denn sie erscheint nicht auf der Monatsabrechnung, sondern macht sich erst 1-2 Jahre später bemerkbar, wenn überhaupt: Denn mittlerweile hat es eine Stromkostenerhöhung gegeben, die Kosten sind dieselben geblieben, aber das es nicht mehr kostet: Das checkt keiner. Und zwischendrin bin ich eine Art Wichtigtuer, der nur alles umkrempeln will.
Stattdessen gibt es irgendeinen Kasper-Chef, der eine Glühbirne aus und einschaltet, "wir verbrauchen zuviel Strom".

Aber auch im Haushalt besteht noch einiges an Potential. Warum hat eine durchschnittliche, 08/15-Waschmaschine bis heute nur einen Kaltwasseranschluss? Um dann die Waschtemperatur von 60°C elektrisch selbst zu erzeugen? Kann sie nicht das Warmwasser, energetisch günstiger produziert, aus der Warmwasserleitung nutzen, ggf. um sie nur noch geringfügig zu erwärmen?
Vor ein paar Jahren hat ein Erfinder ein völlig bescheuertes Ding erfunden. Es handelt sich um eine Konstruktion von Kupferrohren, die aus der Wärme des Abwassers des Abflusses einer Dusche das Kaltwasser erwärmt. Das "Kaltwasser" der Dusche erhält dadurch eine Temperatur von 25°C statt 10°C und dadurch benötigt man weniger Warmwasser zum zumischen - genial! Einfach nur ein paar Kupferrohe unter der Duschwanne, keine zusätzliche Energie, keine Steuerung, nüscht! Die Konstruktion kostet 600€ und hat sich bei einer 4köpfigen Familie nach 3 Jahren armortisiert - ein Vermieter aber hat kein Interesse daran, etwas so Nützliches zu installieren. Denn er hätte nur die Kosten, aber der Mieter trägt die Energiekosten ohnehin selbst.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.695
Gegen sparen hat eigentlich niemand etwas gesagt.

Da wir aufgefordert sind E-Autos zu fahren und dergleichen sehe ich auch nicht das der Energieverbrauch geringer wird.
 

Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.200
Bis jetzt erlebt hauptsächlich die Industrie Stromausfälle da bei einer kurzfristigen Unterversorgung Großverbraucher abgestellt werden.
Das unsere Netze schlechter werden kann man ja schön an den jüngsten Aktivitäten der Regierung ableiten. Dieselaggregate um Tankstellen am Leben halten zu können bei Sromausfall, "Spitzenglättungsgesetz", ...

Wir laufen also auf einen "Brown-Out" und nicht einen "Black-Out" zu.

Ja, allerdings gibt es auch ein relativ gutes Krisenmanagement für Ernstfälle.

In schlimmsten Krisenfällen kann sich das Personal „einbunkern“

Zweitens: In schlimmsten Krisenfällen kann sich das Personal regelrecht einbunkern. Sowohl die Mitarbeiter in der Leitwarte als in anderen systemrelevanten technischen Bereichen könnten „im Notfall über Wochen autark und weitgehend abgeschottet von der Umwelt den Netzbetrieb sicherstellen“, sagt der 50Hertz-Sprecher. „Dafür stehen sowohl Personal als auch Aufenthalts- und Schlafraum als auch Bevorratung zur Verfügung.“ Davon unabhängig seien auch technische Ressourcen vorrätig, zum Beispiel Ersatzteile für den Betrieb der Umspannwerke oder Leitungen.

Tennet, Amprion und TransnetBW gehen ähnlich vor. „Wir sind in enger Abstimmung mit den drei weiteren ÜNB und bis auf kleine Unterschiede befolgen wir gemeinsam diese Risikovorsorge“, heißt es von 50Hertz. Mit den Behörden gebe es einen stetigen Austausch zur Lage.
 

Lupo

Ritter der Sonne
3. Oktober 2009
4.605
Und, erlebst Du Stromausfälle? [...] Muss ich mir darum Sorgen machen, wie realistisch ist es ... und wenn es passieren sollte, wie wird es mich beeinträchtigen und wie lange?

