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~ Crypto Währung Bitcoin ~

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.487
Es ist eine Währung die nicht staatlich kontrolliert werden kann und international ist.

Es gibt eine Reihe von Regierungen, die Kryptowährungen u.a. aus diesem Grund verbieten, und nicht nur repressive Systeme und Diktaturen.
Es unterliegt der Souveränität der Regierungen und ihrer Zentralbanken, ihre Währungspolitik zu bestimmen und in vielen Ländern gibt es Beschränkungen. Letztlich kann kein Staat Parallelwährungen zulassen und wenn sie eine maßgebliche Rolle spielen, dann ist es meistens ein Zeichen für einen desolaten Zustand eines Landes.

Einige Länder haben aber vor allem deshalb Kryptowährungen verboten oder ein befristetes Verbot erlassen, weil der exorbitante Stromverbrauch des Minings die Energiepreise oder -versorgung der Bevölkerung gefährden. Meistens in Ländern, in denen die Strompreise niedrig sind und/oder durch den Staat subventioniert werden:

Dem Iran reicht es. Gleich mehrmals fiel in den letzten Wochen in Großstädten des Landes der Strom aus. Das liegt nicht nur an denjenigen, die ganze Serverfarmen aufgebaut haben, um Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu „minen“, aber die müssen es jetzt ausbaden.
Präsident Hassan Rouhani unterzeichnete jetzt eine Verordnung, nach der im ganzen Land das Schürfen der digitalen Währungen bis zum 22. September verboten wird. Das soll dem Land Zeit geben, sein Stromnetz zu stabilisieren. Neben den Kryptowährungs-Minern war zuletzt auch der Energiebedarf der Industrie stark gestiegen, während die Wasserkraftwerke des Landes aktuell nicht so viel Strom liefern können.

Aber auch China scheint der hohe Stromverbrauch der Miner ein wesentlicher Grund zu sein:

In Chinas nördlicher Provinz der Inneren Mongolei wurden jetzt ebenfalls sämtliche Mining-Projekte verboten. [...] Die Innere Mongolei geht so hart gegen Krypto-Miner vor, weil sie bereits im Jahr 2019 die Vorgaben der Zentralregierung zum Energieverbrauch in der Provinz verpasste.

Zu hoher Stromverbrauch: Krypto-Minern geht es an den Kragen

Im Übrigen war der Strom in der Inneren Mongolei durch die Provinzregierung subventioniert, was auch für deren weltweiten Boom des Minings in der Region verantwortlich war:

Einen unschlagbaren Vorteil hat die Region im Norden Chinas jedoch: reichlich Kohlekraftwerke mit derzeit überschüssiger Kapazität. Laut verschiedenen Berichten von Journalisten, die Bitmains Einrichtungen im August besuchen durften, subventioniert die Provinzregierung den Kohlestrom, sodass die Miner nur 4 Cent pro Kilowattstunde zahlen müssen. Das, zusammen mit dem Zugang zur überlegenen Hardware, schlägt alle anderen Faktoren.

Stromfresser Kryptogeld Wie der Bitcoin-Boom die globale Energiewende bedroht

Aber auch die Stadt New York bringt ein Verbot des Kryptominings auf den Weg:

Im Bundesstaat New York wird ein dreijähriges Verbot für Mining-Betriebe vorbereitet. Der Senat muss den Gesetzentwurf noch durchwinken. [...] Auslöser für den Entwurf ist der immense Energieverbrauch von Mining-Anlagen, der die Klimaziele des Bundestaates gefährdet. [...] Der Energiebedarf von Mining-Betrieben, die sich häufig “in stillgelegten oder umgewandelten Kraftwerken für fossile Brennstoffe befinden”, stünde folglich im Gegensatz zu den erklärten Klimazielen. Der Betrieb von Mining-Zentren würde schließlich den “Energieverbrauch im Staat New York stark erhöhen” und die Einhaltung des Klimaschutzgesetzes “irreparabel schädigen”, heißt es in dem Entwurf.

New York bringt Mining-Verbot auf den Weg

Eher eine Randnotiz ist da eine Meldung aus England. Aufgrund eines hohen Stromverbrauchs erwartete die Polizei eine illegale Cannabis-Plantage, fand aber eine Bitcoin-Mining-Farm. Zwar ist Bitcoin-Mining in Großbritannien nicht illegal, Strom klauen aber schon. Und den Strom hatten die Betreiber illegal abgezweigt:

Hanfplantage erwartet, Bitcoin-Mining-Farm gefunden
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Es gibt eine Reihe von Regierungen, die Kryptowährungen u.a. aus diesem Grund verbieten, und nicht nur repressive Systeme und Diktaturen.
Es unterliegt der Souveränität der Regierungen und ihrer Zentralbanken, ihre Währungspolitik zu bestimmen und in vielen Ländern gibt es Beschränkungen. Letztlich kann kein Staat Parallelwährungen zulassen und wenn sie eine maßgebliche Rolle spielen, dann ist es meistens ein Zeichen für einen desolaten Zustand eines Landes.

