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Wahlen

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
14.086
Mit Glück sind die Grünen Populisten aus der Regierung raus.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
14.086
Ich freue mich jedenfalls über das schlechte Abschneiden des BSW. Mal sehen, ob die olle Demagogin jetzt noch Bock auf Politik hat.

Es wirkt so als gäbe es nur maximal 10% Kommunisten im Land die entweder die SED oder eben andere wählen.
Erschreckend natürlich das die SED Nachfolger überhaupt Wähler haben und dann noch ganze Bezirke in Berlin.
 

Nedi

Großmeister
11. Dezember 2024
60
Es wirkt so als gäbe es nur maximal 10% Kommunisten im Land die entweder die SED oder eben andere wählen.
Erschreckend natürlich das die SED Nachfolger überhaupt Wähler haben und dann noch ganze Bezirke in Berlin.
Die Wähler haben die SED Praxis nie erlebt. Ja, unter dieser Partei wurde gefoltert, wurde nur nie wieder wirklich aufarbeitet. In von ihnen nach der Wende unterwanderten Vereinen wurden fingierte Abstimmungen vorbereitet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nedi

Großmeister
11. Dezember 2024
60
Mit Glück sind die Grünen Populisten aus der Regierung raus.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Rot-rot grüne Regierung, haha, von wegen "raus"......... SPD und Grüne haben zusammen nur zwei Sitze weniger als CDU/CSU......Also, Minderheitenregierung Rot-gruen (mit Duldung der Linkspartei) , und, wenn es der schwarzen Fraktion nicht passt, wird halt mit der AFD zusammen abgestimmt.........
 

Nedi

Großmeister
11. Dezember 2024
60
Nochmal zu den Wahlergebnissen (Irrtum vorbehalten)

CDU/CSU 208
AFD. 151
SPD 121
Grüne 85
LinkSED. 64
SSW. 01

Für die SSW soll die 5 Prozent Hürde nicht gelten.........
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.944
Rot-rot grüne Regierung, haha, von wegen "raus"......... SPD und Grüne haben zusammen nur zwei Sitze weniger als CDU/CSU......Also, Minderheitenregierung Rot-gruen (mit Duldung der Linkspartei) , und, wenn es der schwarzen Fraktion nicht passt, wird halt mit der AFD zusammen abgestimmt.........
Ja, oder die AfD stimmt im dritten Wahlgang halt für Merz.
warum haben die dänen eigentlich diese sonderregelung ?
Weil sie den Krieg gewonnen haben.
 

Karacho Heinz

Geselle
1. September 2024
45
Man weiß gar nicht so recht, ob man nach dieser Wahl lachen oder weinen soll. Die Amis sagen: Wählt die AfD. Die Russen sagen: Wählt die AfD und 20% der deutschen finden das voll Toll.

Den Brexit wählern wurde Wohlstand versprochen, was ist daraus geworden? Den Trump wählern wurde Wohlstand versprochen, wie sieht es da eigentlich aus? Die AfD verspricht ihren Wählern auch Wohlstand..

Alle 4 Jahre an die Wahlurne gehen und im Bundestag ein paar Farben hin-und herschieben (denn mehr ist das im Grunde gar nicht, der MO und das daraus resultierende Ergebnis ist immer das gleiche), so hält man den gemeinen Deutschen bei der Stange, denn hey, die nächste partei unterscheidet sich ganz bestimmt von den vorhergegangenen, das muss so sein denn schließlich verkaufen die einem das.

Bin ich froh dass ich das alles längst hinter mir gelassen habe. Aber es ist amüsant, das alles mitzuverfolgen. Schade nur um die angehörigen die das leben müssen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
14.086
Rot-rot grüne Regierung, haha, von wegen "raus"......... SPD und Grüne haben zusammen nur zwei Sitze weniger als CDU/CSU......Also, Minderheitenregierung Rot-gruen (mit Duldung der Linkspartei) , und, wenn es der schwarzen Fraktion nicht passt, wird halt mit der AFD zusammen abgestimmt.........

