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Wer überprüft eigentlich pädagogische Konzepte? (Original Play)

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
381
Ja und in der Raufecke hatten Erwachsene nichts zu suchen.
Zuerst hatte ich noch geschrieben: Tritt dem "Onkel" in die Klöten. 😀
Dann aber doch weggelassen.

Insgesamt ist unsere Gesellschaft da recht übergriffig. Ich mag nicht umarmen und auch nicht umarmt werden.
Einer meiner ersten Gedanken, als die Corona-Regeln verkündet wurden. Endlich hört das dämliche Umarmen auf.

Deswegen verwundert mich diese "Übung" auch. Früher (vor 20 - 30 Jahren) hieß es: Kindern nicht aufzwingen fremden Erwachsenen die Hand zu geben.

Anscheinend bekommen Pädagogen ihre existenzielle Krise, wenn sie nicht an Kindern herumdoktern können.
Der Beruf muss ja einen Sinn haben. 😀
 
Zuletzt bearbeitet:

Sonsee

Ritter vom Schwert
1. Juni 2016
2.190
Deswegen lautet die Frage wer überprüft die Konzepte. Eventuell sollte ich lieber Fragen wer hat diese Konzept vorgeschlagen und eingeführt. Es können eigentlich nur Grüne Politiker gewesen sein, die sich für diesen Mist stark gemacht haben.
 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
381
Deswegen lautet die Frage wer überprüft die Konzepte.
Eine Ex von mir ist Erzieherin. Wenn ich aus den Gesprächen richtig ableite, dann werden solche Konzepte ausprobiert. Anschließend als nützlich oder nicht nützlich befunden. Das übergeordnete Konzept ist wohl "Pragmatismus in der Pädagogik". Stark vereinfacht: Probieren geht über studieren. Theorie vs. Praxis.

Vorstellen kann solche Konzepte jeder Pädagoge. Ähnlich wie ein Philosoph, der eine neue Theorie hat. Verbreitung der eigenen Dissertation, Fachseminare geben, ...
Bis sich jemand findet der Interesse zeigt - im eigenen akademischen Fachkreis.
 
Zuletzt bearbeitet:

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.487
Ich denke dieses Konzept hatte keine erzieherischen Ziele.

Anscheinend bekommen Pädagogen ihre existenzielle Krise, wenn sie nicht an Kindern herumdoktern können.
Der Beruf muss ja einen Sinn haben. 😀

aus meinem Bekanntenkreis kenne ich eine Lehrerin die ist mit ihrem Konzept mit pauken und trompeten an einer schule gescheitert ... nun Unterichtet sie das Konzept an der Uni.
 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
381
Mir fällt ein...

Ich war der erste, der in meinen männlichen Freundeskreis Vater wurde. Wenn die »Jungs« zu Besuch kamen, habe ich ihnen einfach mal mein Kind gegeben, weil sie anfangs stocksteif im Umgang mit dem Kind waren.

Ich hatte mir davon versprochen, dass meine Freunde dem Kind entspannt begegnen und mein Kind sich später nicht hinter Papa versteckt, wenn »Fremde« zu Besuch kommen.

Es basiert auf dem Gedanken der frühkindlichen Prägung, dass das Kind im Alter offener gegenüber Menschen und selbstbewusster im eigenen Auftreten ist. Solche Theorien würde ich nicht dogmatisch verteidigen, tendiere aber dazu sie als logisch zu bezeichnen.

Im Gegensatz zu Original Play, ist es mir im Privatbereich lieber.

Kürzlich hatte ich einen Artikel über die (angeblich fast vergessene) soziale Funktion von Onkel und Tante gelesen.

Sie sind weitere Vertrauenspersonen die, oftmals im Gegensatz zu den Eltern, ausgelassener im Umgang mit Neffe und Nichte sind. Darüber hinaus, bei Anlass, zwischen Eltern und Kind vermitteln können.

Auch hier ist der Gedanke, das Kind kann sein Weltbild erweitern.
Nicht alle Männer sind wie Papa, nicht alle Frauen sind wie Mama. Je nach Eltern-Kind-Verhältnis: autoritäre Instanzen. Aus der Perspektive des Kindes.
 

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