Genau das zeigen diese Währungen auch, den desolaten Zustand des Finanzsystems in dem einige wenige profitieren und die vielen ausgenommen werden.

Aber daneben eröffnen sich Möglichkeiten einer solchen Währung die auch einiges verbessern können. Zum Beispiel Smart Contracts erlauben Transitionen die sonst einen Notar benötigen.

Spannend ist doch auch das diese Währungen überhaupt seit so vielen Jahren laufen.

Einige Länder haben aber vor allem deshalb Kryptowährungen verboten oder ein befristetes Verbot erlassen, weil der exorbitante Stromverbrauch des Minings die Energiepreise oder -versorgung der Bevölkerung gefährden. Meistens in Ländern, in denen die Strompreise niedrig sind und/oder durch den Staat subventioniert werden:

Ja das wird der wahre Grund sein. Jeder weiß wie unheimlich ökologisch bewußt China agiert.

Der exorbitante Stromverbrauch hat zu deutlich energieeffizienteren Grafikkarten geführt, eine wirklich begrüßenswerte Entwicklung wenn man bedenkt
wieviele PCs so ständig laufen.

Denn den hohen Stromverbrauch erzeugt so ein PC auch beim Gaming oder bei der Auswertung von Kamerabildern. Letzteres ein Problem in der Automobilindustrie, die ganze Sensorik und Infrastruktur in einem autonom fahrenden Fahrzeug kreuzt sich nicht gut mit Batteriebetriebenen EMobilen Autos. Da ist eine Milliarden € schwere, ständige Anforderung an niedrigen Stromverbrauch eine sehr gute Triebfeder für die Entwicklung.
Firmen wie Nvidia haben da doch einige Sprünge getan die sehr schön nutzbar sind in allen möglichen Zweigen unseres Zusammenlebens. Sprünge übrigens die VORHER in keiner Form versucht wurden. Man war bei den Netzteilen schon bei 1KW und drüber, jetzt reichen wieder 700 W für einen PC der auch was kann.

Nochwas:
Wir haben durch das anbinden allermöglichen Dinge an das Netz sehr hohe Anforderungen an die Netzsicherheit an allen möglichen Stellen. Das reicht vom PKW der gehackt werden kann über alle Land- und Baumaschinen bis zum Babyphon. Sicherheit heißt immer Verschlüsselung und auch da tut sich was, Grafikkarten Hersteller wollen Karten auf den Markt bringen die eben nicht für Grafik sondern für das crunchen großer Zahlen gedacht sind. Moderne Verschlüsselungsverfahren brauchen viel Rechenpower und werden immer mehr gebraucht. Auch das reißt die Stromverbräuche in die Höhe und eine Optimierung wäre schön.

Leider(!) sind die Triebfedern der Menschen nur selten moralisch oder ökologisch. Meist ist es Krieg oder Geld wo die Entwicklungen so richtig nach vorne los gehen ... traurig aber wahr.

Durch das Mining wird das sooo schön sichtbar: Stromkosten vs. Miningerlös da kann jeder sehen das der Stromverbrauch zu hoch ist. Alle anderen Anwendungen da sind das dann eben die notwendigen Kosten zum Betreiben des Gaming/Arbeitsgeräts.
 
Zuletzt bearbeitet:

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.487
So oder so haben Chinas Maßnahmen die Kurse schon deutlich sinken lassen:

Die Maßnahmen gegen Blockchain-Währungen haben direkte Auswirkungen auf die Kurse: Der Bitcoin als marktstärkste Digitalwährung fiel auf der Handelsplattform Bitstamp um 10 % in Richtung 30.000 US-Dollar. Die zweitgrößte Kryptowährung Ether sank gar um fast 15 % auf etwa 1900 Dollar. Auch XRP oder Dogecoin fielen rasant und teils zweistellig.

Wer also um das Allzeithoch des Bitcoin im März diesen Jahres mit über 60.000 Dollar investierte, der hat bis heute die Hälfte seines Einsatzes verloren.

Aber daneben eröffnen sich Möglichkeiten einer solchen Währung die auch einiges verbessern können. Zum Beispiel Smart Contracts erlauben Transitionen die sonst einen Notar benötigen.

Es gibt gute Gründe, warum der Gesetzgeber bei manchen Transitionen einen Notar vorsieht. Ich sehe nicht, warum es erlaubt sein sollte, das durch technische Umwege zu auszuhebeln.

Ja das wird der wahre Grund sein. Jeder weiß wie unheimlich ökologisch bewußt China agiert.