Soweit ich es sehe reicht es nicht für eine ganz Linke Regierung.
Man kann nur hoffen das der Grüne Schwachsinn nicht nur vom Tisch ist sondern auch zurück gedreht wird.
Zumindest muß man das Hoffen wenn es um Umwelt, Klima und eine Zukunft für unsere Kinder geht.


@Karacho Heinz,
dem Brexit Wähler wurde vor allem das Ende der willenlosen Einwanderung versprochen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.944
Im dritten Wahlgang ist keine absolute Mehrheit erforderlich. Eine relative rotrotgrüne Mehrheit könnte dann einen Linken zum Kanzler machen, wenn Union und AfD nicht kooperieren.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.944
Natürlich hindert auch nichts die AfD, Merz im ersten Wahlgang mit einer breiten Mehrheit zum Kanzler zu machen.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.345
Wenn ich‘s richtig begriffen habe, soll ja sicher gestellt sein, dass die Stimmen der AfD bei einer Abstimmung grundsätzlich nicht den Ausschlag geben dürfen. Das gibt ein interessantes Zahlenspiel:

Die AfD hat jetzt also 24% Stimmenanteil im Bundestag. Das heißt, um ausschließen zu können, dass eine AfD Stimme das Abstimmungsergebnis herbeigeführt hat, muss das Abstimmungsergebnis >74 % sein. Und das muss von den 76% der Abgeordneten, die nicht zur AfD gehören, erreicht werden.

Ein politischer Entschluss kann nur dann brandmauerkonform sein, wenn die linken Parteien, egal ob in der Koalition oder in der Opposition, mehr oder weniger einstimmig zugestimmt haben. Und wenn nicht, dann marschiert eben die Antifa. Dank der Idiotie der CDU geht also das linke Lager gestärkt aus seiner Wahlniederlage hervor. Super gemacht.
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
6.664
vorhin mal wieder über die idee gestolpert, die zweitstimme abzuschaffen und alles nur über die erststimme zu regeln.

ein riesen vorteil wäre natürlich die entschlackung des bundestags, 299 leute wären echt genug. und letztlich wäre da wohl dem wählerwillen am ehesten entsprochen (so gut oder schlecht einem dies gefallen möge...)




warum wurde diese überhaupt eingeführt? ich frag mal grog

Die Zweitstimme wurde in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ziel eingeführt, das Wahlsystem gerechter und repräsentativer zu gestalten. Sie kam erstmals bei der Bundestagswahl 1953 zum Einsatz, nachdem das Wahlrecht 1949 noch ausschließlich auf Direktmandaten basierte. Die Idee dahinter war, die Vorteile der Mehrheitswahl (mit der Erststimme für Direktmandate) mit denen der Verhältniswahl (mit der Zweitstimme für die Parteienverteilung) zu kombinieren.
Konkret sorgt die Zweitstimme dafür, dass der Anteil der Sitze einer Partei im Bundestag möglichst genau ihrem Wähleranteil entspricht. Mit der Erststimme wählen die Bürger einen Direktkandidaten in ihrem Wahlkreis, was eine persönliche und regionale Verbindung schafft. Das führte aber oft dazu, dass kleinere Parteien benachteiligt wurden, weil sie selten genug Direktmandate gewannen, um im Parlament angemessen vertreten zu sein. Die Zweitstimme gleicht das aus, indem sie die Gesamtzahl der Sitze einer Partei an ihrem bundesweiten Stimmenanteil ausrichtet – natürlich unter Berücksichtigung der 5-Prozent-Hürde, die verhindern soll, dass zu viele Kleinstparteien ins Parlament kommen und die Regierungsbildung erschweren.
Der Hintergrund war auch historisch geprägt: Nach den Erfahrungen der Weimarer Republik, wo ein reines Verhältniswahlsystem zu extremer Zersplitterung und Instabilität geführt hatte, wollte man ein stabiles, aber dennoch faires System schaffen. Die Zweitstimme war also ein Kompromiss, um sowohl Mehrheitsverhältnisse als auch eine proportionale Repräsentation zu gewährleisten. Heute ist sie ein zentraler Bestandteil des deutschen Mischwahlsystems.

wenn ich mir das so durchlese, eine von beiden stimmen sollten wir abschaffen, so oder so.
 
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