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Der WV - Stammtisch

Osterhase

Vollkommener Meister
12. Mai 2013
537
Und genau das ist der Grund warum ich Hut trage und die Armbanduhr rechts.
Einen originalen "Panama" aus Ecuador und 'nen Fedora der Blues Brothers.
Ich wünsche euch allen einen schönen 3. Advent.
Uups, da hab ich mich heute morgen in der Eile vergeigt. Das sollte heißen "und 'nen Fedora und den Blues Brother Hut". Wie das Modell heißt weiss ich nicht mal, war ein Geschenk.

Den Panama kaufte 1992 ich im Ursprungsland, Ecuador. Den Fedora gebraucht noch in den 90ern vor ca 25 Jahren weil er mir gefiel. Ich kauf mir doch auch nicht immer wieder ein neues Auto bloß weil es ein neues Modell gibt.
Ich mache Null Modetrends mit. Nicht aus ökologischen Gründen und nicht aus finanziellen: ich brauch das nicht. Die meisten Alltagsklamotten und Schuhe kaufen meine Frau und ich bei Decathlon. Sorry,soll keine Werbung sein. Die Sachen sind äußerst robust, preiswert und werden aufgetragen. Zum Schluss bei schmutziger Maloche, es gibt hier auch viele sehr arme Menschen die sich über etwas tragbares freuen. Altkleidersammlung hier in RO?
Desweiteren kaufe ich hier in Rumänien auch gerne beim Second Händler. Da wird groß mit aus Deutschland 🇩🇪 geworben und man findet des öfteren einwandfreie Stücke.
 

Vercingetorix

Großer Auserwählter
22. Juli 2018
1.697
Hüte bestimmt auch, bei den Bayern und Ösis gibt es mehrere Hutmacher.
Hutmacher gibt es in der Stadt, in der ich arbeite einen. https://www.risa.ch/atelier-basel/ Ich müsste da mal in der Mittagspause vorbei schauen. Aber 150 - 300 Fr. für ein Accessoire, welches dann zuhause im Schrank vergammelt, hat mit bisher abgeschreckt :mrgreen:.

Bei Schuhen merkt man den Unterschied zwischen Qualitäts- und Massenware sehr deutlich. Bei den Sneaker muss ich noch was finden, Lederschuhe habe ich bereits auf "Qualität" umgestellt.
Was mur noch fehlt ist ein guter Winterstiefel, aber das ist aktuell zu teuer...

Anzüge sind ein Thema für sich. Ich trage nur Anzüge aus 100 % Wolle. Da ich weder an Gewicht zulege noch gross abnehme passen mir meine Anzüge 10 Jahre und länger. Mein ältester Anzug ist denn auch ca. 12 Jahre alt und ist auch immer noch in sehr gutem Zustand.

Wollkleidung weiss ich aber eigentlich erst wirklich zu schätzen, seit ich Kinder habe. Für die Kleinen ist Wolle das Material der Wahl. Es reguliert Körpertemperatur, ist von Natur aus wasserabweisend, ist geruchshemmend usw. usw.
Unsere Tochter rennt im Winter draus fast ausschliesslich in Wollwalk herum. Das ist ist wirklich ein grossartiges Material.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Hutmacher gibt es in der Stadt, in der ich arbeite einen. https://www.risa.ch/atelier-basel/ Ich müsste da mal in der Mittagspause vorbei schauen. Aber 150 - 300 Fr. für ein Accessoire, welches dann zuhause im Schrank vergammelt, hat mit bisher abgeschreckt :mrgreen:.

Nun, Hüte von einem Hutmacher kann ich mir nicht leisten. Ein Hut aus der Hutfabrik kostet um die 100€, meine neue Melone hat gerade einmal 65€ gekostet und ist ganz in Ordnung. Qualitätshüte der Fa. Mayser oder Stetson liegen so um die 125€.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.951
Nun, Hüte von einem Hutmacher kann ich mir nicht leisten. Ein Hut aus der Hutfabrik kostet um die 100€, meine neue Melone hat gerade einmal 65€ gekostet und ist ganz in Ordnung. Qualitätshüte der Fa. Mayser oder Stetson liegen so um die 125€.

Mit Stetson habe ich weniger gute Erfahrungen gemacht. Meine Schiebermützen von Mayser sind dagegen deutlich besser. Fast vergleichbar zu den nochmal höherwertigen Lock Hatters aus London.

Aber bei einem Fedora Hut zum Beispiel wird es schwierig einen schönen neuen zu bekommen, die sind teuer oder nicht richtig geschnitten. Sucht man nach dem 20iger Jahre Modell so wird man vintage kaufen müssen.
 