Sicher richtig, aber auch China denkt um:

Neben der Angst Chinas vor Finanztransaktionen, die sich der Kontrolle des Staats entziehen, dürfte auch der extreme Stromverbrauch beim Bitcoin-Mining ein Grund für das restriktive Vorgehen sein. Den angesichts des hohen Anteils von Kohlestrom in China könnte der Miningboom mit dazubeitragen, dass die Volksrepublik ihre Klimaziele verfehlt: Noch vor 2030 will China eine klare Trendwende bei den CO2-Emmissionen erzielen und bis 2060 ganz klimaneutral sein.

Bitcoin: China versetzt Kryptowährung den Todesstoß

Denn den hohen Stromverbrauch erzeugt so ein PC auch beim Gaming

Ein Gamer betreibt aber keine Serverfarmen und seinen Rechner auch nicht 7/24. Jedenfalls, wenn man von den ganz Süchtigen mal absieht.

Firmen wie Nvidia haben da doch einige Sprünge getan die sehr schön nutzbar sind in allen möglichen Zweigen unseres Zusammenlebens. Sprünge übrigens die VORHER in keiner Form versucht wurden. Man war bei den Netzteilen schon bei 1KW und drüber, jetzt reichen wieder 700 W für einen PC der auch was kann.

Gerade Firmen wie Nvidia haben in der jüngeren Vergangenheit das Mining mittels ihrer Karten mit technischen Methoden systematisch gebremst und/oder blockiert. Warum wohl? Weil sie ihre Kunden aus dem Bereich Mining so sehr schätzen?
Ein Gamer sitzt da, wo die Stromkosten hoch sind, und dann wird das Gaming zu einem teuren Vergnügen. Technische Verbesserungen beim Stromverbrauch dürften auch so im Interesse der Hersteller liegen. Denn wer sich der Gamer das Spielen nicht mehr leisten kann oder will, dann kauft er auch nicht die nächste, teure Grafikkarte.

Das Mining passiert hingegen nur da, wo die Stromkosten sehr niedrig sind, sei es, weil der Strom vom Staat subventioniert wird (China, Iran u.a.) oder aus Gründen der Erzeugung (Norwegen, Island) günstig ist. Der Aufbau der Stromnetze wird, so oder so, von den Volkswirtschaften der Länder gestemmt und finanziert.
Ich kann es nicht richtig finden, dass einzelne Abzocker wie Bitcoin-Miner sich an einem Kunstprodukt bereichern, dabei staatliche Vorteile einstreichen und für die Gesellschaft nichts hervorbringen: Keine Arbeitsplätze, keine Verbesserung der Lebensverhältnisse, keine Infrastrukturen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Ich kann es nicht richtig finden, dass einzelne Abzocker wie Bitcoin-Miner sich an einem Kunstprodukt bereichern, dabei staatliche Vorteile einstreichen und für die Gesellschaft nichts hervorbringen: Keine Arbeitsplätze, keine Verbesserung der Lebensverhältnisse, keine Infrastrukturen.

An sich bin ich da mit Dir einer Meinung möchte aber folgende Einschränkungen vornehmen:
1. Du könntest Dich auch bereichern und viele Leute die ausnahmsweise keine Bänker Daytrader mit Sonderrechten sind haben das getan.
2. Hat das selbstverständlich Arbeitsplätze und Infrastrukturen geschaffen, ganze Banken.
3. Die Technologie Blockchain zusammen mit Kryptowährungen wird an sehr vielen Stellen genutzt und eröffnet auch sehr positive Möglichkeiten. Das mag Dir unbekannt sein, ist aber so.
Beispiel: Ein Auto das gegen Kryptowährung seine Meßdaten zur Verfügung stellt (Schlaglöcher, andere Straßenschäden) und mit seinem "Wallet" dann selbstständig Parkgebühren bezahlen kann.
Im Agrarbereich werden Vermietszenarios mit der Blockchain untersucht die eine Nutzunggerechte Abrechnung sicher ermöglichen.


Einfach aus Unwissenheit und Ignoranz zu behaupten das eine Technologie keine Verbesserungen hervorbringt ist zwar gerade politisch Modern aber dennoch nicht gut oder richtig oder irgendwie vorteilhaft für die Zukunft.
 

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.983
20210622_145311.jpg
Financed by Crypto 😇

Gruß an alle, ob man von redlich verdientem Urlaub sprechen kann weiß ich nicht, war eigentlich monatelang saufaul und muss jetzt ausspannen vom Nixtun

Aus o.g. Tatsachen fänd ichs schoise wenn Crypto abraucht, aber man muss zugeben es ist energetisch ziemlich Unsinnig.

Glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass mittlerweile 6 Prozent der weltweiten Stromproduktion zum Betreiben von Blockchains hergekommen wird

Meine Prognose: Die Staaten reisen das Busi ess an sich und geben eigene Cryptowährung raus
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Meine Prognose: Die Staaten reisen das Busi ess an sich und geben eigene Cryptowährung raus

Dann, ja dann ist der Stromverbrauch urplötzlich ok.

