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Das (neue) Corona-Virus

William Morris

Ritter vom Osten und Westen
4. Mai 2015
2.435
Whataboutism par excellence.
“Also so schlimm is bei uns nicht, schau dir mal Diktatur XYZ an“.
So kann man sich global ewig weiter in noch üblere Diktaturen vorarbeiten. Wenn China noch diktatorischer wird kann Deutschland weiter nachziehen (aber nicht ganz so krass), um dann sagen zu können “aber in China ist es noch krasser“.

Das witzige ist wenn man Länder selber kennt welche hier als Diktaturen verschrien sind, wie viel freiheitlicher die eigentlich noch sindmehr als Deutschland. So lange man dem Präsidenten trauen kann passt doch alles. Bei mir ist es Usbekistan. Da laufen noch mehr Dinge richtig als hier (jetzt kommt gleich “dann zieh halt da hin“......gähn)
Im Gegensatz zu dir habe ich tatsächlich in einer Diktatur gelebt und bin auch alt genug, das bewusst erlebt zu haben. Ich kann in meinem Beitrag auch nicht sehen, ich hätte behauptet, es wäre woanders schlimmer.

Ich muss leider bei meiner feuchten Brötchen Theorie bleiben.
 

MatScientist

Erhabener auserwählter Ritter
21. März 2014
1.118
Würde mich ja doch interessieren, was alles in Usbekistan so viel besser läuft als bei uns.
Systemisch nix aber bezogen auf Freiheit sehr wohl. Dort bekommt man Land gestellt und kann easy eine 8 köpfige Familie großziehen, statt TV kucken gehts darum wer beim Pferdekampf der Sieger ist. Selbst wenns autokratisch ist, die persönlichen Freiheiten der Bürger sind immens dort.

Hier ist jede Woche dein Briefkastenmit Mahnungen, Androhungen und irgendwelchen Rechnungen von Ämtern voll, Wohnen überteuert, kein Schwein kamn sich hier auf einen Sitz ein Haus leisten, 273000 Gesetze Regeln Verordnungen Normierungen usw. wenn man sich tatsächlich an alles halten würde wäre man zum humanoiden Roboter verkommen. Presse gleichgeschaltet, Polizei betreibt immer mehr Rechtsbeuging und scheisst mittlerweile auf Durchsuchungsbefehle, auch aufs Grundgesetz wird geschissen mittlerweile. Hier kommt man sich nur noch wie eine rechtelose Marionette vor. Da sind sogar noch die USA besser, wegen ihrem second amendment. Hier muss man es sich als Bürger gefallen lassen wenn eingebrochen wird, und darf keinen Einbrecher erschiessen (bei mir wurde 2mal ins Haus eingebrochen während och im Bett lag, da wünscht man sich eine Knarre....).

Es ist mittlerweile widerlich in Deutschland leben zu müssen (ja ich weiß “dann zieh halt weg bla bla“).
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Und die Usbeken kucken keinen Fußball und müssen keine Polizeiwillkür fürchten?

Ja, wir haben eine hohe Regelungsdichte. Hätten wir aber mutmaßlich auch, wenn wir Diktatur wären.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Witzigerweise darf man das als Deutscher. Notwehr. Man ist dann evtl. wg. unerlaubten Waffenbesitzes dran, aber sogar da hat mal ein Gericht von Strafe abgesehen, weil es ihm unverhältnismäßig erschien.
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.817
Wahrscheinlich ist ein Krankenhausaufenthalt, wesentlich gefährlicher als Corona!
Bestatter durch Corona in Kurzarbeit, da wird doch endlich klar, wo die Gefahr wirklich herkommt....:grab:


Die Situation rund um Corona wid immer grotesker
[so im Original, AA]. Jetzt melden sogar Bestattungsunternehmen Kurzarbeit an. Denn die Zahl der Todesfälle in Deutschland geht während der Corona-Pandemie sogar stark zurück, meldet die FAZ.

Da an oder mit Corona kaum noch jemand stirbt gibt es einen grotesken Grund, warum die Sterberate zurück geht: Immer weniger Menschen in Krankenhäusern.