William Morris

Groß-Pontifex
4. Mai 2015
2.928
Eine Mütze hatte ich zuletzt bei der Armee auf und das ist schon über 30 Jahre her. Brauche ich wirklich nicht und wahrscheinlich würde ich den auch bei der ersten Gelegenheit liegenlassen. Die Mützenträger die ich kenne sind meist Männer mit zurückweichendem Haupthaar, die das kaschieren wollen.

Der Ledermantel meines Vaters wog gefühlte 30 Kilo, das wollte ich mir nicht antun. Das kam alles in die Kleidersammlung, was noch gut war. Ich bevorzuge dann einfach eine gute Funktionsjacke, bis 0°C reicht das, wenn es kälter wird, ziehe ich noch eine Weste an. Von denen habe ich mittlerweile reichlich, auch für die Arbeit draußen.

Bei Schuhen bin ich auch so typisch Mann, ich habe 4 Paar Schuhe, inklusive Badelatschen und Gummistiefel. Ein Paar gute, etwas abgetretene für den Alltag und halt für den Garten. Wobei ich sogar 2 Paar Gummistiefel habe, ein Paar ist gefüttert.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.951
Mützen und Hüte kommen mit sucht Faktor. Ich trage Mütze schon seit der Kindheit und wenn ich keine auf habe wird mir kalt am Kopp. Haare habe ich aber noch. 😀

Aber auf Hüte steigen ich recht notgedrungen um, ich habe vitiligo und verbrennen schnell und gründlich. Schatten, Schatten, Schatten ...
 

Osterhase

Vollkommener Meister
12. Mai 2013
537
Das "Problem" der "Kippaglatze" löste ich getreu den Worten meines Vaters: lieber überhaupt keine Haare als 'ne Glatze.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Das "Problem" der "Kippaglatze" löste ich getreu den Worten meines Vaters: lieber überhaupt keine Haare als 'ne Glatze.

So ist es. Haare sind überschätzt.
Zwar wäre es bei mir noch keine "umzäunte Spielwiese", mindestens aber Geheimratsecken ... mit einer eindeutigen Tendenz zur "Merz-Insel" und wie Friedrich Merz will ich nicht aussehen. Ich rasiere mir den Schädel alle zwei Tage komplett und nass - das ist wenigstens konsequent und wird so wahrgenommen, zumal es sich um einen selbst gewählten Zustand handelt. In meinem Beruf als Koch kommt das bei allen Addressaten ohnehin gut an, viele sehen es als ein Zeichen absoluter Professionalität und Hingabe an den Beruf. Denn wer überhaupt keine Haare mehr hat, der kann sie auch nicht in die Suppe fallen lassen.
Bart brauche ich auch nicht.
Denn der käme nur grau daher, man fummelt außerdem ständig in diesem herum. Und als Raucher tendiert ein grauer Bart dazu, zu vergilben ... und dann sieht man erst recht aus wie so ein Supermarkt-Parkplatz-Penner. Ich bin passionierter Nassrasierer, wenn auch nicht jeden Tag.

Interessanterweise werde ich mit meiner Vollglatze tendenziell als "jünger" wahrgenommen als mit Haaren. Es muss etwas mit der Konsequenz zu tun haben, die man offenbar damit ausstrahlt. Es hat allerdings auch nicht mehr diese "politische" Aussage wie früher, ein Umstand, den ich sehr schätze. Sicher, man wird als kerniger, irgendwie "kompromissloser" wahrgenommen, aber auch das schätze ich.
Es hat schon so etwas wie "es ist mir sch...egal, was Du von mir denkst, ich mache, was mir gefällt" ... und ich bin nicht der Typ, mit dem Du Spielchen machen kannst.
 

MatScientist

Großmeister aller Symbolischen Logen
21. März 2014
3.075
wie wärs mit einer Mütze aus zusammengerolltem Fuchs


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Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Ich bin verliebt, es war Liebe auf den ersten Blick ... in mein neues Accessoire, das heute angekommen ist. Denn natürlich kann ein Herr mit Hut nicht ohne Gehstock flanieren.

Der elegante Herr trägt schlichte Dinge, und dieser Stock im Stil Art Deco erfüllt diesen Ansatz. Die Form ist so klassisch, dass es an Expressionsimus grenzt, die Farbe schwarz lässt den Träger in den Hintergrund treten ... die Klasse steckt in Details, die nur der Kenner sieht: Knauf aus echtem, handpolierten Ebenholz und kleine Einlegearbeiten aus Perlmutt und Onyx.
Das ist dermaßen unaufdringlich, dass es schon wieder schreit - ich liebe solche Dinge!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.961
Gratuliere! Kann natürlich außer zum Cylinder leicht overdressed wirken. (Es ist mir immer noch ein Schmerz, daß Stockdegen verboten sind.)
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Gratuliere! Kann natürlich außer zum Cylinder leicht overdressed wirken. (Es ist mir immer noch ein Schmerz, daß Stockdegen verboten sind.)