Aber ja natürlich sind die Projekte mit der Blockchain alle in die Richtung einer offiziellen Währung und wenn es nur eine "Kleinstwährung" ist.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.487
In der Ukraine entdeckte der Inlandsgeheimdienst eine illegale Kryptofarm mit tausenden PS4-Konsolen. Die Stromzähler wurden manipuliert, aufmerksam wurden die Behörden durch den außergewöhnlich hohen Stromverbrauch. Wären die Betreiber nicht aufgeflogen, dann hätte es in der Stadt Winniza zu Engpässen in der Stromversorgung kommen können.

PlayStation: Ukrainischer Geheimdienst entdeckt Krypto-Farm mit tausenden PS4-Konsolen

Über eine solche Dummdreistigkeit kann man doch wirklich nur staunen. Oder soll man sich eher darüber wundern, warum eine solche Serverfarm so lange unentdeckt blieb? Rund 9.000 Rechner stellt man schließlich nicht mal so über Nacht auf.
Ohne Genaueres zu wissen nehme ich an, dass Strom in der Ukraine deutlich günstiger sein dürfte als in vielen anderen Ländern. Und dennoch stahlen die Betreiber den Strom, setzten sich damit einem hohen Risiko aus und erzeugten einen Schaden von fast 260.000 US$. Dies interpretiere ich so, dass ein Kryptomining auf legalem Wege praktisch nicht mehr möglich ist - nicht einmal in einem Land wie der Ukraine.

Oder anders gesagt:
Die Nutzer von Bitcoin sind Kriminelle und die Erzeuger von Bitcoin sind mittlerweile auch alles Kriminelle. Die Bedingungen des Bitcoins schaffen also kriminelle Strukturen und angesichts der hohen Investitionskosten mit Sicherheit auch mafiöse Strukturen. 9.000 Rechner bezahlt man schließlich nicht mal so eben aus Omas Sparbuch, zumal auch interessant sein dürfte, woher allein nur die 3.800 PS4 stammen. Mit allen "Kollateralschäden", die ein solches Unternehmen so mit sich bringen dürfte.
Geschädigt wurde aber in jedem Fall bereits jetzt die Zivilgesellschaft, denn letztlich sind es am Ende immer die Kommunen, die den Strom zur Verfügung stellen. Und die auch weitere Folgen tragen, wenn es zu Engpässen in der Stromversorgung kommt.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.487
Es ist doch immer wieder einmal interessant, was für Nachrichten die Kryptowährungen so hervorbringen. Zwar sind deren Kurse kürzlich mal wieder deutlich gefallen, dennoch schafft das Mining in manchen Ländern immer wieder erhebliche Probleme:

Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo

Der Kosovo hat das Kryptomining verboten, vorübergehend zunächst, aber selbst das scheint im Kosovo gesellschaftliche und ökonomische Verwerfungen hervorzubringen. Nun ist der Kosovo nicht gerade als Land hoher Stabilität bekannt, aber gerade darum ... Kryptomining scheint ein Phänomen korrupter oder Länder mit einer Art Raubtierkapitalismus zu sein: Teile Chinas, der Iran, ehemalige Sovietrepubliken oder eben der Kosovo.
Überall da eben, wo der Strom billig ist oder durch krumme oder kriminelle Methoden abgezwackt werden kann.
Und die Miner verkaufen ihr Equipement zu Dumpingpreisen, weil sie dringend die Kohle brauchen, um ihre "Investoren" zufrieden zu stellen - und ein "kosovarischer Gerichtsvollzieher" dürfte nicht der angenehmste Zeitgenosse war.
 

Vercingetorix

Großer Auserwählter
22. Juli 2018
1.627
Mining ist auf lange Sicht gar kein Thema mehr. Es gibt jetzt schon Kryptos welche nicht mehr auf dem Proof of Work Konsensmechanismus beruhen, sonder auc dem wesentlich sparsameren Proof of Stake Prinzip. Da ist Energieverbrauch dann gar kein Thema mehr.
Bei BTC wird das zwar nicht mehr der Fall sein, aber ETH zum Beispiel wird irgendwann von PoW auf PoS umstellen.

Andere Projekte wie Cardano, Solana etc. Laufen bereits heute auf Proof of Stake. Ist wirklich eine spannende Sache diese ganze Krypto-Welt, mit unheimlich viel Potential. Insbesondere für strukturschwache Weltregionen.

Aber ja Mining und damit die Proof of Work Methode ist für ein Massenprojekt wie Bitcoint nicht geeignet.
 

Vercingetorix

Großer Auserwählter
22. Juli 2018
1.627
Ich denke hier passt es am besten:

Nachdem man die Atomkraft geächtet hat folgt nun die nächste Technologie. Man kann von Kryptowährungen wie BitCoin halten was man will, aber Dinge einfach zu verbieten zeugt davon, dass man schlicht keine Argumente hat.