Im Gegensatz zu Corona, Nibiru und Klimawandel ist die Stromversorgung zu 100% vom Menschen gemacht und somit zwar viel komplexer, aber genauso wenig geheimnisvoll wie z.B. ein Auto.

Was wir bisher an Stromausfällen gekannt haben, beruhte auf irgendwelchen lokalen Störungen oder Schäden und eben nicht darauf, dass die Stromerzeugung nicht ausreicht. Unser Stromnetz ist in den letzten Jahren ein anderes geworden als das, mit dem wir groß geworden sind und das so zuverlässig war, dass wir Stromausfälle nur vom Hörensagen kennen.

Um es ganz vereinfacht zu sagen, unsere Stromversorgung gleicht immer mehr einem Auto, das nicht mehr beschleunigt oder bremst, wenn wir auf Gas oder Bremse treten, sondern das dann losfährt, wenn der Wind weht und die Sonne scheint und dann stehen bleibt, wenn Wind und Sonne weg ist. Versuch Dir mal vorzustellen, mit so etwas störungsfrei im Berufsverkehr durch München zu fahren.

Du kannst die Analogie noch einen Schritt weiter treiben: Jedesmal, wenn wir Strom aus dem Ausland zukaufen, ist es das Gleiche, als würde ein mitleidiger Verkehrsteilnehmer unser stehen gebliebenes Auto ans Abschleppseil hängen, und jedesmal, wenn wir “überzähligen Strom verkaufen“, ist es das Gleiche, als würde unser plötzlich wild gewordenes Auto auf den uns abschleppenden Wagen lospreschen. Und das soll 365/7/24 gut gehen?

Kurz zur Wasserheizung in der Waschmaschine: Das Waschwasser braucht die gleiche Energie zur Erwärmung, egal, wo es aufgewärmt wird. Das Heizelement in der Waschmaschine ist genau so effizient wie das, was im Warmwassernetz hängt, ist aber korrekt für den Bedarf der Maschine dimensioniert. Beim Anschluss an die Warmwasserleitung musst Du - sofern Du das Warmwasser nicht per Solaranlage auf dem Dach erzeugst - bauartbedingt vielleicht noch 60 l nicht benötigtes Badewasser zusätzlich mit erwärmen, und Du brauchst noch die Leistung der Pumpe, die das warme Wasser befördert und hast die Wärmeverluste durch die Leitungen zur Maschine. Damit sparst Du nichts bzw würdest die Energiersparnis der Waschmaschine anderswo recht teuer erkaufen.
 

William Morris

Ritter Rosenkreuzer
4. Mai 2015
2.763
In Russland geht es nur so. Heizung geht an auf MAX und temperiert wird über das Fenster.

Das war ja in der DDR auch so, irgeindein schlauer Ökonom hat wahrscheinlich durchgerechnet, Thermostate sind teurer als Heizenergie. Und das ausgerechnet in einem Land, wo es außer Braunkohle kaum Energieträger gab.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.542
Zur Zeit herrscht mehr oder minder Windstille, Solaranlagen sind vereist. Der Strombearf wird wieder einmal vorzüglich aus konventionellen Karftwerken gedeckt. In Schweden soll es nötig geworden sein, stromintensive Papierfabriken herunterzufahren. Man importiere deutschen Kohlestrom.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.911
Zur Zeit herrscht mehr oder minder Windstille, Solaranlagen sind vereist. Der Strombearf wird wieder einmal vorzüglich aus konventionellen Karftwerken gedeckt. In Schweden soll es nötig geworden sein, stromintensive Papierfabriken herunterzufahren. Man importiere deutschen Kohlestrom.

Ach so? Schweden importiert deutschen Kohlestrom? Ich dachte eigentlich immer, Länder wie Schweden hätten genug eigenen Strom aus Wasserkraftanlagen, die sitzen doch da an der Quelle? Und Nachbarland Norwegen, wenn auch kein EU-Land, produziert seinen Strom m.W. zu über 90% aus regenerativen Quellen, hauptsächlich aus Wasserkraft.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.542
Norwegen hat die berühmte Wasserkraft, Schweden nicht so viel. Außerdem wohl konzentriert im nördlichen Landesteil. Reicht zur Zeit jedenfalls wohl nicht.
 

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