Die FAZ zitiert eine Bestattungsunternehmerin:

"Es versterben viel weniger Menschen als sonst", sagt Inhaberin Karin Frye. "So schön das ist, für uns bedeutet es schlimme Einbußen." Normalerweise kümmert sich Frye um fünfzehn Beerdigungen im Monat, seit Ausbruch der Pandemie Ende Februar sind es nur noch fünf. Deshalb hat sie ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.

Den Rückgang erklärt sie sich damit, dass in den Krankenhäusern weniger operiert werde als sonst. Die meisten Eingriffe gingen gut, aber einige alte oder schwache Patienten überstünden die Operationen nicht oder infizierten sich mit tödlichen Keimen. Weil die Krankenhausaufenthalte in der Corona-Zeit zurückgingen, gebe es auch solche Todesfälle seltener als früher, argumentiert die Seniorchefin. «https://www.corodok.de/corona-bestatter-kurzarbeit/
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.817
Du weißt, daß das Käse ist. Vermutlich willst Du nur übertreiben.
Ich will keineswegs übertreiben sondern deutlich machen, das Corona tatsächlich zur Kurzarbeit bei Bestattern geführt hat. Denn die meisten streben wohl doch durch Krankenhausaufenthalte, werden weniger ältere Menschen im Krankenhaus operiert, sterben eben auch weniger.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.637
Schwierige Operationen bedeuten immer ein akutes Sterberisiko. Man führt sie trotzdem durch, weil sie insgesamt mehr Lebensjahre retten als kosten. Wer wegen Corona seinen Herzschrittmacher nicht bekommen hat, ist dem Risiko der OP vorerst entgangen, lebt aber mit dem Risiko seiner Herzschwäche. In den nächsten Monaten werden sich die Sterbeziffern ausgleichen, und das weißt Du auch.

Was sich mutmaßlich nicht ausgleichen wird, ist der Rückgang an Unfalltoten. Es kann auf den leeren Autobahnen ja unmöglich so viele Unfälle gegeben haben wie üblich.
 

MatScientist

Erhabener auserwählter Ritter
21. März 2014
1.118
Ich gehe davon aus das Du noch nie woanders gelebt oder gearbeitet hast?
Doch in der Schweiz aber die Schweiz ist nur für Schweizer angenehm. Und wenn man perfekt schwitzerdüütsch spricht. Und nach schweizer Recht versteuern kann, in dem man einfach einen fixen Satz am Jahresanfang zur Heimatgemeinde bringt. Da muss man als D aber 5 Jahre drüben sein. Und selbst dann ist man noch der dütsche Gummihals
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.817
Gestern gab es eine kleine Demo von Bestattern in Landshut, zu wenig Tote machen das Geschäft kaputt.


Bestatter-Demo in Landshut
19. September 2020

Zu wenig Tote: Eine kleine Gruppe von "Aktivisten" machte in Landshut auf die Misere der Bestatter aufmerksam. "Rettet das Bestattungsgewerbe" - "Drosten hatte uns im März 25.000 Tote versprochen".
 

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Wenn allerdings gesagt wird, dass die bestatter nichts mehr zu tun haben, dann macht das doch aber die andere Argumentation kaputt, nach welcher die Toten pro Monat zu den Vorjahren nicht gestiegen sind. Denn Auf der einen Seite sterben weniger durch KH-Aufenthalte und OPs, Autounfälle etc, aber es starben mehr durch Corona, das hat sich dann wohl halbwegs ausgeglichen bei uns.
 

Aragon70

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juli 2008
1.410
Vielleicht gibts weniger Tote weil die Leute wegen dem Corona Virus seltener zu Ärzten gehen, damit weniger falsche Diagnosen bekommen, weniger Medikamente die den Patienten eher schädigen statt helfen und weniger Operationen die Patienten töten.
 

Popocatepetl

Prinz des Tabernakels
27. August 2013
3.836
ja, in zeiten, in denen ärzte nicht arbeiten, sterben scheinbar weniger menschen...


bleibt jedoch die frage, sterben sie bloss etwas später, und fallen zeitlich versetzt gar nicht in der statistik auf ?

und reine sterblichkeit allein ist da imho kein wirkliches maß. habe jetzt genug menschen kennen gelernt, die zwar leben, in der coronazeit jedoch nicht die medizinische versorgung erfahren haben, die sie benötigt hätten...
 
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