Es wird von Stromverbrauch zu grossem Stromverbrauch schwadroniert. Selbstverständlich kann man diesen Umstand kritisieren, jedoch sollte man dann der Fairness halber vielleicht auch mal über den Stromverbrauch von Weihnachtsbeleuchtungen, dem Energieverbrauch bei der Herstellung von Gold (es seiden es handelt sich um von versierten Alchemisten transmutiertes Gold...:illu:) usw diskutieren.
Aber Verbotsparteien, was letztliche alle Linken Parteien sind, kommt das natürlich nicht in den Sinn, denn hier geht es mal wieder um reine Ideologie und einmal mehr bin ich froh, gehört die Schweiz diesem komischen EU-Verein nicht an.
 

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.983
Ich denke hier passt es am besten:

Nachdem man die Atomkraft geächtet hat folgt nun die nächste Technologie. Man kann von Kryptowährungen wie BitCoin halten was man will, aber Dinge einfach zu verbieten zeugt davon, dass man schlicht keine Argumente hat.

Es wird von Stromverbrauch zu grossem Stromverbrauch schwadroniert. Selbstverständlich kann man diesen Umstand kritisieren, jedoch sollte man dann der Fairness halber vielleicht auch mal über den Stromverbrauch von Weihnachtsbeleuchtungen, dem Energieverbrauch bei der Herstellung von Gold (es seiden es handelt sich um von versierten Alchemisten transmutiertes Gold...:illu:) usw diskutieren.
Aber Verbotsparteien, was letztliche alle Linken Parteien sind, kommt das natürlich nicht in den Sinn, denn hier geht es mal wieder um reine Ideologie und einmal mehr bin ich froh, gehört die Schweiz diesem komischen EU-Verein nicht an.
Naja, da gehts um Proof of Work Währungen, die brauchen wirklich Strom wie die Sau. Haben aufm Balkan für Stromengpasschaos gesorgt.

So lange Proof of Stake weiter erlaubt bleibt, und ETH endlich auf ETH2 umstellt seh ich zumindest für mich persönlich kein riesen Problem.

Die Gefahr ist aber, wenn sie einmal mit der Verbieterei anfangen dass alles verboten wird was kein staatlicher Zentralbank-Cryptocoin ist.
Ich habe die Befürchtung, die haben uns arme peasants mal ein paar Jahre machen lassen um die Cryptotechnologie hochzuziehen und das Verhalten zu studieren, und dann am Ende wird das letzte Fünkchen Freiheit auch noch verboten. Das wär bitter.
 

Vercingetorix

Großer Auserwählter
22. Juli 2018
1.627
die brauchen wirklich Strom wie die Sau.
Naja wir sollten das Fass eigentlich nicht aufmachen... Wie erwähnt Weihnachtsbeleuchtungen rund um den Globus verbrauchen auch Strom wie Sau. Es ist ein klassischer Strohmann

Aber ja digitales Zentralbankgeld ist ein Risiko für eine freie Gesellschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.487
Ich denke hier passt es am besten:

Nachdem man die Atomkraft geächtet hat folgt nun die nächste Technologie. Man kann von Kryptowährungen wie BitCoin halten was man will, aber Dinge einfach zu verbieten zeugt davon, dass man schlicht keine Argumente hat.

Nun, da würden mir eine Reihe von Argumenten einfallen, auch jenseits des Themas Stromverbrauchs. Gibt es in der EU überhaupt noch Mining in nennenswertem Umfang? Man sollte meinen, dafür sei der Strom in der EU generell zu teuer. Sicher, in Norwegen gibt es Server für's Mining, denn da ist der Strom billig, aber Norwegen gehört ja nicht zur EU (und die Schweiz auch nicht, oder?).