Ein Stockdegen ist eine sogenannte versteckte Waffe. Eine versteckte Waffe gilt deshalb als kriminell, weil darin eine hinterlistige Absicht gesehen wird. Ich finde das richtig. In einer zivilen Gesellschaft braucht ein Zivilist keine Waffe, und schon gar nicht eine versteckte Waffe.
Eine versteckte Waffe ist krimineller als eine offen getragene Waffe - und dies ist richtig und angemessen für eine zivile Gesellschaft, die wir sein wollen.

Ich bin zu vergangenen Zeiten schon mit Stöcken gegangen. Wie beim Hut auch braucht es passende Kleidung, aber dies ist heutzutage nicht mehr allzu schwierig. Das Wesentliche beim Gehen mit einem Stock ist anderer Natur. Man muss das Gehen neu lernen und bewegt sich mit dem Stock in Zukunft anders: Rhythmischer, langsamer ... und wenn der Bus kommt oder die Ampel grün ist ... nein, man beeilt sich nicht, das Gehen mit dem Stock als solchen lässt dies nicht zu.
Man marschiert mit dem Stock auf die Ampel zu, und wenn sie auf Rot schaltet, dann ist das eben so und man bleibt stehen.

Im Übrigen ist der Stock - wenn es denn sein müsste - auch für sich allein schon eine Waffe. Und so wird der Stock interessanterweise gelegentlich auch wahrgenommen. Es kann vorkommen, dass ganz normale, harmlose Menschen Angst vor dir haben, nur weil du einen Stock bei dir hast. Das ist nicht mein Ziel, und ich bin der Letzte, der möchte, dass sich Menschen vor mir ängstigen.
Andererseits lassen mich auch andere Rüpel in Ruhe ...
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Nach der Meinung des Magiers Franz Bardon nehmen Gegenstände - in seinem Fall magische Gegenstände wie Zauberstäbe o.ä. - mit der Zeit die Eigenschaften ihres Besitzers an. Dieser Logik folgend, kann man dieses Verhalten fördern und forcieren.
Nach Bardon kann es darauf hinauslaufen, schließlich einen Stock zu besitzen, den man nach Jedi-Art allein aus dem Willen heraus aus der Zimmerecke in seine geöffnete Hand befördert.

Ihr kennt mich, ich bin Rationalist und Pragmatiker. Nach meinem Weltbild sollte dies nicht möglich sein, aber meine Lebenserfahrung sagt mir: Wenn überhaupt, dann geht dergleichen mit zwei Gegenständen: Stöcke und Messer.
Der neue Stock steht in meiner Zimmerecke ... aber seine Ausstrahlung ist ... brontal.
Kann er etwas dafür?
Ich denke, nein. Aber er wartet nur darauf, dass ich ihn ausführe.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Meine Mutter hat mir schlesische Pfefferkuchen geschickt und mich stantepede zu einem drogenabhängigen, sabbernden Idioten gemacht.
Angst habe ich vor meiner Mutter, mit meine Feinden werde ich fertig.
 

Giacomo_S

Prinz von Libanon
13. August 2003
3.559
Bis zum 8. Jan. bin ich im Betriebsurlaub. Ich hatte ja eigentlich beabsichtigt, mir dieser Tage eine neue Hose zu kaufen. Durchaus im Laden und nicht online.
Dennoch schaute ich so einmal bei den üblichen Verdächtigen im Netz, was die denn so anbieten.

Das Angebot ließ mich durch alle Kategorien ziemlich ratlos zurück. Entweder gibt es nur Jogginghosen, Cargohosen mit außen aufgesetzten Beintaschen, vor allem aber nur Hochwasserhosen ("Flanking"). Das alles finde ich ziemlich schrecklich. Jogginghosen trage ich selbst zuhause nur, wenn ich krank bin. Aufgesetzte Taschen am Bein brauche ich nicht, schließlich bin ich kein Handwerker auf Montage.
Hochwasserhosen mögen aktuell der Modetrend sein, ich finde sie aber indiskutabel, außerdem lässt sich absehen: Schon im nächsten Jahr werden wir das als eine völlig alberne Modetorheit ansehen.

Auch das Material ist oft enttäuschend: Lycra ... 100% Brikett.

Hat jemand einen Tipp für mich?
 
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