- Es liegt in der Souveränität des Staates, eine Währung auszugeben. Private Firmen oder Personen dürfen ja sonst auch keine Währung ausgeben. Warum sollte dies beim Bitcoin eigentlich anders sein? Ein Angriff auf die Währung eines Staates von außen - Nordkorea fälscht Dollarscheine - wird als kriegerischer Akt verstanden.
- Der Geldpolitik eines Landes obliegt den jeweiligen Zentralbanken, die i.d.R. weisungsungebunden handeln, aus gutem Grund. Dennoch werden deren Beamte von demokratisch gewählten Regierungen einberufen.
- Es wird eine Währung aus dem Nichts geschaffen. Es mag sich jemand damit rechtfertigen, er bezahle ja schließlich den Strom. Kann dies auch ein Geldfälscher, der sich damit rechtfertigt, schließlich habe er ja Farben, Papier und Strom bezahlt?
- In meinen Augen ist der Bitcoin mittlerweile keine Währung, sondern eine Art imaginäres Anlageobjekt. Noch dazu eines mit erheblichen Risiken, denn die Schwankungen - aller - Digitalwährungen sind beträchtlich. Eine Währung mit solchen Schwankungen würde man wohl als Ramschwährung bezeichnen, irgendeines Drittlandes.
- Geldtransfer und Bankenwesen unterliegen nationalen und internationalen Gesetzen. Zum Schutz vor Geldwäsche, kriminellem Geld, Kriminalitäts- und Terrorismusfinanzierung und nicht zuletzt auch dem Bankgeheimnis. Diese Reglementierungen kommen nicht aus dem Nichts, sondern sind die Ergebnisse jahrhunderterlanger Erfahrungen. Ich sehe nicht, warum man dies alles durch Digitalwährungen unterlaufen und unterminieren sollte, nur weil uns ein paar Schlaumeier wieder einmal mehr weis machen wollen, bei ihnen sei alles neu und anders? Das hat uns die New Economy schon zu Anfang versprochen, allerdings ohne ihre vollmundigen Versprechen auch zu halten.
- Ich wüsste nicht, wozu man eine Digitalwährung überhaupt brauchen sollte? Auch jetzt schon kann ich mit meiner Bankkarte mehr oder weniger überall auf der Welt bezahlen, und zwar in Euro ... es mag den Kiosk in Cap Spartel, Marokko geben, der leider kein Kartenlesegerät hat, aber der könnte mit Bitcoin auch nicht umgehen. Für so etwas gibt es das gute, alte Bargeld, und wenn er auf meinen "großen" Schein nicht herausgeben kann, dann schreibt er auch an (selbst erlebt).
- Der Bitcoin hat sich keineswegs als so sicher erwiesen, wie man ihn immer gepriesen hat. Es hat großangelegte Angriffe und Hacks gegeben und es sind große Geldmengen auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Gar nicht erst zu reden von diesem Franzosen aus der Anfangszeit des Bitcoins, der da irgendwann den Faden verloren hat mit seiner TradingCard-Firma ... aber der sitzt ja jetzt auch für die nächsten 20 Jahre im Knast ein. Im Grunde hat er eine Bank betrieben, ohne eine Banklizenz zu haben ... und wie man sieht, gibt's auch gute Gründe dafür, dass das so ist, dass man die benötigt.
- Was übrig bleibt, das ist eine Währung für Kriminelle - und nichts anderes ist in meinen Augen der Bitcoin.

Es wird von Stromverbrauch zu grossem Stromverbrauch schwadroniert. Selbstverständlich kann man diesen Umstand kritisieren, jedoch sollte man dann der Fairness halber vielleicht auch mal über den Stromverbrauch von Weihnachtsbeleuchtungen, dem Energieverbrauch bei der Herstellung von Gold (es seiden es handelt sich um von versierten Alchemisten transmutiertes Gold...:illu:) usw diskutieren.

Bodenschätze gehören weltweit erst einmal dem Staat, der für deren Förderung Lienzen an Privatfirmen vergibt. Das dadurch vereinamte Geld dient allen Bürgern eines Landes (oder zumindest sollte das so sein), denn der Staat sind wir alle. Das kann ich für den Bitcoin nicht erkennen, zumal dieser sich jeder Besteurung entzieht. Oder zahlt man auf den Bitcoin etwa MwSt?
Und auch wenn Gold in der Masse sicher allein für seine Existenz gefördert wird, so hat Gold auch technische Funktionen. Z.B. in dem Rechner, an dem Du gerade sitzt.

Die Weihnachtsbeleuchtungen sind sicher ein Punkt, aber wenn sie es noch nicht sind, so werden sie bald alle auf LED-Technik umgestellt sein. Und deren Verbrauch ist im Vergleich zu der achso schmerzhaft entbehrten Glühbirne geradezu lachhaft. Wir schwebt da aus Glühbirnen-Zeiten noch so eine Zahl von 8% im Kopf herum, die der Lichtstrom am Gesamtstromverbrauch ausmacht ... vor der LED, wohlgemerkt.
Aber ja, du hast Recht: Es kann noch viel Strom eingespart werden, der nutzlos verbraten wird, durch eine im Grunde veraltete Technik.

Vor allem bei allen Wärme- und Kältemaschinen, denn da geht am Meisten Strom verloren. Persönlich schüttele ich noch immer den Kopf, wie popelig selbst heutzutage noch manche Profimaschinen(!) gebaut werden. Und warum sich da nicht schon längst ein Ingenieur etwas Besseres hat einfallen lassen oder auch nur längst bekannte Technologien eingesetzt hat.
Persönlich finde ich den klassischen Pizza-Steinofen energetisch eine Katastrophe: Mindestens eine dreiviertel Stunde vorheizen ... und dann laufen lassen, ob man nun Pizzabestellungen hat oder auch nicht. Schlägt dann mit satten 10 KW zu Buche. Oder 20. Steinofenpizza schmeckt gut, aber mir leuchtet nicht ein, es könne kein ebenbürtiges und energetisch preiswerteres Verfahren geben. In den schönen, italienischen Espressomaschinen, Drehstromanschluss natürlich, findet man noch heute einen blanken Stahlzylinder als Wasserbehälter. Der wärmt dann zwar schön die Tassen darüber an, aber dennoch, ein teurer Tassenwärmer, mit mehr als 4 KW.
Aber auch die Zocker-Computer sind mit Netzteilen von 1.000 W und mehr nicht gerade bescheiden im Verbrauch. Und selbst die sonst eigentlich eher bescheidenen Apples kommen mittlerweile bei den Topmodellen auf satte 1.2 KW.

Aber Verbotsparteien, was letztliche alle Linken Parteien sind, kommt das natürlich nicht in den Sinn, denn hier geht es mal wieder um reine Ideologie und einmal mehr bin ich froh, gehört die Schweiz diesem komischen EU-Verein nicht an.

Was heisst denn hier Verbotsparteien?
Oft genug läuft es vielmehr so, dass an sich wünschenswerte Entwicklungen der Industrie angetragen werden, sich diesbezüglich zu einigen. Die Geschichte um die Handynetzteile und das USB ist geradezu ein Schulbeispiel dafür. 10 Jahre hat man der Industrie dafür Zeit gelassen, sich selbst zu einigen. Aber Apple ist ja wieder einmal der Meinung, das Rad neu erfunden zu haben und ohne ihre Spezialbelegung nicht überleben zu können.
Da reisst der EU-Komission dann irgendwann der Geduldsfaden, zu Recht, sollte man meinen, und wir können froh sein, die EU zu haben. Denn mutmaßlich hat nur ein Staatenbund wie die EU auch die Stärke, sich gegen solche internationalen Größen durchzusetzen und kaum ein einzelner Staat. Davon profitieren letztlich sogar Nicht-EU-Staaten Europas, Norwegen, die Schweiz, die solche Regelungen als Trittbrettfahrer einfach übernehmen.

Wir werden nicht umhinkommen, unseren Ressourcenverbrauch einzuschränken, ob uns das nun passt oder nicht. Nicht nur in Fragen der Energie, sondern auch der Rohstoffe. Es dürfte für viele Anwendungen mittlerweile weitaus bessere technische Lösungen geben, aber verbaut wird noch immer das alte, billige Gelump. Aber solange es kein Kaufargument ist, auch nur weniger Strom zu verbrauchen - oder wie im aktuellen Fall bei Apple mit den satten 1.2 KW auch noch protzig geworben wird - solange wird die Industrie solche Produkte nicht entwickeln.
Am Ende geht es dann entweder nur über den Geldbeutel des Verbrauchers - der sich dann fragt, ob er denn wirklich so eine Rennsemmel von Rechner braucht, oder ob es nicht einer mit etwas weniger Leistung und kleinerem Netzteil auch tut (für seine Excel-Tabellen). Oder über Verbote, denn die Industrie scheint sich da um nichts zu scheren.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.867
Was heisst denn hier Verbotsparteien?

Das sidn Parteien die gerne mit Verboten arbeiten. Prominentes Beispiel: Die Grünen.
Oft liegt es am Mangel an Interesse die Situation konstruktiv zu lösen und einen unglaublichen Anspruch zu wissen was "Gut und Richtig" ist und deswegen den Mitmenschen aufgezwungen werden kann und sollte.

Oft genug läuft es vielmehr so, dass an sich wünschenswerte Entwicklungen der Industrie angetragen werden, sich diesbezüglich zu einigen. Die Geschichte um die Handynetzteile und das USB ist geradezu ein Schulbeispiel dafür. 10 Jahre hat man der Industrie dafür Zeit gelassen, sich selbst zu einigen. Aber Apple ist ja wieder einmal der Meinung, das Rad neu erfunden zu haben und ohne ihre Spezialbelegung nicht überleben zu können.

Da reisst der EU-Komission dann irgendwann der Geduldsfaden, zu Recht, sollte man meinen, und wir können froh sein, die EU zu haben. Denn mutmaßlich hat nur ein Staatenbund wie die EU auch die Stärke, sich gegen solche internationalen Größen durchzusetzen und kaum ein einzelner Staat. Davon profitieren letztlich sogar Nicht-EU-Staaten Europas, Norwegen, die Schweiz, die solche Regelungen als Trittbrettfahrer einfach übernehmen.

Es stellt sich bei diesem Beispiel für mich die Frage ob es einem Gebilde wie der EU zusteht eine konkrete Lösung vorzugeben oder zu verbieten.
In den vielen Kabeln liegen ja auch Entwicklungen und Verbesserungen.

Ich finde diesen Level an Eingriff in die freie Wirtschaft übergriffig und mich nerven die Kabel auch.

Wir werden nicht umhinkommen, unseren Ressourcenverbrauch einzuschränken, ob uns das nun passt oder nicht. Nicht nur in Fragen der Energie, sondern auch der Rohstoffe. Es dürfte für viele Anwendungen mittlerweile weitaus bessere technische Lösungen geben, aber verbaut wird noch immer das alte, billige Gelump.

Wenn eine Lösung technisch wirklich besser ist, dann setzt sich das in der Regel auch durch und wird am Ende billiger.
Ich möchte wissen wie wir denn in Zukunft technische Verbesserungen erzielen wollen wenn Regierungen technische Lösungen vorschreiben.

Das mag einem Technikanalphabeten ja alles noch einleuchten aber jeder der Weiß wie das mit der Entwicklung und der Technik läuft sollte wissen das wir da nicht nur ein totes Pferd satteln sondern auch dem eigentlichen Anliegen (Klimaschutz) entgegen wirken auf lange sicht. Wir töten Innovation und rennen auf nicht funktionale, politisch gewünschte "Lösungen" zu.



Aber solange es kein Kaufargument ist, auch nur weniger Strom zu verbrauchen - oder wie im aktuellen Fall bei Apple mit den satten 1.2 KW auch noch protzig geworben wird - solange wird die Industrie solche Produkte nicht entwickeln.

Als Bürger erschließt sich mir kaum noch was zu tun ist. Wir rampen willenlos(!) den Stromverbrauch hoch, gefährden damit das Leben von Millionen und rufen die Bürger gleichzeitig zum Stromsparen auf? Hää?

Am Ende geht es dann entweder nur über den Geldbeutel des Verbrauchers - der sich dann fragt, ob er denn wirklich so eine Rennsemmel von Rechner braucht, oder ob es nicht einer mit etwas weniger Leistung und kleinerem Netzteil auch tut (für seine Excel-Tabellen). Oder über Verbote, denn die Industrie scheint sich da um nichts zu scheren.

Ja. Die Zukunft wird toll. Technikfeinde schreiben dysfunktionale Lösungen vor und alle glauben die Welt wird besser davon!

Das wird super, fast so schön wie ein ehemaliger Wald voller Windräder :)
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.487
Die Kryptowährungen sind im Zeitraum des letzten halben Jahres immer weiter gefallen:

Die Kryptowährung Bitcoin hat ihren jüngsten Kursrutsch am Samstag fortgesetzt und ist deutlich unter die wichtige Marke von 20.000 Dollar gefallen. Die älteste und bekannteste Cyberdevise kostete zeitweise nur noch 17.649 Dollar, etwa 14 Prozent weniger als am Freitag und so wenig wie seit 18 Monaten nicht mehr.
Im November war ein Bitcoin mit rund 68.000 Dollar noch fast viermal so teuer, seit Jahresbeginn ist der Wert um mehr als 60 Prozent gefallen. Die Kryptowährung Ethereum büßte in dem Zeitraum 73 Prozent ein.

"Das Durchbrechen der 20.000-Dollar-Marke zeigt, dass das Vertrauen in die Kryptoindustrie kollabiert ist", sagte Marktanalyst Edward Moya von The Americas OANDA am Samstag. "Es gibt zu viele Kryptowährungen und Kryptobörsen, die unter enormen finanziellem Druck stehen angesichts der Fremdkapitalkosten", erklärte er mit Blick auf steigende Zinsen.

Und der Bitcoin ist auf ein Niveau gefallen, das das Mining unrentabel macht:

Doch nicht nur Investorinnen und Investoren gleiten die einst hohen Profite durch die Finger. Wie "Finbold" berichtet, lohnt sich mittlerweile auch das umstrittene Mining der ältesten Kryptowährung nicht mehr. Der Grund: Der Preis ist so tief gesunken, dass er mit den Kosten gleichauf liegt. "Für einige #Bitcoin-Miner könnte es im Moment sogar unrentabel sein", schreibt die Analyseplattform "Cryptorank".

Bitcoin bricht weiter ein – "Vertrauen ist kollabiert"

Krypto-Crash: Mining wegen des fallenden Bitcoin-Preises nicht mehr profitabel
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.487
Genau, guter Einstiegszeitpunkt ;-)

In der Hoffnung, dass die Kryptowährungen schon wieder steigen werden ... aber wer sagt uns, dass das so sein wird?
In meinen Augen sind die Kryptowährungen bestenfalls blankes Gezocke, wie Roulettespiel, schlimmestenfalls Monopolygeld für Kriminelle. Es wird kein echter Mehrwert erzielt, also kann man nur aufgrund von Kursschwankungen Geld verdienen.
Immer nur mit Spielgeld spekulieren. Ist klar, oder?

Wie der verstorbene Börsenguru Kostolany einst sagte:

Wer viel Geld hat, der kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, der sollte spekulieren. Und wer überhaupt kein Geld hat, der muss spekulieren.
 

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